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Hallo zusammen!
Ich weiss nicht mit wem ich darüber reden könnte, deswegen habe ich mich diesem forum angeschlossen.
Mein problem ist, das ich extrem angst habe vor dem tod! Das schlimmste daran ist für mich diese endgültigkeit! Das es kein zürück mehr gibt, das man sich für immer von einem menschen den man liebt verabschieden muss und nie wieder sieht! Dieser gedanke macht mich krank!
Ich mache mir einfach zuviele gedanken darüber, das war schon immer so! Für mich gibt es einfach nichts schlimmeres im leben!
Wie soll ich nur lernen damit umzugehen?
LG
Emilia
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Niemand kann vor dem Thema "Tod und Sterben" davonlaufen. Es gibt kaum ein Thema, dass so angst- und tabubesetzt ist, wie der Tod. Dabei gehört der Tod, wie die Geburt, zum physischen Leben. Von Beginn an ist dieses physische Leben dem Tod, dem Verfall ausgesetzt. Es gibt nichts "Ewiges" auf der Ebene der Materie. Das einzig "Ewige" ist der ständige Rhythmus von Wachsen, Blühen, Zerfallen. Auf dem, was zerfällt, kann Neues wachsen. Ohne Zerfall kann nichts Neues geboren werden.
Keiner von uns, zumindest aus der Perspektive des Kollektiven Bewusstseins gesehen, kann erfassen, was "Tod" wirklich bedeutet. Wir wissen, dass es ein Ende bedeutet. Um was es sich bei diesem Ende genau handelt, da gehen die Meinungen in allen Richtungen auseinander. Die Einen meinen, mit den Tod sei alles vorbei; Andere sehen den Tod als Übergang in einen anderen Zustand.
Man kann aufgrund intensiver Betrachtungen des Lebens schlussfolgern, dass mit dem Tod nicht "alles vorbei" ist. Denn, wie sollte es, wenn alles im Leben von Rhythmus bestimmt ist, ausgerechnet an einem so wichtigen Aspekt wie der Tod einer ist, das Prinzip des Rhythmischen nicht zutreffen?
Worin ergründet sich diese panische Angst? Ist es die Unwissenheit? Fehlendes Urvertrauen? Ist es die Abgespaltenheit unseres Bewusstseins, welches uns getrennt von Allem erleben lässt? Die Unsicherheit? Das Gefühl, das ganze Leben etwas falsch zu machen oder falsch gemacht zu haben? Das Loslassen von Eigentum und der Verlust des Ego?
Tod ... wir erleben ihn, wenn jemand aus unserem Umkreis stirbt. Je näher uns dieser Mensch gestanden hat, desto schmerzhafter erleben wir dieses unwiederbringliche Verlassenwerden. Es gibt keinen wirklichen Trost, denn in unserer Trauer sind wir ganz allein; selbst das Mitgefühl anderer kann uns unseren Schmerz nicht nehmen.
Gefühle wollen gefühlt werden; auch Trauer. Es gibt keine guten oder schlechten Gefühle, denn sie sind, was sie sind und wir erfahren sie, um sie zu fühlen. Wir brauchen nichts weiter tun, als sie einfach nur fühlen. Das Verlassenwerden ruft in uns den Urschmerz des Abgetrenntseins hervor; deshalb ist es so schlimm für uns, dieses Gefühl zu ertragen, wenn es kommt. Gerade die schmerzlichen Gefühle bringen Inhalte in uns hoch, die ohne die Intensität der auslösenden Gefühle nicht hochkommen könnten.
Die Angst vor dem Tod ergründet sich aus der Unwissenheit über das, was "Tod" ist und aus unserem kulturell geprägten Verständnis. Religionen, die uns einbleuen, das der Tod der Lohn der Sünde ist, Strafe; dass dem Tod das Fegefeuer, die Hölle oder die ewige Vernichtung folgt. Da bekommt man wahrhaftig Todesangst!
Wer artig ist, kommt in den Himmel/Paradies, wer unartig ist, wird eliminiert. Welch Lieblosigkeit! Da ist der Gedanke an universelle, göttliche Liebe, der Tod als (Er-)Lösung aus der Getrenntheit von Gott; der Tod als "heimkommen" wesentlich angenehmer. Jeder muss für sich selbst entscheiden, welche Vorstellungen dienlicher sind.
So wenig wir über den "Tod" wissen, so wenig wissen wir wohl auch über das "Leben". Uns bleibt erst einmal nichts weiter übrig, als zu spekulieren. Wir als Menschen leben in der Polarität. Alles was wir wahrnehmen, hat einen Pol und dazu den entsprechenden Gegenpol. Wer den Gegenpol nicht sieht, hat ihn im Schatten. So sehen wir den Tod als Gegenpol für das Leben ... schattenhaft und schwer begreifbar. Wir können mit unserem polaren, linear denkenden Bewusstsein gar nicht anders. Wer den Tod aus analoger Sicht betrachtet, dem mag wohl manches "Geheimnis" gelüftet werden.
Wir können auf die Weisheit unsere Seele vertrauen, die weiss, was es bedeutet, zu sterben. Dieses Vertrauen lädt uns ein, uns in das fallen zu lassen, was da kommt. Widerstand ist zwecklos, denn aller Widerstand ist nur gegen uns selbst gerichtet. Wir gehen alle dahin; kehren heim, aus der diesseitigen Abgetrenntheit.
In der Traumdeutung ist der Tod gleichgesetzt mit Wandlung, Umwandlung, Verwandlung. Wenn etwas stirbt, entsteht etwas Neues und es kann nichts Neues entstehen, wenn Altes nicht stirbt. Es ist wie das Atmen; ohne Ausatmen gibt es kein Einatmen. Der Tod ist nicht tragisch.
Wir wissen, dass unser physischer Tod kommt. Wir wissen, dass wir seit Geburt auf ihn warten ... und während wir warten, füllen wir unseren Kelch mit Bewusstsein und erfreuen uns des Lebens; oder auch nicht. Es liegt an uns, ob wir unser Leben in Freude oder in Schmerz und Leid verbringen. Was uns Angst vor dem Tod macht, ist, dass wir wissen, dass wir alles von diesem Leben loslassen müssen. Wir nehmen nichts als unsere Essenz (die wir hierher mitgebracht haben), die Seele, mit "hinüber". Wenn wir dieser Essenz nicht gewahr sind, so haben wir das Gefühl, gar nichts zu sein und das ist wahrhaftig äussert beängstigend.
Wäre es nicht schönster Wunsch, erfüllt, mit einem Lächeln im Gesicht, nach einem langen, erfüllten Leben zu sterben und zu wissen, dass man heimgeht ?
Text von Christian Malzahn
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aus: http://www.seelenfluegel.de/tod.html
Grüsse
Christian
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Hallo Emilia....
Habe vor ein paar Tagen fast den gleichen Text in dieses Forum gesetzt (wirklich fast 1 zu 1.). Die Gaby hat mir mit Ihren Antworten/Beiträgen etwas geholfen. Ich habe allerdings immer noch Angst vor der Endgültigkeit beim Tod. Aber vielleicht klappt es ja, daß ich nicht so oft daran denken muß, es paralisiert mich in dem Moment für eine längere Zeit. Wie ist das bei Dir?
LG
Markus
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guten tag, mein name ist emrah arslan
habt keine angst vor dem tod. der tod gehöt zum leben. jeder vn uns wird irgendwann sterben und es sind auch schon viele andere vor uns gestorben. seid immer gutherzig und gott wird euch immer ins paradies schicken. habt keine angst. es gehört dazu. wir werden nach dem tod, wieder mit unseren geliebten zusammen gekommen, hand in hand und werden das ewige leben leben. angst hat jeder, aber man sollte glücklich sein und das beste versuchen zu machen in seinem leben. damit man nie wieder vergessen wird von generation zu generation. ich liebe euch alle. seid nicht strenggläubig. glaubt einfach an das ewige leben. es wird weitergehen. habt keine angst meine brüder.
emrah arslan, türkei=diyarbakir
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Hallo Emilia ich glaube jeder hat mal im leben diese gedanken und auch ängste, auf verschiedenste weisen kann man damit fertigwerden
aber wenn du die warheit wissen möchtest
die steht nur in der bibel
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