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Auszug aus Abdu'l Baha, Beantwortete Fragen, erschienen im Baha'i Verlag.
Frage: Was ist der Heilige Geist?
Antwort: Der Heilige Geist ist die Gnade Gottes und die leuchtenden Strahlen, die von den Offenbarern ausgehen; denn der Brennpunkt der Strahlen der Sonne der Wahrheit war Christus, und von diesem strahlenden Mittelpunkt, der Wirklichkeit Christi, strahlte die Gnade Gottes auf die anderen Spiegel, die Wirklichkeit der Apostel, zurück. Die Ausgießung des Heiligen Geistes auf die Jünger bedeutet, daß sich die herrlichen göttlichen Gnadengaben widerspiegelten und in der Wirklichkeit der Jünger offenbar wurden. Ferner sind Eintritt und Austritt, Herabkommen und Auffahrt bezeichnende körperliche und nicht geistige Merkmale. Damit soll gesagt sein, sinnlich wahrnehmbare Wirklichkeiten treten ein und kommen hervor, aber intelligible Feinheiten und geistige Wirklichkeiten, wie Einsicht, Liebe, Erkenntnis, Einbildungskraft und Denkfähigkeit, treten nicht ein, noch kommen sie hervor oder herab, sondern sie sind aufeinander bezogen.
Zum Beispiel ist Wissen als Errungenschaft des Intellekts ein intelligibler Zustand. Eingehen und Herauskommen aus dem Verstand sind eingebildete Vorgänge; aber der Verstand ist mit der Erringung von Wissen so verbunden wie Bilder, die von einem Spiegel zurückgeworfen werden.
Da es also offensichtlich und klar ist, daß intelligible Wirklichkeiten nicht eintreten und herabsteigen, und es völlig unmöglich ist, daß der Heilige Geist auf- und absteigt, kommt und geht oder eindringt, so kann es nur sein, daß der Heilige Geist wie die Sonne in einem Spiegel widergestrahlt wird.
An einigen Stellen der heiligen Bücher wird vom Geist gesprochen, auch wenn ein bestimmter Mensch damit gemeint ist; man sagt ja auch häufig in Rede und Unterhaltung, daß jemand verkörperter Geist ist oder Edelmut und Großherzigkeit in Person, in solchen Fällen blicken wir auf das Licht und nicht auf die Lampe.
Im Johannesevangelium, wo von dem Verheißenen, der nach Christus kommen soll, die Rede ist, heißt es in Kapitel 16, Vers 12 und 13: "Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden."
Nun achte genau darauf, daß aus den Worten: "Denn er wird nicht aus sich selber reden, sondern was er hören wird, das wird er reden," klar hervorgeht, daß der Geist der Wahrheit in einem individuellen Menschen verkörpert ist, der Ohren hat zu hören und eine Zunge zu reden, in gleicher Weise wird der Name "Geist Gottes" mit Beziehung auf Christus angewandt; wie man von einem Licht spricht wird dabei Licht und Lampe zugleich meint.
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aus Wikipedia:
Judentum
Im Tanach (Altes Testament), der Heiligen Schrift des Judentums, bezeichnet der Heilige Geist (Ruah HaKodesh) die Gegenwart Gottes, insbesondere wenn sie einem Menschen bewusst wird. Die Begriffskombination erscheint in den hebräischen Schriften nur zweimal: Jesaja Kapitel 63 und Psalm 51. Weitere Fundstellen finden sich in den Apokryphen, die allerdings im Judentum und Protestantismus nicht als heilige Schriften gelten.
Christentum
Im griechischen Neuen Testament erscheint der Begriff "Heiliger Geist" (Hagion Pneuma) knapp 100 mal.
Der Heilige Geist im Christentum ist eine der 3 Personen Gottes: (Siehe Dreifaltigkeit: Gott-Vater, Gott-Sohn, also die Person Jesu, Gott-Heiliger-Geist), und wird auch als dritte Person des Dreieinigen (oder Dreifaltigen) Gottes bezeichnet. Auffällig erscheint, dass der Heilige Geist von Christen praktisch nie in Gebeten direkt angesprochen wird.
Der Heilige Geist wird in Bezug auf neutestamentalische Beschreibungen durch eine Taube, Wasser oder durch Flammen symbolisiert.
Neutestamentlich wird dann der Heilige Geist als eine eigenständige Person aufgefasst. Nach christlicher Lehre hat die Jungfrau Maria ihren Sohn Jesus Christus durch den Heiligen Geist empfangen. Im Neuen Testament ist das allerdings nur eine unter mehreren gleichwertigen Vorstellungen.
Der so genannte Filioque-Streit, das heisst die Auseinandersetzung, ob der Heilige Geist
vom Vater ausgeht und durch den Sohn der Welt gesendet wird, oder
vom Vater und Sohn "als einem einzigen Prinzip" ausgeht
war (neben anderen kleineren Unstimmigkeiten) der theologische Hauptgrund für die Spaltung zwischen orthodoxer Kirche und römisch-katholischer Kirche.
Katholische und Orthodoxe Ausprägung
Die römisch-katholische Kirche und die Orthodoxe Kirche kennen das Sakrament der Firmung oder Salbung. Darin empfängt der Firmling oder Gesalbte die 7 Gaben des Heiligen Geistes. Im Katholizismus wird die Firmung gewöhnlich Jugendlichen von je nach Land ca. 11-15 Jahren nur durch einen Bischof oder Weihbischof gespendet, in der Orthodoxie dagegen sofort nach der Taufe und auch durch den Priester. Die evangelische Konfirmation entstand aus diesem Ritual unter Verzicht auf die Salbung.
Außerdem feiern die Christen fast aller Kirchen 50 Tage nach Ostern Pfingsten, als den Tag, an dem der Heilige Geist auf die Jünger Jesu ausgegossen wurde.
Religionsgeschichtliche Parallelen
Zum Begriff des Heiligen Geistes bestehen Parallelen in anderen Religionen. Das Konzept des "Hagion Pneumas" findet sich in sehr ähnlicher Form bereits in griechischen und altindischen religiösen und philosophischen Abhandlungen, die früher als das Neue Testament verfasst worden sind.
In der Geschichte der christlichen Mission sind oft Elemente des christlichen Glaubens mit inhaltlich ähnlichen Glaubensvorstellungen anderer Religionen konfrontiert, in diesem Licht neu verstanden und miteinander kombiniert worden. Manche Forscher vertreten die Ansicht, dies sei mit der christlichen Vorstellung vom Heiligen Geist und dem Urgeist Fimbultyr der nordischen Mythologie geschehen. Eine ursprüngliche religionsgeschichtliche Abhängigkeit der beiden Vorstellungen ist jedoch nicht belegbar.
Text und Bilder dieses Beitrages basieren auf dem Artikel Der Heilige Geist aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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ISLAM
Qur'an Zitate:
Sprich: "Der Geist der Heiligkeit (Engel Gabriel - ruh al quddus) hat ihn (den Qur'an) von deinem Herrn in Wahrheit herabgebracht, auf daß Er die festige, die da glauben, und (er hat den Qur'an) zu einer Führung und einer frohen Botschaft für die Gottergebenen (herabgebracht)."[16:102]
O Leute der Schrift, übertreibt nicht in eurem Glauben und sagt von Allah nichts als die Wahrheit. Wahrlich, der Messias, Jesus, Sohn der Maria, ist nur der Gesandte Allahs und Sein Wort, das Er Maria entboten hat, und von Seinem Geist. Darum glaubt an Allah und Seine Gesandten, und sagt nicht: "Drei." Laßt (davon) ab - (das) ist besser für euch. Allah ist nur ein einziger Gott. Es liegt Seiner Herrlichkeit fern, Ihm ein Kind zuzuschreiben. Sein ist, was in den Himmeln und was auf Erden ist; und Allah genügt als Anwalt.[4:171]
Dann formte Er ihn (das erste Menschenwesen) und hauchte ihm von Seinem Geist ein. Und Er hat euch Gehör und Augenlicht und Herzen gegeben. Doch euer Dank ist recht gering.[32:9]
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Hallo M.Hanel,
aus Vedischer Sicht kennt man den Paramatma, die Überseele, den lokalisierten Aspekt der Höchsten Persönlichkeit Gottes, der im Herzen eines jeden weilt (nebst dem atma weilt im Herzen des Lebewesens also noch der Paramatma).
In der "Bhagavad-gita wie sie ist" wird ein sehr schönes Beispiel für den Paramatma (Kshirodakashay-Vishnu) gegeben.
So wie sich die Sonne in unzähligen Gefässen die mit Wasser gefüllt sind widerspiegelt, so geht der Höchste Herr in die Herzen aller Lebewesen ja sogar aller Atome ein. Obwohl der Herr an einem Ort weilt ist er gleichzeitig überall gegenwärtig. Der Paramatma ist der Zeuge all unserer Gedanken, Worte und Taten. ER ist der Erlaubnisgeber einer jeden Tat. Von IHM kommen Wissen, Vergessen und Erinnerung der Lebewesen.
In den Veden wird ebenfalls das Beispiel des Spiegels (darpanam) gegeben. Unser Bewusstsein wird mit einem Spiegel verglichen, dem Spiegel unseres Herzens (ceto darpanam). Dieser Spiegel ist im jetzigen Zustand stark verschmutzt und so können wir das ursprünglich reine Licht (Wissen), nicht widerspiegeln. Wir könne in diesem Zustand auch die Welt in ihrem wahren Wesen nicht erkennen.
Aus diesem Grund existiert die Religion (Rückverbindung), sie ist der Vorgang bei dem wir den "Spiegel unseres Herzens" reinigen können –-> Läuterung.
Am Anfang haben wir eine Meinung (rein subjektiv), dann kommt Glaube ((das es eine absolute Wahrheit (Gott) gibt)) und darauf folgt Erfüllung (wenn man zur absoluten Wahrheit gefunden hat)
Das Ganze ist ein Prozess, eine Ent-wicklung.
"Meinung geht in Glaube unter, Glaube löst sich auf in der Erfüllung. Ist die Göttlichkeit erreicht, dann ist der Mensch erlöst und Gott und Mensch sind eins"
(Damit ist NICHT gemeint das wir Gott werden, sondern, dass wir mit dem Herrn bewusst untrennbar verbunden sind!)
Der „Heilige Geist“ ist also immer gegenwärtig und doch kann er nur dort wahrgenommen werden, wo man sich um Läuterung bemüht, der Reinigung des Spiegels unseres Herzens. Dies wird in Sanskrit „ceto-darpanam-marjanadau“ genannt.
Gruss
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Hello Again
Der Heilige Geist ist die Freude !
Die Begeisterung, das JA in Dir,
die Tränen der Rührung, das Berührtsein..
Der Heilige Franz von Assissi hielt eine Predigt:
Er sprach vom Vater und vom Sohn (der Mensch als Diener und Nachfolger),
als er dann zum thema des heiligen Geistes kam, hörten die Worte auf,
und er sprang ein paarmal in die Höhe, klatschte dabei in die Hände und begann, "Rädchen" zu schlagen durch die Menge hindurch. Er wirbelte dabei viel Staub auf, die Hunde bellten, die Hähne krähten, Franziskus drehte sich bis ans Ende der Stadt und zurück.
"El Espiritu Santu"
Der Bote Walsh schreibt:
Begeisterung ist Gott, der "Hallo" sagt !
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