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shoshana, dann wiederhole ich von vorher:
Gott erschuf die Welt mit samt ihren physikalischen Gesetzen. Da erkannte Gott, dass die physikalischen Gesetze untauglich sind, Leben hervorzubringen. Nun musste Gott die physikalischen Gesetze vorübergehen außer Kraft setzen, um Leben zu schaffen.
Hat Gott unter diesen Bedingungen nicht versagt?
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Liebe/r Shoshana -könntest Du Deine Quellenangaben benennen ?
Wäre nett
Danke
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An MArtin H.
Gott untersteht in seinem Tun keinen Gesetzen, er hat alles geschaffen nach seiner Weisheit und seinem Willen. Er ist das Leben, - das Licht, - die Wahrheit und der Urquell allen Seins. Er ist der 'Ich Bin'.
Nur er, der ohne Anfang und ohne Ende ist, kann sagen 'Ich bin'.
Das kann ein Sterblicher von sich nicht behaupten, denn er bleibt nicht für alle Zeiten in dieser Gegenwart bestehen.
Gibt es Naturgesetze, so gelten sie für die Naturordnung der Schöpfung.
Die Ordnung Gottes steht über der Naturordnung.
In der Schöpfung, der Naturordnung können wir Gottes Wirken wahrnehmen. Gott ist jedoch nicht 'die Natur', wie manche das glauben. Die Schöpfung und der Schöpfer sind nicht das Gleiche, ebensowenig wie ein Komponist und ein von ihm komponiertes Musikstück dasselbe sind.
Die Naturgesetze sind von Gott in die Schöpfung gelegt, sie sind für die Schöpfung wirksam, nicht für den Schöpfer. Gott untersteht in seinem Tun und Wirken nicht diesen Naturgesetzen, er gebietet über sie, auch in Jesus Christus wirkte seine Kraft und Gottheit, wie es allen seinen Kindern bestimmt ist, solche Vollmacht eines Kindes Gottes zu erlangen. Ein Kind ist Wesenseins mit seinem Vater. Dies ist jedoch erst dann erfüllt, wenn das Kind seine Entwicklung abgeschlossen hat und zur 'vollen Mannesgrösse' (im geistigen Sinn zu verstehen!) gereift ist.
| Zitat: |
Markus 4, 37 Und es erhob sich ein großer Sturm, und die Wellen schlugen in das Schiff, so daß es sich schon zu füllen begann.
38 Und er war im Hinterteil des Schiffes und schlief auf einem Kissen. Und sie weckten ihn und sprachen zu ihm: Meister, kümmert es dich nicht, daß wir umkommen?
39 Und er stand auf, bedrohte den Wind und sprach zum Meere: Schweig, verstumme! Da legte sich der Wind, und es ward eine große Stille.
40 Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr so furchtsam? Wie, habt ihr keinen Glauben?
41 Und sie gerieten in große Furcht und sprachen zueinander: Wer ist doch der, daß auch der Wind und das Meer ihm gehorsam sind? |
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An Gabriele:
Woher und wieso
Quellenangaben
Nun es offensichtlich, das die wichtigste Quelle dessen was ich hier schreibe die Bibel ist!
Es ist jedoch so, dass ich von Geburt an in Verbindung war mit einem Wanderprediger, dessen Quelle auch die Bibel war, der dazu Bücher schrieb und die Leute die er unterwegs besuchte schrieben auch noch auf, was er sagte, - sie stenographierten seine Predigten, die er ohne schriftliche Vorlagen (ausser der Bibel) in Lesekreisen hielt. Der Mann hiess Johannes E. Keller. Seine Bücher und Schriften sowie die gesammelten Predigten (um 6000 Stück) sind nicht im Buchhandel erhältlich. Wer sich dafür interessiert, der melde sich. Einiges wurde auf Datenträger übertragen und kann von mir per E-Mail versandt werden. Von den Büchern und gedruckten Schriften habe ich auch und kann noch vorhandene Exemplare besorgen.
Joh. E. Keller wirkte in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie in Amerika in den Jahren zwischen 1906 und 1953. Er sprach kaum je über sich selber, - er beleuchtet uns die heiligen Schriften so, dass sie verstanden und gefasst werden können.
Dann gibt es wertvolle Bücher und Schriften von Prof. Friedrich Weinreb, - der aus chassidischer Sicht ebenfalls die Bibel, jedoch vorallem die fünf Bücher Mose nach dem Ur-Hebräischen, verstehen hilft und auch über die Zahlenwerte der hebräischen Worte Aufschluss gibt. Seine Bücher sind im Buchhandel erhältlich und es gibt eine Friedrich Weinreb Stiftung. Ich weiss, dass Weinreb mit Keller übereinstimmte, denn während seinen zwölf letzten Lebensjahren traf sich ein Bekannter von mir regelmässig mit Weinreb in Zürich und sie lasen gemeinsam Predigten von Joh. E. Keller. Ich selber habe noch rel. wenig von Weinreb studiert, - will es aber noch tun.
Sollte ich aus Büchern dieser beiden oder aus anderweitiger Herkunft etwas zitieren, so werde ich in Zukunft die Quellenangaben machen. Es war bisher jedoch selten der Fall, da ich frei aus dem Kopf formuliere und mich eines Bibelprogramms bediene, um die mir im Kopf auftauchenden Bibelstellen aufzusuchen und einzufügen. Manchmal habe ich Predigten Kellers eingefügt, - sie sind klar als solche gekennzeichnet (siehe unter meinen Beiträgen). Damals wurden dann die Regeln hier im Forum abgeändert, so dass nur noch kürzere Beiträge eingefügt werden konnten und ich es unterlassen musste, Predigten einzufügen. Ich zog mich hier etwas zurück. Jetzt scheint es wieder etwas 'offener' geworden zu sein, - ob es so bleiben wird, werden wir sehen.
Was ich frei formuliere stammt von mir, wenn auch die Bibel und die Schriften Joh. E. Kellers meine hauptsächlichen Lehrmeister bzw. Studiengrundlagen sind und waren. Dazu kam 'der heilige Geist', von welchem ich mich seither auch leiten lasse und durch welchen mir auch Aufschluss gegeben wird.
Ich kam 1953 zur Welt und wurde von Joh. E. Keller eingesegnet, liess mich 1977 bei mir zu Hause von einem geistlichen Bruder taufen und studiere die Bibel seit gut 40 Jahren und bin weiterhin damit beschäftigt. Dabei halte ich mich nach wie vor an die beleuchtenden Schriften und Predigten Kellers, weil die Erfahrung mir bestätigt, dass dadurch die ganze Wahrheit beleuchtet und aufgeschlossen ist.
Auf den Artikel 'Der spirituelle Weg', den ich schon zweimal in diesem Forum irgendwo wieder eingefügt habe, bin ich durch jemanden, der den entsprechenden Link vor mir in dieses Forum eingebracht hatte gestossen und ich bin froh darüber. Ich sehe darin das Resultat einer gut fundierten Arbeit.
Das alles heisst nun nicht, dass mir keine Fehler unterlaufen könnten, - das möchte ich nicht behaupten, ich bin auch nur ein noch unvollkommener Mensch. Ich gebe alles so wieder, wie ich es zu dem Zeitpunkt des Schreibens verstehe. Es gehört zum geistigen Wachstum, dass sich Ansichten und Meinungen verändern. Es muss also nicht immer bei der gleichen Sicht der Dinge bleiben, denn wir passen ja unsere Sicht der Dinge immer wieder den neu dazu gewonnenen Erkenntnissen an. Zwischen einer Entwicklungsstufe und der Nächstfolgenden stehen wir immer wieder auf Übungsboden. Es muss alles in der Praxis geübt, geübt und geübt werden. Mit der Theorie ist noch gar nichts erreicht. Alles muss sich in der Erfahrung bestätigen und beweisen. Manches verstehen wir erst richtig, wenn auch die Zeit dafür reif ist oder wir in unserem persönlichen Leben dazu reif geworden sind.
Es ist alles so gross und wunderbar, dass wir nur stückweise erkennen können. Erst ganz am Ende unseres Wachstums und zur Zeit, wenn die Vollkommenheit offenbar wird, ist es vorbei mit dem Stückwerk. Es ist ein wachstümlicher Prozess!
Gott bereitet Erstlinge aus den Menschen 'im Himmel', das heisst geistig zu, seine Hütte bei den Menschen, also eine Wohnung für seinen Geist zu sein. Dazu braucht es eine Mindestanzahl von Menschen auf dieser Welt (sie liegt unter 200'000). Diese Anzahl genügt dann, wenn sie vollendet sind, um die übrigen Menschen die noch unentschieden weil orientierungslos sind, oder Menschen anderen Glaubens zu überzeugen. Dies ist jedoch erst in deren vollendetem Zustand der Fall, denn weder Engel noch Menschen lassen sich durch Worte überzeugen, weshalb mein Schreiben hier allenfalls dazu dienen kann, solchen Gottsuchern den Weg zu weisen, die noch zu dieser Hütte Gottes gehören und dazukommen müssen. Das sind aber nur ein kleiner Bruchteil der gesamten Erdbevölkerung. Es geht mir hier also nicht darum, von der grossen Masse verstanden zu werden. Dieses allgemeine Verständnis kommt erst als Folge davon, dass die Hütte Gottes bei den Menschen ist, in welcher Gott bei den Menschen wohnen kann und alle Tränen abwischen wird, wenn kein Leid und kein Schmerz mehr sein wird, im Tausendjährigen Reich Gottes, das auf das nahe liegende Ende dieses Weltzeitalters folgen wird.
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