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3) Des Menschen Mangel an Liebe
Wiewohl der gesellschaftliche Organismus eine einzige Familie ist, leben doch aus Mangel an Ausgewogenheit manche Mitglieder im Wohlstand, manche in krassem Elend; manche sind satt, andere hungrig; manche Glieder sind mit kostbarsten Gewändern geschmückt, andere haben weder Nahrung noch Obdach. Warum ? Weil dieser Familie die notwendige Wechselseitigkeit, die Ausgewogenheit fehlt. Der Haushalt dieser Familie ist unordentlich ... Kann ein Familienmitglied tiefstem Elend und schlimmster Armut ausgesetzt bleiben, wenn die übrige Familie im Wohlstand lebt? Das ist unmöglich, es sei denn der Rest der Familie ist gefühllos, geistig verkümmert, ungastlich und lieblos. (Bahá'í Briefe 39 S.1046)
Die Krankheit, die den Staatskörper befallen hat, besteht im Mangel an Liebe und Uneigennützigkeit. In den Herzen der Menschen ist keine wirkliche Liebe zu finden, und der Zustand ist derart, dass keine Heilung, kein gegenseitiges Verstehen bei den Menschen möglich ist, ehe nicht ihre Empfänglichkeit durch irgendeine Macht geweckt wird, wodurch Einheit, Liebe und Einmütigkeit sich unter ihnen entfalten können. Liebe und Einheit sind heute für den Staatskörper notwendig. Ohne diese sind kein Fortschritt und kein Wohlstand zu erreichen. Darum müssen sich die Gottesfreunde an diese Macht halten, die Liebe und Einheit in den Herzen der Menschenkinder schaffen wird. Die Wissenschaft kann weder die Krankheit des Staates heilen noch Freundschaft und Kameradschaft in den Menschenherzen schaffen. Auch Vaterlandsliebe oder Volkszugehörigkeit können kein Heilmittel bringen. Es muß allein durch die göttlichen Wohltaten und die geistigen Gaben vollbracht werden, die von Gott an diesem Tag zu diesem Zwecke herniedergekommen sind. Die Zeit erfordert es, und das göttliche Heilmittel ist bereitgestellt. Nur die geistigen Lehren der Religion Gottes können diese Liebe, Einheit und Einmütigkeit in den Menschenherzen schaffen. (PUP p.171)
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Hier noch ein schöner irischer Segen, mit der Bitte um Liebe:
Die Liebe erwärme mein Haus
Da ich das Feuer aus der Asche erwecke,
beuge ich meine Knie vor dir , o Herr.
Entzünde in meinem Herzen die Flamme der Liebe.
Die Liebe erwärme mein Haus,
die Liebe erwärme die Herzen derer,
die mit etwas bedeuten,
die Liebe gelte auch meinem Nachbarn,
Die Liebe gehöre der Kuh und dem Kalb,
die Liebe erhelle den Weg derer, die das Dunkel überrascht hat.
Da ich das Feuer anzünde,
beuge ich meine Knie vor dir.
Heiße mich willkommen,
im neuen Tag meines Lebens.
Die Kraft des Morgens bleibe in mir
und führe mich durch den Tag.
Am Abend aber möge der Schlaf
mir Ruhe für das Herz geben
und Stärke für den Tag danach.
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| ...ich glaube das die liebe(das empfinden von liebe )ein göttliches geschenk ist...das dein herz reine freude,mitgefühl,zärtlichkeit gegenüber der Schöpfung empfinden kann kommt plözlich und ungeruffen...manche menschen bekommen mehr davon,manche weniger...die die mehr bekommen,haben mehr zu geben...
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