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Liebe Unien,
die "giordano-xxxx-Seite" ist gerade nicht verfügbar.... wer weiss, wer sie gemacht hat und warum sie wieder weg ist (nicht erreichbar..)..
Das "Bilderverbot" der Muslime hat auch sein Gutes - denk nur mal an die zahlreichen Heiligenbildchen im römisch-katholischen oder russisch/griechisch-orthodoxen christlichen Bereich. Künstlerisch mag das ja alles sehr wertvoll sein, aber sorry, im Neuen Testament steht nix von "Heiligenverehrung"....
Ursprünglich dürfte das "Bilderverbot" im Islam auf der Thora basieren: "Du sollst dir kein Bild von Gott machen...".... aber so ernst wird das Gebot zumindestens bei den iranischen Schiiten auch nicht genommen. Laut Bericht des auslandsjournal/ZDF hängen in Teheran ikonenähnliche Bilder vom Iman Ali `rum.....öffentlich an Hauswänden...
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Ich habe mir die Seite durchgesehen - auch deswegen, weil mir Giordano Bruno schon lange ein Anliegen ist - aber was ich dort sehe, ist nur eine weitere antireligiöse Seite - sonst nicht viel...
Eigentlich nicht ganz das, was ich unterstützen möchte; da ist mir der Skeptiker noch näher - der geht auch in dieselbe Richtung, aber mit deutlich weniger Vorurteil
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Liebe Unien,
über Deinen Link bin ich jetzt auch auf die Seite gekommen - und so, wie der Aufruf da steht, kann ich ihn nicht unterschreiben. Die Humanisten haben zwar Recht wenn sie von allen Angehörigen der Religionen fordern, das diese sich kritisch mit Glauben auseinandersetzen und das man auch Kritik am Glauben üben darf -gehört für mich ganz selbstverständlich zur Meinungsfreiheit. Aber Kritik darf niemals eine Verhöhnung oder Verunglimpfung, ein verächtlich-machen sein. Und das geht m.E. nicht aus der Petition hervor.
Was die Befürchtung der Wiedereinführung des berüchtigten "Gotteslästerungsparagraphen" angeht: Da sei das Bundesverfassungsgericht davor... Denn, wenn ein Staat wie Deutschland den Laizismus in der Demokratie propagiert, wird es aus verfassungsrechtlicher Sicht keine Möglichkeit geben, einen "Gotteslästerungsparagraphen" wieder auferstehen zu lassen. Da sollten sich die Humanisten mal einen kundigen Rechtsanwalt zu Rate ziehen; Proffessor Hans-Jürgen Feest von der Universität Bremen zum Beispiel...
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Lieber Thomas!
Da geb' ich Dir einerseits ganz recht - das Bilderverbot ist grundsätzlich in theistischen Religionen ein wichtiges Hilfsmittel, um eine Vergötzung von Gott, Heiligen etc. zu vermeiden. Das Problem dabei - Du hast es ja auch angesprochen - ist, dass es in frommer Meinung andauernd übertreten wird, gegen die man nicht gern was sagt - dafür aber umso heftiger vergrätzt ist, wenn jemand den Buchstaben dieses Verbotes verletzt, obwohl es dabei um den Sinn gar nicht geht - weder die Karikaturenzeichner in Dänemark noch die Kreuziger von Schweinen und Fröschen oder ähnliche 'Humoristen' laufen Gefahr, das was sie darstellen zu vergötzen - das sind einfach Kritiker, Gegner oder was weiß ich...
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Eben, lieber Wu,
die Frage nach dem Sinn verliert an Bedeutung, zugunsten einer "Wortgläubigkeit", die dann auch immer nur die "Anderen" reflektiert, und nie die "Eigenen"...
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