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Beweis für Gott












@ Reinhard

Ich sehe Gott als die Totalität. Ähnlich wie beim Hologramm trägt jedes Teil das Ganze in sich.

Steht nicht geschrieben: „Gott schuf den Menschen in seinem Bilde.“ ?

Natürlich hast Du damit recht, dass der einzelne Glaube nicht die Wirklichkeit Gottes beeinflusst.

Zugleich hat niemand das Recht, seinen Glauben über den des andern zu stellen.

Was den Wahrheitsgehalt eines Glaubens ausmacht, ist vor allem die Frage, wie positiv einen Menschen dieser Glaube beeinflusst.

Ich glaube:

Gott spricht zu jedem Wesen das bereit ist zuzuhören. Gott spricht durch tausende Dinge und manchmal auch verbal. Gott leitet jedes einzelne Wesen bei seinem Weg zurück zur Erkenntnis der Göttlichkeit in sich selbst und in anderen. Gott alleine kennt die Mühen, die damit verbunden sind.

Du magst es anders sehen, und das steht Dir zu!
Zitat:
Gott spricht zu jedem Wesen das bereit ist zuzuhören. Gott spricht durch tausende Dinge und manchmal auch verbal. Gott leitet jedes einzelne Wesen bei seinem Weg zurück zur Erkenntnis der Göttlichkeit in sich selbst und in anderen.


Ich denke, das trifft nicht mal auf alle Suchenden zu, viel weniger noch auf Menschen, die sich nicht so viele Gedanken über Gott und die Religionen machen! Und niemals kann es sein, dass jedem Menschen in der Fülle geoffenbart wird, wie es durch die Propheten Gottes geschehen ist.
Bezüglich Privilegiertheit der Offenbarer möchte ich nur sagen, dass alle sehr viel gelitten haben. Sie hatten keine anderen Priviligien dadurch! Sie haben ihr Leben für die Menschheit dargebracht.
Willst Du einen Menschen wirklich kennen lernen, vertraue alleine auf Dein eigenes Erleben und nicht darauf, was Dir andere über ihn berichteten. Das Selbe gilt auch für Gott. Wenn Du glaubst bereits alles über Gott zu wissen und Dein Wissen auch noch auf das gründet, was andere sagten oder was geschrieben steht, dann kannst Du Gott nicht wirklich kennen lernen.

Nehme die Heiligen Schriften als eine Orientierung und als eine Inspiration. Die letzte Wahrheit kannst Du aber nicht lesen, sondern nur erfahren. Denn Gott lässt sich nicht in ein Buch quetschen.

Religion ist ein Weg nicht ein Ziel.

p.S.: ich behaupte weder, dass die Bücher nunütz sind, noch, dass ich diese letzte Wahrheit kenne. Ich sehe nur allzuoft, wie Religionen in Zwänge ausarten und das sollten sie meiner Meinung nach nicht tun.
Hallo Martin,

Deine Ansichten über Gott und Religion sind allgemein und daher auf keinen Fall falsch zu nennen. Im Gegenteil: ich stimme Dir zu ! Aber was können wir damit anfangen ? Ich meine im Konkreten ? Bei der Wahl der Religion, des Glaubens ?

Mach doch bitte mal "Butter bei die Fisch´! - wie wir in Norddeutschland sagen. Religion ist natürlich nur ein Weg, ein Transportmittel... nicht das Ziel selbst. Aber: was ist denn das Ziel ? Wenn das Ziel denn erkannt wird, wie komme ich da am besten hin ?

Es gibt die Ansicht, dass Gott sich den Gläubigen selbst erwählt, vom Uranfang an schon... und die Ansicht, dass Gott den Menschen vor der Entscheidung stellt, zu wählen: zwischen Leben und Tod. Zu Leben nach seinen Geboten und Weisungen.

Wir müssen uns auch fragen, was wir über Gott wissen. Was er von sich selbst preisgibt ! Sagt er alles auf einem mal - oder in "Dosierungen" gemäß der geistgen Reife der Menschen ?

Gruß

Reinhard
@Reinhard

Zitat:
Religion ist natürlich nur ein Weg, ein Transportmittel... nicht das Ziel selbst. Aber: was ist denn das Ziel ? Wenn das Ziel denn erkannt wird, wie komme ich da am besten hin ?

Wenn ich schrieb: „Religion ist ein Weg, kein Ziel“ so meine ich ja nicht, dass man den Weg nicht gehen solle.
Man solle nur nicht vergessen, dass es ein Weg von mehreren ist, das Ziel zu erreichen.
Wird der Weg zum Ziel gemacht, dann werden andere Wege diskreditiert.

Zitat:
Es gibt die Ansicht, dass Gott sich den Gläubigen selbst erwählt, vom Uranfang an schon...

„Erwählt“ im Sinne von „Auserwählt“, oder was meinst Du?

Zitat:
und die Ansicht, dass Gott den Menschen vor der Entscheidung stellt, zu wählen: zwischen Leben und Tod.

Wir könnte man den Tod wählen, wo der Tod doch eine Illusion ist?

Zitat:
Zu Leben nach seinen Geboten und Weisungen.

Das einzige Gebot das wichtig ist, ist „liebe bedingungslos, wie ich es tue“.
Jede Seele wird das früher oder später erreichen.

Zitat:
Wir müssen uns auch fragen, was wir über Gott wissen. Was er von sich selbst preisgibt ! Sagt er alles auf einem mal - oder in "Dosierungen" gemäß der geistgen Reife der Menschen ?

Kein Mathelehrer würde in der Grundschule mit Integralen beginnen.
Auch Gott nimmt da sicherlich Rücksicht.
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