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Beweis für Gott












Die Dualität ist durch das Geschaffene gegeben und erst wenn dass Geschaffene in die Einheit mit dem Schöpfer zurückgebracht ist, - erst dann ist diese Einheit wieder da.

Das ist ja auch der Sinn dieser Dualität, - darin dieses Getrenntsein zu erfahren, denn wie etliche hier schon geschrieben hatten ist es ja so, dass wir keine Entwicklung durchlaufen könnten, keine Unterscheidungsmöglichkeit hätten, wenn wir nicht alles von den zwei Seiten her erfahren und kennenlernen könnten:
Schöpfer / Schöpfung
oben / unten
Licht / Finsternis
Wahrheit / Lüge/Irrtum
Leben / Tod
geistige Ordnung / Naturordnung (Himmel und Erde)

Sehr schön zeigt Freidrich Weinreb diese Aspekte indem er uns über Zahlen und die Zahlenwerte von Worten Aufschluss gibt.

Schon das Wort 'Alphabet', von welchem ich in der Schule lernte, dass es aus dem Griechischen stamme, stammt ursprünglich aus dem Hebräischen.

Alef bedeutet die Zahl '1', also die EINS, ist aber auch der erste Buchstabe des 'Alphabeths' und hat auch als Wort eine Bedeutung, es bedeutet
HAUPT!
Damit ist also in der EINS, im HAUPT, im A bereits auf den URQUELL allen SEINS hingewiesen, auf Gott, die EINHEIT, das HAUPT, das Höchste über allem als Ursprung von allem.
Zitat:
SCH John 1:1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
2 Dieses war im Anfang bei Gott.
3 Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist.
4 In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
5 Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht begriffen.

So ist uns Aleph im Johannesevangelium gezeigt als Urwille und Weisheit Gottes, als Heilsplan Gottes in Christo gefasst vor Grundlegung der Welt. Der Baum des Lebens, das Wort Gottes, Jesus Christus, der Schöpfer, das ist alles ein und dasselbe. Der Vater und der Sohn sind EINS, - WESENSEINS, EINE EINHEIT, STIMMEN ÜBEREIN. Weil Jesus als das Wort im Vater war und in ihm geblieben ist und bleiben wird, stellt er die Einheit der Schöpfung mit dem Schöpfer für alle Zeit dar.

Beth ist die Zahl '2', also die 'Zwei' (-heit, Dualität), der zweite Buchstabe des hebräischen Alphabets und bedeutet als Wort 'HAUS'.
Damit ist die Schöpfung, als 'Haus', als 'Wohnung' für Gott schon bildlich vorgeschattet.

Ich zitiere aus dem Buch Weinrebs 'Die Symbolik der Bibelsprache' Seiten 20-23:

Zitat:
Der erste Buchstabe ist das Alef, einer jener beiden Konsonanten, die nicht gesprochen werden. In der Welt der Zahlen ist Alef daher Zeichen für die Eins; denn die Eins existiert eigentlich gar nicht in unserer Welt. Wir kennen nur Teile eines Ganzen, wo zwar auch 1, 2 oder 3 vorkommen, nicht aber etwas, das in dem genannten Sinne eins ist, dass es Gegesätze wie Leben und Tod umspannt.

Der zweite Buchstabe, Beth, wird sowohl als b wie auch als w gesprochen. Nur in der gedruckten Bibel zeigt ein kleiner Punkt im Buchstaben an, dass er als b auszusprechen ist, andernfalls wird er als w gesprochen. Dieser Punkt ist spätere Zutat, in der Thora-Rolle wie auch in den Büchern der Überlieferung findet er sich ebensowenig wie die Punkte, welche die Vokale anzeigen. Vom Leser der Thora oder der Überlieferung wurde verlangt, dass er ohne diese Hilfsmittel auskam. Als Zahl ist Beth die Zwei.

Der dritte Buchstaben, Gimel, g, ist zugleich der Begriff Drei.

Die Namen dieser drei ersten Buchstaben, Alef, Beth, Gimel, haben eine ganz bestimmte Bedeutung, die ich hier nur kurz streifen kann – wir könnten uns monatelang damit beschäftigen, wenn wir alles sagen wollten, was in dieser Hinsicht zu sagen wäre.

Alef bedeutet Haupt (Aluf ist ein Fürst, ein Haupt also), vor allem das Haupt des Stieres, taurus. Es ist eine alte Überlieferung dass unter dem Zeichen des Stieres die Welt sichtbar wird. In der Hieroglyphenschrift, die man benutzte, um nicht die heilige Schrift zu benutzen, kam diese Form des Stierkopfes mit den Hörnern zu Ausdruck.

Das eigentliche Alef birgt eigentlich ein tiefes Geheimnis. Es spricht von den zur Harmonie gekommenen Gegensätzen, es ist das Grundprinzip aller Buchstaben; alle Buchstaben fangen gewissermassen mit dem Zeichen Alef an, gehen aus ihm hervor.

Das griechische Alpha bedeutet demgegenüber nichts. Wenn wir aber an die Sagengestalt des Kadmos denken, der den Griechen die Sprache brachte, so können wir auf den eigentlichen Ursprung des sogenannten Alphabets schliessen. Kadmos ist eigentlich ein hebräisches Wort, kedem, das heisst von früher oder auch von Osten her. Von daher brachte Kadmos die Buchstaben, deren sich die griechische Sprache dann bediente! Alpha bedeutet nichts, aber aleph ist das Haupt des Stieres! Denken wir auch daran, dass eines der vier Lebewesen, die Ezechiel in seiner Vision am Throne Gottes stehen sieht, ein Stier ist. Das Wort fängt mit dem Stier an, der Stier steigt herab, könnte zum Gott werden. Die Geschichte vom Tanz um das goldene Kalb – gemeint ist ein Stierkalb oder junger Stier will uns zeigen, welche Gefahr in der Möglichkeit liegt, dass wir uns mit der Sprache von Gott unabhängig machen. Dies ist gewissermassen die körperliche Seite des Stieres. Wir sagten ja eingangs, dass die Form der Schrift den Körper darstellt, die sichtbare Wirklichkeit. Wenn wir unsere Realität zum Zentrum machen, so ist das der Tanz um das goldene Kalb. Das Gold ist Erscheinung in dieser Welt des Lichtes – also der Stier, der aus der Welt des Lichtes kommt!

Beth bedeutet Haus. Die Welt ist das Haus; auch sie hat einen Ein- und Ausgang, ein Dach usw., ist abgeschlossen von den anderen Welten. Ist man in dieser Welt, so ist man nicht in den anderen Welten. Wohl gibt es diese, aber ich bin nun einmal im Hause dieser Welt. Wenn wir Häuser bauen oder von Häusern träumen, so ist es dasselbe, wie wir noch sehen werden. Auch die Einrichtung des Hauses – Tisch, Schrank usw. – existiert in der höheren Welt nicht. In der Überlieferung heisst es daher, der Mensch habe all das von dort mitgebracht und beschaffe es sich auch in dieser Welt. Er tut es aus einem Urwissen heraus, dass dies alles so sein kann und vielleicht auch so sein soll.

Gimel hat ebenfalls eine Bedeutung, und zwar heisst es soviel wie Kamel. Damit ist natürlich auch unser Kamel gemeint, aber in Wirklichkeit sind die Tiere Ausdruck von Gedanken, Ideen, ‚Dinge an sich’, also von höchst wichtigen Dingen. Liest man die Traumdeutung der alten Überlieferung, so sieht man das bestätigt. Das Kamel, das man im Träume erblickt, bedeutet zugleich auch den Buchstaben gimel und hat folglich zu tun mit der Existenz der Welt. Denken wir auch daran, dass gimel zugleich die Zahl 3 ist.
Der vierte Buchstabe ist das Daleth, d als Laut, 4 als Zahl. Es bedeutet die Tür. Das Haus hat eine Tür. Man kann durch dieses Daleth hinein- oder hinausgehen. Die Tür kann geschlossen bleiben oder offen stehen. Steht sie offen, so vermag der Mensch auch die andere Welt zu erblicken. Der Begriff der Tür ist verwandt mit dem römischen Janus sowie mit dem des Krieges. Unter dem Krieg muss man ja nicht immer nur das Aufeinanderlosschlagen verstehen; jedenfalls meint er in diesem Zusammenhang die Welt der Gegensätze, wie Leben und Tod, Recht und Unrecht, Gut und Böse. Ist die Tür zu, so ist nur das eine oder das andere. Unsere Tür sollte immer offen stehen, der Mensch sollte mit sich selber kämpfen. Der Name Hiob wird mit denselben Buchstaben geschrieben wie der Begriff Feind – ofeb. In der Überlieferung heisst es, Hiob habe fortwährend gekämpft, nämlich mit Satan, dem Gegensatz in sich selbst. Schliesslich habe er Gott dadurch zum Eingreifen gebracht: Gott antwortete Hiob, weil dieser das tut, was der Mensch eigentlich immer tun soll, bis zum Ende fragen, den Gegensatz in sich austragen. So steht der Mensch vor Gott, ähnlich dem Hohepriester, der einmal im Jahr im Allerheiligsten vor Gott trat und den Namen Gottes aussprach, der sonst nicht ausgesprochen werden durfte. …

Anmerkung von mir:
Es muss klar sein, dass wenn Weinreb von Überlieferung redet, damit nicht die Bibel oder die Thora selber, also nicht die heiligen Schriften, gemeint sind, sondern eben Überlieferungen, die darum auch nicht imehr ganz der reinen 'Wahrheit des Wortes Gottes' entsprechen, sondern menschliche Vorstellungen und menschliche 'Ordnungen' zum Ausdruck bringen.

So ist das Alef, unter dem Einfluss in der Ägyptischen Gefangenschaft, wo der Stier als Gottheit verehrt wird, zum 'Stierhaupt' geworden, obwohl es ursprünglich einfach nur 'Haupt' bedeutet. Aus dem gleichen Grund verlangte das Volk, als Moses lange nicht mehr vom Berg herunter kam, dann von Aaron, ihnen aus allem Gold, das sie aus Geräten und Schmuckstücken zusammentrugen, ein goldenes Kalb als 'Gottheit' zu giessen. Der Mensch, wenn er nicht im Geist den unsichtbaren Gott fassen kann, möchte eben immer etwas 'Sichtbares' verehren und anbeten, wie es die 'Heiden' tun.
Hallo Shoshana!
Zitat:
Die Dualität ist durch das Geschaffene gegeben und erst wenn dass Geschaffene in die Einheit mit dem Schöpfer zurückgebracht ist, - erst dann ist diese Einheit wieder da.

Sehe ich etwas anders:
Gott ist wer Ozean, die Individualseele ist eine Welle. Die Welle ist eins mit dem Ozean. Sie ist nur scheinbar von Ozean getrennt. Spätestens, wenn sie verebbt, ist sie nicht mehr vom Ozean zu unterscheiden.
Zitat:
Das ist ja auch der Sinn dieser Dualität, - darin dieses Getrenntsein zu erfahren, denn wie etliche hier schon geschrieben hatten ist es ja so, dass wir keine Entwicklung durchlaufen könnten, keine Unterscheidungsmöglichkeit hätten, wenn wir nicht alles von den zwei Seiten her erfahren und kennenlernen könnten

Korrekt! Solange wir in der Illusion leben, haben wir die Möglichkeit, die Illusion zu überwinden.
Shoshanna, so wie sich mir das darstellt, musst Du in Deinem Glauben eine unbestimmte Zeit auf diese Einheit warten. Sie kann nur durch ein Kollektiv erzeugt werden.

In meinem Glauben kann jeder Einzelne diese Einheit sofort erfahren, seine Erfahrung wird sich positiv auf das Kollektiv auswirken.
Dann musst Du mir nur noch sagen Martin, ob Du in Deinem Glauben die Verheissung und die Hoffnung hast, dass Du mitsamt Deinem Leib nicht sterben musst und dass Du dazu bestimmt bist, mit 143'999 anderen Menschen als Erstlinge darzustellen, dass Gott mächtig ist, über Leben und Tod und dass er allen Weltbeherrschern dadurch seine Macht beweist und der Weltreichszeit ein Ende macht und sein Reich aufrichtet durch das Offenbarwerden dieser 144000 Menschen in welchen er wohnt, die dadurch seine Herrlichkeit als Unsterblichkeit an ihren Leibern offenbargeworden, darstellen.

Hast Du ein Buch geschrieben, in welchem Du schon Jahrtausende bevor es soweit war schreiben konntest, dass das, was Du darin verkündigst, allen Menschen unter dem ganzen Himmel verkündigt werde. Hast Du ein Buch geschrieben durch viele Jahrhunderte, ja durch Jahrtausende hindurch, das vom Anfang bis zum Schluss Deinen im Anfang gefassten Plan mit Deiner Schöpfung zeigt, den Du treuen und zuverlässigen Menschen anvertraut hast, die in ganz unterschiedlichen Jahrhunderten und Jahrtausenden lebten und hast ihnen gesagt, was sie aufschreiben müssen, damit es am Ende der Zeit klar und deutlich schwarz auf weiss von jedermann gelesen werden kann und niemand eine Entschuldigung hat, er habe davon nichts gewusst! Hast Du alle Völker geschaffen und alles was diese Welt erfüllt?

Natürlich nicht, - und doch meinst Du, ein solches Werk, nach welchem bis heute die Geschichte der Menschheit nachweislich sich ereignet hat, nicht beachten zu müssen, in welchem im voraus gesagt ist was ist, was war und was kommen wird, und es ist bisher eingetroffen was dort steht und es fehlt nur noch der Abschluss alles dessen, was verheissen ist, gemäss dem, wie es die Offenbarung zeigt. Man beachtet es nicht, weil man nicht erkennt, dass schon das Buch an sich ein Wunder ist, - unmöglich ein Menschenwerk sein kann, absolut unmöglich!

Was ist da eine Welle im Ozean gegen diese Tatsachen und dass in Zukunft Gott in dieser Welt seine Herrschaft antritt durch die Anzahl Menschen, in welchen er sich verherrrlicht, deren Herrschaft niemand mehr anzweifeln oder bekämpfen wird, so gross und wunderbar ist das, was sie darstellen und sind, wenn sie mit ihrem Haupt Jesus offenbar werden als der ganze Christus. Niemand kann diese Unsterblichkeit bekommen, die diese haben, es sei denn durch den in diesem Tempel wohnenden Gottgeist und von diesem Tempel kann darum das Wasser des Lebens weiterfliessen in die Schöpfung.

Es ist ja nicht bloss Illusion, dass die ganze Welt auf jedem Gebiet im Argen liegt. Es ist offensichtlich, dass die jetzigen Welt-Herrschaften und Welt-Mächte nicht die wahre Gerechtigkeit aufrichten konnten. Das kann durch kein Gesetz und keinen guten Willen geschehen, als nur durch die in Christo offenbarte Liebe Gottes.

Niemand kann sich selber erlösen.
Wir sind alle verführt durch den, der sich überhoben hat über seinen Schöpfer, - verführt zu der gleichen Überheblichkeit.

Wir können uns zwar einbilden und uns einreden, wir seien fehlerlos und wir hätten die notwendige Liebe und Kraft, die alles trägt. Früher oder später müssen wir dann doch feststellen, dass wir aus uns selbst nichts haben und auf der ganzen Linie versagen. Es ist uns alles gegeben in Christo, - ausserhalb Christo sind wir Feinde Gottes, des wahren und unvergänglichen Lebens und können auch nichts anderes darstellen, als dass wir sterblich sind und hier abtreten müssen und nichts mehr dazutun oder dazu sagen können, wie es nach uns hier weitergehen soll.

Wie eine Blume, wie Gras vergeht der Mensch, - er welkt, - die Blume fällt ab und all seine Schönheit und Grossartigkeit ist dahin, wer immer er auch gewesen sein mag, er ist bald vergessen.

Sechstausend Jahre 'Herrschaft des Geschöpfes' sind wahrlich genug, um zu beweisen, dass das Geschöpf nur Zerstörung und Verwüstung wirken kann, wenn auch manche wie Du meinen, sie seien besser und könnten es ändern. Wirst Du die jetzigen Weltbeherrscher entmachten und wahre Gerechtigkeit aufrichten?

Deine Theorien sind ja nicht Deine Idee, - wir wissen alle, dass die Liebe die Lösung aller Probleme ist. Doch wer ist praktisch imstande, wahre Bruderliebe zu leben, so dass sie sich durchwirkt bis alles, die ganze Schöpfung davon geheilt ist?

Das ist ja nicht Deine Idee und Dein Plan Martin, dass die Liebe das A und das O ist und darum wäre es angebracht, dem Schöpfer, der das alles tut und durchwirkt, die Ehre zu geben, und nach seinem Willen zu fragen, denn es geht ja doch nach seiner Ordnung und nach seinem Plan.

Das Heil wirkt Gott allein, in den Menschen, die sich vor ihm demütigen und seine Ordnung und sein Werk in Christo anerkennen und darauf ganz eingehen. So geht es, ganz gleich was wir sonst für Vorstellungen haben. Es muss sich ja alles beweisen.

Wir können nun also alles so stehen lassen, wie jeder es darstellt, - und abwarten, - es wird jeder den Beweis bekommen, - entweder, dass er im Irrtum war, oder er bekommt Anteil an dem, was er geglaubt hat.

Wir leben in einer Zeit der Scheidung.
Alles entwickelt sich zur Vollkommenheit.
Auf der einen Seite entwickelt sich das 'vollkommen' Böse.
Auf der anderen Seite muss das Gute als die Gerechtigkeit Gottes die Vollkommenheit erreichen.
Das geschieht gleichzeitig!

Darum ist das Wort Gottes auch ein zweischneidiges Schwert, - es schneidet nach zwei Seiten hin.

Den einen ist das Wort Gottes ein Geruch des Todes, - sie hassen es, - es ist ihnen lästig, sie scheuen das Licht.

Den anderen ist es ein Geruch zum Leben, sie freuen sich daran und erwarten das Ziel ihrer Hoffnung mit aller Zuversicht und Freude.

Die Endzeit zeichnet sich dadurch aus, dass es dazwischen keinen neutralen Boden mehr gibt, - es wird alles offenbar, - entweder oder...

Diese Scheidungen sind im Einzelnen auch Entscheidungen.

Zitat:
CH Romans 2:1 Darum bist du nicht zu entschuldigen, o Mensch, wer du seist, der du richtest! Denn indem du den andern richtest, verdammst du dich selbst; denn du verübst ja dasselbe, was du richtest!
2 Wir wissen aber, daß das Gericht Gottes dem wahren Sachverhalt entsprechend über die ergeht, welche solches verüben.
3 Oder denkst du, o Mensch, der du die richtest, welche solches verüben, und doch das Gleiche tust, daß du dem Gerichte Gottes entrinnen werdest?
4 Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut, ohne zu erkennen, daß dich Gottes Güte zur Buße leitet?
5 Aber nach deinem verstockten und unbußfertigen Herzen häufst du dir selbst den Zorn auf den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes,
6 welcher einem jeglichen vergelten wird nach seinen Werken;
7 denen nämlich, die mit Ausdauer im Wirken des Guten Herrlichkeit, Ehre und Unsterblichkeit erstreben, ewiges Leben;
8 den Streitsüchtigen aber, welche der Wahrheit ungehorsam sind, dagegen der Ungerechtigkeit gehorchen, Zorn und Grimm!
9 Trübsal und Angst über jede Menschenseele, die das Böse vollbringt, zuerst über den Juden, dann auch über den Griechen;
10 Herrlichkeit aber und Ehre und Friede jedem, der das Gute wirkt, zuerst dem Juden, dann auch dem Griechen;
11 denn es gibt kein Ansehen der Person bei Gott:
12 Welche ohne Gesetz gesündigt haben, die werden auch ohne Gesetz verloren gehen; und welche unter dem Gesetz gesündigt haben, die werden durch das Gesetz verurteilt werden.
13 Denn vor Gott sind nicht die gerecht, welche das Gesetz hören; sondern die, welche das Gesetz befolgen, sollen gerechtfertigt werden.
14 Denn wenn die Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur tun, was das Gesetz verlangt, so sind sie, die das Gesetz nicht haben, sich selbst ein Gesetz;
15 da sie ja beweisen, daß des Gesetzes Werk in ihre Herzen geschrieben ist, was auch ihr Gewissen bezeugt, dazu ihre Überlegungen, welche sich untereinander verklagen oder entschuldigen.
16 Das wird an dem Tage offenbar werden, da Gott das Verborgene der Menschen richten wird, laut meinem Evangelium, durch Jesus Christus.
17 Wenn du dich aber einen Juden nennst und dich auf das Gesetz verlässest und dich Gottes rühmst,
18 wenn du seinen Willen weißt und verschiedenartige Dinge zu unterscheiden verstehst, weil du aus dem Gesetz unterrichtet bist;
19 wenn du dir zutraust, ein Leiter der Blinden, ein Licht derer zu sein, die in der Finsternis sind,
20 ein Erzieher der Unverständigen, ein Lehrer der Unmündigen, der den Inbegriff der Erkenntnis und der Wahrheit im Gesetze hat:
21 nun also, du lehrst andere, dich selbst aber lehrst du nicht? Du predigst, man solle nicht stehlen, und stiehlst selber?
22 Du sagst, man solle nicht ehebrechen, und brichst selbst die Ehe? Du verabscheust die Götzen und begehst dabei Tempelraub?
23 Du rühmst dich des Gesetzes und verunehrst doch Gott durch Übertretung des Gesetzes?
24 wie geschrieben steht: «Der Name Gottes wird um euretwillen unter den Heiden gelästert.»
25 Denn die Beschneidung hat nur Wert, wenn du das Gesetz hältst; bist du aber ein Übertreter des Gesetzes, so ist deine Beschneidung schon zur Unbeschnittenheit geworden.
26 Wenn nun der Unbeschnittene die Forderungen des Gesetzes beobachtet, wird ihm nicht seine Unbeschnittenheit als Beschneidung angerechnet werden?
27 Und wird nicht der von Natur Unbeschnittene, der das Gesetz erfüllt, dich richten, der du trotz Buchstabe und Beschneidung ein Übertreter des Gesetzes bist?
28 Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist; auch ist nicht das die Beschneidung, die äußerlich am Fleisch geschieht;
29 sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, und das ist eine Beschneidung, die am Herzen, im Geiste, nicht dem Buchstaben nach vollzogen wird. Eines solchen Lob kommt nicht von Menschen, sondern von Gott.

Hallo Shoshana!

Folge Du Deinen Glauben! Für mich wäre das nichts.

Ich will nicht einer von 144 000 sein. Ich will einer von allen sein. Ich bin keine Elite!

Ich will nicht ewig auf der Erde leben. In einer Milliarde Jahre, wenn die Wasserstoffvorräte auf der Sonne aufgebracht sind, und die Sonne zum Roten Riesen wird, wird's mir zu heiß auf der Erde. Ich mag zwar Sauna, aber nicht so!

Ich glaube nicht daran, dass wir Menschen sind. Denn Menschen sind sterblich, wir leben ewig. Der Mensch, das ist nur eine temporäre Hülle.

Dass wir alle von Satan verführt sind und uns somit nicht selbst erlösen können, das glaube ich nicht. Denn ich glauben nicht, dass die Allmacht eine Gegenmacht hat. Wenn wir geschaffen sind in Gottes Bild, dann haben wir meiner Meinung nach keine implantierte Unvollkommenheit. Sprich: „Egal wie Gut Du bist, du bist verdammt! Du musst dich vor dem Bösen erlösen lassen.“

Ein Teufel kann nicht das Böse erschaffen haben, denn es müsste ja bereits davor eine Wahlmöglichkeit zu Bösen bestanden haben. Wenn Gott aber nur Gutes schuf, dann kann diese Wahlmöglichkeit nicht bestanden haben.

Und es ich nicht nur Christo Liebe, die die Welt erlöst. Sondern es ist „Die Liebe“! Christus war eine Ausdrucksform dieser Liebe!

Kurz: ich lehne Dogmen ab.
Noch was: Ich behauptete nicht, dass die Welt mit ihren Problemen bloß Illusion sein.
Sondern dass die Probleme auf Grund der Illusion entstanden, dass wir in nicht alle eins in Gott sind.
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