Die Goldene Regel in allen Religionen


Dies ist die Summe aller Pflichten: Tue keinem anderen das Leid an, was bei Dir selbst Leid verursacht hätte.
Hinduismus, Mahabharata, V,1517 (vor ca. 3700 Jahren)

Was Dir weh tut, tue keinem anderen an.
Judentum, Talmud, Shabbat (vor ca. 3500 Jahren)

Tut keinem etwas an, was für Euch selbst nicht gut erschienen wäre.
Zoroastrische Religion, Zoroaster Shayast-na-shayast, xiii,29 (vor ca. 3000 Jahren)

Erachte den Vorteil Deines Nächsten als Deinen Vorteil, und Deines Nächsten Nachteil als Deinen Nachteil.
Taoismus, Kan Yein Phien,3 (vor ca. 2600 Jahren)

Füge Deinem Nächsten nicht den Schmerz, der Dich schmerzt.
Buddhismus, The Buddha, Udana, v, 18, (vor ca. 2500 Jahren)

Alles, was Ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten.
Christentum, Jesus Christus, Matthäus 7:12 (vor ca. 2000 Jahren)

Keiner von Euch ist ein Gläubiger, solange er nicht das für seinen Bruder wünscht, was er für sich selbst gewünscht hätte.
Islam, Mohammed (vor ca. 1300 Jahren)

Bürdet keiner Seele eine Last auf, die ihr selber nicht tragen wollt, und wünscht niemandem, was ihr euch selbst nicht wünscht. Dies ist Mein bester Rat für euch, wolltet ihr ihn doch beherzigen.
Baha\'i Religion, Baha'u'llah (vor ca. 140 Jahren)
Hallo Deas

Das ist sehr schön und richtig. Dem kann man nichts mehr hinzufügen.

Man sollte jeden Tag versuchen sich an diese Regeln zu halten, dann würde die Welt um einiges besser aussehen.

Liebe Grüße

Kiki
Füge dazu noch einen Leitspruch:

Tue was du willst solange du niemanden schaden zufügst
Heiden
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Licht & Liebe
Laurana

Besucht mich doch!
Elfenturm.com
Koran hat folgendes geschrieben:
16:125 Lade ein zum Weg Deines Herrn mit Weisheit und schöner Ermahnung, und debattiere mit ihnen auf die beste Art und Weise! Dein Herr ist es, Der am besten weiß, wer sich von Seinem Weg abwendet und wer zur Rechtleitung findet.


Petrus hat folgendes geschrieben:
1. Petrus 3:15 Seid aber jederzeit bereit zur Verantwortung gegen jeden, der Rechenschaft von euch fordert über die Hoffnung, die in euch ist, aber mit Sanftmut und Furcht.
Hallo Leute,

Hier nochmal aus den Religionen:

Zitat:
Alle Menschen sind Brüder und Schwestern und vor Gott gleich. Moses
Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Jesus
Wahrlich, diejenigen, die glauben, und die Juden, die Christen und die Sabäer, wer an Gott und den Jüngsten Tag glaubt und Gutes tut - diese haben ihren Lohn bei ihrem Herrn und sie werden weder Angst haben noch werden sie traurig sein.[2:62] Mohammed
Verkehret mit den Anhängern aller Religionen im Geiste des Wohlwollens und der Brüderlichkeit. Bahá'u'lláh

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JCIV: Jüdisch-Christlich-Islamischer Verein
Shalom für Juden, Pax für Christen, Selam für Moslems, Peace für Bahá'ís und Frieden auf Erden!
Das heißt, alle Religionen gehen von der Einheit aus, deren Teil wir sind und zielen wieder auf Einheit.

Wenn mein Nächster ist wie ich, dann hilft es mir, wenn ich ihm helfe. Wenn ich das tue, dann hebe ich die Trennung auf und betone die Einheit.

Ich bin ein Funke von Gottes Liebe und Du bist das auch. Und wir sehnen uns beide, zurückzukehren ins Große Licht. Auf diesem Weg ist es nützlich für beide, einander zu lieben und zu unterstützen.

Ist doch eigentlich ganz einfach ....

aber oft schwer zu leben.

Inanna
Hallo zusammen,

für mich ist der Gedanke der grundlegenden Einheit der Religionen, der sich in der Zusammenstellung von Deas eindrucksvoll widerspiegelt, einer der wichtigsten Gründe, warum ich Bahá´í bin. Ich bin so froh, dass ich in dieser Beziehung Klarheit habe und mich nicht von irgendeinem Klerus, der nur seine Pfründe zu verteidigen sucht, in die aufgesetzte Gegnerschaft zu den Menschen anderer Religionen und Geisteshaltungen treiben lassen muß.


Liebe Grüße,

Herzlich
Ja, und wie sieht das nun aus im praktischen Alltag?

Der Franz und der Fritz sind beide in die Lisa verschossen, die Lisa aber die zieht es ganz unheimlich stark zu der Anni hin. Die Anni nun ist vo ganz klein auf 100Pro sicher, dass sie nur in, für und mit Gott lebt und sich mit keinem Menschen verbinden wird, weder geistig noch körperlich, die Anni ist eine geborene Heilige.
Was, sowas gibt´s nicht?

Na gut, dann erfindet einen anderen Grund, warum die Anni vollkommen beziehungslos bleiben will.

Jedenfalls sind diese irdischen Bedürfnisse überwältigend für alle und sie kommen immer wieder an die Grenzen ihrer Kapazität. Franz und Fritz, ursprünglich Freunde werden gehässig mit Lisa, weil die sich so ziert und Lisa fällt in Depressionen.
Anni verhält sich dermaßen neurotisch, dass sie trotz phänomenaler Schulleistungen in eine psychiatrische Klinik zur Resozialisation eingeliefert wird, wo man sie mit Lithium zu behandeln versucht.

Eine Frau von den Zeugen Jehovas kommt bei ihr vorbei, auch eine Dame aus der christlichen Hilfe des Dorfes und verschiedene andere.
Anni lernt normal tun und sich selber trotzdem treu bleiben.
Sie lernt Lügen dass die Balken sich bögen, wenn sie was hören könnten, so müssten sie lachen, wie Anni die Therapeuten veralbert.

Da ist Lisa schlechter dran, sie bekommt Antidepressiva und ist nur noch halbwegs in Betrieb, geistig.

Franz und Fritz verstehen die Frauen an sich und die beiden Kolleginnen im Speziellen überhaupt nicht mehr und werden immer aggressiver.
Von Religion und Erziehung halten sie so viel wie von anderen Verboten auch und überhaupt gefällt ihnen das Leben immer weniger.

Franz raucht gelegentlich einen Joint, Fritz bleibt sauber und reagiert beim Fußball ab, aber sie bleiben Freunde, manchmal versuchen sie noch Lisa zu besuchen, aber die ist weg vom Fenster.

Angenommen, sie hätten erst diese Lebensanweisungen hier gefunden.

Fritz und Franz sind beide überzeugt, Lisa ganz allein glücklich machen zu können. Nur jeder selbst sah sich als die ultimative Chance für die junge Frau, und so wollten beide ihr Bestes.
Lisa wusste zwar um ihren "biologischen Auftrag", doch das änderte nichts an ihrer eineindeutigen Zuneigung zu Anni. Sie hatte keine Ahnung davon, dass Homosexualität etwas vollkommen Natürliches ist, ausserdem geht es in dieser Art Liebe die hier gemeint ist am wenigsten um die egoistische sexuelle Gier.
Aber ausschalten lässt sich die auch nicht einfach so, noch nicht mal mit einer Kastration!

Jedenfalls wird hier klar: Alle WOLLTEN nur das Beste für einander, auch aus egozentrischen Gründen, aber vor allem, um für den/die Geliebten da zu sein.


Ja, ich weiss, es ist vielleicht etwas fremd, einer do hehren Eröffnung so einen Alltagsklatsch gegenüber zu stellen, aber mich würde wirklich interessieren, wie sich diese jungen Menschen verhielten, wenn sie die obigen Regeln befogen.
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Zu zweit ist das Singlesein viel schöner
egal ob es etwas außerhalb der Raumzeit gibt.
Deine Frage, VanTast,

ist der Grund, weshalb alle Religionen Regeln entwickeln, Gesetze, nach denen Menschen leben sollen.

Und weil sie dann Probleme mit diesen Gesetzen haben, büchsen die Menschen wieder aus .....

Wenn jemand so stark mit Alltagsdingen beschäftigt ist wie Deine Beispiel-Kids, dann braucht er einen Psychotherapeuten, und zwar einen guten.

Über dieser unserer irdischen Wuhlerei und Wuselei gibt es aber doch auch die Sehnsucht nach der Einheit, nach Gott, und der Weg hin zu dieser Einheit ist Liebe.

Wenn Deine Kids mal erwachsen sind, ihr Leben auf die Reihe gekriegt haben, dann verstehen sie - vielleicht - was ich meine.

Wie sagen es die Buddhisten? Keine Anhaftungen, löse Dich von den Verstrickungen des irdischen Lebens, dann kannst Du Buddha werden.

Oder wie ich es sagen würde, dann hast Du immer häufigere Momente, in denen Du Dich auflöst in Gott.

Aber das ist ein weiter Weg.

Inanna
ein weiter, und ein sehr unpopulärer Weg in dieser lustbetonten Zeit.

Ich verstehe schon, warum die meisten Heiligen der Familie entsagten und in strenger Askese lebten, hier liegt ja auch die Wurzel des Zöllibates, und dennoch gibt es wirklich viele Geschichten über Priester, welche diesbezüglich nicht standhalten konnten.
Dass davon auch Kinder betroffen waren, ist besonders tragisch, denn so vollkommen freiwillig taten die meisten das nicht.

Was ich nicht OK finde, ist, dass Religionen, so wie sie in einigen Gegenden gelebt werden, vorschreiben, dass die Familie ein Kind ins Kloster gibt.
Das war bis Mitte letztes Jahrhundert in der Innerschweiz Gang und Gäbe, in den katholischen Kantonen.

Eine Familie sollte nicht bestimmen, was das Kind zu lernen hat, ohne dass dieses mt reden kann und aus dem Kloster aus zu treten ist so weit ich gehört habe nicht sehr einfach, leichte drückt man sich um de Militärdienst als Junge.

Dazu kommt: SOOO viele katholische Nonnen und kaum eine Priesterin!
ist doch arg verschoben, von den Menschenrechten her gesehen.

Gut bin ich nicht katholisch, wäre wohl schwieriger gewesen aus zu treten als bei den Reformierten. Jetzt jedenfalls bin ich konfessionslos und annähernd stolz drauf.
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