Extreme Angst vor dem Tod


luschn hat folgendes geschrieben:

Klingt jedenfalls besser als: Ich glaube, Sie ist im Himmel. Aber vielleicht auch in der Hölle.


Nur dass das die Kirche so nicht lehrt. Sie sagt von keinem einzigen Menschen, dass er sicher oder wahrscheinlich in der Hölle ist aber von Tausenden - den Seligen und Heiligen - dass sie sicher im Himmel sind. Und die absolute Mehrzahl der Menschen kommt ins Fegefeuer zur Läuterung der Seele. Und das mündet in den Himmel.

Die richtige Aussage ist daher: Beten wir für die Oma, denn wir hoffen sie im Himmel wieder zu sehen.
Naja, dafür dass seit einer Ewigkeit gestorben wird, tobt hier ganz schön viel Leben auf der Erde.
Man kann Kindern die Natur als Kreislauf nahe bringen, das hat etwas sehr Schönes an sich, nur kommt diese Idee ohne Jenseits aus.
Ich finde weiterhin Trost in der Idee als Teil in anderen Lebewesen weiterzuexistieren... das macht wirklich Sinn.

LG
Grubi hat folgendes geschrieben:
Ich finde weiterhin Trost in der Idee als Teil in anderen Lebewesen weiterzuexistieren...


Sei nicht traurig. Überlege einmal wieviel Engerlinge, Maden und Regenwürmer jetzt Nahrung haben weil die Oma tot ist.
Burkl hat folgendes geschrieben:
Grubi hat folgendes geschrieben:
Ich finde weiterhin Trost in der Idee als Teil in anderen Lebewesen weiterzuexistieren...


Sei nicht traurig. Überlege einmal wieviel Engerlinge, Maden und Regenwürmer jetzt Nahrung haben weil die Oma tot ist.


Ich verstehe nicht, worauf du hinaus willst?
Burkl, dir ist klar dass es auch bei diesen alternativen Erklärungen darauf ankommt eine Botschaft kindgerecht rüberzubringen.

Das hälst du mit deinen religiösen Erklärungen nicht anders und da ist es auch noch viel wichtiger alles in schöne Worte zu kleiden, weil die religiösen Ideen teilweise so bekloppt sind, dass man sie nur wie Märchen erzählen kann...

Ich habe schon genügend christliche Beerdigungen miterlebt und weiss dass es nicht jedem Menschen gelingt in frommen Worten trost zu finden, daher sind alternative Sichtweisen zulässig und notwendig weil Menschen unterschiedliche Erfahrungen machen...

LG
Hallo Burkl!
Die Oma als Kastanie find ich super.
Wäre doch ein guter Kabaretttbeitrag.
Wusste aber nichtht, dass aus Baumblätter Omas werden können und scheint mir daher etwas aus
dem Zusammenhang gerissen.
Liebe Grüße!
Monalliesa





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Morgengruß: Halte nicht Ausschau nach einem Propheten, der vom Himmel herabsteigen soll, um die Menschheit
zu erlösen. Sprich Du jetzt ernsten und aufrichtigen Herzens Dein kleines Gebet und das ergibt
schon einen kleinen Propheten... (Swami Omkarananda)
luschn hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:
Grubi hat folgendes geschrieben:
Ich finde weiterhin Trost in der Idee als Teil in anderen Lebewesen weiterzuexistieren...


Sei nicht traurig. Überlege einmal wieviel Engerlinge, Maden und Regenwürmer jetzt Nahrung haben weil die Oma tot ist.


Ich verstehe nicht, worauf du hinaus willst?


Ich meine zu verstehen.

Ginge es darum darzustellen dass diese wunderbare Welt nur von einem sagenhaften Schöpfer geschaffen worden sein kann, wäre die Rede von Schmetterlingen, Maikäfern und anderen lieblichen Geschöpfen in einem wunderbaren Kosmos mit filigran austarrierten Naturgesetzen wie sie eben nur ein alles liebendes Überwesen erdenken und ausführen kann.

Da es aber nun in der Argumentation um die Notwendigkeit eines Paradieses nach unserem Ableben geht, ist diese geniale Welt plötzlich von Verderbnis geplagt in der sich das Ungeziefer um unsere sterblichen Überreste kümmert...
Und dann passt das schon alles

LG
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https://youtu.be/f2ROFnA4HRA
luschn hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:
Grubi hat folgendes geschrieben:
Ich finde weiterhin Trost in der Idee als Teil in anderen Lebewesen weiterzuexistieren...


Sei nicht traurig. Überlege einmal wieviel Engerlinge, Maden und Regenwürmer jetzt Nahrung haben weil die Oma tot ist.


Ich verstehe nicht, worauf du hinaus willst?


Dass das ganze menschliche Leben absurd wäre, wenn unsere letzte Bestimmung wäre, Nahrung für Mikroorganismen und Insekten zu sein.
Ob man die Welt nun schön oder verdorben findet, ob man an einen Gott glaubt oder nicht, ob man an ein wie auch immer geartetes Leben nach dem Tod glaubt oder nicht, ob man ne Maise hat oder klar im Kopf ist: wer lebt, wird sterben.
Das ist manchmal erfreulich und manchmal unerfreulich für den Sterbenden, das ist manchmal erfreulich und manchmal unerfreulich für die Hinterbliebenen.
Grubi hat folgendes geschrieben:

Ginge es darum darzustellen dass diese wunderbare Welt nur von einem sagenhaften Schöpfer geschaffen worden sein kann,


Gott ist nicht nur fern, abstrakt und ungreifbar. In Jesus Christus ist er auch Teil seiner eigenen Schöpfung geworden und daher im wahrsten Sinn "begreifbar" geworden. Gott hatte Windeln und hat an der Brust einer Frau gesaugt. Er hat geschwitzt, gelacht, geweint und gelitten und ist gescheitert und gestorben. Es gibt also nichts Menschliches mehr, dass nicht auch göttlich wäre.