Dreieinigkeit


es sind viele kleine Mosaiksteine, die immer mehr die angeblichen Wahrheiten der Bibel erschüttern.
Solche Sendungen sind zwar sehr oft etwas reißerisch aufgemacht, aber sie tragen Ergebnisse zusammen, die die kath. Kirche auch heute noch gern verheimlichen würde.

Ich bin mir sicher, daß da noch so einiges ans Tageslicht gefördert wird, das auch strengsten wissenschaftlichen Maßstäben genügt.

Es sollte dir übrigens bekannt sein, daß gerade Historiker die Bibel nicht als akzeptable Quelle ansehen. Daher laufen dein Beweisführungen aus der Bibel wissenschaftlich gesehen ins Leere.

Pjotr Kala


Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
es sind viele kleine Mosaiksteine, die immer mehr die angeblichen Wahrheiten der Bibel erschüttern.
Solche Sendungen sind zwar sehr oft etwas reißerisch aufgemacht, aber sie tragen Ergebnisse zusammen, die die kath. Kirche auch heute noch gern verheimlichen würde.

Schau dir einmal Dr. Hartl zum Thema Zuverlässigkeit der Überlieferung des biblischen Textgutes an. Der ist auch reisserisch, aber zum Unterschied von antikirchlichen Verschwörungstheorien nicht manipulativ-selektiv in der in der Darstellung der historischen Befunde, sondern den Tatsachen verpflichtet.

https://youtu.be/qVyiSLjKj80
gg, man sollte sich immer erst im Internet schlau machen, bevor man jemand als gute Quelle angibt.

Zitat:
Vor kurzem waren von Ulrich Neuenhausen, dem Gesamtleiter des Werkes Forum Wiedenest e.V. noch entrüstete Dementis zu hören, wie jemand auf den Gedanken kommen könnte, Wiedenest charismatische Einflüsse zu unterstellen. Nun liest man im Jahresprogramm 2016 des Forums Wiedenest, daß man für den Wiedenester Männertag 2016 als Hauptreferenten den katholischen Theologen und extremen Charismatiker Dr. Johannes Hartl einlädt. Das Motto: „In meinem Herzen Feuer. Gebet als Leidenschaft!“ Leider kann der zur Zeit sehr populäre katholische Charismatiker nur ein falsches Feuer und eine schwärmerische Leidenschaft ausbreiten, die in tiefem Gegensatz zu echtem geistlichem Gebet steht. Hartl ist bekannt als Leiter und Begründer des „Gebetshauses Augsburg“, in dem ein Team von überwiegend katholischen Charismatikern 24 Stunden am Tag charismatische „Fürbitte und Anbetung“ praktiziert. Diese Initiative sagt von sich selbst: „Wir sind eine 2005 entstandene Initiative junger Christen innerhalb der Charismatischen Erneuerung in der Katholischen Kirche. Wir glauben, daß Gott absolut faszinierend ist. Er ist es wert, Tag und Nacht angebetet und verherrlicht zu werden. Wir tun das auf unsere Weise. Jugendlich, ökumenisch und mit moderner Lobpreismusik. Das GebetshausZentrum … hat an 168 Stunden pro Woche offen. Zu jeder Tages- und Nachtzeit finden sich dort Menschen, die für Gott singen, in Fürbitte für unsere Welt eintreten oder einfach still für sich beten oder die Bibel lesen.“ (http://www.gebetshaus.org/about/ueber-uns). Diesen schwärmerischen, falschen Geist charismatischen Gebets bringt Hartl in den Männertag ein, und das ist schon im Einladungstext zu erkennen: „Laß dich einladen auf einem Weg zu neuem Feuer im Herzen! Es geht um Leben aus der Kraft der Faszination: Einen Lebensstil des Staunens über Gott einüben“. Das klingt nach katholischer „Spiritualität“ und „geistlichen Übungen“, kombiniert mit der drängenden, ekstatischen Verfälschung von „Anbetung“ und „Gebet“, wie sie der charismatische Verführungsgeist hervorbringt. Diese Mischung wird keine „Erweckung“ oder echte geistliche Neubelebung bringen können, sondern stattdessen hochgradige Benebelung und Irreführung.


Rudolf Ebertshäuser 27. 11. 2015 www.das-wort-der-wahrheit.de

zitiert von:http://www.das-wort-der-wahrheit.de.....tail.php?id=88&nid=78

Daß so ein Mensch genau in die gleiche Kerbe haut wie es Opus-Dei-Mitglieder tun, wird niemand verwundern.
Daher ist er höchstwahrscheinlich nicht neutral sondern in seinen Auslegungen sehr stark befangen.

Pjotr Kala

PS: Ist er überhaupt Historiker?
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Burkl hat folgendes geschrieben:

Die Katharer und Gnostiker würde ich mit ihrem Dualismus - wonach Gott sowohl gut als auch böse wäre - und ihrer unklaren Christologie (Christus als "Scheinmensch" etc.) wohl als Nichttrinitarier einordnen.

Worauf ich generell hinauswollte ist, dass schwere und grundlegende dogmatische Irrtümer - und speziell Abweichungen von der katholischen Lehre in der Christologie gehören dazu - immer auch Irrtümer in der Sittenlehre nach sich ziehen. Aber selbstverständlich gibt es die auch zu Hauf in den nichtchristlichen Religionen, z.B. die Vielehe und die "Ehe auf Zeit" (mit der "Seitensprünge" beliebig legitimiert werden können) im Islam oder die übertriebenen quasi zum Zentrum der Heilslehre erhobenen Speisegesetze im Hinduismus.
Wenn der dogmatisch irrtumsfreie Christus nicht vorhanden ist, bleibt auch die sittliche Wahrheit mehr oder weniger verdunkelt. Darum ist eben nur die katholische Sittenlehre diejenige, die alles Heilsnotwendige ohne Beimischung eines Irrtums enthält.


Da holst du jetzt aber zu einem ziemlichen Rundumschlag gegen andere Glaubensüberzeugungen aus. Den Katharern hast du vorgeworfen zu sehr die Askese betont zu haben.
Ich würde dir in dem Punkt sogar zustimmen. Wahrscheinlich war es auch eine Gegenbewegung zu der erlebten Glaubenspraxis der Kirche. Aber eigentlich finde ich das eher zu tolerieren, als dass sie von der Organisation, die sich als dogmatisch irrtumsfrei empfindet mit äußerster Grausamkeit ausgerottet wurden.
Die katholische Lehre der Christologie hat das nicht verhindert.
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:

zitiert von:http://www.das-wort-der-wahrheit.de.....tail.php?id=88&nid=78

Das so ein Mensch genau in die gleiche Kerbe haut wie es Opus-Dei-Mitglieder tun, wird niemand verwundern.

Oh je Pjotr, die Seite ist aber auch nicht gerade wissenschaftlich, sondern eher repräsentativ für eine pietistische Sicht.

Wobei mich die Nähe des Opus Dei zu Charismatikern schon auch erstaunt.
Grundsätzlich ist und wird Religion nie zu beweisen sein. Religion muss SELBST erkannt und SELBST verstanden werden. Im Gegensatz zur Wissenschaft, die von Spezialisten nachgewiesen, und von dem Rest auch groß teils nur geglaubt wird. Den Beweis haben Andere erbracht.
Wissenschaft ist nach wie vor veränderlich – was heute Gültig ist, kann morgen widerlegt werden.
Religion ist unveränderlich.
Die Religionen die wir kennen, sind 2000 bis über 4000 Jahre alt, und noch immer gültig! Was damals die Wahrheit war, ist auch heute noch die Wahrheit.
Die Wissenschaft hat sich in 4000 Jahren beachtlich weiter entwickelt. Doch die Aussagen in den jeweiligen Religionen haben immer noch die GLEICHE GÜLTIGKEIT.

Was die Christliche Religion betrifft, so wurde diese verfälscht, und mit Absicht auch falsch ausgelegt – um von den Menschen Geld zu kassieren (Ablas), oder diese in Abhängigkeit zu bringen.
Noch meine Großmutter hatte beim Tod gekaufte Gutscheine von der Kirche in der Schublade, damit nach Ihrem Tod, in der Kirche eine Messe für sie gehalten wird, damit sie in den Himmel kommt.

Im Gegensatz zu den anderen Religionen, enthält die Bibel nicht nur Aussagen (so ist es), sondern auch eine ganze Menge Symbolik.
Da die Kirchenfürsten SELBST die Symbolik nicht verstehen, wird diese als Tatsachenbericht hingestellt. Was natürlich viele Probleme bei der Auslegung und Erklärung dieser Schriften verursacht.

Aber doch, ist die Bibel nicht so verfälscht, daß sie nicht mehr die Wahrheit enthalten würde. Doch der Leser sollte nicht BLIND Kirchengläubig sein, sondern SELBST denken.

Ansonsten empfehle ich zum Einstieg immer die Bhagavad Gita. Sie hat klare Texte und klare Aussagen. Allerdings müssen auch diese erst einmal verstanden werden. Denn Religion ist eine GEISTIGE Übung, und sicherlich kein auswendig lernen.
Man muß SELBST erkennen, und dann nach dem Erkannten leben. Nur so kommt man Schritt für Schritt zu immer höherer Erkenntnis und Verständnis – bis zum Seinzustand.

© Demetrius
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Auf der Erde gibt es seit jeher den Kampf zwischen Egoismus und Selbstlosigkeit.
Die Egoisten werden reich, die Selbstlosen schaffen große Werke.
www.demetrius-degen.de
Ich meine, in Bezug auf Gott gehört sowohl Demut als auch Faszination im richtigen Maß dazu.
ziraki hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:

Die Katharer und Gnostiker würde ich mit ihrem Dualismus - wonach Gott sowohl gut als auch böse wäre - und ihrer unklaren Christologie (Christus als "Scheinmensch" etc.) wohl als Nichttrinitarier einordnen.

Worauf ich generell hinauswollte ist, dass schwere und grundlegende dogmatische Irrtümer - und speziell Abweichungen von der katholischen Lehre in der Christologie gehören dazu - immer auch Irrtümer in der Sittenlehre nach sich ziehen. Aber selbstverständlich gibt es die auch zu Hauf in den nichtchristlichen Religionen, z.B. die Vielehe und die "Ehe auf Zeit" (mit der "Seitensprünge" beliebig legitimiert werden können) im Islam oder die übertriebenen quasi zum Zentrum der Heilslehre erhobenen Speisegesetze im Hinduismus.
Wenn der dogmatisch irrtumsfreie Christus nicht vorhanden ist, bleibt auch die sittliche Wahrheit mehr oder weniger verdunkelt. Darum ist eben nur die katholische Sittenlehre diejenige, die alles Heilsnotwendige ohne Beimischung eines Irrtums enthält.


Da holst du jetzt aber zu einem ziemlichen Rundumschlag gegen andere Glaubensüberzeugungen aus. Den Katharern hast du vorgeworfen zu sehr die Askese betont zu haben.
Ich würde dir in dem Punkt sogar zustimmen. Wahrscheinlich war es auch eine Gegenbewegung zu der erlebten Glaubenspraxis der Kirche. Aber eigentlich finde ich das eher zu tolerieren, als dass sie von der Organisation, die sich als dogmatisch irrtumsfrei empfindet mit äußerster Grausamkeit ausgerottet wurden.
Die katholische Lehre der Christologie hat das nicht verhindert.

Das ist sicherlich so, dass den Katharern mit unchristlicher Härte begegnet wurde. Wir reden jetzt aber nicht über Verfehlungen Gläubiger gegen die eigene Religion, sondern über religiöse Irrlehren im sittlichen Bereich.
Und es gab nie die katholische Sittenlehre, die besagt "Bringt Irrgläubige um!" - wohl aber z.B. die der Katharer, dass Sexualität und Fortpflanzung etwas Teuflisches wären.
Im Bahaitum gibt es übrigens genauso grundlegende sittliche Irrtümer - es war sicherlich kein Fortschritt in der Geschichte der Sittlichkeit, dass ihr Gründer die Vielehe lehrte und lebte und auch die Ehescheidung zuließ, wobei die Frau im Bahai-Eherecht rechtlich benachteiligt wird. Zudem wird die Grenze zwischen Staat und Religion verwischt, indem es eigene Strafrechtsbestimmungen gibt (Todesstrafe für einzelne Delikte, dem Dieb ist eine bleibende Kennzeichnung auf der Stirn anzubringen etc.) und das langfristige Ziel die Einführung einer theokratischen Staatsform unter Bahai-Führung ist. Oder dass das Betteln grundsätzlich als "große Erniedrigung des Menschen" verboten ist und Bettlern auch nichts gespendet werden darf - wie übrigens auch die Beichte ebenso als erniedrigend gebrandmarkt und verboten wird - also gerade dasjenige Sakrament, durch das Gott den in Sünde gefallenen erniedrigten Menschen wieder erhöhen und aufrichten will. Wobei das sowohl ein fataler dogmatischer als auch ein grundlegender sittlicher Irrtum ist und das Wesen des Menschen verkannt wird. Erwiesenermaßen ist schon rein menschlich die Aussprache eine Wohltat für die Psyche ist.
Hallo ziraki,



Zitat:
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:

zitiert von:http://www.das-wort-der-wahrheit.de.....tail.php?id=88&nid=78

Das so ein Mensch genau in die gleiche Kerbe haut wie es Opus-Dei-Mitglieder tun, wird niemand verwundern.
Du antwortest:
Oh je Pjotr, die Seite ist aber auch nicht gerade wissenschaftlich, sondern eher repräsentativ für eine pietistische Sicht.

Wobei mich die Nähe des Opus Dei zu Charismatikern schon auch erstaunt.


es ging mir mehr um die wissenschaftliche Reputation des Dr Hartl in der Beurteilung der Faktenlage zur Bibel.
Ich weiß gar nicht, ob es eine wissenschaftliche Übersicht gibt, die die zur Zeit bekannten Fakten in Gegenüberstellung zur religiösen Auslegung setzt.
Mein Wissen ist teils aus Dokumentationen im Fernsehen und aus journalistischen Berichten zusammengesetzt. Dabei ist mir eigentlich immer wieder aufgefallen, daß das kath. Establishment doch wohl sehr viele unliebsame Dokumente vernichtet hat oder immer noch geheim hält.
Wir brauchen uns also kaum aufregen, wenn der Daesh heute genau so verfährt. Er hat gute Vorbilder.

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
daß das kath. Establishment doch wohl sehr viele unliebsame Dokumente vernichtet hat oder immer noch geheim hält.

Könntest du bitte so ein Dokument nennen?