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Beweis für Gott












Liebe(r) Shoshana!

Du schreibst: „..weil wir ja als Egoisten geboren werden“

Klar, ein Säugling denkt nur an sich. Aber er weiß noch nicht, dass die Welt größer als er selbst ist. Ich würde das also nicht als Egoismus bezeichnen.
Wenn Du selbst Kinder hast, dann solltest Du wissen, dass sie vollkommen rein sind.

Ich lese so oft in deinen Beiträgen "Satan"!

Wie könnte ein allmächtiger Gott eine Gegenmacht haben?
Wieso brauchen wir für die Fehler, die wir begangen haben (sollen), einen Sündenbock, der an allen Sünden schuld ist?
Dies ist natürlich ein bequemerer Weg, als die Verantwortung für eigene Fehler zu übernehmen.
Nehmen wir dennoch an, es gäbe einen Teufel, so würde Gottes grenzenlose Liebe auch vor diesem Wesen nicht halt machen.
Und auch unsere Aufgabe: "Du sollst deine Feinde lieben" ist klar. Denn es ist ja immer die Dunkelheit, die vor dem Licht zurückweisen muss, nicht das Licht vor der Dunkelheit.
Eine Hölle erschafft sich ohnehin der Mensch selbst, die Welt ist leider voll von Beispielen. Dazu bedarf es keinem Teufel. Und wenn wir die Hölle lieben, sind wir im Himmel. Auch dazu gibt es glücklicherweise auch immer wieder Beispiele.
Da wir immer frei sind zu lieben, kann eine Höllenerfahrung von uns jederzeit in eine Himmelserfahrung verwandelt werden. Jenseits von beidem ist dann noch die Gotteserfahrung, das Einssein mit Gott, wie es Jesus beschrieb.
Dass der abgefallene Engelfürst und besonders auch sein Anhang am Ende auch wieder zurückgeführt werden în die Harmonie mit Gott, der ja ALLES erschaffen hat, auch den Engelfürsten, das ist mir schon klar.

Leider wird man dann von vielen Christen als Sektierer einer Allversöhnungslehre verschrien. Die meisten Christen möchten eben doch noch die 'Bösen' in einer Hölle ewiglich schmoren sehen. Es gibt aber, wenn man erkennt, dass GUT ein absoluter Begriff ist, nur 'Böse', die der Erlösung bedürfen, - der Erlösung von der Sterblichkeit.

Die Bibel zeigt uns nichts anderes, als dass alles am Ende geordnet ist.

Zitat:
SCH Colossians 1:1 Paulus, Apostel Jesu Christi durch den Willen Gottes, und der Bruder Timotheus,
2 an die Heiligen in Kolossä und gläubigen Brüder in Christus: Gnade widerfahre euch und Friede von Gott, unsrem Vater und dem Herrn Jesus Christus.
3 Wir danken dem Gott und Vater unsres Herrn Jesus Christus, so oft wir für euch beten,
4 da wir gehört haben von eurem Glauben an Christus Jesus und von eurer Liebe zu allen Heiligen,
5 um der Hoffnung willen, die euch im Himmel aufbehalten ist, von welcher ihr zuvor gehört habt durch das Wort der Wahrheit des Evangeliums,
6 das bei euch ist, wie auch in aller Welt, und Frucht trägt und wächst, wie auch bei euch, von dem Tage an, da ihr von der Gnade Gottes gehört und sie in Wahrheit erkannt habt;
7 wie ihr es ja gelernt habt von Epaphras, unsrem geliebten Mitknecht, welcher ein treuer Diener Christi für euch ist,
8 der uns auch eure Liebe im Geist kundgetan hat.
9 Weshalb wir auch von dem Tage an, da wir es vernommen haben, nicht aufhören, für euch zu beten und zu bitten, daß ihr erfüllt werdet mit der Erkenntnis Seines Willens in aller geistlichen Weisheit und Einsicht,
10 damit ihr des Herrn würdig wandelt zu allem Wohlgefallen: in allem guten Werk fruchtbar und in der Erkenntnis Gottes wachsend,
11 mit aller Kraft gestärkt nach der Macht seiner Herrlichkeit zu aller Standhaftigkeit und Geduld, mit Freuden,
12 dankbar dem Vater, der uns tüchtig gemacht hat zum Anteil am Erbe der Heiligen im Licht,
13 welcher uns errettet hat aus der Gewalt der Finsternis und versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe,
14 in welchem wir die Erlösung haben durch sein Blut, die Vergebung der Sünden;
15 welcher das Ebenbild des unsichtbaren Gottes ist, der Erstgeborene aller Kreatur.
16 Denn in ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: alles ist durch ihn und für ihn geschaffen;
17 und er ist vor allem, und alles besteht in ihm.
18 Und er ist das Haupt des Leibes, nämlich der Gemeinde, er, der der Anfang ist, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem der Erste sei.
19 Denn es gefiel Gott, daß in ihm alle Fülle wohnen sollte
20 und alles durch ihn versöhnt würde zu ihm selbst (dadurch daß er Frieden machte durch das Blut seines Kreuzes) durch ihn, sowohl was im Himmel, als auch was auf Erden ist.
21 Und euch, die ihr einst entfremdet und feindlich gesinnt waret in den bösen Werken, hat er aber nun versöhnt in dem Leibe seines Fleisches durch den Tod,
22 um euch heilig und tadellos und unverklagbar darzustellen vor seinem Angesicht,
23 wenn ihr nämlich im Glauben gegründet und fest bleibet und euch nicht abbringen lasset von der Hoffnung des Evangeliums, das ihr gehört habt, welches in der ganzen Schöpfung unter dem Himmel gepredigt wird, dessen Diener ich, Paulus, geworden bin.
24 Nun freue ich mich in den Leiden für euch und erdulde stellvertretend an meinem Fleisch, was noch fehlte an den Trübsalen Christi für seinen Leib, welcher ist die Gemeinde,
25 deren Diener ich geworden bin gemäß dem Verwalteramt Gottes, das mir für euch gegeben worden ist, daß ich das Wort Gottes voll ausrichten soll,
26 nämlich das Geheimnis, das vor den Zeitaltern und Geschlechtern verborgen war, nun aber seinen Heiligen geoffenbart worden ist, 27 denen Gott kundtun wollte, welches der Reichtum der Herrlichkeit dieses Geheimnisses unter den Völkern sei, nämlich: Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.
Dann gehöre ich auch zur Sekte der Allversöhnungslehre!
Bleibe dabei, - vergiss es nicht wieder, - .

Es braucht regelmässige geistige Nahrung, um das nicht wieder zu verlieren, was man einmal erkannt hat. Die Irrtumseinflüsse sind eben auch regelmässig wirksam! Es wird einem darum sonst 'schwupps', ganz unmerklich wieder 'geraubt', geht automatisch wieder verloren, wie es in der ersten Gemeinde 'Ephesus' geschah, wo die erste Liebe, die Wahrheit der GANZEN Erlösung des Menschen nach LEIB, SEELE UND GEIST, wie es die Apostel lehrten, verloren gegangen war, - bis heute, wo es durch den Vorsteher der Gemeinde 'Philadelphia' wieder als 'offene Tür' gegeben wird! Es wird erst heute wieder gezeigt, weil es sich auch erst jetzt abschliessend alles erfüllen wird.

Betreffend geistiger Nahrung ist es so wie mit der Nahrung für den Leib. Wir können ja auch im leiblichen heute nicht so viel essen, dass wir für alle Zukunft genug haben, - wir brauchen für den Leib möglichst täglich, zumindest regelmässig immer wieder Nahrung, - so auch für den Geist!

Zitat:
SCH Matthew 4:1 Darauf ward Jesus vom Geist in die Wüste geführt, auf daß er vom Teufel versucht würde.
2 Und als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn hernach.
3 Und der Versucher trat zu ihm und sprach: Bist du Gottes Sohn, so sprich, daß diese Steine Brot werden!
4 Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: «Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht.»
Shoshana, mein Glaube ist die Nichtdualität. Das ist nicht nur Allversöhnungslehre, beachte mal die einseitige Geschlechtsspezifiziertheit dieses Wortes! Sondern besagt, dass in Wirklichkeit alles bereits eins ist. Wir müssen das nur erkennen. In Wirklichkeit ist da Gott und nur Gott! Wie ewiges Fern von Gott kann es gar nicht geben. Ein Fern von Gott ist ja bereits eine Illusion. Wenn immer wir so handeln, als wären wir nicht alle eins, bringen wir ein gewisses Maß Leid auf die Welt. Wenn wir diese Illusion überwinden, überwinden wir sowohl das Leid verursachen, als auch die Empfänglichkeit für das Leiden.
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