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Beweis für Gott












Wer meint, die Bibel sei eine Erfindung von Menschen, der hat von der Geschichte der Menschheit keine Ahnung.

Es gibt kein Geschichtsbuch das die Geschichte der Menschheit so klar und umfassen aufzeigen kann bis in die Urzeit, wie die Bibel dies tut.

Es ist längst nachgewiesen dass die biblische Geschichtsschreibung die Wahrheit ist! Es wird ignoriert, weil solche, deren Machtinteressen davon abhängen, dass diese Wahrheit nicht erkannt wird, bis heute alles daran gesetzt haben, die Wahrheit zu vertuschen und zu entstellen!

Hier nur ein ganz kleines Beispiel der Geschichten, die tatsächlich alle geschehen sind:
Zitat:
SCH Deuteronomy 4:1 Und nun höre, Israel, die Satzungen und Rechte, die ich euch zu tun lehre, auf daß ihr lebet und hineinkommet und das Land einnehmet, das euch der HERR, der Gott eurer Väter, gibt.
2 Ihr sollt nichts hinzutun zu dem Worte, das ich euch gebiete, und sollt auch nichts davontun, damit ihr die Gebote des HERRN, eures Gottes, haltet, die ich euch gebiete.
3 Eure Augen haben gesehen, was der HERR wegen des Baal-Peor getan hat. Denn alle, die Baal-Peor nachwandelten, hat der HERR, dein Gott, aus deiner Mitte vertilgt!
4 Aber ihr, die ihr dem HERRN, eurem Gott, anhinget, lebet alle heute noch.
5 Siehe, ich habe euch Satzungen und Rechte gelehrt, wie mir der HERR, mein Gott, geboten hat, daß ihr also tun sollt im Lande, darein ihr kommen werdet, um es in Besitz zu nehmen.
6 So behaltet sie nun und tut sie; denn das ist eure Weisheit und euer Verstand vor allen VölkernWenn sie alle diese Gebote hören, werden sie sagen: Wie ist doch dieses große Volk ein so weises und verständiges Volk!
7 Denn wo ist ein so großes Volk, zu dem sich die Götter also nahen, wie der HERR, unser Gott, es tut, so oft wir ihn anrufen?
8 Und wo ist ein so großes Volk, das so gerechte Satzungen und Rechte habe, wie dieses ganze Gesetz ist, das ich euch heute vorlege?
.
9 Nur hüte dich und bewahre deine Seele wohl, daß du die Geschichten nicht vergessest, die deine Augen gesehen haben, und daß sie nicht aus deinem Herzen kommen alle Tage deines Lebens; sondern du sollst sie deinen Kindern und Kindeskindern kundtun;
10 was geschah an dem Tage, als du vor dem HERRN, deinem Gott, standest am Berge Horeb, als der HERR zu mir sprach: Versammle mir das Volk, daß ich sie meine Worte hören lasse, und damit sie mich fürchten lernen alle Tage ihres Lebens auf Erden, und damit sie die Worte auch ihre Kinder lehren.
11 Und ihr tratet herzu und standet unten am Berg. Aber der Berg brannte im Feuer bis in den Himmel hinein, der voller Finsternis, Wolken und Dunkel war.
12 Und der HERR redete mit euch mitten aus dem Feuer. Die Stimme seiner Worte hörtet ihr, aber ihr sahet keine Gestalt, sondern vernahmet nur die Stimme. 13 Und er verkündigte euch seinen Bund, den er euch zu halten gebot, nämlich die zehn Worte, die er auf zwei steinerne Tafeln schrieb.
14 Und der HERR gebot mir zu jener Zeit, daß ich euch die Satzungen und Rechte lehre, die ihr tun sollt in dem Lande, darein ihr ziehet, um es einzunehmen.
15 So bewahret nun eure Seelen wohl, weil ihr keine Gestalt gesehen habt an dem Tage, als der HERR aus dem Feuer heraus mit euch redete auf dem Berge Horeb;
16 daß ihr nicht verderblich handelt und euch irgend ein gemeißeltes Bild machet, irgend eine männliche oder weibliche Figur,
17 oder das Bild irgend eines Viehes, das auf Erden ist, oder eines Vogels, der am Himmel fliegt,
18 oder das Bild eines Reptils, das auf dem Erdboden kriecht, oder der Fische, die im Wasser unter der Erde sind; 19 daß du deine Augen auch nicht gen Himmel hebest, und die Sonne und den Mond und die Sterne und das ganze Heer des Himmels beschauest und dich verführen lassest, sie anzubeten und ihnen zu dienen, die doch der HERR, dein Gott, allen Völkern unter dem ganzen Himmel zugeteilt hat.

20 Euch aber hat der HERR angenommen und aus dem eisernen Ofen, aus Ägypten, geführt, daß ihr sein Erbvolk sein solltet, wie es heute der Fall ist.
21 Und der HERR war um euretwillen so zornig über mich, daß er schwur, ich sollte nicht über den Jordan gehen, noch in das gute Land kommen, das der HERR, dein Gott, dir zum Erbe gibt;
22 sondern ich muß in diesem Lande sterben und darf nicht über den Jordan gehen; ihr aber dürft hinübergehen und jenes gute Land einnehmen.
23 So hütet euch nun, daß ihr des Bundes des HERRN, eures Gottes, den er mit euch gemacht hat, nicht vergesset und euch nicht Bilder machet von irgend einer Gestalt, was der HERR, dein Gott, dir verboten hat.
24 Denn der HERR, dein Gott, ist ein verzehrendes Feuer, ein eifriger Gott.
25 Wenn du nun Kinder und Kindeskinder zeugst und ihr alt werdet im Lande und verderblich handelt und euch Bilder machet von irgend einer Gestalt und vor dem HERRN, eurem Gott, Übles tut, daß ihr ihn erzürnet,
26 so rufe ich heute Himmel und Erde zu Zeugen wider euch an, daß ihr gewiß bald umkommen werdet in dem Lande, wohin ihr über den Jordan ziehet, um es einzunehmen; ihr werdet nicht lange darin wohnen, sondern sicherlich vertilgt werden!
27 Und der HERR wird euch unter die Völker zerstreuen, und es wird eine geringe Zahl von euch übrigbleiben unter den Heiden, dahin euch der HERR führen wird.
28 Daselbst werdet ihr den Göttern dienen, die der Menschen Hände Werk sind, Holz und Stein, die weder sehen noch hören noch essen noch riechen.
29 Wenn du aber daselbst den HERRN, deinen Gott, suchen wirst, so wirst du ihn finden, ja wenn du ihn von ganzem Herzen und von ganzer Seele suchen wirst.
30 Wenn du in der Not bist und dich alle diese Dinge treffen, so wirst du in den letzten Tagen zu dem HERRN, deinem Gott, umkehren und seiner Stimme gehorsam sein;
31 denn der HERR, dein Gott, ist ein barmherziger Gott; Er wird dich nicht verlassen, noch verderben; Er wird auch des Bundes, den er deinen Vätern geschworen hat, nicht vergessen.
32 Denn frage doch nach den früheren Zeiten, die vor dir gewesen sind, von dem Tage an, als Gott den Menschen auf Erden erschuf, und von einem Ende des Himmels bis zum andern, ob je ein solch großes Ding geschehen oder je dergleichen gehört worden sei:
33 Ob je ein Volk die Stimme Gottes gehört habe aus dem Feuer reden, wie du sie gehört hast, und dennoch lebe;
34 oder ob je ein Gott versucht habe, hinzugehen und sich ein Volk mitten aus einem andern Volk zu nehmen durch große Prüfungen, durch Zeichen, durch Wunder, durch Kampf und durch eine mächtige Hand und durch einen ausgestreckten Arm und durch schreckliche, große Taten, wie das alles der HERR, euer Gott, mit euch in Ägypten vor deinen Augen getan hat?
35 Dir ist es gezeigt worden, auf daß du wissest, daß der HERR Gott ist, und keiner sonst als er allein.
36 Er hat dich vom Himmel her seine Stimme hören lassen, daß er dich unterwiese; und auf Erden hat er dir sein großes Feuer gezeigt, und du hast seine Worte aus dem Feuer gehört.
37 Und weil er deine Väter liebte, darum hat er ihren Samen nach ihnen erwählt und dich in eigener Person durch seine große Kraft aus Ägypten ausgeführt,
38 daß er vor dir her größere und stärkere Völker, als du bist, vertriebe, und dich in ihr Land führte und dasselbe dir zum Erbteil gäbe, wie es heute der Fall ist.
39 So sollst du nun heute wissen und zu Herzen fassen, daß der HERR der alleinige Gott ist oben im Himmel und unten auf Erden, und keiner sonst. 40 Darum beobachte seine Satzungen und seine Gebote, die ich dir heute gebiete, so wird es dir und deinen Kindern nach dir wohl gehen, und du wirst lange leben in dem Lande, das dir der HERR, dein Gott, gibt, für alle Zeiten.
41 Damals sonderte Mose drei Städte aus, diesseits des Jordan, gegen Aufgang der Sonne,
42 damit der Totschläger dorthin fliehen könne, der seinen Nächsten unversehens getötet hat, ohne ihm zuvor feind gewesen zu sein, (daß er in eine dieser Städte fliehe und am Leben bleibe)
43 nämlich Bezer in der Steppe, im ebenen Lande, für die Rubeniter, Ramot in Gilead für die Gaditer, und Golan in Basan für die Manassiter.
44 Dies ist das Gesetz, das Mose den Kindern Israel vorlegte;
45 das sind die Zeugnisse, die Satzungen und Rechte, welche Mose den Kindern Israel sagte, als sie aus Ägypten gezogen waren,
46 diesseits des Jordan, im Tal, Beth-Peor gegenüber, im Lande Sihons, des Königs der Amoriter, der zu Hesbon wohnte, den Mose und die Kinder Israel schlugen, als sie aus Ägypten zogen, und dessen Land sie einnahmen,
47 samt dem Lande Ogs, des Königs zu Basan, der beiden Könige der Amoriter, die diesseits des Jordan waren, gegen Aufgang der Sonne;
48 von Aroer an, welche am Ufer des Arnon liegt, bis an den Berg Sion, das ist der Hermon.
49 Und die ganze Ebene diesseits des Jordan, gegen Aufgang, bis an das Meer der Ebene unterhalb der Abhänge des Pisga.
Zitat:
Ganz konkret:
Nach dem neusten Modell besteht das Universum (und das, was es verursacht hat), aus Branes und Strings. Ob diese jedoch selbst ohne Ursache existieren, ist m.W. nicht bekannt.


Es ist nicht einmal bekannt, ob diese Theorien irgendeinen Wert haben, weil man sie noch nicht prüfen kann.

Es gibt mehrere Theorien, wie das Universum entstanden ist. So könnte es aus einer Quantenfluktuation entstanden sein. Wendet man die Wellenfunktion der Quantentheorie auf das Nichts an, so besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass ein Universum wie unseres entsteht. Dies ist das Hartle-Hawking-Modell. Das Modell macht es möglich, dass das Universum aus dem Nichts, durch eine Quantenfluktuation entstand. Quantenfluktuationen sind die einzige Beobachtung, die man bislang gemacht hat, bei der etwas aus dem Nichts entsteht, und diese Fluktuationen sind unverursacht.

Ferner könnte es sein, dass Hawkings Modell des grenzenlosen Universums richtig ist: Demnach hat das Universum keinen Anfang, es existiert ohne Grenzen und ewig.

Aber das alles (neben einigen anderen Theorien) ist momentan pure Spekulation. Man kann immer weiter nach Ursachen fragen, grenzenlos, und muss am Ende doch gestehen, dass etwas ohne Ursach entstanden sein muss - Gott, oder das Universum, oder ein Multiversum etc.
Zitat:
Man kann immer weiter nach Ursachen fragen, grenzenlos, und muss am Ende doch gestehen, dass etwas ohne Ursach entstanden sein muss - Gott, oder das Universum, oder ein Multiversum etc.

Das genau ist der springende Punkt!
Die uralte Frage nach dem ersten (unbewegten) Beweger.
Da wo Wissen aufhoert und Spekulation ansetzt, bekommt Glauben (statt Wissen) eine Relevanz.
Wie man ein solches System letztlich nennt ist m.E. letztlich irelevant.

Inwieweit die Quantenfeldtheorie in die M-Theorie eingebettet werden kann, bleibt abzuwarten. Ich koennte mir sehr gut vorstellen, das dies gelingen koennte, denn immerhin nimmt ja die M-Theorie fuer sich in Anspruch moeglicherweise eine TOE zu sein.

Gruss
Martin
Zitat:
Der spirituelle Weg
Die erste Zelle
In Response To: Mutationen – Auslöser evolutionärer Entwicklung? (Prometheus)
Wie oben dargelegt wurde, ist die Selektion ein bedeutungsloser da tautologischer Begriff und bietet keinerlei Erklärung für die evolutionäre Entwicklung, und auch Mutation scheidet als treibende Kraft aus, da sie offensichtlich nur destruktiv wirkt oder aufgrund zellinterner Reparaturmechanismen unschädlich gemacht wird. Dies sind formal-logische und biologische bzw. empirisch belegbare Einwände, welche der Evolutionstheorie widersprechen. Aber selbst die fundamentalste Vorraussetzung für die Evolution ist nicht gegeben – nämlich die der zufälligen Entstehung des Lebens.(Anmerkung: Es gibt einige neunmalkluge Evolutionsvertreter, die das Problem einfach verschieben, indem sie behaupten, das Leben käme aus dem Weltall - aber natürlich wird das Problem dadurch nicht gelöst, denn auch im Weltall hätte das Leben ja zufällig entstehen müssen).

Die Grundbausteine des Lebens sind so genannte Makromoleküle; lange Ketten aus Aminosäuren, aus denen sämtliche Organellen und die informationstragende DNS besteht. Evolutionsgläubige Wissenschaftler vermuten nun, dass sich auf der frühen Erde solche Ketten zufällig zusammensetzen konnten, und dann „irgendwie“ zum Leben erwachten. Dieses „irgendwie“ lässt sich, sehr zum Bedauern der Darwinisten, genauer spezifizieren und sogar mathematisch erfassen. Eine genauere Diskussion dieser Frage kann man in Bruno Vollmerts Buch „Das Molekül und das Leben - Vom makromolekularen Ursprung des Lebens und der Arten: Was Darwin nicht wissen konnte und Darwinisten nicht wissen wollen“ nachlesen. Im folgenden soll nur grob das Problem angerissen werden.

Was benötigt die Evolution, um eine erste lebende Zelle hervorzubringen? Nun, damit etwas leben kann, muss es sich reproduzieren, und dazu benötigen wir DNA. Diese wiederum besteht aus Nucleosiden, die sich daher zufällig hätten bilden müssen. Natürlich reicht nicht irgendeine DNA, sondern sie muss auch sinnvolle Information tragen, welche die für das Leben notwendigen Proteine codiert. Auch diese sinnvolle Information muss zufällig entstanden sein. Zur Zellteilung werden außerdem einige hundert Enzyme benötigt, die ebenfalls codiert werden müssen. Auch benötigt die Zelle Organellen um Stoffwechsel, d.h. Energiegewinnung, zu betreiben. Sie muss in der Lage sein, ihren eigenen Energiehaushalt zu decken und aus der Umgebung lebenswichtige Stoffe aufzunehmen, wozu hoch komplizierte Membranstrukturen notwendig sind. Auch diese müssen zufällig entstanden bzw. auf der zufällig entstandenen DNA codiert sein.

Am Anfang der Urzeugung stand laut den Darwinisten die Ursuppe – jenes Meerwasser also in dem die zur Entstehung der ersten Zelle notwendigen Bestandteile einzeln vorhanden waren, und sich dann zufällig zu etwas Lebendigem zusammensetzen. Hier verweisen Evolutionisten immer auf das Stanley Miller Experiment, das in keinem Schulbuch fehlen darf. Was leider in allen Schulbüchern fehlt ist eine objektive Auswertung dieses Experiments, was wir hier nachholen wollen. Erst einmal die chemische Ausbeute des Versuchs (Einheit: relative Anzahl Moleküle):


(Bifunktionelle Moleküle)
Aminosäuren 1.54

Hydroxycarbonsäuren 1.63

Bernsteinsäure 0.5

Nucleoside <0.003



(Monofunktionelle Moleküle)
Monocarbonsäure 3.6

Monamine 5.5



Obwohl der Versuch in allen populärwissenschaftlichen Medien und Schulbücher als großer Erfolg für die Evolutionstheorie gefeiert wurde, war er in Wahrheit für sie niederschmetternd. Denn die zur Entstehung der DNA notwendigen Nucleoside entstanden überhaupt nicht, bzw. ihr Anteil war unter der Nachweisbarkeitsgrenze.

Nucleoside sind Verbindungen aus einer Base (Adenin,Guanin,Cytosin,Thymin oder Uracil) und Zucker. Zusammen mit einem Phosphatsäure-Rest ergibt das ein Nukleotid. Die Nucleoside sind die Grundbausteine der DNA; wenn diese aber schon nicht entstehen, wie soll dann DNA entstehen?

Wohl entstanden bei Stanley Miller Aminosäuren. Dies sind bifunktionelle Moleküle, die eine weitere Verkettung des Moleküls ermöglichen. Bei einer zufälligen Zusammensetzung eines Makromoleküls aus Aminosäuren hängen sich diese wie Perlen an eine wachsende Kette an. Ein bifunktionelles Molekül hat eine weitere Andockstelle an der die Verkettung fortfahren kann. Ein monofunktionelles Molekül dagegen hat nur eine Andockstelle und beendet die Verkettung, ähnlich wie bei der Perlenkette eine Perle die nur an einer Seite ein Häkchen hat. Nun sieht man dass beim Stanley Miller Versuch das Verhältnis der monofunktionellen zu den bifunktionellen Molekülen 9.1 zu 3.7 ist, d.h. die ketten-abschließenden Moleküle sind in der Überzahl. Bezogen auf das Perlenketten-Beispiel bedeutet dies, dass man mit verbundenen Augen in ein Kästchen greift, in dem 9 von 13 Perlen nur ein Häkchen haben. Es ist klar dass die Entstehung einer langen Kette sehr unwahrscheinlich ist. Solche Ketten aber sind die Vorraussetzung für alles Leben.
(Anmerkung: Die folgenden Berechnungen sind der Homepage von Frieder Meis, http://homepages.compuserve.de/MeisFrieder entnommen)

Bei der zufälligen Synthese im Labor bilden sich Aminosäuren und monofunktionelle Verbindungen ungefähr im Verhältnis 1:6. Eine Kette startet immer mit einem monofunktionellen Molekül, und wird mit einem monofunktionellen Molekül abgeschlossen (ganz wie die Perlenkette). Nun „nimmt der Zufall“ das erste Molekül aus der Ursuppe. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um eine Aminosäure handelt, ist 1/6. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir ein monofunktionelles Molekül erwischen, beträgt 5/6. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir eine Kette aus einer Aminosäure (und zwei monofunktionellen Molekülen, eins das die Kette startet und eins das sie abschließt) erhalten, beträgt daher

MAM 5/6*1/6*5/6 = 25/216 = 11.57 %

Das Kürzel MAM besagt: Ein monofunktionelles Molekül, eine Aminosäure, dann wieder ein monofunktionelles. Nun nehmen wir eine weitere Aminosäure hinzu:

MAAM 5/6*1/6*1/6*5/6 = 25/1296 = 1.93 %

Allgemein berechnet sich die Wahrscheinlichkeit der Entstehung einer Kette mit n Aminosäuren bei statistischer Polykondensation (zufälliger Verkettung) zu

25/36*(1/6)^n

Also für eine Kette mit 10 Aminosäuren

MAAAAAAAAAAM 0.00000148 %

Für eine Kette mit 100 Aminosäuren

MAAA…AM 1.063*10^-76

Eine Kette mit 100 Aminosäuren ist das per Definition kleinstmögliche Protein. Die Wahrscheinlichkeit von etwa 10^-76 ist mathematisch gesehen eine Nullwahrscheinlichkeit. Dies bedeutet, dass das Ereignis nie eintritt. Denn damit nur ein einziges mal eine solche Kette entsteht, bräuchte man eine Ursuppe die mehr Atome enthält als es im ganzen Universum gibt.

(Anmerkung: Der Einfachheit halber betrachten wir hier nur abgeschlossene Ketten. Berücksichtigt man auch noch die offenen Ketten, so ergibt sich aber eine Wahrscheinlichkeit im gleichen Bereich, 10^-76).

Fazit: Es fehlen selbst die fundamentalsten Vorraussetzungen, wie Leben jemals hätte zufällig entstehen können. Ein lebender Organismus zeichnet sich durch die Fähigkeit zur Reproduktion aus, und dazu benötigt er eine DNA. Die zufällige Entstehung einer solchen ist jenseits jeder Diskutierbarkeit, da es sich ja selbst bei den Wahrscheinlichkeiten der Entstehung von einfachen Makromolekülen um Nullwahrscheinlichkeiten handelt. Und selbst wenn eine DNA zufällig entstünde, so müsste diese auch noch eine sinnvolle Information tragen, und die zufällige Entstehung von Information ist erst recht ausgeschlossen. Lönning und Wittlich (1991) stellen dazu eine interessante Berechnung auf:

Die Wahrscheinlichkeit der Entstehung der DNA-Codierung eines Proteins mit 1000 Nucleotiden beträgt 1 : 1.15 * 10^602. Das ist eine unvorstellbar kleine Zahl. Wahrscheinlichkeiten jenseits von 1: 10^50 betrachten Mathematiker als Nullwahrscheinlichkeiten. Nun wenden Evolutionisten gerne ein, dass DNA-Codierungen u.a. aufgrund der Basenaustauschmutation abweichen dürfen, und dennoch das gleiche Protein codieren können. Wittlich berechnet nun eine neue Wahrscheinlichkeit, wobei die DNA-Codierung um 40% abweichen darf, und dennoch dasselbe Protein codiert. Die Annahme einer solchen Abweichung ist völlig aus der Luft gegriffen; tatsächlich dürfte die Codierung wohl nicht mehr als maximal 2% abweichen, aber Wittlich ist den Evolutionisten hier sehr weit entgegen gekommen. Wenn eine dermaßen hohe Abweichung erlaubt wäre, gäbe es für ein und dasselbe Protein nämlich 4 415 887 289 516 363 554 741 666 158 375 700 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 verschiedene Codierungsmöglichkeiten. Und selbst unter so utopischen Vorraussetzungen wäre die Wahrscheinlichkeit der zufälligen Entstehung dieser DNA-Sequenz nur 0.3846*10^-120. Es ist absurd anzunehmen dass ein solches Ereignis eintreten könnte, es wäre noch nicht mal denkbar wenn das ganze Weltall aus Ursuppe bestanden hätte. Evolutionisten wenden nun gerne ein, dass solche Moleküle ja nicht auf einmal entstanden sein müssten, sondern sich allmählich, über große Zeiträume, zusammengesetzt haben könnten. Nur macht das mathematisch keinen Unterschied, denn am Ende müssen alle Einzelwahrscheinlichkeiten doch wieder miteinander multipliziert werden! Genauso wird es ja nicht wahrscheinlicher, im Lotto zu gewinnen, indem man die Zahlen im Stundentakt ankreuzt anstatt sie alle auf einmal anzukreuzen. Gerne weisen Evolutionisten auch darauf hin, dass die Urzeugung ja kein rein zufälliger Prozess gewesen sei, sondern dabei ja auch die Selektion eine Rolle gespielt habe. Dies ist aber eine nicht haltbare Behauptung, denn wo noch nichts lebt, können auch keine Überlebensvorteile entstehen, die irgendeine Selektion bewirken würden.

Fazit: Die so genannte „Urzeugung“ aus der Ursuppe ist nichts weiter als eine wilde Spekulation, die im Widerspruch zu den Gesetzen der Mathematik und Chemie steht. Es sind keine Mechanismen belegt worden, welche eine solche Abiogenese (Entstehung von Lebendigem aus toter Materie) erklären könnte; vielmehr kennt man die chemischen Gesetze der statistischen Polykondensation, die eine solche unmöglich machen. Sicher ist, dass dort wo Aminosäuren entstehen, auch monofunktionelle Moleküle entstehen. Der Stanley-Miller Versuch, der in unzähligen Laboratorien der Welt immer wieder mit dem gleichen Ergebnis wiederholt wurde, belegt außerdem, dass sich monofunktionelle Stoffe wie Ameisensäure, Essigsäure (Monocarbonsäuren) und Amine leichter und zahlreicher bilden als Aminosäuren, wodurch die zufällige Entstehung auch nur einfachster Proteine, geschweige denn funktionsfähiger DNA, ins Reich der Phantasie gehört.

Der Evolutionsbeführworter Matrin Neukamm begegnet solchen wahrscheinlichkeitstheoretischen Unmöglichkeiten mit der Behauptung „Es lässt sich zeigen, dass man mit dieser Argumentation alle Ereignisse beliebig unwahrscheinlich machen und sie als nicht realisierbar ausgeben könnte“. Das ist eine glatte Lüge, denn hier unterstellt Herr Neukamm der Mathematik Beliebigkeit und Willkür. Er führt aber auch ein Beispiel dafür an:

„Man denke sich einen Spieler, der die Aufgabe bekäme, hundertmal in Folge zu würfeln und die Zahlen der Reihe nach auf ein Blatt Papier zu schreiben. Jetzt lässt sich feststellen, dass die Wahrscheinlichkeit, die realisierte Zahlensequenz zu bekommen, (1/6)^100, also „fast Null“ beträgt.“

Das ist wohl wahr, aber was hat das mit Evolution zu tun? Beispiele dieser Art gibt es zahlreiche; sie sollen dem Laien suggerieren, man könne mit der Mathematik gewissermaßen jedes Ereignis beliebig „unwahrscheinlich rechnen“. Das ist jedoch nicht der Fall. Alle diese Beispiele (auch Herr Neukamm’s Würfelbeispiel) berechnen die Wahrscheinlichkeit eines chaotischen Ereignisses – und die ist immer Null, oder zumindest vernachlässigbar klein. In der gleichen Weise werden etwa Beispiele zitiert, bei denen die Wahrscheinlichkeit berechnet wird, dass sich ein zerbrochener Dachziegel in der vorgefundenen Weise als Splitter auf dem Fußboden verteilt. Natürlich ist auch diese Wahrscheinlichkeit praktisch Null, und dennoch ist es passiert! Tatsächlich ist da aber kein Widerspruch, denn bei diesen Experimenten haben wir überhaupt nicht nach einem bestimmten Ereignis gefragt, sondern nach einem beliebigen. Herr Neukamm schreibt nicht etwa erst eine Zahlenfolge auf, würfelt dann, und prüft danach ob er genau diese Zahlenfolge geworfen hat. Sollte ihm das einmal gelingen, hätte er tatsächlich ein Argument für die Evolutionstheorie, denn dann wäre das Unmögliche möglich geworden! In seinem Beispiel aber fragt er nach einem beliebigen Ausgang des Würfelexperiments, denn es ist ihm ja völlig egal welche Zahlenfolge gewürfelt wird. Berechnen tut er aber die Wahrscheinlichkeit einer ganz speziellen Zahlenfolge, und die ist in der Tat Null. Die Wahrscheinlichkeit, eine beliebige Zahlenfolge zu würfeln, ist dagegen eins: Es ist die Summe aus unzähligen (6^100) Einzelwahrscheinlichkeiten, die alle winzig klein sind, sich jedoch zu eins addieren. Und das ist bei allen chaotischer Ereignisse der Fall: Die Einzelwahrscheinlichkeiten sind beliebig klein, aber da es so viele mögliche Ausgänge gibt, addieren sie sich zu eins.

Fazit: Herr Neukamm fragt in seinem Beispiel nach einem beliebigen Ereignis, berechnet aber die Wahrscheinlichkeit für ein ganz bestimmtes. Kein Wunder, dass da ein Widerspruch draus entsteht! Nur beruht dieser nicht etwa auf einer Willkürlichkeit der Mathematik, sondern auf Herr Neukamm’s fehlendem Verständnis von Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Weiter schreibt Herr Neukamm:

„Weder beim Würfeln noch in der Evolution müssen jedoch konkrete Konfigurationen realisiert werden, denn es reicht ja bereits, wenn einem System durch Modifikation irgendein beliebiger Überlebensvorteil erwächst“

Wo soll da ein Überlebensvorteil sein, wenn noch gar nichts lebt, Herr Neukamm? Wir reden ja hier von der zufälligen Entstehung nur der Grundbausteine, die Leben überhaupt erst ermöglicht hätten, und die ist statistisch schon unmöglich.
Schließlich schreibt Herr Neukamm noch:

„Die Schöpfungsalternative erklärt so gesehen überhaupt nichts: Was man auch immer in der Natur findet, alles lässt sich mit der "Phantasie des Schöpfers" erklären“

Interessant wie hier die Begriffe „überhaupt nichts“ und „alles“ gleichgesetzt werden – wo ist da die Logik? Null gleich Unendlich? Was wäre prinzipiell gegen eine Erklärung einzuwenden, die alle Phänomene erklären kann, für die sie zuständig ist (wie die Schöpfungstheorie)? Nichts!
Also: Gott erschuf die Welt mit samt ihren physikalischen Gesetzen. Da erkannte Gott, dass die physikalischen Gesetze untauglich sind, Leben hervorzubringen. Nun musste Gott die physikalischen Gesetze vorübergehen außer Kraft setzen, um Leben zu schaffen.

Hat Gott unter diesen Bedingungen nicht versagt? Warum können die physikalischen Gesetze nicht von vorne herein so sein, dass sie die Entstehung von Leben zulassen?

Oder hat Gott die Physikalischen Gesetze so geschaffen, dass sie Entstehung von Leben nicht zulassen, damit später die einen den andern die Existenz Gottes beweisen können?

Sehr sinnvoll!
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