Mehr als 1000 Deutsche konvertieren in zwölf Monaten zum Isl


Den Koran nicht anzuerkennen ist irrational

Zuallererst: Was ist der Koran? Das Wort qur’an (Arabisch für Koran) bedeutet Rezitieren, Proklamieren. Es ist das Wort Gottes, wie es Muhammad offenbart wurde. Worte des Korans bilden einen bedeutenden Teil der Gebete der Muslime, und das Lesen des Korans ist für Muslime oft eher ein auswendiges Rezitieren als ein Lesen des Textes vom Buch. Es ist absolut notwendig, dies im Auge zu behalten, wenn Sie das Buch lesen. Es ist nicht ein Textbuch, das man einmal liest, sondern ein Buch, zu dem man immer wieder zur moralischen Anleitung und Inspiration zurückkommt.

An den Koran nicht zu glauben heißt abzustreiten, daß er eine Offenbarung ist, die Allah der Menschheit gesandt hat

(Quelle: http://www.islamic.org.uk/deutsch/whyislam.htm )
Der Islam ist die einzig universale Religion die es gibt

Islam ist die Religion, die in ihren Fundamenten von allen Propheten gelehrt wurde. Es ist die Religion, der zu folgen die ersten Menschen gelehrt wurden. Es ist die Religion von Noah, Abraham, Moses, Jesus und Muhammad und all der anderen Propheten (Friede sei auf ihnen) der gesamten Menschheitsgeschichte. Mit den Augen des Islams betrachtet haben fast alle Hauptreligionen der Welt ihren Ursprung in der reinen Form des Islams, aber die Lehren gingen verloren, wurden vergessen oder mit Absicht korrumpiert. Das Judentum nimmt einen speziellen Status für die Juden als das auserwählte Volk Gottes in Anspruch – ein Status, der nur durch die Geburt erreicht werden kann [1] und der den Juden jedem Nicht-Juden (goyim) überlegen macht, gleichgültig, was er glaubt. Das Christentum besteht darauf, dass Sie verschiedene Doktrinen glauben, die die Grundlagen des spezifischen christlichen Glaubens bilden, um „erlöst“ zu werden (wie z. B., dass Jesus, Friede sei auf ihm, für die Sünden der Menschheit starb, dass Allah eine Dreifaltigkeit bildet usw.). Diese Doktrinen wurden, wie die (katholische) Kirche selbst zugibt [2], erst einige Jahrhunderte nach Christus aufgestellt und können daher unmöglich für die Gläubigen vor Christus und seine zeitgenössischen Anhänger gegolten haben. Im Gegensatz dazu ist der Kern des Islams eine einfache Botschaft, die für alle Menschen sowohl in der Zeit vor Muhammad, Friede sei auf ihm, als auch nach seiner Zeit gilt.

Sie sagen: Es werden das Paradies nur die betreten, die Juden oder Christen sind. Das sind ihre Wünsche. Sprich: Bringt her euren Beweis, so ihr die Wahrheit sagt. Nein, wer sich völlig Gott hingibt und dabei rechtschaffen ist, der hat seinen Lohn bei seinem Herrn. Diese haben nichts zu befürchten, und sie werden nicht traurig sein. (Koran 2:111-112)

Das Wort, das in diesem Vers für „sich völlig hingeben“ benutzt wird, ist aslama. Von diesem Verb leitet sich das Wort „Islam“ ab, „die vollkommene Hingabe“. Islam ist ein Wort, das nicht an ein spezielles Gebiet oder eine spezielle Person der Geschichte gebunden ist. Islam ist die einzig wahre universale Religion mit einem dementsprechend wahrlich universalen Namen.
Das Wort Islam bedeutet die freiwillige vollkommene Hingabe an Gott.
das ist natürlich wieder glaubenssache... weil es heißt bei euch das er nur den koran gibt und das alle anderen propheten muslime waren..
Richtig.
Und so schön und erfreulich es sein mag, dass sich Viele entschließen, sich meiner [natürlich einzig richtigen ] Religion anzuschließen - es ist wenig produktiv, das in einem interreligiösen Forum Menschen gegenüber auszuposaunen, die dieser Religion nicht angehören.

Sprüche wie
Zitat:
Den [was auch immer] nicht anzuerkennen ist irrational
Der [was auch immer] ist die einzig universale Religion die es gibt

sind in einem solchen Forum eindeutig fehl am Platz.
Und wer solche Dinge nicht lassen kann, ebenfalls.
Hier ist ein Raum für Austausch unter den Religionen,
nicht Propaganda für eine.
La, lieber Wu, das seh ich genauso.
Wär schön, wenn nur Leute an Diskussionen in diesem Forum teilnehmen, die Andersdenkenden auch den nötigen Respekt entgegenbringen.

Liebe(r) Imad!
Falls du es noch nicht gemerkt hast, in diesem Forum geht es um Austausch, nicht um "Bekehrung" und schon gar nicht um den "heiligen Krieg"

Hoffe es bleiben uns in Zukunft solche Kommentare erspart.

Liebe Grüße
Mukunda
_________________
Es ist ganz einfach: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."
Zitat:
Liebe(r) Imad!
Falls du es noch nicht gemerkt hast, in diesem Forum geht es um Austausch, nicht um "Bekehrung" und schon gar nicht um den "heiligen Krieg"

Hoffe es bleiben uns in Zukunft solche Kommentare erspart.

Liebe Grüße
Mukunda


Hallo Mukunda

Falls du es bemerkt hast hat uns einer gefragt warum er zum Islam konvertieren sollte aus unserer sicht dann hab ich geantwortet, warum er aus meiner sicht zum Islam konvertieren sollte, was dort oben steht ist nichts anderes als seine frage zu beantworten nicht um jemand zu bekehren.
Tja, ihr Lieben...

"Islam" ist die Anerkennung der Offenbarung Gottes - so gesehen sind alle "Islam", egal wie sie sich nennen; Wu genauso wie Aysha, Deas genauso wie girl..... Dann ist`s aber im Prinzip schon wieder egal, wie man etwas nennt; Christen glauben ebenso an Gott wie Baha`i, Muslime kennen Propheten ebenso wie Juden und Hindu`s, und seine eignen niederen Triebe zugunsten eines "höheren Selbstes" zu entwickeln, ist Bestandteil vom Buddhismus ebenso wie von der Lehre des Zarathustra, des Moses, des Krshna und Baha`u`llah`s

Also könnten sich Desiree, Wu, Girl und meine Wenigkeit ebenso "Muslim" nennen, wie Imad, Aysha und Umay Hatun - und genauso könnten wir alle uns Christ nennen, den wir glauben alle an einen Gott und glauben alle auch daran, das Jesus ein Offenbarer Gottes war .

Gut, die orthodoxe Islamwissenschaft hat`s schwer damit, und Baha`i anzuerkennen, weil sie davon ausgeht, das Muhammad "das Siegel der Propheten" und der letzte Offenbarer überhaupt war - trotzdem glauben sunnitische und schiitische Muslime weltweit aber an die Wiederkunft des Propheten, angekündigt durch den Mahdi. Mit den "Siegel der Propheten" hat der Qur`an durchaus recht, ebenso wie mit dem Mahdi und der Wiederkehr Muhammads. Nur, den Erfordernissen der Zeit entsprechend, heisst der Prophet eben nicht mehr Moses, Isa (Jesus) oder Muhammad, sondern er nimmt als "der Verheissene" den Namen an, der schon im alten Testament geoffenbart war: Die Herrlichkeit Gottes - im arabischen: Baha`u`llah. Und auch den Mahdi gab`s schon: im arabischen: Das Tor - Al Bab. Das Tor zur Herrlichkeit Gottes eben.... Also können wir Baha`i uns auch mit Recht als Muslime im Islam bezeichnen..

Frage: Warum nennt sich nun jeder Gläubige abhängig von seiner Herkunft und Tradition "anders"? Antwort: Erstens fällt und fiel es den Menschen nicht leicht, aus ihrem erlernten, anerzogenen Denkmuster auszubrechen und das vermeindlich "Fremde" mit den eigenen Denkmustern zu vergleichen - ein Grund, warum die Hindus den Weg Buddhas nicht alle mittrugen, ein Grund, warum die alten Juden die Offenbarung Jesus nicht erkannten, ein Grund warum ebenso die Christen die Stellung Muhammads nicht sahen und die Muslime den Bab und Baha`u`llah der Häresie beschuldigten. Ein weiterer Grund liegt natürlich auch in der Zerfallserscheinung der "gewesenen" Offenbarung: Jesus trieb die Geldwechsler und Souvenierverkäufer aus dem Tempel und seine Lehre der Nächstenliebe vereinfachte das starre, von gesetzgebenden Priestern (Rabbi`s) erbaute Gesellschaftssystem. Muhammad führte eine gesetzgeberische Ordnung ein, die das Machtmonopol der west- und oströmischen Kirche in Frage stellte. Und Bab und Baha`u`llah schafften Priester und Lehrerschaft im Sinne einer religiösen Oligarchie vollständig ab......ein Grund dafür, warum beide verfolgt wurden, warum Chommeney unsere Leute verfolgte und ermordete.... auch ein Grund, warum Baha`i ihren Glauben in muslimischen Ländern - mit Ausnahme von Ägypten und der Türkei - nicht leben dürfen.

So, nun lautet die eigentlich Überschrift in diesem Thread: Mehr als 1000 Deutsche konvertierten in einem Jahr zum Islam. Gut: Wieviele Deutsche wechselten in dieser Zeit in das Lager der Esoteriker? Wieviele Deutsche schlossen sich direkt oder indirekt einer linken oder rechten Partei an? Wieviele Deutsche suchten in dieser Zeit den Sai Baba oder die Ammam auf? Wieviele Deutsche schlossen sich den Freikirchen an? Wieviele Deutsche setzten ihrem Leben freiwillig ein Ende, weil sie mit der Sinnlosigkeit des Lebens nicht klar kamen? Wieviele... ach lassen wir`s.....

Der Wechsel von einer Religion in die Nächste, der Wechsel von einer Anschaaung in die Nächste, auch der Wechsel vom Leben in den Tod ist letztlich nichts anderes, als die Suche nach der Erfüllung des eigenen Lebens. Wenn ein Christ keine Erfüllung mehr in der Art findet, wie seine Religion es lehrt, dann sucht er andere Wege - und die können in den Islam, in den Buddhismus oder in die Baha`i-Religion führen. Sie können aber auch in Alkoholismus, Drogensucht oder Selbstmord führen... Die Zahl der Menschen, die den einen oder anderen Weg beschreiten, ist kein Indikator dafür, wie gut oder schlecht die einzelnen Wege sind - es ist "nur" ein Indikator dafür, wie wenig geistiges Leben oder geistiger Inhalt das Leben bietet. Die Handvoll übergetretener Baha`i in Deutschland sind auch kein Masstab dafür, ob die Baha`i-Religion nun besonders gut ist - der Übertritt in die Baha`i-Sache sagt nur aus, das diese Menschen hier ihren geistigen Frieden gefunden haben. Die Menschen in Deutschland, die aus dem Christentum heraus zum Islam wechseln, sagen auch nur, das sie im Islam ihren Frieden gefunden haben - und es ist dabei völlig belanglos, ob es sich um 1000 Menschen im Jahr oder 1 Mensch im Jahr handelt. So ganz nebenbei angemerkt; Die Zahl der Deutschen, die nach den Regeln Buddha`s leben, wächst auch ständig; vielleicht auch deshalb, weil ein Christ, Muslim, sogar ein Baha`i auch nach den Regeln Buddha`s leben kann, ohne seinen eigenen Glauben dabei aufzugeben...
Zitat:
Der Islam ist die einzig universale Religion die es gibt


Lieber Imad!

Solche Aussagen sind für einen interreligiösen Dialog wenig hilfreich. Du magst inhaltlich größtenteils recht haben, trotzdem ist und bleibt der Islam ein Weg von vielen. Erst wenn man das beherzigt kann man mit anderen Religionen im Frieden nebeneinander leben

Alles Liebe
Mukunda
_________________
Es ist ganz einfach: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."
Lieber Thomas!

Da kann ich Dir nur zustimmen! Ich möchte sogar soweit gehen zu sagen, daß es völlig egal ist welcher Religion man formell angehört sofern der Weg den man für sich gewählt hat die Grundsätze wie (Nächsten)liebe, Toleranz gegenüber Mitmenschen und ein wenig Demut beinhaltet. Wenn man es dann weiters schafft, sich von den Verhaftungen des Lebens durch Meditation oder Kontemplation zu lösen um seinen göttlichen Ursprung zu erkennen, ist man auf einem guten Weg, ob man nun Jude, Buddhist, Christ, Moslem oder Bahai ist.

Alles Liebe
Mukunda
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Es ist ganz einfach: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."
Tja, lieber Thomas...
Zitat:
"Islam" ist die Anerkennung der Offenbarung Gottes - so gesehen sind alle "Islam", egal wie sie sich nennen; Wu genauso wie Aysha, Deas genauso wie girl.....

Wenn das so ist, dann ist doch die Aussage des thread-Titels hier ziemlich sinnlos... - Wie können 1000 Leute zu etwas konvertieren, dem sie sowieso schon angehören?

Das Problem bei solchen Aussagen ist immer, dass man je nach Bedarf die eine aus der Versenkung holen kann oder ihr Gegenteil:
Entweder "alle sind Muslime" oder "wer dies oder jenes tut oder nicht tut, glaubt oder nicht glaubt, der ist kein Muslim". Durch diese Möglichkeit werden aber beide Aussagen zur Sinnlosigkeit entwertet...

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