Buddhismus


Rosenblüte hat folgendes geschrieben:
Danke Ziraki. Das Gleichnis gefällt mir. Auch Die Reinigungs-Praxis von Vajrasattva.

Weiß jemand noch weitere Methoden wie man im Buddhismus sein Karma abbauen kann?

Yep:

1.) KArma (positives wie negatives) baut sich schon alleine dadurch ab, dass es ausreift und zur Blüte kommt. Knapp formuliert: Den bitteren Kelch, den du schon getrunken hast, ist bereits verwirktes (und damit abgebautes) schlechtes KArma.
Da man nie weiss, welches (neg.) KArma noch in welchen Zeiten lauern, ist es sehr sinnvoll, Praktiken zu entwickeln, die das KArma entweder ganz abbauen, ihm entgegensteuern oder sogar umkehren. Das Gleichnis welches dafür steht ist folgendes:
KArma ist wie ein in die Luft geworfener Stein. Er wird sicher und an einer bestimmten Stelle mit einer ganz bestimmten Energie auftreffen, weil er geworfen wurde (Werfen als Ursache, Einschlag als Wirkung). KArma ist insofern unfehlbar - ein gesetzter Energieimpuls hat eine entsprechende Wirkung, mal früher mal später.
Allerdings ist es kein Schicksal, denn solange der Stein in der Luft ist (die Folge noch nicht eingetreten ist), kann er abgelenkt werden - z.B. durch einen anderen Stein, der ihm entgegengeworfen wird.
Aus dieser Sichtweise heraus macht das KArma frei, denn wir sind ihm nicht ohnmächtig unterworfen, sondern können ihm gegensteuern.

Wie können wir nun durch Praxis negatives KArma reinigen? das führt zu den folgenden Punkten:

2) Die Vajrasattva-Praxis ist eine Möglichkeit, erfordert aber die Einweisung und Ermächtigung (Segensgabe) durch einen Meister.
Eine genauere Beschreibung verbietet sich deshalb für mich im öffentlichen Raum.


3) KArma lässt sich genauso wieder abbauen, wie es aufgebaut wurde, nämlich durch vier Punkte, welche möglichst zusammenkommen:
-MAn muss wissen, was man falsch gemacht hat
-Man muss bereuen es getan zu haben
-Man muss wünschen und sich entscheiden, es in Zukunft nicht mehr zu tun
-Man muss das Gegenteil tun.

Am Beispiel des Tötens ausgedrückt:

-MAn weiss , dass man getötet hat
-Man wünscht sich, dass es nicht geschehen wäre
-MAn entscheidet sich nicht mehr zu töten (nach Möglichkeit kein Wesen)
-MAn schützt und rettet Leben fortan.


Menschen anderer Glaubensrichtungen als dem Buddhismus kommen den beiden Praktiken (insbesondere der letzten) am ehesten wohl mit einer inneren Beichte nahe, es ist aber beiweitem nicht das gleiche und eigentlich nicht wirklich zu vergleichen. Tendenziell dürfte die Beichte aber ähnlich sein.
Insbesondere der letzte Punkt (das Gegenteil tun) dürfte regelmässig bei der Beichte weniger Beachtung finden und wird meist gegen ein Bussgebet ersetzt.

4.) Meditation bis zur Befreiung und Erleuchtung (Lebenspraxis):
Wer durch Meditation zunmindest den Zustand der Befreiung erreicht hat, ist zwar nicht frei vom KArma, doch frei davon, sich davon gestört fühlen zu müssen. Auch dies ist aber sehr speziell buddhistisch, gehört hier nicht vertieft, und soll nur aufzeigen, dass es das gibt.
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Ewige Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit!
Unverschämtheit. Hier werden einmal mehr Buddha und die Buddhisten und der Buddhismus verblendet als etwas Gutes, Anerkennenswertes, Dankenswertes, Erhellendes, Bereicherndes dargestellt. Mit keinem Wort wird die buddhistische Lehre und Lebenssicht auch nur kritisiert geschweige denn – wie es sich gehörte – im Lichte der christlichen Offenbarung verurteilt. Wer nicht den Fels, der Christus ist, ersteigen will, der muss in der Tat in den Abgrund Buddhas hinabstürzen. DIE HÖLLE. Der Buddhismus kennt weder einen allmächtigen Gott noch eine unsterbliche Seele. Zu einer tatsächlichen, wahren “Erleuchtung” und gar “höchsten Erleuchtung” und damit zum “Zustand vollkommener Befreiung vom Ungenügen der veränderlichen Welt” kann es im Buddhismus auch “mit frommem und vertrauendem Sinn” durch eigene Bemühungen und schon gar “vermittels höherer Hilfe” nicht kommen. SO entkommt man dem Höllenfeuer NICHT! Unvollkommen und ungenügend wird alles IMMER erst durch des Menschen Abkehr von Gott und Auflehnung gegen Ihn und Seine Gesetze und Gebote. Licht und damit Erleuchtung und damit das Erreichen eines “Zustandes vollkommener Befreiung” (von Sünde und Tod) gibt es NUR vom christlichen Gott.
Hallo Didymos

find Dich doch einfach wieder ein bisschen ein

weißt Du mir geht es so, da krieg ich schon Pulsschlag wenn ich sehe dass Du wieder postest und höchstwahrscheinlich
drohend oder mit dem Kruzifix in der Hand

Weißt Du, wirklich erreichen tust Du die Menschen NUR
mit Güte und Sanftmut

Behandelt man Menschen wie einen Esel - werden sie
nur trotzig - ist so - Lebenserfahrung
Habe ich irgendetwas von Abkehr zu Gott geschrieben? Ich habe den Liebenswerten glaube ich nicht einmal erwähnt, weil ich ihn dazu nicht bemühen musste.
Habe ich die Unsterblichkeit der Seele geleugnet?- mitnichten. Als Buddhi kommts mir gerade auf die Unzerstörbarkeit des Geistes an.
Und Didymos scheint tausend Wege in die Hölle zu kennen, und folgte ich seiner Lehre, fühlte ich mich sofort in ihr.
Und als Gipfel der Frechheit soll ich als Buddhi auch noch meine eigene Sichtweise verunglimpfen, weil sich Monsieur gestört fühlt. Ist ihm schon mal aufgegangen, dass die BAhai-Gemeinde nicht zur RKK gehört und sie dennoch seine Ausschweifungen dulden?
Ist schon herrlich, wenn mir ein Nichtbuddhi meine Sichtweise erklärt.
und, und und...
Selten so gelacht. Gib mir mehr davon, meine Woche ist noch lang, wenns nur nicht gleichsam so traurig wäre, geradezu grotesk.
Fiducia hat folgendes geschrieben:
Hallo Didymos

find Dich doch einfach wieder ein bisschen ein

weißt Du mir geht es so, da krieg ich schon Pulsschlag wenn ich sehe dass Du wieder postest und höchstwahrscheinlich
drohend oder mit dem Kruzifix in der Hand

Weißt Du, wirklich erreichen tust Du die Menschen NUR
mit Güte und Sanftmut

Behandelt man Menschen wie einen Esel - werden sie
nur trotzig - ist so - Lebenserfahrung


Ich glaube, dass solche Bitten hier wenig Sinn haben. Um in dem vorher angesprochenen Bild zu bleiben wirft Didymos Steine in die Luft. Was aber passiert, wenn man Steine in die Luft wirft, ist nicht etwa, dass man andere damit trifft, sondern sich selbst. Warum also Didymos aus dem Aufschlagwinkel drängen, um den Stein selbst abzubekommen?

Lasst ihn/sie in dem Glauben, dass wir allesamt in der Hölle schmoren werden, ich für meinen Teil tröste mich mit der Gewissheit, dass es in meiner Religion keine physische Hölle gibt und wir uns unser Leid und unsere Strafe selbst schaffen.
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"Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." Sophokles: Antigone, Vers 523
Sören hat folgendes geschrieben:
dass es in meiner Religion keine physische Hölle gibt


Die gibt es in meiner auch nicht. Das wäre ja auch paradox und naiv etwas physisch-materielles in einer anderen Daseinsdimension anzunehmen.
Lieber Didymos,

da Du ja nur das Christentum als einzige Wahrheit akzeptierst, erlaube ich mir Dir zu sagen, dass Jesus Christus Selbst sich niemals herabgelassen hätte, Menschen anderen Glaubens derart lieblos, ehrverletzend und verachtend zu behandeln, wie Du es hier im Forum tust.

Auch wenn Du gute Absichten haben solltest, ist dies bestimmt der falsche Weg, um Menschen für Dich zu gewinnen. Ganz abgesehen davon, dass Du permanent gegen die Ettikette verstößt.

Also teile uns Deine Ansichten in einer Art und Weise mit, ohne andere zu kritisieren oder herabzusetzen. Dann wirst Du auch ernst genommen und bereicherst die Diskussion.

Fanatismus hat noch nie zu etwas gutem geführt und findet mit Sicherheit NICHT das Wohlgefallen Gottes.
achim56 hat folgendes geschrieben:
Lieber Didymos,

da Du ja nur das Christentum als einzige Wahrheit akzeptierst, erlaube ich mir Dir zu sagen, dass Jesus Christus Selbst sich niemals herabgelassen hätte, Menschen anderen Glaubens derart lieblos, ehrverletzend und verachtend zu behandeln, wie Du es hier im Forum tust.

Auch wenn Du gute Absichten haben solltest, ist dies bestimmt der falsche Weg, um Menschen für Dich zu gewinnen. Ganz abgesehen davon, dass Du permanent gegen die Ettikette verstößt.

Also teile uns Deine Ansichten in einer Art und Weise mit, ohne andere zu kritisieren oder herabzusetzen. Dann wirst Du auch ernst genommen und bereicherst die Diskussion.

Fanatismus hat noch nie zu etwas gutem geführt und findet mit Sicherheit NICHT das Wohlgefallen Gottes.


*unterschreib*
Hallo geliebter Achim.

Meine Botschaft ist keine Drohbotschaft. Es ist die frohe Kunde der heiligen römisch-katholisch-apostolischen Kirche. Man hat die Gebote und Gesetze dieser von Christus, dem Retter und Erlöser, gewollten, gestifteten, geleiteten und behüteten und mit aller Heiligkeit ausgestatteten Kirche nicht (mehr) gewollt und damit auch die Gebote und Gesetze Gottes mehr und mehr verdrängt, verachtet und schließlich verworfen. Und nun bekommt diese säkularisierte, hedonistische Welt die Quittung für ihr gottloses Tun. Unsere vormals durch und durch christianisierte Welt, die zu ihrem Wohl und Gedeihen noch lange Zeit die höchst heilsame Einheit von Kirche und Staat gekannt hat, ist nach und nach von der Kirche Christi, der römisch-katholisch-apostolischen (!), getrennt, abgespalten, geschieden und damit zunehmend allem negativen, schädlichen, unheilvollen Einfluss antikirchlicher, antichristlicher, antigöttlicher teuflischer Einflüsse ausgeliefert worden. WIR als Kirche Christi müssen klar und deutlich in ALLER Härte Farbe bekennen. „Glauben“ im landläufigen Sinn heißt: etwas für wahr, für richtig, für zutreffend oder jemanden für vertrauenswürdig halten. „Glauben“ im christlichen Sinne, heißt einer Person (uneingeschränkt) zustimmen und alles von ihr an- und übernehmen, was diese Person ist und aussagt und will und wirkt, nämlich derjenigen Person, die von sich bezeugt hat: ICH BIN DIE WAHRHEIT!

Wie soll der Christ sich dem Moslem, Hindu, Buddhist, Protestant, Mormon usw. „annähern“ können, wenn der eine wie der andere, soweit sie denn ganze und nicht halbe Gläubige sind, genau das Gegenteil für wahr halten? Da gibt es keine „gemeinsamen Werte, Ideen und Positionen“, es sei denn eben Belangloses!

Was ich euch verkünde ist WAHRHEIT und RETTUNG!

In tiefer Liebe
Didymos
@Didymos

Für solche Situationen ist mir einmal ein Spruch eingefallen, den ich gerne verwende:

"Wiederholungen schaffen keine Wahrheit!"

Oder anders formuliert: Wenn Unsinn wiederholt wird, fällt das "Un-" nicht weg.