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Hallo!
Ich finde es sehr interressant, die Meinungen anderer zu lesen. Dafür danke ich diesem Forum echt.
Aber ich bin teilweise auch erschreckt, was manche sagen. Das mal allgemein.
Aber ein Beweis für Gott? Was wäre ein solcher Beweis? Wie müsste dieser Aussehen?
Aber hier mal einige Beispiele.
Wenn ihr ein Gemälde betrachtet, dann ist doch sicher, dass dieses Gemälde von jemanden gemalt wurde. Also beweisst die Existens des Gemäldes die Existens des Malers. Also, die Existens der Geschöpfe beweisst die Existens des Schöpfers.
Der Beweiss, das der Koran nicht von Menschenand geschrieben wurde. Ist im Internet genug nachzulesen (stichwort mathematische struktur des Korans)
Wissenschaftler sagen doch, dass die Erde und die Menschen entweder durch Evolution oder durch Schöpfung entstand. Die Evolutionstheorie kann nicht den elementellsten Teil ihrer selbst beweisen. Nämlich die Entstehung der ersten lebendigen Zelle. Da die Evolution nicht bewiesen ist, bleibt ja nur Schöpfung übrig.
So viel erstmal, über diese Beweise kann man sicherlich genug diskutieren..
Gruss
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| Zitat: |
| Aber ein Beweis für Gott? Was wäre ein solcher Beweis? Wie müsste dieser Aussehen? |
'Abdu'l-Bahá hatte einmal in den Beantworteten Fragen so einen Gottesbeweis gegeben. Allerdings ist er nicht für jeden nachvollziehbar.
BEWEISE UND ZEUGNISSE FÜR DAS DASEIN GOTTES
Ein umwiderlegbarer Beweis für das Dasein Gottes ist die Tatsache, daß sich der Mensch nicht selbst erschaffen hat. Sein Schöpfer und Bildner ist ein anderer als er selber.
Es ist gewiß und außer Zweifel, daß der Schöpfer des Menschen anders als der Mensch ist; denn ein schwaches Geschöpf kann nicht der Schöpfer eines anderen Wesens sein. Im Schöpfer müssen alle Vollkommenheiten vereint sein, damit er erschaffen kann.
Wäre es möglich, daß die Schöpfung vollkommen ist und der Schöpfer unvollkommen? Ist es denkbar, daß ein Bild ein Meisterwerk ist, und der Maler nicht in seiner Kunst vollkommen? Das Bild ist doch seine Kunst und seine Schöpfung. Nein, das Bild kann nicht einmal dem Maler gleichkommen, denn wäre es wie er, dann könnte es sich ja selber malen. Wie vollkommen das Bild auch sein mag, so bleibt es doch im Vergleich zum Maler völlig unvollkommen.
Bedingtsein ist die Quelle der Unvollkommenheit, während Gott die Quelle der Vollkommenheit ist. Die Unvollkommenheit der bedingten Welt ist an sich ein Beweis für die Vollkommenheit Gottes.
Wenn du zum Beispiel den Menschen betrachtest, so siehst du, daß er schwach ist. Diese Schwachheit des Geschöpfes ist ein Beweis für die Stärke des ewig Allmächtigen und Einen, denn wenn es keine Stärke gäbe, wäre Schwäche unvorstellbar. Daher erweist die Schwäche des Geschöpfes die Stärke des Schöpfers, denn wenn es keine Stärke gäbe, könnte auch keine Schwäche sein. Die Schwäche selbst beweist uns, daß es in der Welt Stärke geben muß.
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Ein anderes Beispiel ist die Armut in dieser bedingten Welt. Zweifellos muß es auch Reichtum geben, da Armut auf der Erde offensichtlich ist. Ferner gibt es in dieser bedingten Welt Unwissenheit. Deshalb muß es auch Wissen geben, denn gäbe es kein Wissen, so könnten wir auch keine Unwissenheit feststellen. Unwissenheit ist das Nichtsein von Wissen, und wenn es kein Sein gäbe, wäre auch ein Nichtsein nicht vorstellbar.
Es ist gewiß, daß diese ganze bedingte Welt unter einer Ordnung und unter Gesetzen steht, denen sie sich nicht zu entziehen vermag. Sogar der Mensch ist dem Tode, dem Schlaf und anderen Naturgesetzen unterworfen. Er wird in mancherlei Hinsicht beherrscht, und zweifellos muß dieser Beherrschte einen Herrscher haben. Weil Abhängigkeit ein Kennzeichen für bedingte Wesen und eine wesentliche Notwendigkeit ist, muß auch ein unabhängiges Wesen existieren, zu dessen Wesen Unabhängigkeit gehört.
So erkennen wir zum Beispiel an einem Kranken, daß es Gesundheit geben muß, denn gäbe es keine Gesundheit, könnte auch keine Krankheit erwiesen werden.
Daraus geht hervor, daß es einen ewig Allmächtigen und Einen gibt, Der alle Vollkommenheiten in Sich vereint, denn besäße Er sie nicht, wäre Er Seinen Geschöpfen gleich.
So beweist auch das kleinste erschaffene Ding in dieser Welt des Daseins, daß es einen Schöpfer gibt. Zum Beispiel beweist dieses Stück Brot, daß jemand es hergestellt hat.
Gelobt sei Gott! Die geringste Veränderung in der Form des unscheinbarsten Dinges weist darauf hin, daß sie einen Urheber haben muß. Und dieses gewaltige und unendliche Weltall sollte sich selber erschaffen haben und durch die Tätigkeit der Elemente und Stoffe aus sich Selbst entstanden sein? Welch ein wunderlicher Irrtum ist eine solche Annahme. Diese handgreiflichen Beweise werden für schwache Seelen angeführt, denn wo sich das innere Auge auftut, sieht es hunderttausendfach klare Beweise. Damit soll gesagt sein, daß der Mensch, der den Geist in seinem Inneren fühlt, keines weiteren Beweises für das Vorhandensein des Geistes bedarf. Aber für jene Menschen, die der Segnungen des Geistes nicht teilhaftig sind, muß man Beweise aus der gegenständlichen Welt erbringen.
('Abdu'l-Bahá, Beantwortete Fragen)
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Lieber tüdel und lieber Nebulös,
Mit der 'vollkommenen und wunderbaren Schöpfung' habe ich nicht den Zustand in den Herzen, also im Geist des Menschen gemeint, der eben unter die Sünde verkauft, unter einem 'Fluch' ist.
Es ist mehr so gemeint, dass, wenn wir die Natur erforschen, wie man das heute ja wissenschaftlich tun kann, mit Elektronenmikroskop und so, - ja oder auch so, ohne Mikroskop schon, - wenn wir alles was in der Natur auf dem Land und unter Wasser so existiert erforschen, wie es gestaltet ist und zusammenwirkt etc. , oder auch nur den menschlichen Organismus, wo so vieles in jeder Sekund abläuft, chemisch und physikalisch, ohne dass wir auch nur daran denken, - es funktioniert einfach, das Herz schlägt, der Magen 'verdaut', es wird erneuert, geheizt, aufgebaut, ausgeschieden, und und und.
Noch wunderbarer wird es, wenn wir im Wort Gottes seinen Willen verstehen lernen, - dann erst sehen wir, wohin es mit uns gehen soll, - das Ziel, das Gott mit seiner Schöpfung hat, ist wirklich ein Segen, das unauflösliche Leben aus Gott und Geist, nicht der Fluch der Sterblichkeit, unter welchen man vorübergehend stand.
Erst dann, wenn das gesehen wird, ist Grund für Hoffnung da, denn das Geschöpf Mensch gibt an sich wirklich keinen Grund für Hoffnung, - im Gegenteil. Das Potential an Zerstörungswaffen ist derart, dass dieser Planet vieltausendfach allen Lebens beraubt werden kann. Dazu das Produktions- und Konsumverhalten, wo nicht nur das Benötigte dankbar und sinnvoll genutzt wird zum Wohl für alle, sondern nach 'Gewinnmaximierung' 'verschleudert' und 'verschwendet' wird, wo jeder so viel er nur kann an sich reissen will. Wer auf dem Weg der 'Habgier' ist, hat nie genug, - er möchte die GANZE Welt beherrschen. Das ist der Einfluss SATANS, des Verderbers, der die Menschen verführt.
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Es war Gottes Wille, ALLE MENSCHEN unter der Sünde zusammenzuschliessen, damit er sich ALLER erbarme, -
DAMIT niemand sich hervortun und rühmen kann und keiner würdig sei, sich über die anderen zu stellen als nur Gott selber, der sich in seinem 'Erlösungswerk in Jesus Christus', den Menschen als Retter und als 'DIE LIEBE' offenbart hat und dieses sein Werk in allem mit seiner Herrlichkeit (=der Unsterblichkeit) als mit SEINEM unvergänglichen LEBEN erfüllt.
Dies ist die Entwicklung, in welcher wir stehen, zu diesem ZIEL des ERFÜLLTSEINS VON GOTT.
Unter den ERSTLINGEN, an welchen 'die Herrlichkeit Gottes' (=die Unsterblichkeit) als an seinem 'Tempel', dem 'Allerheiligsten' ZUERST offenbar werden soll, gemäss Gottes Plan, gibt es keine 'Hierarchie', ausser dieser, dass Jesus Christus das 'Haupt des Leibes' ist. Alle diese, die 'Glieder seines Leibes' sind, sind mit diesem 'Haupt' in völliger Einheit und Harmonie, so dass keines von den 'Gliedern' etwas anderes will und zum Ausdruck bringt, als was vom Haupt aus nach dem Willen Gottes geschieht. Sie sind 'DER LEIB CHRISTI'.
Zitat:
SCH 2 Corinthians 5:17 Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
'Der vor Grundlegung der Welt beschlossene Wille und Vorsatz Gottes mit seiner Schöpfung' ist der, dass er selber, als 'das Leben' in seiner Schöpfung 'wohnen' will um 'ALLES IN ALLEM' zu SEIN. Die Schöpfung und darin 'der Menschenleib' ist dazu bestimmt 'die Wohnung', 'das Haus', das 'Gefäss für das Öl', 'Gefäss für die Wahrheit', 'Gefäss für das Licht', und 'Gefäss für das Leben', 'Gefäss für den Geist Gottes', da ER ja 'GEIST' ist, zu sein.
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