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| Ich halte den Protest dagegen auch für inszeniert, denn der kam er sechs Monate nach der Veröffentlichung soviel ich weiß.
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Karikaturen, Satire: Ursprünglich eine Waffe des kleinen Mannes, um sich Luft zu machen.
Wie der Hoffnarr, die Verbindung vom Volk zum Herrscher.
Er kann dem Herrscher in umschriebener Form sagen, woder Schuh drückt.
Er hat "narrenfreiheit".
Und jetzt?
Jeder Politiker wird karikiert, wenn man nicht karikiert wird, ist man entweder nicht wichtig oder die Satiriker haben Probleme, den Murks, den man veranstaltet, noch zu toppen.
Nichts ist von Satire ausgenommen: Kirche, Tod, Armut, Krieg, Politik. Es sind die Themen, die wichtig sind.
Und es ist eine Art, durch die Blume zu sagen, was man denkt.
Bei uns ist nach dem 11. September keiner brandschatzend durch die islamischen Botschaften gezogen.
Noch nicht einmal, als gezeigt wurde, wie in manchen Ländern diese Katastrophe lauthals gefeiert wurde.
Respekt? Fasst euch mal an die eigene Nase.
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Bei den Freudenrufen war auch einiges inszeniert, Reporter haben den Menschen Geld oder in einem Fall Kuchen gegeben.
Jaja, die Welt ist eine Bühne.
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Und?
Auch wenn man mir ein Kuchen gibt, breche ich nicht in Jubelrufe aus, wenn irgendweo Menschen gestorben sind...
Zum Inszenieren braucht man auch Leute, die das gerne und willig tun.
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Das dürfte bei der sozialen Situation wohl kaum ein Problem sein!
Gruß
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