Woher kommt Ramadan?


Hallo meine Brüder und Schwestern,

ich habe folgende Frage, die mich eine Zeit lang interessiert: Woher kommt eigentlich Ramadan? Kommt es von Jesus, weil er 40 Tage in der Wüste fastete oder hat es einen anderen Ursprung?
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Herr ich bin dein Schaf. Herr ich bin dein Hirte. Herr du führest mich. Herr ich führe dich.
Hallo v.schaaf

Das Wort Ramadan ist arabischen Ursprungs. Der Ramadan ist der 9. Monat des Mondkalenders, in dem Muhammed mit 40 Jahren sein erstes Offenbarungserlebnis hatte:

Lies im Namen deines Herren, welcher schuf; welcher den Menschen schuf aus einem Embryo; Lies; denn dein Herr ist der Allgütige, der den Menschen mit der Feder lehrt; den Menschen lehrt, was er nicht weiß. (96:1-5)1.

Diese Offenbarung war der Beginn seiner Prophetenschaft, während der er die Religion des Islam verkündete. Solche ihm im Laufe von 22 Jahren immer wieder zuteil gewordenen Offenbarungen fügten sich zum Koran zusammen und begleiteten die im Wachsen befindliche junge Gemeinde. Eineinhalb Jahre nach dem Auszug der muslimischen Gemeinde nach Medina, zu der sie sich angesichts der Verfolgung in Mekka gezwungen sah, verkündete der Prophet eine neue Offenbarung, die da besagte:

O ihr Gläubigen! Das Fasten ist euch vorgeschrieben worden, so wie es denjenigen vor euch vorgeschrieben wurde. (2:183)

Somit wurde das Fasten als dritte der fünf Säulen des Islam zum festen Bestandteil des Lebens der Muslime. Desweiteren wird in dem Vers darauf Bezug genommen, dass das Fasten bereits im Alten und Neuen Testament als eine Form des Gottesdienstes und der Buße vor Gott Erwähnung fand. Der Ablauf und die Regeln des islamischen Fastens wurden im Koran und in der Praxis des Propheten (arabisch: Sunna) definiert. Der Monat Ramadan, in dem ja in der laylat-al-kadr, in der Nacht der Bestimmung, die Erstoffenbarung des Koran stattgefunden hatte, wurde im Koran als der vorgeschriebene Zeitraum zum Fasten bestimmt. Seitdem fasten alle Muslime weltweit so, wie es Muhammed, seine Familie und seine Gefährten vor 1400 Jahren schon taten. Der Ramadan wird von den Muslimen stets mit Freude erwartet und als ein Neuanfang betrachtet, der dem Menschen immer wieder eine neue Möglichkeit bietet, an Leib und Seele zu genesen und die Nähe zu Gott wieder zu finden.
Es kommt u.a daher da die Islamisten damals Krieg geführt hatten. Da die Krieger was zu essen bekamen wenn sie abends zu ihren Familien heimkehrten+dann erst essen konnten...
liebe Feye weiss du die bedeutung von ramadan, warum wir überhaupt fasten????
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Es gibt nur eine Wahrheit "La ilahe ilallah"
Es gibt nur einen Geliebten "Allah"
Ich weis es
ich weiß warum ihr fastet..steht ja auch in eurem koran.. aber nein..warum müsst ihr ausgrechenet einen ramadan feiern..wieos kein "gott gedenk tag" oder sowas..wieos an diesen tagen..und wieso isst ihr wieder etwas am abend..?
hallo Feye

also mit diesen fragen, die du stellst merke ich das du doch nicht weisst warum wir fasten und was ramadan ist!!!
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ok dann erklär doch nochmal..ich hab mich nur schon früher infirmiert wofür ramadan ist..wenn ich dne rest nciht kenne..dann erklär es doch anstat es mir zum 2ten mal zu sagen
Feyè hat folgendes geschrieben:
ok dann erklär doch nochmal..ich hab mich nur schon früher infirmiert wofür ramadan ist..wenn ich dne rest nciht kenne..dann erklär es doch anstat es mir zum 2ten mal zu sagen


Der Ramadan ist die Zeit der Wiederentdeckung der Barmherzigkeit Gottes
Der Ramadan gilt unter Muslimen als Monat der Barmherzigkeit, und das in zweierlei Hinsicht: Einerseits erwartet den Muslim eine großzügige Vergebung vieler Sünden. Andererseits lernt der Mensch es, die Gaben Gottes, sprich: Seine Barmherzigkeit, angemessen zu würdigen. Für den gläubigen Menschen stellt die Welt eine Darbietung der Barmherzigkeit Gottes dar. Unter Barmherzigkeit in diesem Sinne verstehen wir die Eigenschaft Gottes, die die Welt zu einer nie versiegenden Quelle an Gaben und Geschenken macht. Jeder Atemzug des Menschen, jede Neubelebung der Erde im Frühling, jedes belebte und unbelebte Element der Welt, das seine Rolle in diesem, dem Menschen gewidmeten kosmischen Theater spielt - in all diesen Dingen spiegelt sich für den Muslim die allumfassende Barmherzigkeit Gottes wieder. So heißt es im Koran, dass Gottes Barmherzigkeit jedes Ding umschließt.
Doch wer alles hat, was er braucht, beginnt schnell Ansprüche zu stellen. Plötzlich wird der Mensch wählerisch und legt die Messlatte für die Befriedigung seiner Bedürfnisse Tag für Tag ein Stück höher. Spätestens dann, wenn die Grenzen seiner Möglichkeiten überschritten sind, findet er sich in einem Zustand von Resignation und Unzufriedenheit wieder. Die Farben seiner Welt werden grau - und sein Essen schmeckt fade. Oder anders ausgedrückt: Er hält die Barmherzigkeit Gottes immer mehr für selbstverständlich, was schließlich daraus hi-nausläuft, dass er sie gering schätzt, ja sogar völlig übersieht.
Der Fastenritus verfolgt nun das Ziel, dem Fastenden wieder klar zu machen, welch existenzielle Bedeutung Essen und Trinken für ihn haben. Denn vor dem Hintergrund des Hungers schmecken auch die unbeliebtesten Speisen wie Festmähler. Ein Glas Orangensaft lässt förmlich die Sonne aufgehen. Die Nahrung erfährt in den Augen des Menschen eine Aufwertung, von der er noch ein ganzes Jahr zehren kann. Kurz: Der Muslim empfindet das Fastenbrechen am Abend als eine großzügige Einladung seines Schöpfers. Er erkennt, wie großartig die Dinge sind, die ihm auf der Welt zur Verfügung stehen, und wie wohltuend es ist, die sich in der Natur manifestierende Barmherzigkeit zu spüren - eine Barmherzigkeit, von der alle Geschöpfe Gottes profitieren.
Je hungriger er am Abend ist, umso größer ist die Dankbarkeit des Fastenden gegenüber dem, der unser Dasein und unsere Versorgung ermöglicht hat und der uns die Gelegenheit bietet, durch unsere bewusste Wahrnehmung Zeuge unserer Emotionen und unserer Nahrungsaufnahme zu werden. Möglicherweise wird uns ein Computer eines Tages Emotionen vorspielen und sich besser behaupten können als so mancher Lebenskünstler. Aber er wird wohl nie das empfinden, was wir empfinden, wenn wir unseren Durst stillen, wenn wir eine Person, die uns nahe steht, umarmen, oder wenn wir angesichts der harmonischen Poesie der Natur tief in uns ehrfurchtsvoll etwas empfinden, dem der Muslim mit den Worten Ma scha'allah (arab.: was Gott will) Ausdruck verleiht.
Dieser emotionale Aspekt gibt uns genügend Anlass zum Tafakkur. Eine Stunde Tafakkur (arab.: das Nachdenken) wurde vom Propheten Muhammed einem Jahr Gottesdienst für ebenbürtig erklärt. Und so denkt der Muslim nach und sieht ein, dass eigentlich alles im Universum eine Barmherzigkeit Gottes darstellt. Auch im Koran werden ja am häufigsten diejenigen Aspekte Gottes beschrieben, die sich auf Seine Barmherzigkeit beziehen. Schließlich lebt der Mensch nicht nur von der Mahlzeit auf dem Tisch allein, sondern auch von allen anderen Dingen die ihren Platz im Dasein haben, angefangen von seinen Atomen, über seinen Planeten bis hin zum gesamten Universum.


Das Fasten öffnet Türen zu einer sozialeren und rücksichtsvolleren Gemeinschaft. Der Mensch erhält die Möglichkeit, in den tiefen Abgrund des Hungers und der Bedürftigkeit zu blicken. Wohlhabenden wird deutlich, dass ihr Wohlbefinden keine Selbstverständlichkeit ist. Der Islam, der sich z.B. mit der Armensteuer ohnehin gegen die Spaltung der Gesellschaft wandte, lässt die Reichen in der Fastenzeit einen Einblick in die Probleme der Armen nehmen. Wirtschaftliche Unterschiede zwischen den Menschen verlieren an Bedeutung. Dadurch, dass Menschen, die es sich leisten können, dazu angehalten sind, das Fastenbrechen mit den Armen durchzuführen, wird außerdem die Gemeinschaft auch praktisch gefördert. Graue Theorie ist dem Islam fremd. Alles hat sowohl eine theoretische als auch eine praktische Seite. Be-stimmt gibt es den einen oder anderen Reichen, der erst im Ramadan spürt, wie es wirklich ist, in Armut zu leben, und ein ehrliches Mitgefühl für Arme entwickelt. Es gibt da eine schöne Anekdote über Nasreddin Hodscha, einen Gelehrten, dem sowohl belehrende als auch belustigende Äußerungen zugeschrieben werden. Nasreddin Hodscha fällt eines Tages vom Baum und bricht sich dabei ein Bein. In den nächsten Tagen wird er von allen möglichen Leuten besucht, die ihm gute Besserung wünschen und ihn aufzuheitern versuchen. Völlig frustriert verliert er die Beherrschung und schreit: "Raus! Raus! Auf euer Mitleid kann ich verzichten! Wenn ihr mich wirklich trösten wollt, dann schickt mir bitte jemanden, der sich auch das Bein gebrochen hat!" Es ist nicht weiter verwunderlich, dass die Armensteuer gerade im Ramadan zu zahlen ist.

Im Ramadan wird besonders viel Wert auf ein Zusammenwachsen der Gemeinschaft gelegt. Die verpflichtende Armensteuer, die auch zu den fünf Säulen des Islam gehört, wird fällig, und daneben wird auch viel freiwillig gespendet. Der Muslim soll sich in diesem Monat besonders davor hüten, zu streiten oder Zwietracht zu säen. Man lädt sich gegenseitig zum Fastenbrechen ein, und man freut sich auf das Ramadanfest, bei dem die Menschen endgültig wieder zueinander finden sollen.
Liebe Feye

Ich bin mir sicher, auch wenn ich dir das zum 10 mal erzähle wirst du es nicht verstehen, weil du es nicht verstehen willst......

das ist die Erfahrung die ich mit dir gemacht habe, aber es soll kein angriff sein.
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