|
|
|
| Zitat: |
SCH Revelation 7:1 Darnach sah ich vier Engel an den vier Ecken der Erde stehen, die hielten die vier Winde der Erde, damit kein Wind wehe über die Erde noch über das Meer noch über irgend einen Baum.
2 Und ich sah einen andern Engel vom Sonnenaufgang heraufsteigen, der hatte das Siegel des lebendigen Gottes; und er rief mit lauter Stimme den vier Engeln zu, welchen Macht gegeben war, die Erde und das Meer zu schädigen,
3 und sprach: Schädiget die Erde nicht, noch das Meer noch die Bäume, bis wir die Knechte unsres Gottes auf ihren Stirnen versiegelt haben!
4 Und ich hörte die Zahl der Versiegelten: Hundertvierundvierzigtausend Versiegelte, aus allen Stämmen der Kinder Israel.
5 Aus dem Stamm Juda zwölftausend Versiegelte; aus dem Stamm Ruben zwölftausend; aus dem Stamm Gad zwölftausend;
6 aus dem Stamm Asser zwölftausend; aus dem Stamm Naphtali zwölftausend; aus dem Stamm Manasse zwölftausend;
7 aus dem Stamm Simeon zwölftausend; aus dem Stamm Levi zwölftausend; aus dem Stamm Issaschar zwölftausend;
8 aus dem Stamm Sebulon zwölftausend; aus dem Stamm Joseph zwölftausend; aus dem Stamm Benjamin zwölftausend Versiegelte.
9 Darnach sah ich, und siehe, eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Zungen; die standen vor dem Throne und vor dem Lamm, angetan mit weißen Kleidern, und Palmen in ihren Händen.
10 Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Das Heil steht bei unsrem Gott, der auf dem Throne sitzt, und bei dem Lamm!
11 Und alle Engel standen rings um den Thron und um die Ältesten und die vier lebendigen Wesen und fielen vor dem Thron auf ihr Angesicht und beteten Gott an
12 und sprachen: Amen! Lobpreisung und Ruhm und Weisheit und Dank und Ehre und Macht und Stärke sei unsrem Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
13 Und einer von den Ältesten hob an und sprach zu mir: Wer sind diese, die mit weißen Kleidern angetan sind, und woher sind sie gekommen?
14 Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du weißt es! Und er sprach zu mir: Das sind die, welche aus der großen Trübsal kommen; und sie haben ihre Kleider gewaschen und hell gemacht im Blute des Lammes.
15 Darum sind sie vor dem Throne Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel; und der auf dem Throne sitzt, wird über ihnen wohnen.
16 Und sie werden nicht mehr hungern noch dürsten; es wird auch nicht die Sonne auf sie fallen noch irgend eine Hitze;
17 denn das Lamm, das inmitten des Thrones ist, wird sie weiden und sie leiten zu Wasserquellen des Lebens, und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen.
SCH Revelation 8:1 Und als es das siebente Siegel öffnete, entstand eine Stille im Himmel, von etwa einer halben Stunde.
2 Und ich sah die sieben Engel, die vor Gott stehen; und es wurden ihnen sieben Posaunen gegeben.
3 Und ein anderer Engel kam und stellte sich an den Altar, der hatte eine goldene Räucherpfanne; und ihm wurde viel Räucherwerk gegeben, damit er es mitsamt den Gebeten aller Heiligen auf den goldenen Altar gäbe, der vor dem Throne ist.
4 Und der Rauch des Räucherwerks stieg mit den Gebeten der Heiligen aus der Hand des Engels auf vor Gott.
5 Und der Engel nahm die Räucherpfanne und füllte sie mit Feuer vom Altar und warf sie auf die Erde; und es entstanden Stimmen und Donner und Blitze und Erdbeben.
6 Und die sieben Engel, welche die sieben Posaunen hatten, machten sich bereit zu posaunen.
|
|
|
|
|
Predigt Joh. E. Kellers zu Offenbarung 7 und 8, 1-6 gehalten im Mai 1944
| Zitat: |
Joh. E. Keller Mai 1944
Bibliothek
KB-007
Offenbarung 7 - 8,6
Inhalt: Bei allen Offenbarungen Gottes geht es um die Erfüllung seines Vorsatzes der Ewigkeiten, den er gefaßt hat in Christo Jesu, unserm Herrn
In der Offenbarung steht im Mittelpunkt, wie der dritte Abschnitt das zeigt, was nach diesem geschehen soll, das Lamm in der Mitte des Thrones und der vier lebendigen Wesen und in der Mitte der Ältesten, wie geschlachtet. Das bedeutet, daß überwunden hat der Löwe, der aus dem Stamme Juda ist, die Wurzel Davids, das Buch zu öffnen und seine sieben Siegel zu brechen. Es ist zu dieser Zeit offenbar, daß niemand, weder im Himmel, noch auf Erden, noch unter der Erde vermochte, das Buch zu öffnen und in dasselbe zu blicken. Niemand in der ganzen Schöpfung, nicht im Himmel, nicht auf der Erde und nicht unter der Erde wird würdig erfunden, dieses Geheimnis, welches das mit sieben Siegeln versiegelte Buch darstellt, kennen zu lernen. Das Öffnen dieser sieben Siegel vermittelt den Inhalt der Offenbarung durch Johannes im dritten Abschnitt, wie es von Offenbarung 6 an bis zum Schluß berichtet ist. Das ist der Hauptabschnitt der Offenbarung, die Johannes vermitteln mußte. Er mußte zuerst schreiben, was er gesehen hat; das ist im 1.Kapitel berichtet. Als zweites mußte er schreiben, was da ist; das sind die sieben Sendschreiben an die sieben Gemeinden. Der 3.Abschnitt beginnt mit den einleitenden Worten in Offenbarung 4:
„Steige hier herauf, und ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen soll!“
In Wirklichkeit ist der Inhalt des mit sieben Siegeln versiegelten Buches der Kern dieser ganzen Offenbarung, die durch Johannes übermittelt worden ist. Warum diese letzte Offenbarung gegeben wird, muß uns klar sein. Durch alle Offenbarungen hindurch, geht es immer um die Erfüllung von Gottes Vorsatzes der Ewigkeiten, den er gefaßt hat in Christo Jesu, unserm Herrn.
Die erste Offenbarung ist für das Zustandekommen des Ratschlusses Gottes grundlegend. Gott hat im Wort das Leben für die Geschöpfe offenbart. Nun muß dieses Leben nach seinem Vorsatz der Ewigkeiten, den er in Christo Jesu gefaßt hat, allen Geschöpfen vermittelt werden. Wie das geschehen muß, das ist aufeinanderfolgend in den damit verbundenen Erfahrungen gezeigt. Diese Offenbarungen zeigen, wie Gottes Vorsatz der Ewigkeiten im Lauf der Zeit schrittweise der Erfüllung näher kommt. Es ist ins Licht gestellt, daß das Zustandekommen dessen, was Gott in der Schöpfung erreichen will, nur dadurch verwirklicht wird, daß der Widerstand, den ihm die Geschöpfe in der Erfüllung seiner Absichten entgegensetzen, überwunden wird.
Darum muß man zuerst auf Grund der ersten Offenbarung begreifen, nach der Gott das im Wort offenbarte Leben für die Geschöpfe bestimmt hat, wie sich der Engelfürst in der ersten Schöpfung als vollkommener Feind der Erfüllung von Gottes Vorsatz entgegenstellt. Statt das von Gott im Wort offenbarte Leben anzuerkennen, aufzunehmen und weiterzuleiten und auf diese Weise mit dem Ratschluß Gottes in Übereinstimmung zu sein, wird dieses Geschöpf ein solcher Feind dieser Gottesoffenbarung gegenüber, wie diese Feindschaft seither in der Schöpfung vorhanden ist. Sie wird am besten daran erkannt, daß bis heute Gottes Absicht immer noch nicht erreicht worden ist.
Durch das Öffnen des mit sieben Siegeln versiegelten Buches sind in der Erfüllung von Gottes Absichten drei Erfahrungsgebiete gezeigt.
Beim Öffnen des fünften Siegels wird den Seelen unter dem Altar gesagt, daß sie noch eine kleine Zeit ruhen sollen, bis auch ihre Mitknechte und Brüder vollendet sind, die auch getötet werden sollen gleichwie sie.
In Verbindung damit ist berichtet, daß die vier Winde, durch die die Erde und das Meer und die Bäume beschädigt werden sollen, von vier Engeln aufgehalten werden müssen so lange, bis 144000 Knechte Gottes an ihren Stirnen versiegelt sind, um zur Hütte Gottes zubereitet zu werden.
Das dritte Gebiet, auf dem sich der Wille Gottes auswirkt, ist die große Schar, die niemand zählen kann, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Zungen.
Das Wichtigste der drei Erfahrungsgebiete wird dem Apostel Johannes von einem Ältesten damit vorgehalten, daß ihm die Frage gestellt wird:
„Wer sind diese, mit weißen Kleidern angetan, und woher sind sie gekommen?“ (Offb.7,12)
Mit diesen beiden Fragen, wer sie sind und woher sie gekommen sind, wird es ins Licht gestellt, was in diesem mit sieben Siegeln versiegelten Buch bezeugt ist. Solange war in den Gottesoffenbarungen nur das dargestellt, wie sich die im Engelfürsten vorhandene Feindschaft auswirkte, indem das von Gott im Wort offenbarte Leben den Geschöpfen nicht vermittelt wurde. Es kam nicht zustande, wie es nach der Offenbarung Gottes von seinem Volke hätte erreicht werden sollen, daß das Allerheiligste für die Offenbarung Gottes in demselben hätte gesalbt werden können. Die darauf folgende Offenbarung der Apostel an die Gemeinde zeigt aufs Neue, daß es nicht erfüllt worden ist, daß die Gemeinde, die Kinder Gottes, die den Leib Christi bilden, die Vollkommenheit, die volle Größe des Mannes Christi erreichten und das Haus als Wohnstätte zur Offenbarung Gottes darstellten.
Diese Offenbarungen sind klar und müssen beachtet werden, wenn es verstanden werden soll, was in dem mit sieben Siegeln versiegelten Buch mitgeteilt ist. Es ist nicht umsonst, daß sieben Siegel dieses Buch der letzten Offenbarung Gottes verschließen. Es muß auch begriffen werden, daß es festgestellt werden mußte in der ganzen Schöpfung, daß nicht ein Geschöpf, weder im Himmel, noch auf Erden, noch unter der Erde würdig war, ein Siegel von diesen sieben zu erbrechen und mit dem Inhalt dieses Buches vertraut zu werden.
Auf dem Boden der gegenwärtigen Schöpfung ist es nicht so geblieben, wie es sich in der ersten Schöpfung der Engel gestaltete. In der ersten Schöpfung hat der Feindeseinfluß des Engelfürsten gegen Gott und seine Absicht, sein Leben den Geschöpfen mitzuteilen, die ganze Engelschar bestimmt. Diesem Einfluß des Fürsten konnte sich kein Engelwesen so völlig entziehen, daß es denselben hätte überwinden können. Die Wirkung davon war, daß kein Engel das von Gott im Wort offenbarte Leben erfahren konnte. Das Gegenteil von Gottes Absicht wirkte sich durch die zur Flut gewordenen Wassereinflüsse der Engel aus. Diese Geschöpfe haben durch ihren Einfluß bewirkt, daß die ganze damalige Welt der Engelschöpfung zugrunde ging, wie es Petrus im 2.Brief im 3.Kapitel zeigt. Damit ist gar nichts anderes zum Ausdruck gebracht als das, was Gott in der gegenwärtigen Schöpfung praktisch illustriert. Der Mensch als zweites von Gott geschaffenes Werkzeug, das er gebrauchen will, um seine Absicht in der Schöpfung auszuführen, stellt nichts anderes dar, als daß die Geschöpfe die durchs Wort geschaffene Schöpfung vernichtet, zugrunde gerichtet haben. Die Geschöpfe sollen das Leben von Gott erfahren und dadurch Gott gleich sein. Statt dessen hat der Einfluß der Geschöpfe alles verderbt. Alle Gebiete in der gegenwärtigen Schöpfung stellen es dar, daß wirklich alles verderbt ist.
Es kann nur Unkenntnis dieser Tatsache der Grund dafür sein, daß die Menschen nicht Gott suchen, daß die Zahl derer, die Gott gesucht haben, so gering ist, daß sie im Vergleich zu dem, was Gott für eine Absicht mit der ganzen Schöpfung hat, gar nicht als ein bestimmender Einfluß erkannt und anerkannt wird. Es wird gar nicht einmal recht gewürdigt, daß Gott seinen Vorsatz der Ewigkeiten in seinem Sohne Jesu Christi beschlossen hat, um denselben durch ihn zu erfüllen. Das ist fast wirkungslos geworden, trotzdem die Gemeindezeit nach der letzten Offenbarung Gottes in die lange Zeit von sieben Gemeinden verlängert worden ist. Es ist kaum wahrzunehmen in diesen sieben Gemeindezeiten, daß das, was Gott anstrebt, ernstlich beachtet wird. Tatsache ist, daß man Erfahrungen, die von Henoch, von Abraham, von einer Maria durchlebt wurden, aus denen heraus es sich gestaltet und verwirklicht hat, daß der Sohn Gottes der Retter der ganzen Schöpfung geworden ist, wenig gesehen und beachtet hat. Und wenn wir uns fragen, was in der Gemeinde Gottes in der langen Zeit der sieben Gemeinden erfüllt worden ist, sind es wenige Kinder Gottes, die eine Erfüllung durch Jesum Christum darin gesehen haben, daß das von ihm dargestellte Leben in der gleichen Fülle an ihnen offenbar werden sollte. Wir kennen aus dem Apostelzeugnis nur einen Hinweis auf Trankopfer, nur das wenige, was im apostolischen Zeugnis von diesen Trankopfern gesagt ist, und die Trankopfer selbst verschwinden für die klare Feststellung der Gemeinde, daß man nicht einmal mit Bestimmtheit ein einziges dieser Trankopfer nennen kann. So macht es den Eindruck, als wäre der Feindeinfluß so mächtig, daß man nicht weiß, ob man bestimmt mit der Gottesoffenbarung rechnen kann.
Die Gottesoffenbarung ist von Anfang der Schöpfung darin bekannt, daß das von Gott offenbarte Leben den Geschöpfen zuteil werden soll. Der Engelfürst hat für seine Zeit Gottes Absicht vollkommen vereitelt. In der gegenwärtigen Zeit ist dieses Gottleben von den meisten Menschen, die es empfangen haben, nur in geringer Auswirkung erlebt worden. Sie stellen alle die Erfahrung Abels mit dar. Die Lebensauswirkung in diesen göttlichen Werkzeugen ist nach verhältnismäßig kurzer Zeit durch den Tod abgebrochen worden. Bis zu Jesu sind nur Henoch, Abraham, Elias und Maria als Werkzeuge bekannt, von denen wir bestimmt wissen, daß in ihrer Erfahrung das Leben in der gottgewollten völligen Art und Weise zur Auswirkung und Darstellung gekommen ist. Durch diese Werkzeuge ist Jesus der Lebensträger und Lebensvermittler. Aber in der Gemeinde sind keine solchen Werkzeuge mehr wie Henoch, Abraham und Maria vorhanden. Es ist kein Knecht in der Gemeinde, von dem die Schrift berichtet, daß er den Tod nicht sah, keine Magd des Herrn, von der der Bericht lautet, wie es die Maria zum Ausdruck bringt: „Mir geschehe, wie du gesagt hast.“ (vgl.Luk.1,3 Mögen solche Werkzeuge vorhanden sein, aber sie sind uns nicht bekannt, sie sind vollkommen in der Verborgenheit geblieben.
Nun haben wir die Offenbarung, wie sie im Anfang der Engelschöpfung vom Engelfürsten vollkommen durch seinen Einfluß wirkungslos gemacht wurde. Wir haben die Offenbarung im Volke Gottes, die uns den Lebensträger und Mittler Jesum Christum in der Erfüllung gebracht hat auf Grund weniger Werkzeuge, die ihren Teil in der Glaubenstreue dazu beigetragen haben, daß der Ratschluß Gottes in Jesu, seinem Sohn, erfüllt werden konnte. Ebenso wichtig ist die Seite im Volke Gottes, die das Zustandekommen des Allerheiligsten verhindert hat. Das gleiche Bild zeigt die Gemeinde nach dem Zeugnis der Apostel. Sicher sind Trankopfer in der Gemeinde vorhanden nach dem apostolischen Zeugnis, und zweifellos dienen diese Trankopfer der Gottesabsicht, daß das, was an den Trübsalen Christi noch fehlt, für die Gemeinde von diesen Trankopfern durch ihr Leiden am Fleisch und durch ihr Sterben ergänzt wird. Sicher ist Gottes Absicht nach dem Zeugnis der Apostel in der Gemeinde erfüllt worden, aber immerhin ist wieder der Teil, der nach dem apostolischen Zeugnis hätte zustande kommen müssen, das Haus Gottes, durch die Untreue von einem Teil der Kinder Gottes nicht zustande gekommen. Dasselbe Bild stellen bis heute die sieben Gemeindezeiten dar. Sicher sind in diesen Zeiten auch solche Trankopferwerkzeuge da. Wie viele oder wie wenige das sind, wird zu unserer Überraschung später offenbar werden. Daß der andere Teil in diesen sieben Gemeindezeiten genauso wie vordem nichts dazu beigetragen hat, daß die Hütte Gottes hätte zustande kommen können, muß beachtet werden.
Wir stehen nun vor der Tatsache, daß in der letzten Offenbarung ein Büchlein von Gott verschlossen gehalten wird. Angesichts der bestehenden Feindschaft der Geschöpfe gegen das Zustandekommen der Gottesabsicht sollen wir jetzt im Blick auf die letzte Offenbarung wirklich glauben, daß nun das zustande kommt, was Gott durch das Öffnen der sieben Siegel aus seinem bis dahin verschlossen gehaltenen Buch enthüllt. 144000 Knechte Gottes müssen zur bestimmten, genau festgelegten Zeit die Hütte Gottes darstellen. Die Zeit ist uns gezeigt, indem die sieben Siegel geöffnet werden. Dann bekommen sieben Engel sieben Posaunen. Wenn die letzten zwei Engel ihre Posaunenbotschaft ausrichten, erfolgt in der ersten Zeit das Zeugnis der zwei Zeugen, es dauert tausend zweihundert und sechzig Tage. In der zweiten Zeit wird das Weib, das den Knaben geboren hat, in der Wüste an dem Ort, den Gott zu diesem Zweck bereitet hat, ernährt. Auch das dauert tausend zweihundert und sechzig Tage. Das sind zwei genau gleich lange Zeitabschnitte von zweimal tausend zweihundert und sechzig Tagen oder zweimal dreieinhalb Zeiten, und dreieinhalb Zeiten sind auch zweiundvierzig Monate. In der zweiten Zeit von zweiundvierzig Monaten herrscht das Tier von Offenbarung 13 und wird die heilige Stadt nach Offb.11,2 zertreten.
Die zweimal tausend zweihundert und sechzig Tage sind die Zeit der sieben Jahre als Zeit der letzten von den siebenzig Wochen, die deshalb in dieser Zeit in den zwei letzten Posaunenbotschaften in Erscheinung tritt, weil das, was in dieser letzten Woche noch geschehen muß, anschließend an die neunundsechzig Wochen nach dem Tode Jesu nicht geschehen ist. Wäre damals, in jenen sieben Jahren nach dem Tode Jesu, das geschehen, was in dieser letzten Woche geschehen muß, dann wäre damit das Haus Gottes, das Allerheiligste, im Volke Gottes vollendet, offenbar geworden. Der Herr wäre zu seinem Allerheiligsten gekommen, das Reich Gottes hätte damit seinen Anfang genommen sieben Jahre nach dem Tode Jesu. Durch das Ausbleiben dieser Tatsache ist die Gemeinde eingeschaltet worden, die in dem Zeugnis von Daniel nicht vorgesehen war, und anschließend wird diese Gemeinde um sieben Gemeinden, nach dem Zeugnis durch Johannes, verlängert. Diese Gemeindezeit liegt zwischen der neunundsechzigsten und der letzten, der siebzigsten Woche. Darum bilden diese zwei Zeitabschnitte von je tausend zweihundert und sechzig Tagen die letzte Woche in der Zeit, wenn die zwei letzten Engel ihre Posaunenbotschaften ausrichten. Das ist der Abschluß der Zeit, die in dem mit sieben Siegeln versiegelten Buch enthüllt ist. Es ist die Zeit, die die sieben Engel mit ihren sieben Posaunenbotschaften darstellen.
Wenn in den letzten beiden Posaunenbotschaften ein Zeitraum von einer Woche, von sieben Jahren, dargestellt ist, so können wir daraus nicht folgern, daß in den sieben Posaunenbotschaften genau siebenmal die Zeit gesehen werden muß, wie sie in der sechsten oder siebenten Posaune gezeigt ist. Wir können nicht die Zeit der Posaunenbotschaft als genaue Zeit des Zeugnisses der zwei Zeugen, oder als genaue Zeit, die ausgefüllt ist damit, daß das Weib tausend zweihundert und sechzig Tage ernährt wird, festlegen. Hier sind es weniger als tausend zweihundert und sechzig Tage: zweitausend dreihundert mal Abend und Morgen = tausend einhundert und fünfzig Tage. In dieser Zeit ist das Heiligtum verwüstet durch den Greuel der Verwüstung, und nach dieser Zeit wird das Heiligtum in Ordnung gebracht. Über die Zeit von tausend zweihundert und sechzig Tagen hinaus sind tausend zweihundert und neunzig Tage, dreißig Tage mehr als tausend zweihundert und sechzig Tage, und weiter tausend dreihundert und fünfunddreißig Tage, also nochmal fünfundvierzig Tage mehr als tausend zweihundert und neunzig Tage, genannt. Damit soll nur angedeutet sein, daß die Posaunenberichte mit den in dieser Zeit liegenden Zeitangaben nicht als gleiche Zeitlänge angesehen werden können.
Weiter haben wir im Blick auf die Zeit darauf zu achten, daß bei den drei letzten Posaunenbotschaften - sie sind drei Wehe genannt - nach Abschluß der fünften Posaunenbotschaft gesagt ist:
„Das erste Wehe ist vorüber, siehe, es kommen noch zwei Wehe nach diesem.“ (Offb.9,12)
Nach der sechsten Posaune heißt es:
„Das zweite Wehe ist vorüber; siehe, das dritte Wehe kommt schnell.“ (Offb.11,14)
Damit ist angedeutet, daß ein Abstand zwischen der Erfüllung der Wehe, dieser Posaunenberichte, besteht; er ist größer zwischen dem ersten und zweiten Wehe und kürzer zwischen dem zweiten und dritten. Aber gerade darin liegt der Beweis einer solchen Zwischenzeit. Wenn das schon in der Hälfte der Woche verstanden werden muß, wo von einer Zeit und zwei Zeiten und einer halben Zeit die Rede ist, dann kann man auch nicht genau festlegen, daß, wenn in der Mitte der Woche der Greuel der Verwüstung aufgerichtet wird, die beiden Hälften der Woche, die erste und die zweite, sofort zeitlich aufeinander folgen. So kann man auch die ersten vier Posaunenbotschaften nicht so ansehen, als ob von einer Posaune zur anderen nicht gewisse Unterbrechungszeiten wären, wie auch dort auf solche Unterbrechung hingewiesen ist, wenn es heißt:
„Als es das siebente Siegel öffnete, ward eine Stille im Himmel bei einer halben Stunde.“ (Offb.8,1)
Eine halbe Stunde ist gewiß im Verhältnis zu „einer Zeit“, „zwei Zeiten“ und „einer halben Zeit“ nicht sehr lang, müssen wir doch unter diesen dreieinhalb Zeiten dreieinhalb Jahre sehen; das beweist die Einteilung der letzten Woche. Eine halbe Stunde muß dementsprechend kürzer sein, als wenn in Offenbarung 17 berichtet ist, daß die zehn Hörner ihre Macht dem Tier geben für eine Stunde. In dieser Stunde, wenn das Tier und die zehn Hörner einerlei Meinung haben, so daß sie in dieser Zeit das ausführen, was Gott ihnen in ihre Herzen gegeben hat, daß sie einerlei Willen tun, so ist diese Stunde eben auch eine bestimmte Zeit, eine kürzere Zeit, als sie „eine Zeit“ - ein Jahr - „zwei Zeiten“ - zwei Jahre - und „eine halbe Zeit“ - ein halbes Jahr - darstellen.
So sind Zeitangaben vorhanden, die uns bestimmen müssen, das Posaunen der sieben Engel in dem Licht zu sehen, daß in zwei Posaunenbotschaften sieben Jahre liegen. Fünf Posaunenbotschaften gehen voraus. Wenn in zwei Posaunenbotschaften sieben Jahre liegen, dann müssen die fünf vorausgehenden Posaunenbotschaften einen bestimmten Zeitabschnitt darstellen. Ins Endlose zieht sich das Ganze nicht hin, ist es doch die Enthüllung dessen, daß nun endgültig das zustande kommen muß, was Gott in seinem Ewigkeitsratschluß vorgesehen hat. Sollten wir uns bestimmen lassen durch das, was solange nicht vollkommen verwirklicht ist, so würden wir uns auch nur von der Unvollkommenheit der Geschöpfe bestimmen lassen und nicht erfassen, was Gott in der Schöpfung endgültig offenbart.
Gott offenbart in der Schöpfung, daß sein Vorsatz erfüllt wird in der Zeit der großen Trübsal. Von der großen Trübsal sagt Jesus in Matth.24,15-27:
„Wenn ihr nun den Greuel der Verwüstung, von welchem gesagt ist durch den Propheten Daniel, werdet stehen sehen an heiliger Stätte, (wer es lieset, der merke darauf!), alsdann fliehe, wer in Judäa ist, auf die Berge; wer auf dem Dache ist, der steige nicht hinab, etwas aus seinem Hause zu holen; und wer auf dem Felde ist, der kehre nicht wieder zurück, sein Kleid zu holen. Wehe aber den Schwangern und den Säugenden in denselben Tagen! Bittet aber, daß eure Flucht nicht des Winters, noch am Sabbat geschehe. Denn alsdann wird eine große Trübsal sein, wie von Anfang der Welt bis jetzt keine gewesen und auch nicht mehr kommen wird. Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen sollen jene Tage verkürzt werden. Wenn alsdann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist Christus oder dort! so glaubet es nicht. Denn es werden falsche Christus und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um, wo es möglich wäre, auch die Auserwählten zu verführen. Siehe, ich habe es euch vorhergesagt. Darum wenn sie euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüste! so gehet nicht hinaus; siehe, er ist in den Kammern! so glaubet es nicht. Denn wie der Blitz ausfährt vom Osten und scheint bis zum Westen, also wird auch die Zukunft des Menschensohnes sein.“
In diesem Wort ist klar gesagt, wann die große Trübsal ist, und was unter dieser großen Trübsal zu verstehen ist. Die große Trübsal ist in der Zeit, nachdem in der Mitte der letzten Woche der Greuel der Verwüstung aufgerichtet ist nach Daniel 9. Der Greuel der Verwüstung wird zwischen dem Zeugnis der zwei Zeugen, der Zeit, wenn der sechste Engel posaunt, und der zweiundvierzig Monate dauernden Tierherrschaft, wenn der siebente Engel posaunt, aufgestellt.
Der Fürst, der in dieser Tierherrschaft die Macht hat, richtet den Greuel der Verwüstung auf, verwüstet das Heiligtum, stellt an die Stelle von den täglichen Morgen- und Abendopfern den Greuel, der dahin führt, daß diesem Tier ein Bild gemacht werden muß. Das Bild muß angebetet werden, und alle, die es nicht anbeten und das Malzeichen nicht auf ihre Stirne noch auf ihre Hand nehmen, werden getötet.
Darin gipfelt endlich der Greuel der Verwüstung des Heiligtums. Es kommt dann nur darauf hinaus, daß zwischen Gottesanbetung und Tieranbetung unterschieden werden muß bei denen, die auf der Erde wohnen. Die auf der Erde wohnen sind diejenigen, die das Siegel Gottes nicht an ihrer Stirne tragen. Also handelt es sich hier nicht um die 144000, die im Himmel wohnen und von Gott zur Braut für den Mann, zur Hütte für die Offenbarung Gottes zubereitet werden.
Diese 144000 kommen nicht unter den Einfluß, daß sie gezwungen werden, das Tier anzubeten. Fragen wir, warum nicht, dann müssen wir nicht gleich für jede Frage, die uns verstandesmäßig bleibt, Antwort erwarten. Etwas, was sich Gott in seiner Entwicklung vorbehalten hat auszuführen, kann nicht immer erklärend in Worte gefaßt werden. Man muß auch diesen kommenden Ereignissen gegenüber damit zufrieden sein, daß es so geschrieben steht und so geschehen und kommen wird, wie es geschrieben steht; das genügt. Es genügt, daß es ein Unterschied ist, auf der Erde zu wohnen und im Himmel zu wohnen, wie auch Johannes, um die Ereignisse schauen zu können, im Geiste sein, hinaufsteigen mußte, um durch die geöffnete Tür im Himmel einzugehen in diese Ordnung, daß er im Geiste war.
Wenn wir nun fragen wollten: ja, was ist nun die Tür, wieviel Angeln hat sie, was hat sie für ein Schloß, und was ist das, was aufgeschlossen wird, daß sie offen ist, daß geschlossen wird, daß sie zu ist? Was sind die ausländischen Gewänder, von denen der Prophet redet? Was stellt es dar, wenn man über die Schwelle hüpft und dergleichen mehr, was Ursache zum Fragen geben kann (Zeph.1). Es sind aber meistens Fragen, die man deshalb stellt, weil man noch nicht angefangen hat in das Wesen der Sache einzugehen. Geht man in das Wesen der Sache ein, dann hat man weniger zu fragen und sich weniger für allerlei zu interessieren, als praktisch das, was man als seine Aufgabe erkannt hat, zu verwirklichen.
Es geht im ganzen ja nur darum, daß es zwei Ausrichtungen in der Stellung der Kinder Gottes gibt, und die beiden Ausrichtungen sind die, daß ein Gebiet die Erde, die Welt, was in der Welt ist, was auf Erden ist, was das Fleisch, der Menschenleib, die Glieder dieses Leibes darstellt, was sich auf diesem Boden, auf dem die Sünde herrscht, wo der Leib fleischlich unter die Sünde verkauft ist, entwickelt und auswirkt. Das andere ist das, was Gott durch Jesum getan hat, indem er den Leib der Sünde am Kreuz in den Tod gab. Er ist gestorben, begraben, er ist vergangen. An die Stelle des Alten ist ein Neues gesetzt, ein Leib, von den Toten auferweckt durch die Herrlichkeit des Vaters, zur Rechten Gottes erhöht, Wohnung für Gott. Die Kinder Gottes sollen nicht suchen, was auf Erden ist, sie sollen suchen, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes. Das eine ist Fleisch, das andere ist Geist. Das eine ist, wenn man es sucht und sich darin aufhält, das Wohnen auf der Erde, das andere ist das Wohnen im Himmel. Man kommt dorthin, indem eine Tür im Himmel aufgeschlossen wird zur bestimmten Zeit, und durch diese Tür kann man in den Himmel gelangen und kann sich dann im Himmel aufhalten. Wenn in Offb.12 ein Zeichen im Himmel erscheint, ein Weib mit der Sonne der Gerechtigkeit bekleidet, den Mond unter ihren Füßen, auf ihrem Haupte eine Krone mit zwölf Sternen, dann ist das ein neuer Anfang auf das hin, was in Offb.21 als der neue Himmel bezeichnet ist.
So wirken sich einfach nach diesen beiden Seiten die Erfahrungen der Kinder Gottes in dieser Zeit durch. Die einen, die in ihrer Stellung zu Gott treu sind, sind Gegenstand der Verführung, daß, wenn es möglich wäre, auch sie, diese Auserwählten, in den Irrtum verführt würden.
Die auf der Erde wohnen, stehen unter dem Einfluß, der in Offb.12 als Drache, alte Schlange, Teufel und Satan bezeichnet ist, der die ganze Welt verführt. Wer auf der Erde wohnt, ist nicht der Gefahr ausgesetzt, verführt zu werden, er ist verführt. Wer auf der Erde wohnt, lebt unter dem beständigen wirksamen Einfluß des Fürsten dieser Welt und muß darunter leiden. Wenn die Tage am Ende nicht verkürzt würden, dann würde kein Fleisch gerettet, dann würden auch diese im Himmel Wohnenden nicht leben können, bis die Offenbarung des Herrn erfolgt und ihr Leib der Niedrigkeit in den Leib der Herrlichkeit verwandelt wird. Das könnte nicht erreicht werden, wenn Gott nicht selbst dafür Sorge tragen würde, daß die Tage in der großen Trübsal verkürzt würden. Sie werden verkürzt, weil sie sich nicht auswirken dürfen während tausend zweihundert und sechzig, tausend zweihundert und neunzig oder gar tausend dreihundert und fünfunddreißig Tagen - sie werden verkürzt auf tausend einhundert und fünfzig Tage, so daß dann diese, das Fleisch der Kinder Gottes bedrängende Trübsalszeit zu Ende ist.
Das ist nur ein kleiner Hinweis auf die Zeit, wenn der Greuel der Verwüstung aufgerichtet wird in der Mitte der letzten Woche. Die große Trübsal füllt die Zeit der letzten halben Woche so weit aus, bis tausend einhundert und fünfzig Tage vorüber sind. Das ist eine Trübsalszeit, wie die Welt keine gesehen hat, seit sie besteht, und auch keine mehr kommen wird. Diese Trübsalszeit müßte uns nach dem Urteil Jesu genug sagen, daß Kinder Gottes wissen müßten, daß in dieser Zeit alles von ihnen aufgebracht werden muß, wenn sie treu sein wollen, damit sie in dieser Zeit dem Lügeneinfluß, dem alles verführenden, durchwühlenden Verderbenseinfluß nicht zum Opfer fallen.
Darüber denken wir zuerst nach! Werden wir uns darüber recht klar, was es heißt, was sich daraus ergeben muß. Es wird uns dann bewußt sein, daß man bei allem Warten, bis endlich der Ratschluß Gottes völlig erfüllt wird, doch nicht zu zweifeln braucht an der Treue Gottes und bei allem menschlichen Versagen wissen kann: am Ende geht es darum, daß Gott nicht versagt! Nur Menschen, nur die Geschöpfe versagen; die Engel, die großen Geschöpfe, die größer als die Menschen sind, versagen, die Menschen versagen im Volke Gottes, sie versagen in der Gemeinde Gottes, sie versagen in den sieben Gemeinden. Am Ende versagt Gott im Zustandebringen der 144000, im Zustandebringen seiner Hütte nicht! Da geht es nach Gott und nicht nach Geschöpfen, seien es Engel oder seien es Menschen!
-.-.-.-.-.-.-.
B07.02.04
|
|
|
|
|
Liebe(r) Shoshana, Du schreibst:
„Wenn auch die Abweichler alleso ertragen und getragen werden wie sie sind , - und das bewirkt ja gerade die Schulung und Ausreifung jener, die zuerst diese Tragfähigkeit erlangen müssen, dann kommt es eben zustande“
Ich meinte: „Die Welt [mit samt ihren Abweichlern] so zu lieben wie sie ist.“
Wenn Du Menschen in Dein Herz schließt, dann bedeutet das eben nicht, dass sie „so ertragen und getragen werden wie sie sind...“. Akzeptiere den Menschen hinter der Tat, nicht die Tat selbst.
Mit der Einstellung: „ich akzeptiere dich nicht, weil Du das und das tust, oder glaubst“ bewirkst Du keine Änderung im andern Menschen.
Ist Dir mal aufgefallen, woran Du Fundamentalisten erkennst: sie sind vollkommen trocken und humorlos, es fehlt ihnen an Selbstreflexion. Sie gestatten sich nicht, über ihr Denken und Tun zu reflektieren. Sie leben ein verbissenes Leben, ein Leben im Warten auf etwas verheißenes. Was auch immer das sein mag. Sie grenzen sich von anderen ab und erwarten von anderen, dass diese sich von ihnen abgrenzen.
Tun wir ihnen diesen Gefallen nicht! Nehmen wir Anteil an ihnen! Zeigen wir ihnen, dass wir die Person dahinter akzeptieren. Alleine diese Einstellung kann eine Änderung bewirken. Die Einstellung, dass wir als Menschen zusammengehören. Das wäre ein erstrebenswerter Beginn zu einem größeren Miteinander. Die Steigerung wäre dann noch: Mensch und Tier. Und so kann es weiter gehen.
Das Heil liegt nicht in einer Religion sondern in der Nächstenliebe!
|
|
|
|
Ach, Shoshana - wenn ich hier in der letzten Zeit von Teufeln, Satanen und anderen Dingen lese - Deine langen Seiten noch dazu - vom Gefühl her ist mir das alles etwas verknöchert - nicht so mein Fall und ein Himmelreich auf Erden wird es wohl nicht geben - dazu ist die Erde nicht da - die Erde ist eher der Schulungsplanet für die Seelen - und ... , ich bleibe lieber bei dem Autor und sein Wissen von Anatomie - das ist mehr mit Liebe geschrieben, keiner droht darin und keiner weist den Weg vor - sondern es wird sachlich etwas erklärt, was auch logisch ist in seiner Folge - , also rund heraus gesagt: es bleibt ohne Wiederhall in mir - wenn ich das lese -
Sei`s drum - Jede/r geht seinen/ihren Weg -
Alles Menschen lernen - immer mehr und immer wieder - ich bin dabei
Ach, übrigens, kennst Du Lorber ?
Der hat doch auch so ähnlich geschrieben - keine Lebensfreude - nur Qual und Anstrengung bringt dich Gott näher oder so ähnlich - vielleicht hatten beide den gleichen Empfänger ?
Irgendwie ähnelt es sich , finde ich -
Niemand kann einem heute sagen: höre auf den oder das und schon wirst du die Seligkeit erlangen - das ist ziemlich kurz gedacht - oder gewünscht - ach, was soll`s -
Glaub, was Du magst, wenn Du es brauchst.
Wünsche Dir alles Gute dabei.
|
|
|
|
Mir scheint es, dass du Gabriele kaum Lebensfreude hast. So verbissen mit Deinen Vorurteilen, ohne das Ganze erfasst oder verstanden zu haben.
Von mir kann ich das ganz und gar nicht behaupten, im Gegenteil, ich erlebe Tag für Tag Wunderbares mit meinen Mitgeschöpfen. DAs Evangelium ist ja eine FROHE BOTSCHAFT, nichts Tristes, kein Zwang, lauter Freude und lebendige Hoffnung, Lebenssinn.
Von Lorbeer hab ich am Anfang hier einige Beiträge gesehen, mehr weiss ich darüber nicht, - ist jedoch nicht das Gleiche.
Die feinen Unterschiede sind es eben gerade, was das Gemisch von Wahrheit und Irrtum zu einem undurchsichtigen trüben Wasser macht.
Es muss klar unterschieden werden und es darf nichts Eigenes in das Wort Gottes hineininterpretiert werden, sonst stimmt es in dem Ganzen auch nicht mehr überein und gibt auch kein GANZES KLARES BILD mehr.
Was man nicht versteht darf nicht beliebig mit eigenen Ansichten und Meinungen verziert oder nach eigenem Gutdünken ausgelegt werden, es muss offen gelassen werden, bis man eindeutigen und klaren Aufschluss darüber bekommen hat.
|
|
|