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Saum (Islam)
aus Wikipedia
Unter Saum (Ṣaum) (arabisch: صوم) versteht man im islamischen Glauben das im Koran vorgeschriebene Fasten während der Zeit des Tageslichts, das den Verzicht auf leibliche Genüsse (die Aufnahme von Nahrung und Getränken, den Geschlechtsverkehr und das Rauchen) umfasst und während des 9. Monats des islamischen Mondkalenders, dem Ramaḍan (رمضان) von allen erwachsenen Muslimen, die dazu fähig sind, ausgeübt werden soll.
Dieses Fasten soll als Übung zur Selbstbeherrschung dienen und Körper und Geist reinigen; die Sufis (islamische Mystiker) sehen im Fasten ein besonders wirkungsvolles Instrument im Kampf gegen die "niederen Triebe" (siehe auch: nafs).
Saum ist die dritte von fünf Grundpflichten eines Muslimen.
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