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Abgestürzt












Hi,

mir muß niemand darauf antworten, möchte nur diesen Traum von heute Nacht wo lassen....

Ich halte mich mit einer Hand an einer Schiene fest, sie ghört zu einem Hubschrauber, der allerdings keine Geräusche macht. In meinem rechtem Arm halte ich ein Bündel fest. Dieses Bündel ist in viele Decken gehüllt, es haben sich Schnüre gelöst, in welchen dieses Bündel verpackt ist. Es sind meine Kinder. Ich sehe die Decke im Wind flattern und ich schau hinunter, bin entsetzlich weit von der Erde entfernt. Sehe aber das Meer. Der Hubschrauber fliegt tiefer, ich erkenne dunkle Stellen, dort wo das Meer besonders tief ist. Ich kann mich nicht mehr halten, warte nur noch ab, bis ich mich über einer dunklen Stelle befinde und laß los... falle endlos in die Tiefe, bemüht mein Bündel nicht zu verlieren, aber ich verliere einen Teil. Das andere halte ich ganz fest..ich falle und falle und dann tauche ich endlich in das Wasser, zum Glück an einer dunklen Stelle, dort kann ich den Boden nicht berühren. Um mich herum wird es ganz hell, sehe viele weiße Luftblasen um mich herum und tauche auf. Das Bündel ist längst verloren, ich schwimme an Land und stehe an einem See. Um mich herum Menschen, die so weit weg sind von mir, keiner der etwas mitbekommen hat...was aus meinen Kindern wurde, weiß ich nicht, ich wachte auf.

Luna
hi Luna,

ein recht bedrückender traum und ohne kenntnisse deiner sozialen problematik nicht wirklich zu deuten. trotzdem hier ein kleiner wilder versuch ein paar gedanken zu diesem traum zusammenzufassen.

ausgangspunkt deines traumes ist ein künstlicher, gedanlicher flug(hubschrauber) weit hinaus auf das offene meer. das meer steht hier für die gefühlswelt. dein unterbewußtsein schenkt dir deine kinder nochmals ganz, ganz klein in dieser lebenssituation und du mußt erleben, wie geistige winde, geistige vorstellungen deiner kinder den zusammenhalt untereinander und auch die verbindung zur mutter auflösen.

du selbst sehnst dich ihnen nachzufallen in ganz, ganz tiefe meerestiefen menschlicher, gemeinsamer gefühlswelt. aber dein nachstürzen in ihre gefühlswelt, es bringt absolut nichts,
diese bemühungen um nähe sind wie luftblasen, die sich nach dem fall bald wieder aufgelöst haben. du schwimmst an land, also in die verstandeswelt zurück, aber die einsamkeit hier ist sehr, sehr groß.

dein traumbild möchte dich davor warnen, mit soviel künstlichen flügen an heißhungrigen gefühlen für deine kinder oder irgendwelchen lebensplänen sich wirklich auf das hohe meer der gefühle hinauszubewegen, es würde dich viel zu einsam machen. viel vernünftiger ist es
die gemeinschaft an land, also schon zu zeiten, wo noch eine verstandesmäßige gemeinschaft besteht, diese anzubieten und fortzusetzen...

ob an dieser sichtweise etwas brauchbares dran ist, kannst natürlich nur du entscheiden

mit lieben grüßen

Ghost
Hallo Ghost.....

ich muß schon sagen, ich bin verblüfft über diese Aussage!
Ehrlich...? Mir kamen eben die Tränen beim lesen...trotzdem danke...

das soll heißen, dass Du meinen Traum für mich verständlich interpretiert hast und ich absolut etwas damit anfangen, wenn es mir auch schwer fällt...dieses Gefühl und den Verstand zusammen zu bringen.... Verstand sagt das, Gefühle das andere, werde mich mehr nach meinem Verstand richten....

LG
Luna
hi Luna,

ich war selbst sehr betroffen, als ich deinen traum las und mir deine not so richtig bewußt wurde. das sind dann die momente in denen ich mir wünschte, ich hätte ein paar himmlische kräfte, weil ich sie alle dir schenken würde, damit du wieder glücklich bist...

mit lieben grüßen

Ghost
Forum -> Träume und Traumdeutung


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