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Aussetzung des Allerheiligsten
aus Wikipedia
Die Aussetzung des Allerheiligsten ist eine liturgische Gebetsform in der katholischen Kirche. Sie beruht auf dem Glauben, daß Jesus in der bei der Eucharistie geweihten Hostie anwesend ist. Geweihte Hostien werden üblicherweise in dem von außen nicht einsehbaren Tabernakel aufbewahrt.
Bei der Aussetzung des Allerheiligsten setzt der Priester die Hostie in ein besonderes Behältnis, die Monstranz (vom lateinischen „monstrare” = zeigen) und stellt diese auf den Altar, wo sie von den Gläubigen durch Gebete, Hymnen oder in stiller Anbetung verehrt wird.
Während der Aussetzung darf nicht im gleichen Kirchenraum die Messe gefeiert werden, sie muß als eigenständige Form der Eucharistieverehrung beachtet werden.
Genausowenig ist es erlaubt, das Allerheiligste nur zum Zwecke des Segnens auszusetzen, es darf nicht der Eindruck entstehen, es gebe einen stärkeren oder weniger starken Segen.
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