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"In seiner Eigenschaft als kosmisches Prinzip wird »der Sohn«, die zweite Person der Heiligen Dreieinigkeit, der »einzige Sohn« Gottes genannt. Diesem kosmischen Prinzip hat man den Namen Christus gegeben. Und durch seine Arbeit identifizierte sich Jesus mit eben diesem kosmischen
Prinzip. Nur weil man die gleichen Wörter »Vater« und »Sohn« verwendet, darf man noch lange nicht die menschlichen Realitäten mit den kosmischen Realitäten verwechseln. Gottvater ist das Schöpferprinzip all dessen, was existiert, und sein Sohn, den die Christen Christus genannt haben, ist seine erste Emanation. Dieses Christusprinzip muss durch die Kraft des Heiligen Geistes in jede menschliche Seele herabsteigen, damit jeder zu einem wahren Sohn oder einer wahren Tochter Gottes werden kann. Jesus war der physische Leiter für Christus, er war die Stimme des Christus, er hat Christus gedient, er hat sich mit Christus identifiziert, aber er ist nicht Christus. Als kosmisches Prinzip kann sich Christus in einen Menschen inkarnieren, der sich darauf vorbereitet hat, ihn zu empfangen. Aber ein Mensch, so außergewöhnlich er auch sein mag, kann als solcher nicht die alleinige Inkarnation Gottes sein, das macht keinen Sinn."
Omraam Mikhaël Aïvanhov
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(Beitag gekürzt von Deas - Bitte Urheberrecht beachten! Copyright!)
| Zitat: |
CHRISTUS
Die heutigen Menschen teilen Christus. Er ist für sie historisch, kosmisch, mystisch u. s. w. In Wirklichkeit aber ist Christus unteilbar. Es gibt nur einen, lebendigen Christus, der eine Äusserung Gottes, eine Äusserung der Liebe ist. Christus ist Gott, welcher sich der Welt enthüllt. Als Äusserung Gottes, kann Christus nicht von Gott getrennt sein. Man kann ihn daher nicht ausserhalb Gottes betrachten. Ich betrachte Christus als ein abstraktes Prinzip, als eine reale Verkörperung der Liebe. Die Liebe ist nichts Abstraktes, wohl aber die grösste Realität. Sie hat sowohl Form als Sinn. Christus hat der Erde den vollendeten Ausdruck der Liebe gegeben, ob ihn nun die Menschen als „historisch", „kosmisch" oder „mystisch" auffassen. Denn als historische Persönlichkeit, auch als mystische Tatsache und als kosmisches Wesen bleibt Christus der vollkommenste Ausdruck der Liebe. Vor Christus hatte kein Mensch grössere Liebe als er Weder äusserlich im Kosmos noch innerlich in den mystischen Tiefen der Seele gibt es eine vollkommenere Erscheinung der Liebe als derjenige, welcher in Christus verkörpert ist. Sichtbar geoffenbart auf der Erde im gegebenen, historischen Moment, als Beispiel des wahren, idealen Menschen ist er „historisch".
Quelle und weiterlesen auf: http://www.beinsadouno.org/lib/dms022.htm
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Das Leben ist charakterisiert durch Bewegung, denn alles bewegt sich, alles entwickelt sich. Darum werden auch Wahrheiten, die in der Vergangenheit noch nicht richtig akzeptiert worden sind, heute klar und verstanden, und es kommen sogar noch viele andere, neue Wahrheiten hinzu. Das ist es, was Jesus gezeigt hat, indem er eine neue Moral brachte, die nicht die des Moses war. An mehreren Stellen im Evangelium wiederholt er: »Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist..., ich aber sage euch...«, zum Beispiel: »Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist: Du sollst nicht töten, wer aber tötet, der soll des Gerichtes schuldig sein. Ich aber sage euch: Wer seinem Bruder zürnt, der ist des Gerichtes schuldig« oder: »Es ist gesagt worden: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen.« (Mt 5,21). Die von Jesus gebrachte Moral war also nicht mehr wie die von Moses gelehrte. Und warum jetzt nicht noch etwas weitergehen? Die Christen werden schockiert sein. weil sie nicht wollen, dass es nach Jesus noch etwas anderes gibt; ihrer Meinung nach kann man nichts mehr hinzufügen. Aber es ist Christus selbst, der jedes Mal kommt, um andere, höhere Wahrheiten hinzuzufügen, weil sich alles weiterentwickelt.
Omraam Mikhael Aivanhov
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Und was ist jetzt der Sinn dieses Threads?
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