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Liebe Gaby!
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Wenn Anerkennung gefordert wird... dann bitte gesetzmässig auf alle umlegen,
ohne bestimmte Vorraussetzungen. Wenn ich einen Menschen liebe, so liebe ich
auch seine Fehler |
Wer fordert Anerkennung? Nicht der Staat - der liebt die Religionen nicht -
er muss sich mit ihnen arrangieren.
Und auf alle umlegen ohne Unterschied? Scientology, oder irgendeine
Selbstmord-Sekte, mit dem gleichen Maßstab messen wie die Weltreligionen?
Wäre das gerecht?
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uhh, der Hieb ist gemein, Wu
Das Problem der, von Dir erwähnten, Selbstmord-Sekten kommt doch von unserer Seite her. Die meisten Mitmenschen die sich zu diesen Gruppierungen hingezogen gefühlen, sind Naiv und es mangelt ihnen an Selbstvertrauen in ihre eigenen Stärken. Wir lassen sie einfach durch das soziale Gitternetz fallen ohne nach dem Grund zu fragen warum sie sich so dieser Gruppierung hingezogen fühlen. Wir erkennen meist zu spät wenn es einem Menschen nicht gut geht und selbst wenn, kümmern wir uns doch lieber um unsere Probleme anstatt Liebe zum Nächsten walten zu lassen. Unsere Liebe kann diese Menschen auffangen und vor 'scheinbar' schlechtem bewahren!
Den Gedanken weiter gesponnen, würde es gar nicht erst zu solchen Abgrenzungen von den Menschen kommen und somit wäre die Frage nach Anerkennung ausgeschlossen.
lieben Gruss
Gaby
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Liebe Gaby,
warum Hieb? Ich meinte gar nicht speziell eine solche Sekte - je nach Standpunkt wird
jede religiöse oder philosophische Haltung von irgendjemand so gesehen - geh' in ein
Atheismus-Forum, dort werden dieselben Dinge über jeden Gläubigen gesagt...
Für mich gilt das für Scientologen und Zeugen Jehovas ebenso wie für Mitglieder
des Engelwerks oder Opus Dei - es gibt aber auch Leute die mich für fanatisch und
verblendet ansehen...
Aber das Argument war eigentlich, dass der Staat eben staatliche Maßstäbe anlegt und
keine idealistischen... Dass es - genügend Liebe vorausgesetzt - zu irgendwelchen
Missbräuchen und Indoktrinierungen gar nicht kommen könnte, ist grundsätzlich nicht
unmöglich, aber doch eher Vermutung als Tatsache...
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Lieber Wu,
| Zitat: |
je nach Standpunkt wird
jede religiöse oder philosophische Haltung von irgendjemand so gesehen - geh' in ein
Atheismus-Forum, dort werden dieselben Dinge über jeden Gläubigen gesagt...
Für mich gilt das für Scientologen und Zeugen Jehovas ebenso wie für Mitglieder
des Engelwerks oder Opus Dei - es gibt aber auch Leute die mich für fanatisch und
verblendet ansehen...
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auch dies wäre auf das von mir erwähnte umleg- und ausschliessbar.
Und es wird längst nicht mehr als Vermutung gesehen, sondern von einigen Menschen schon vorgelebt was in deren Umgebung auch zur Tatsache wurde. Natürlich ist es schwer in diesem Punkt Überzeugungsarbeit zu leisten, gerade weil Egoismus scheinbar wie eine Epidemie sich verbreitet hat und man so immer wieder auf Resistenz stösst. Nicht zuletzt weil es ja so einfach ist mit dem weiter zu machen wie zuvor. Momentan ist es nach dem Motto 'wie Du mir, so ich Dir'. Wenn man aber erst einmal herausgefunden hat, das es auch mit und durch Liebe so viel einfacher ist; Wut, Hass und Machtverhältnisse auszugleichen - ja sogar ganz abzuschaffen; lebt es sich ebenso einfach!
Und ich hoffe, das auch das sich eines Tages wie eine Epidemie in die Herzen der Menschheit schleicht. Es ist ein Lernprozess, der ebenso anstrengend und langwierig ist wie für manch einen das Leben selbst.
liebe Grüsse
Gaby
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Liebe Gaby,
da gebe ich Dir gern recht, und dieselbe Hoffnung habe ich auch - nur keine Naherwartung
in dieser Beziehung. Ja, es gibt immer wieder einige Menschen und Gemeinschaften, in
denen das wirklich gelebt wird - aber immer wieder entwickelt sich auch aus Wohlmeinung
und gutem Willen Ausgrenzung und Verblendung. Wir haben es einfach nicht in der Hand,
eines Tages sagen zu können "Jetzt haben wir die universale Liebe verwirklicht, und von
nun an gibt's keine Probleme mehr..."
Wie Du sagst, der Lernprozess ist anstrengend und langwierig, und in dieser Welt wohl
kaum bis ans Ende zu gehen... Und ein Staat kann erst recht nicht darauf bauen
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