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Beweis für Gott












Aufklärung hat doch nichts mit Glauben oder Unglauben zu tun - sondern mit der Freiheit, sich seine eigene Meinung zu bilden.
Unabhängig von Zwängen jedwelcher Art.
Bildung ist eine Grundvoraussetzung der Aufklärung.
Was hinten rauskommt bei einem Menschen als Erkenntnis - das wird doch von der "Aufklärung", so wie ich sie verstehe, nicht vorgegeben.
@Astrella:

Ich gebe dir recht, so wie die meisten.
Leider wird beim Diskutieren im Eifer des Gefechts gerne mal vergessen, was Aufklärung eigentlich ist.

Man muss sich einfach mal klarmachen, dass es bei den meisten Gläubigen um tiefe Gefühle geht. Und da drauf rumzutrampeln, mag rational toll begründbar sein, aber es ist trotzdem nicht besonders freundlich.

Gut, das hat hier keiner gemacht. Was ich hier kritisiere ist die Instrumentalisierung des Wortes Aufklärung für irgendwelche anti-religiöse Argumentation. Das widerspricht dem, was Aufklärung wirklich ist. Astrella hat das gut definiert, find ich.

LG
Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.
[...]
Zu dieser Aufklärung aber wird nichts erfordert als Freiheit; und zwar die unschädlichste unter allem, was nur Freiheit heißen mag, nämlich die: von seiner Vernunft in allen Stücken öffentlichen Gebrauch zu machen


- Kant

Viva la Aufklärution!

Zitat:
Man muss sich einfach mal klarmachen, dass es bei den meisten Gläubigen um tiefe Gefühle geht. Und da drauf rumzutrampeln, mag rational toll begründbar sein, aber es ist trotzdem nicht besonders freundlich.


In gewisser Weise stimme ich Dir zu, aber wer sich hier ins Forum "wagt" und seinen Glauben meiner Meinung nach ein Stück weit zur Diskussion stellt, der sollte damit rechnen das Gott nachher ein paar Kratzer im Lack hat. Es ist ja nicht so, dass man sich hier die Beiträge durchlesen muss, wenn man geht, ohne ein Wort, wird das kaum auffallen und man trägt keinen Schaden davon. Gott und seine Bücher sollten uneingeschränkt Zielscheibe von Kritik mit allem was dazu gehört sein dürfen (auch Karikaturen), man muss ja nicht die Person attackieren.
@positiv und Martin H.

Der Satz von positiv lautet:

Zitat:
Ist übrigens der Grnd, warum ich den Anspruch der Moslems, der Koran sei Gott-gegebenes-Wort als irreal ansehe. Auch durch diesen Anspruch wird ein Glaube an etwas zum tatsächlich scheinbaren Fakt erklärt....


Ich verstehe folgendes:

Ein Glaube an etwas wird zum tatsächlich scheinbaren Fakt erklärt.

Wenn Positiv den Anspruch der Moslem ... irreal ansieht, und
dies mit dem Glauben an etwas verbindet und
es ablehnt. Dann:

Lehnt er also etwas das "mit Glauben an etwas" ab - sonst wird es ja zum tatsächlich scheinbaren Fakt- dann leht er ja auch alles was "mit Glauben an etwas" verbunden ist generell ab!

Für mich ist dies Logisch. Braucht aber für euch nicht zu sein... Gott behüte.

Ich betrachte alles ja All und Alles als das einzig grosse Ganze.
Aus diesem Blickwinkle bin ich für Aussagen, die sich auf einen kleinen Teil-Bereich des Ganzen fokussieren höchstwahrscheinlich ungeeignet.

Meine Schlussfolgerungen sind wirklich meine Schlussfolgerungen. Ob ich es richtig artikulieren kann, da zweifle ich manchmal sehr daran.

Gruss
Nasruddin








Braucht aber für euch nicht zu sein.


Mir erschließt sich nicht, warum Menschen denken, beweisen zu können/müssen, daß es Gott gibt oder nicht gibt.
Für diejenigen, die glauben, stellt sich die Frage nicht, und für die "Ungläubigen" auch nicht.
Immer diese stümperhaften Versuche, einem Glauben noch irgendwie einen wissenschaftlichen Anstrich mit Logik und so zu geben.
Ein Glaube an eine Existenz eines Gottes muß man nicht wissenschaftlich unterfüttern, es ist etwas Irrationales (nicht im Sinne von "unvernünftig", sondern im Sinne von "sich dem Verstand entziehend"), genauso wie Gefühle, Kunst - das meiste eben, was uns umgibt.
Niemand kommt doch auf die Idee, wissenschaftlich beweisen zu wollen, daß sein Partner liebenswert ist oder daß Michelangelo ein großer Künstler war.
Man kann zwar eine ganze Menge messen und schlußfolgern, dem Wesen von Gott, von Liebe oder Kunstwerken wird man damit aber nicht gerecht.
Es ist schlichtweg das falsche Werkzeug.
Forum -> Gott

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