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| Glaubt Ihr an Darwins Theorie? |
| ja |
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28% |
[ 4 ] |
| nein |
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71% |
[ 10 ] |
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| Stimmen insgesamt : 14 |
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| Unsere Zivilisation ist auch schneller als unsere Evolution fortgeschritten.
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| Zitat: |
Aber was ich nicht versteh dieser Vers, da ihr sagt das die Menschen nach den Tieren erschaffen wurden.
Und Gott der HERR sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die um ihn sei. Und Gott der HERR machte aus Erde alle die Tiere auf dem Felde und alle die Vögel unter dem Himmel und brachte sie zu dem Menschen, dass er sähe, wie er sie nennte; denn wie der Mensch jedes Tier nennen würde, so sollte es heißen.
(1. Mose 2,18-19) |
In der Bibel gibt es tatsächlich zwei Schöpfungsgeschichten. Mit der ersten wird die 7 Tage Woche und der darin enthaltene Ruhetag begründet.
In ihr werden die Tiere vor dem Menschen erschaffen.
In der zweiten kommt die Stelle vor, die bei jeder Hochzeit zitiert wird, und bei der fast jede Schwiegermutter in spe ihr Taschentuch zückt, sobald die wohlbekannten Worte vom Pfarrer gesprochen werden: "Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei."
In ihr wird zuerst Adam, dann die Tiere, dann Eva erschaffen.
| Zitat: |
In der biblischen Schöpfungsgeschichte ist das alte Weltbild enthalten, natürlich, denn niemand wusste es damals anders. Glaubensbekenntnis und damalige Wissenschaft sind vermischt. ... Für den Glauben an Gott ist es nicht entscheidend, welches Weltbild gilt. Ob also die Erde eine Scheibe oder ob sie eine Kugel ist, das ist egal für den Glauben, der sagt: Gott hat die Erden geschaffen.
Christen glauben an Gott, der die Welt geschaffen hat, wie das schon im Schöpfungsbericht am Anfang der Bibel zu lesen ist. |
quelle: http://ev-kirche-oldenburg.com/KU/images/Gott.pdf
Es handelt sich hier um ein Dokument zur Vorbereitung des Konfirmationsunterichts. Ich teile übrigens nicht die Ansicht des Verfassers, des obigen Dokuments, dass in die beiden Schöpfungsgeschichten einfach das alte Weltbild einfloss. Ich halte es durchaus für möglich, dass dem Verfasser von 1. Mose bewußt war, dass er zwei Schöpfungsgeschichten aufschrieb.
Dass sich Theologen mit diesem Thema nicht auseinandergesetzt hätten, ist auch falsch. Ich persönlich wurde sogar von einem evangelischen Pfarrer darauf hingewiesen.
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| Krabby_g hat folgendes geschrieben: |
| Wenn man sich teils die Leute vom Alltag anschaut könnte man schon zum Schluss kommen, dass der Mensch vom Affen abstammte |
| Prediger 3 hat folgendes geschrieben: |
| 18 Ich sprach in meinem Herzen: Es geschieht wegen der Menschenkinder, damit Gott sie prüfe und sie sehen, dass sie selber sind wie das Vieh. 19 Denn es geht dem Menschen wie dem Vieh: wie dies stirbt, so stirbt auch er, und sie haben alle "einen" Odem, und der Mensch hat nichts voraus vor dem Vieh; denn es ist alles eitel |
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| Jaja, passt schon, es ist wie beim Doktor und das Liebe Vieh. Also echt, es wäre wirklich nett zu wissen wie es damals passiert ist.
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| Zitat: |
Durch die Stichworte 'Naturwissenschaft und Religion' wird ein Spannungsverhältnis bezeichnet, das sich vermutlich niemals ganz auflösen lässt. Naturwissenschaft treibt Objektivierung und Kausalanalyse ins Extrem, während die Religion Subjektivität und Sinn auf ihren letzten Grund hin befragt. Manche Theologen, z.B. Karl Barth, haben daraus den Schluss gezogen, dass Naturwissenschaft und Glaube nichts Gemeinsames haben, so dass jeder beruhigt seinem Geschäft nachgehen könne. In dieser Sichtweise würden die großen Konflikte, wie der um Galilei oder um Darwin, auf einem Missverständnis beruhen. Religiös gesehen ist es ja in der Tat gleichgültig, ob sich die Erde um die Sonne dreht oder umgekehrt.
Es ist aber unmöglich, alle Konflikte auf diese elegante Art zu entsorgen. Wenn Darwin recht hat, dann wird die Religion in der Tat überflüssig, weil die Evolution hinreichend ohne das Wirken eines Schöpfergottes verstanden werden kann und der Mensch in dieser Sichtweise seine Stellung als 'Krone der Schöpfung' verliert. Die katholische Kirche reagierte auf diese Situation zunächst mit einem 'Anathema' und die Anhänger der 'Intelligent Design'-Bewegung tun dies heute noch. Klügere Theologen wie Teilhard de Chardin oder Karl Rahner sahen allerdings sehr früh, dass diese 'einfache' Lösung nicht gangbar ist, denn sie würde darauf hinauslaufen, Naturwissenschaft abstrakt zu negieren. Tatsächlich akzeptieren Teilhard und Rahner zunächst einmal die Ergebnisse der Evolutionstheorie, machen aber auf einen blinden Fleck in dieser Theorie aufmerksam: Der Mensch kommt hier als 'Mensch' nicht vor, sondern als genetisch programmierte Maschine. Die Evolutionstheorie ist daher nicht einfach falsch, sondern ungenügend. Die heutige Leib-Seele-Debatte bestätigt diese Auffassung, wonach es im Menschen unreduzierbare Qualitäten gibt. |
[Hans-Dieter Mutschler, Univ. Krakau ('Physik und Religion', 'Ist der Geist berechenbar?')]
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