Von Mensch zu Mensch


Liebe Freunde,
zwar bezieht sich der gefundene Text eher auf das harmonische Zusammenwirken in Unternehmen - ich denke aber, das man daraus viel mitnehmen kann, wenn es um die Zwischenmenschliche Beziehung allgemein geht.

zusammengestellter Auszug:
Zitat:
[..]Es liegt in der Natur der Sache, dass jeder Mensch, der für sich eine „ Ordnung” gefunden hat, diese für absolut korrekt hält.
Verletzungen entstehen immer dadurch, dass Menschen das Bedürfnis haben, Reaktionen beim anderen „ herauszukitzeln“...[..]
Kein Mensch ist von seiner Art her bösartig, wie oft unterstellt ist. Jeder ist in einem sozialen Umfeld eingebunden, hat Freunde, Sportkollegen, Familie - also viele positive Seiten. Es sind nicht seine impliziten, eigenen Verhaltenslogiken, die „Schuld” sind, sondern es sind die für Mensch nicht sichtbaren Logiken der Interaktion mit anderen Menschen...[..]

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Lieben Gruss
Gaby
girl hat folgendes geschrieben:
Es sind nicht seine impliziten, eigenen Verhaltenslogiken, die „Schuld” sind, sondern es sind die für Mensch nicht sichtbaren Logiken der Interaktion mit anderen Menschen...[..]




Lieben Gruss
Gaby[/quote]

Hallo Gaby,

leider konnte ich den kompletten Artikel nicht öffnen, bei mir erscheinen nur Hyroglyphen, derer ich nicht mächtig bin sie zu entziffern....

Aber der Satz im Zitat...den empfinde ich als äußerst "steril" und passt vermutlich eher in eine Datenbank, als auf menschliches Verhalten.....oder wie interpretierst Du diesen Satz ? Möglich das er erst im Zusammenhang für mich verständlich wird, aber so wie er da steht.....
Stammt das aus einem Firmen coaching Seminar ?

LG
Luna
Liebe Luna, hallo

Ich entnehme mir aus diesem Absatz die aufkommenden Verhaltensweisen in einem Gespräch. Wie oft entwickeln sich Gespräche im Leben, die im Streit enden und wir im Nachhinein feststellen "Wofür eigentlich? Wegen so einer Kleinigkeit?". Oft fühlen wir uns angegriffen, obgleich ein Angriff vielleicht nie statt gefunden hat. Wir empfinden es aber so, weil es etwas ist was nicht unserem Denken entspricht oder was wir für nicht gut heissen - dementsprechend reagieren wir dann. Anstatt ein Gespräch ruhig zu Ende zu führen, schaukelt sich die Situation hoch; manchmal bis zur Eskalation. Aus ehemals Freunden werden Feinde.

Firmen Coaching - hört sich gut an *lächel*
Wenn ich alles so durchlese könnte ich Deiner Vermutung zustimmen


Lieben Gruss
Gaby
Danke liebe Gaby ,

für Deine schnelle Antwort !

Ja...so könnte man das sehen, so wird es verständlich(er).... Vielleicht gehört das ein oder andere aber auch dazu, um zu lernen....das man nicht alles so locker sehen kann, sich etwas hochschaukelt, das heißt ja auch, Emotionen zu gestatten sich zu entfalten.... denke, das ist menschlich...okay...bis zu einem gewissen Grad...bis dahin wo ich einen anderen verletze und mich am Ende noch mit....

Der Mensch ist eben sehr komplex...

*lach*...ja sorry mir fiel das Wort jetzt nicht dafür ein...Firmen coaching ist bestimmt der falsche Ausdruck, aber ich denke, Du weißt was ich meinte.

LG
Luna
Ja, liebe Luna

da ist, denke ich, der Punkt. Der gewisse Grad. Wir überschreiten ihn oftmals. Ich habe in den letzten Monaten mitbekommen das, egal um was es geht, man sich dennoch zurücknehmen kann um sich nicht selbst mit in dieses Bett des Unwohlseins zu legen, wenn ich mich denn mal angegriffen fühle. Es ist wahrlich nicht leicht, aber dienlich das Gegenüber auch wieder einigermassen den Boden unter seinen Füssen zurück zu geben. Viele Gespräche, in denen ich mich selbst emotional zurück gehalten habe, sind so friedlich und mit einer Lösung zustande gekommen. Was ich fazinierend finde ist die Tatsache, das weder ich noch mein Gesprächspartner nach den Gesprächen ein ungutes Gefühl hatten - das Gegenteil war der Fall; trotzdessen man sich innerlich plötzlich fragte warum man seiner Wut, seinem Gram keine Luft machte. Es war, als sei Wut nie wirklich präsent gewesen.


Lieben Gruss
Gaby
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Lieben Gruss
Gaby
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Zitat:
jw MAa.t xai.tw r-HA.t =k
mAa.t r-Hna =k
Liebe Gaby,

ja...das kommt mir bekannt vor.... hat bisschen was von Taktieren an sich... In Gesprächen kann ich meine Emotionen unter Kontrolle bringen, allerdings reagiere ich stark auf mein Gegenüber, leider oder zum Glück, kommt eben auf das Gespräch drauf an und vor allem auf den/die Gesprächspartner/in.
Wobei eine gute Argumentation , die Emotionen erst gar nicht hochkommen lassen...wie gesagt, bei mir kommt es auf mein Gegenüber an und was ich erreichen möchte...wird mein Gegenüber zu "heftig" ziehe ich mich zurück...der Klügere gibt nach...

...aber ab und zu platzt mir auch mal die Hutschnur, dann ist es aber auch fällig.

Meine Emotionen kochen nur in mir selbst hoch, wenn ich zu viel grübel und nachdenke, dann meine Ungeduld...da fällt mir wieder die Geschichte mit dem Mann und dem Hammer ein...die hatte ich mir mal aufgeschrieben, wenn ich sie finde, werde ich sie hier her kopieren, ich denke sie passt hier ganz gut zum Thema.

So jetzt werd' ich mal Gute Nacht sagen...

LG
Luna