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Hallo,
ich habe seit einiger Zeit schreckliche Angst vor dem Tod und das, was danach kommt.
Ich bekomme Panikanfälle. Mir wird ganz heiß und mein Herz rast wie verrückt. Ich könnte schreien und heulen, aber nix hilft.
Ich habe schon immer diese Angst gehabt, konnte sie aber bis vor kurzem immer erfolgreich verdrängen. Nun vergeht kaum noch ein Tag, an dem ich nicht daran denke.
Ich will wieder lachen können, ich will keine Angst mehr haben. Ich will mein Leben wieder genießen.
Durch google bin ich auf diese Seite gestoßen und habe schon viele Interessante Dinge hier gelesen und nu weiß ich auch, das ich nicht mit der Angst alleine dastehe. Das was ich hier gelesen habe, hat mir geholfen und jedes Mal wenn ich es lese, geht es mir etwas besser.
Aber ich habe trotzdem noch Angst. Und ich weiß nicht mehr weiter...
Was macht ihr denn? Was hilft euch in solchen Situationen? Wie werdet ihr mit der Angst fertig?
Gruß
Alex
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Hallo Emilia
Hallo Alexandra
Steigert euch bitte nicht so in diesen Gedanken hinein, einmal zu sterben.
Eure Aufgabe ist es jetzt erst einmal zu leben!
Die Angst ist normal sie schützt dein Leben, aber zuviel Angst um nicht mehr leben zu können wäre falsch. Wendet euch an einen Psychater, eine Therapie kann da weiterhelfen.
Liebe Grüße
ERDE
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Als es klar wurde, dass der Meister nicht mehr lange leben würde,
waren seine Schüler niedergeschlagen. Er aber fragte sie lächelnd:
"Seht ihr nicht, dass der Tod erst das Leben vollendet?"
"Nein - wir würden wünschen, dass du nie stirbst."
"Alles, was wirklich lebendig ist, muss notwendig sterben.
Denkt an die Blumen: nur Plastikblumen sterben nicht..."
[Anthony de Mello]
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Hallo Emilia,
ich hatte auch lange Zeit Angst vorm Tod,
diese Phase macht jeder Mensch durch wenn er sich mit der
eignen sterblichkeit befasst. Ich denke das nach dem Leben nicht
alles vorbei ist,oder das wir für unsere "Sünden" bestraft werden.
Ich glaube das wichtigste ist zu seinen Taten im Leben zu stehen.
Dann glaube ich wird man egal was man getan hat nicht von Gott bestraft.
Gruß
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Hallo!
Der Tos ist definitiv keine schlimme Erscheinung, vor der man Angst haben muss.
Es verhällt sich doch gewissermaßen so:
Der Tod ist ein Ort an dem wir nicht Sind
Und dort wo wir sind, ist der Tod nicht vorhanden
Und um dir die Angst vor dem Tod zu nehmen:
Es ist ja so, das es uns unvorstellbar erscheint, getrennt von Familie,Freunden und Geliebten Menschen zu sein; und diese, unsere Eigene Existenz, mit unseren Ideen und Wünschen und Träumen aufgeben zu müssen.
Doch:
Um etwas zu betrauern oder zu bedauern, bedarf es unserem Bewusstsein. Biologisch gesehen endet mit unserem Tod, auch jeder physikalische, bzw biologische Prozess in unserem Körper bzw Gehirn.
Das Bedeutet, das kein Bewusstsein mehr vorhanden ist. Wir also aufhören Sinneswahrnehmungen zu Interprieren, und aufhören inerhalb unserer Umwelt zu interagieren.
Ist also kein Bewusstein mehr vorhanden, ist es nicht mehr möglich unsere scheinbare nichtexistenz zu bedauern. Womit alle Ängste die dich zu deinen Lebzeiten plagen keine Bedeutung mehr haben.
Um es somit nochmal zu betonen:
Der Tod ist ein Ort an dem wir nicht Sind
Und dort wo wir sind, ist der Tod nicht vorhanden
Also, hab keine Angst!: Obwohl ich deine Ängst sehr gut nachvollziehen kann ( wie wahrscheinlöich jeder andere Mensch) da ich zB. als ich noch sehr klein war dieselbe Angst hatte und manchmla deswegen auch nachts wachlag.
Diese Erkentniss jedoch hat mehr sehr geholfen, und meine Aufmerksamkeit auf das gelengt, was zu Lebzeiten das wichtigste ist:
das leben selbst:
Leben und Tod gehören beide der Welt der Erscheinungen an, wohingegen die Existenz jenseits von beiden liegt.
Es besteht keine Notwendigkeit, in die andere Welt hinüberzugehen; denn obgleich man in der dieseitigen Welt lebt, ist man schon in der jenseitigen.
(Richard Wilhelm)
Der Sinn des Lebens ist, in jedem Augenblick ewig zu sein. Die einzig wahre Unsterblickeit ist jene, die wir schon in diesem Leben vollständig besitzen können. Persönliches Überleben ist irreal oder wertlos. Was wir brauchen, ist ein tiefes, nicht ein langes Leben
(Kurt Schleiermacher)
Dann,
Tschö!
Arne
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