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2) Liebe und Einheit müssen alle umfassen
Vor Gott gibt es keine Weißen und Schwarzen. Es gibt nur eine Farbe, die Farbe der Dienstbarkeit vor Gott. Geruch und Farbe sind nicht wichtig, wichtig ist das Herz. Ist das Herz rein, so ist die Hautfarbe, weiß oder schwarz, ohne Bedeutung. Gott sieht nicht auf die Hautfarbe. Er schaut in die Herzen. Der bessere ist der, dessen Herz rein ist. Wohlgefälliger ist, wer den besseren Charakter hat. Ranghöher ist, wer inniger dem Königreich Abhá zugeWandt. (PUP p.44)
Wenn die verschiedenen Rassen Amerikas tatsächlich zu Gemeinschaft und Einklang zusammenfinden, dann erstrahlt das Licht der Einheit der Menschheit, der Tag ewiger Herrlichkeit und Wonne bricht an, der Geist Gottes umfängt alles und die himmlischen Gnadengaben kommen herab. Unter der Zucht und Führung Gottes, des wahren Hirten, werden alle beschützt und bewahrt. Er wird sie auf die grünen Auen des Glücks und Beistands führen, und sie werden das wahre Ziel des Daseins erreichen. Das ist der Einheit Nutzen und Segen, das ist die Folge der Liebe. (PUP p.57)
Jedes menschliche Geschöpf ist ein Diener Gottes. Alle sind durch die Macht und Gunst Gottes erschaffen und erzogen. Alle sind durch die Wohltaten der gleichen Sonne der Wahrheit gesegnet. Alle haben vom Quell der unendlichen Barmherzigkeit Gottes getrunken. Er schätzt und liebt alle in gleichem Maße als Diener. Zu allen ist Er mildtätig und gütig. Darum sollte sich keiner vor dem anderen rühmen, keiner sollte gegen einen anderen Stolz oder Überheblichkeit zeigen, keiner sollte auf den anderen mit Spott oder Verachtung blicken, und keiner sollte seinen Mitmenschen berauben oder unterdrücken. Alle müssen wir in den Ozean der Barmherzigkeit Gottes eingetaucht sehen. Wir müssen mit der ganzen Menschheit in Güte und Freundlichkeit zusammenleben, alle mit Herzensliebe lieben. Manche sind unwissend, sie müssen unterrichtet und erzogen werden. Mancher ist krank, er muß geheilt werden. Ein anderer ist wie ein Kind, wir müssen ihm helfen, erwachsen zu werden. Wir dürfen den Kranken weder verabscheuen noch meiden, verspotten oder verfluchen, sondern wir müssen für ihn mit äußerster Güte und Zärtlichkeit sorgen! Ein Kind darf nicht geringschätzig behandelt werden, nur weil es ein Kind ist. Wir tragen die Verantwortung dafür, dass es unterrichtet, erzogen und gefördert wird, damit es sich zur Reife entwickeln kann. (PUP p.63)
Ich heiße euch alle und jeden von euch, alles Trachten des Herzens auf Liebe und Einigkeit zu richten. Wenn ein Kriegsgedanke kommt, so widersteht ihm mit einem stärkeren Gedanken des Friedens. Ein Haßgedanke muß durch einen mächtigeren Gedanken der Liebe vernichtet werden. Kriegsgedanken zerstören alle Eintracht, Wohlfahrt, Ruhe und Freude.
Gedanken der Liebe schaffen Brüderlichkeit, Frieden, Freundschaft und Glückseligkeit ...
Wenn ihr von ganzem Herzen Freundschaft mit allen Rassen auf Erden wünscht, so werden sich eure Gedanken geistig und aufbauend verbreiten, sie werden zum Wunsche anderer werden, wachsen und wachsen, bis sie alle Menschen erreichen. (PARIS S.18f)
Wenn ihr ein Glied eurer Familie oder einen Landsmann liebt, so tut es mit einem Strahl der unendlichen Liebe! Tut es mit Gott und für Gott! (PARIS S.25)
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Hallo Deas,
da fallen mir drei "Klosterweisheiten" dazu ein, die ähnliches aussagen:
Nicht leiden mit den Leidenden,
Nicht weinen mit den Weinenden,
nicht krank sein mit den Kranken,
das heißt die Liebe verweigern.
Vinzenz von Paul
Ohne Liebe kann die Seele nicht leben.
Sie muss etwas lieben, sie ist aus Liebe geschaffen.
Katharina von Siena
Ohne innere Liebe ist alles äußere Tun nichts nütze.
Thomas v. Kempen
Liebe Grüße
Kerstin
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