Sammlung an Baha'i Weisheiten


Tausend Türen tut Er auf, wo der Mensch außerstande ist, sich auch nur eine vorzustellen. (1)

Man darf in jedem menschlichen Wesen nur das sehen, was des Lobes würdig ist. Wenn man so handelt, kann man der ganzen Menschheit Freund sein. Betrachten wir die Menschen jedoch vom Standpunkt ihrer Fehler aus, dann ist es eine äußerst schwierige Aufgabe, mit ihnen Freundschaft zu pflegen. .............
So sollten wir, wenn wir unseren Blick auf andere Menschen richten, das sehen, worin sie sich auszeichnen, und nicht das, worin sie versagen. (2)

Denkt zu allen Zeiten daran, wie ihr jedem Glied der Menschheit einen Dienst erweisen könnt. Schenkt Abneigung und Zurückweisung, Geringschätzung, Feindseligkeit und Ungerechtigkeit keine Beachtung: tut das Gegenteil. Seid aufrichtig freundlich, nicht nur dem Anschein nach. (3)

O Sohn des Seins!
Du bist Meine Lampe, und Mein Licht ist in dir. Entnimm daraus dein Leuchten und suche keinen anderen als Mich, denn Ich habe dich reich erschaffen und dir Meine Gunst erwiesen. (4)

Fürchte dich nicht, sorge dich nicht, hetze dich nicht ab für die Dinge dieser Welt! Folge stetig der Führung Gottes. Sein Reich als Ziel hier wie dort vor Augen tragend. Bei Ihm, in Ihm, durch Ihn bist du immer und überall geborgen! (5)

... des Menschen höchste Ehre und wahres Glück (liegt) in der Selbstachtung ..., in hohen Entschlüssen und edlen Vorsätzen, in der Unversehrbarkeit und Sittlichkeit der Person, in der Reinheit des Denkens. (6)

O Sohn des Menschen!
Fülle Dein Herz mit Freude, damit du würdig werdest, Mir zu begegnen und Meine Schönheit wiederzustrahlen. (7)

Sei nicht Sklave, sonder Herr deiner Stimmungen. Bist du aber so verärgert, so gedrückt, so wund, daß dein Geist selbst im Gebet nicht Erlösung und Ruhe findet, so gehe eilends hin und bereite einem Geringen, einem Bekümmerten, einem schuldigen oder unschuldig Leidenden - eine Freude! Opfere dich, deine Gabe, deine Zeit, deine Ruhe einem anderen, einem, dem mehr als dir auferlegt ist - und deine unglückliche Stimmung löst sich auf in gottselige, gottzufriedene Ergebung. (8)

O Sohn des Menschen!
Du bist Mein Besitz, und Mein Besitz vergeht nicht; warum fürchtest du Vergänglichkeit? Du bist Mein Licht, und Mein Licht verlöscht nie; warum fürchtest du Verlöschen? Du bist Mein Glanz, und Mein Glanz verblaßt nicht. Du bist Mein Gewand, und Mein Gewand wird nie veralten. So bleibe in deiner Liebe zu Mir, damit du Mich im Reiche der Herrlichkeit findest. (9)

Kampf und Gewalt werden zu keinem guten Ergebnis führen, selbst dann nicht, wenn sie für die richtige Sache eingesetzt werden. Die Unterdrückten, die das Recht auf ihrer Seite haben, dürfen sich dieses Recht nicht mit Gewalt holen: das Übel würde nur fortdauern. Die Herzen müssen verwandelt werden. (10)
O Sohn des Seins!
Mit den Händen der Macht erschuf Ich dich, mit den Fingern der Kraft formte Ich dich, und Ich legte in dich Mein strahlendes Leuchten. Begnüge dich damit und suche nichts anderes, denn Mein Werk is vollkommen und Mein Gebot bindend. Sei dessen gewiß und zweifle nicht. (11)

Ich heiße euch: ... Wenn ein Kriegsgedanke kommt, so widersteht ihm mit einem stärkeren Gedanken des Friedens. Ein Haß-Gedanke muß durch einen mächtigeren Gedanken der Liebe vernichtet werden. Kriegsgedanken zerstören alle Eintracht, Wohlfahrt, Ruhe und Freude. Gedanken der Liebe schaffen Brüderlichkeit, Frieden, Freundschaft und Glück. (12)

O Sohn des Geistes!
Ich habe dich reich erschaffen, warum machst du dich selbst arm? Edel erschuf Ich dich, warum erniedrigst du dich selbst? Aus den Tiefen des Wissens gab Ich dir Leben, warum suchst du nach Erleuchtung bei einem anderen als Mir? Aus dem Ton der Liebe formte Ich dich, warum trachtest du nach einem anderen außer Mir? Schaue in dich selbst, damit du Mich in dir findest, mächtig, stark und selbstbestehend. (13)

Verkehrt mit allen Menschen in Liebe und Eintracht. Eine freundschaftliche Gesinnung ist die Ursache der Einigkeit, undn Einigkeit ist die Quelle der Ordnung in der Welt. Gesegnet sind die Gütigen und Dienstbereiten. (14)

O Sohn des Menschen!
Verhüllt in Meinem unausdenkbaren Wesen und in der Ewigkeit Meines Seins, erkannte Ich Meine Liebe zu dir; darum erschuf Ich dich, prägte dir Mein Ebenbild ein und offenbarte dir Meine Schönheit. (15)

Eine freundliche Zunge ist ein Magnet für die Menschenherzen. Sie ist das Brot des Geistes, sie kleidet die Worte in Bedeutung, sie ist der Lichtquell der Weisheit und des Verstehens. (16)

O Sohn des Seins!
Liebe Mich, damit Ich dich liebe. Wenn du Mich nicht liebst, kann Meine Liebe dich niemals erreichen. Erkenne dies, o Diener. (17)

Die Zunge ist dazu da, das Gute zu erwähnen; beschmutzt sie nicht mit übler Rede. Gott hat euch das Vergangene vergeben. Hinfort müßt ihr alle das sprechen, was euch geziemt. Vermeidet Verwünschungen, Schmähungen und alles, was die Menschen verdrießt. (18)

Die Freude verleiht uns Schwingen. In Zeiten der Freude ist unsere Kraft belebter, unser Intellekt geschärfter und unser Begriffsvermögen weniger umzogen. Es fällt uns offenbar leichter, uns mit der Welt zu messen und unser Eignungsgebiet herauszufinden. (19)

Alle Menschen wurden erschaffen, eine ständig fortschreitende Kultur voranzutragen... Wie die Tiere auf dem Felde zu leben, ist des Menschen unwürdig. Die Tugenden, die seiner Würde anstehen, sind Gedult, Erbarmen, Mitleid und Güte für alle Völker und Geschlechter der Erde. (20)
Geistige Glückseligkeit ist die wahre Grundlage des menschlichen Lebens, denn das Leben ist um des Glückes, nicht um der Sorge willen, zur Freude, nicht zum Leid erschaffen. (21)

Vor Gott sind alle Menschen gleich. Im Reich Seiner Gerechtigkeit und Unparteilichkeit gibt es keinen Unterschied oder Vorzug für irgendeine Seele.
Die Einteilung hat nicht Gott gemacht, sie haben vielmehr ihren Ursprung im Menschen selbst. Da sie gegen den Plan und die Absicht Gottes sind, sind sie falsch und nur in der Einbildung vorhanden... (22)

Seid wie die Finger einer Hand, die Glieder eines Körpers!
So machtvoll ist das Licht deer Einheit, daß es die ganze Erde erleuchten kann.
Das Heiligtum der Einigkeit ist errichtet; betrachtet einander nicht als Fremde. Ihr seid die Früchte eines Baumes und die Blätter eines Zweiges. (23)

Ein strahlendes, glückliches Gesicht ermutigt die Menschen auf ihren Wegen. Wenn jemand traurig ist und einem lachenden Kind begegnet, dann wird das Kind beim Anblick seines Geischtes aufhören zu lachen, ohne zu wissen warum. (24)

Ich wünsche, daß ihr glücklich seid, ... daß ihr lacht, strahlt und euch freut, damit andere durch euch glücklich werden. (25)

Gebt euch nicht zufreiden, bis jeder, mit dem ihr zu tun habt, für euch wie einer aus eurer Familie ist. Seht jedermann als Vater oder Bruder, als Schwester oder Mutter oder als ein Kind an. Wenn ihr das erreichen könnt, dann werden eure Schwierigkeiten vergehen; ihr werdet dann wissen, was zu tun ist. (26)

Hütet euch, daß ihr nicht irgend jemandes Gefühle verletzt, das Herz eines Menschen betrübt oder die Zunge dazu gebraucht, einen anderen zu tadeln oder zu beschuldigen. ...
Hütet, hütte euch, daß niemand von euch eine Seele schelte oder zurechtweise, auch wenn der Betreffende Böses wünscht und schlecht handelt. (27)

Rache ... ist ... tadelnswert, weil durch Rache nichts Gutes gewonnen wird. Wenn jemand einen anderen schlägt und der Geschlagene sich rächt, indem er die Schläge zurückgibt, welchen Nutzen hat er davon? Ist dies Balsam für seine Wunde oder ein Heilmittel für seinen Schmerz? Nein, Gott behüte. In Wahrheit sind beide Hadnlungen dieselben, beide sind unrecht; der einzige Unterschied ist der, daß die eine früher und die andere später erfolgte. Wenn darum der Geschlagene verzeiht, vielmher wenn er in einer Weise die der gegen ihn gehandhabten entgegensetzt ist, handelt, so ist dies des Lobes wert ... (28)

O Sohn des Geistes! Edel erschuf Ich dich, du aber hast dich selbst erniedrigt. So erheb dich zu dem, wozu du erschaffen wurdest. (29)

Die Wirkung der Taten ist wahrhaft mächtiger als die der Worte. (39)
Der Fortschritt des Menschen ist abhängig von Ehrlichkeit, Weisheit, Keuschheit, Klugheit und Taten. Durch Unwissenheit, mangelnden Glauben, Unwahrhaftigkeit und Selbstsucht wird er immer erniedrigt... (31)

O Sohn des Menschen! Wenn du Barmherzigkeit übtest, dann würdest du nicht deinen eigenen, sondern den Nutzen der Menschheit im Auge behalten. Wenn due Gerechtigkeit übtest, dann würdest du für andere nur wählen, was du auch für dich selbst wählst. (32)

Schließt eure Augen gegen Unterschiede der Rasse und heißt alle mit dem Licht der Einheit willkommen. Seid die Ursache des Trostes und der Hilfe für die Menschheit. Diese Handvoll Staub, die Welt, ist eine Heimat, laßt sie eine solche in Einigkeit sein. Entsagt dem Stolz, denn er ist eine Ursache der Zwietracht. Folge nur dem, was Harmonie bewirkt. (33)

Entzündet, wann immer ihr könnt, bei jeder Begegnung eine Kerze der Liebe und erfreut und ermutigt mitfühlend jedes Herz. Sorgt euch um jeden Fremden wie um eien der euren und zeigt der fremden Seele die gleiche Liebe und Güte, die ihr euren Freunden schenkt. (34)

Wann immer eine Mutter sieht, daß ihr Kind etwas gut gemacht hat, soll sie es loben, ihre Anerkennung äißern und sein Herz erfreuen. (35)

Die Menschenwelt besteht aus zwei Hälften, der männliche und der weiblichen. Eine ergänzt die andere. Ist eine davon unterentwickelt, so hat zwangsmäßig auch die andere Mängel. Vollkommenheit kann so nie erreicht werden. (36)

Alle Religionen lehren, daß wir einander lieben und unsere eigenen Fehler herausfinden sollten, bevor wir uns erkühnen, die Fehler anderer zu verdammen, und daß wir uns nicht über unseren Nächsten erheben dürfen. (37)

Manche Männer und Frauen freuen sich über ihre erhabenen Gedanken, doch wenn diese Gedanken nie in die Ebene der Taten kommen, ... bleiben sie zwecklos: Die Macht des Denkens hängt von dessen Äußerung in Taten ab. (38)

Die Liebe äißert ihre Wirklichkeit in Taten, nicht in bloßen Worten. Worte allein besitzen keine Wirkung. Um ihre Kraft zu zeigen, muß Liebe einen Gegenstand, ein Werkzeug, einen Anlaß haben. (39)

Jeder Mensch wurde auf einen Ehrenposten gestellt, den er nicht aufgeben darf. Ein bescheidener Arbeiter, der eine Ungerechtigkeit begeht, ist genauso tadelnswert wie ein berühmter Gewaltherr. SO haben wir alle die Wahl zwischen Recht und Unrecht. (40)

In den Augen Gottes mahct das Geshclcht keinen Unterschied. Derjenige, ob Mann oder Frau ist am größten, der Gott am nächsten ist. ... Wenn die Frauen die gleichen Vorteile der Erzeihung genössen wie die Männer, würde das Ergebnis zeigen, daß sich beiede gleichermaßen zur Bildung eignen. (41)

Geschichten, die über andere verbreitet werden, sind selten gut. Eine schweigsame Zunge ist am sichersten. Selbst Gutes kann schaden, wenn es zur unrechten Zeit oder gegenüber der unrechetn Person geäußert wird. (42)

Die beste Art, Gott zu danken, ist, einander zu lieben. (43)
Ein sehr schöner Thread, Deas!
Darf ich mich dir mit ein paar Worten anschließen...

O Sohn des Wortes!
Du bist Meine Burg. Tritt ein, auf dass du sicher wohnest.
Meine Liebe ist in dir. Erkenne dies, damit du Mich nahe findest!

Das sind so schöne Worte! So weise, voller Wahrheit und dennoch fällt es schwer, sie zu verstehen.
Hallo Leute ,

Ich hätte sehr gerne die Quelle von dieser Weisheit hier:

Zitat:
Sei nicht Sklave, sonder Herr deiner Stimmungen. Bist du aber so verärgert, so gedrückt, so wund, daß dein Geist selbst im Gebet nicht Erlösung und Ruhe findet, so gehe eilends hin und bereite einem Geringen, einem Bekümmerten, einem schuldigen oder unschuldig Leidenden - eine Freude! Opfere dich, deine Gabe, deine Zeit, deine Ruhe einem anderen, einem, dem mehr als dir auferlegt ist - und deine unglückliche Stimmung löst sich auf in gottselige, gottzufriedene Ergebung. (


Wo steht das ? Es ist nämlich zu schön ! Die Quelle bräuchte ich unbedingt.

Gruß,
Rahiym
Ein Kleines Zeichen des Respekt an die Bahai-Gemeinde weil sie auch ein Zweig des Glauben ist obwohl ich andere Ansicht bin



O Kinder des göttlichen, unsichtbaren Wesens!

Ihr werdet gehindert sein, Mich zu lieben,
und die Seelen werden verstört, wenn sie Meiner gedenken;
denn die Vernunft kann Mich nicht begreifen und das Herz Mich nicht fassen.
<ar.66>



O Sohn der Schönheit!

Bei Meinem Geist und Meiner Gunst!
Bei Meinem Erbarmen und Meiner Schönheit!
Alles,
was Ich dir in der Sprache der Macht offenbarte und mit der Feder der Kraft niederschrieb,
entspricht deiner Fähigkeit und deinem Verständnis, nicht Meiner Stufe und Meiner Weise.
<ar.67>


O Menschenkinder!

Wißt ihr, warum Wir euch alle aus dem gleichen Staub erschufen?
Damit sich keiner über den anderen erhebe.
Bedenket allzeit in eurem Herzen, wie ihr erschaffen seid.

Da Wir euch alle aus dem gleichen Stoff erschufen, ziemt es euch,
wie eine Seele zu sein, auf selbem Fuße zu wandeln,
in gleicher Weise zu essen
und im selben Lande zu wohnen,
auf daß aus eurem innersten Wesen durch eure Werke
die Zeichen der Einheit und das Wesen der Loslösung offenbar werden.

Solches rate Ich euch, o Scharen des Lichts.
Achtet wohl auf diesen Rat,
damit ihr die heiligen Früchte vom Baume wundersamer Herrlichkeit erlanget.
<ar.68>


O ihr Söhne des Geistes!

Ihr seid Meine Schatzkammer,
denn in euch legte Ich die Perlen Meiner Geheimnisse und die Edelsteine Meines Wissens.
Behütet sie
vor den Fremdlingen unter Meinen Dienern und vor den Frevlern in Meinem Volk.
<ar.69>
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"religious extremism, be it Christian extremism, Muslim extremism or any other kind, is never a true reflection of the religion".
(Amir al-Mu'minin Khalifatul Masih V Hadrat Mirza Masroor Ahmad(atba) )
Mein Lieblings-Wort aus den Verborgenen Worten:

O Wesen der Leidenschaft!

Wie oft kam Ich zur Dämmerstunde
aus den Reichen des Raumlosen zu deiner Wohnung
und fand dich auf dem Lager der Muße
mit anderem beschäftigt als mit Mir.
Da kehrte Ich dem Blitzstrahl des Geistes gleich
zu den Reichen himmlischer Herrlichkeit zurück.
Den Heerscharen der Heiligkeit an Meinem Ruhesitz
droben verriet Ich nichts.

Baha'u'llah
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten