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Interessante Aussagen...
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Die Seelen der Kinder des Königreiches erheben sich nach ihrer Trennung vom Leib in das Reich ewigen Lebens. Aber wenn ihr nach dem Ort fragt, so wißt, daß die Welt des Seins eine einzige Welt ist, wenn auch ihre Stufen verschiedenartig und voneinander getrennt sind. Zum Beispiel nimmt das mineralische Leben seine eigene Stufe ein; aber mineralisches Dasein ist sich des Pflanzenreiches in keiner Weise bewußt. Ja, es leugnet mit seiner inwendigen Zunge, daß es überhaupt so ein Reich gibt. Genauso weiß pflanzliches Dasein nichts über die tierische Welt. Es kümmert sich nicht um sie, und sie bleibt ihm verborgen; denn die Stufe des Tieres ist höher als die der Pflanze. Vor der Pflanze ist die Tierwelt verschleiert, und inwendig leugnet sie das Dasein jener Welt - das alles, obwohl Tier, Pflanze und Mineral in derselben Welt wohnen. Völlig unbewußt bleibt auch dem Tier die Macht des menschlichen Verstandes, der weltumfassende Ideen aufnimmt und die Geheimnisse der Schöpfung enthüllt, so daß ein Mensch, der im Osten lebt, Pläne und Vorkehrungen für den Westen entwickeln und Geheimnisse enträtseln kann. Er kann Amerika entdecken und befindet sich doch auf dem europäischen Kontinent; er kann die innersten Wirklichkeiten der Himmelssterne erfassen und ist doch auf der Erde. Diese dem menschlichen Verstand eigene Entdeckerkraft, diese Macht, abstrakte, weltumfassende Ideen aufzunehmen, bleibt dem Tier völlig verborgen; das Tier leugnet in der Tat ihr Vorhandensein.
Genauso können die Erdenbewohner die Welt des Reiches Gottes nicht erkennen und leugnen ihr Vorhandensein, Sie fragen zum Beispiel: »Wo ist das Königreich? Wo ist der Herr des Königreiches?« Diese Menschen sind wie das Mineral und die Pflanze, die über das Tierreich und das Menschenreich nichts wissen. Sie sehen es nicht, sie finden es nicht. Und doch leben sie alle, das Mineral und die Pflanze, das Tier und der Mensch, zusammen in dieser Welt des Seins.
Zur zweiten Frage: Prüfungen und Heimsuchungen von Gott finden auf dieser Welt statt, nicht in der Welt des Gottesreichs.
Die Antwort auf die dritte Frage lautet, daß des Menschen Wirklichkeit in der anderen Welt keine leibliche Gestalt anlegt; vielmehr nimmt sie eine himmlische Gestalt an, die aus Elementen jenes himmlischen Reiches gemacht ist.
Und die Antwort auf die vierte Frage: Die Sonne der Wahrheit hat ihren Mittelpunkt in der überirdischen Welt, im Reich Gottes. Reine, makellose Seelen eilen bei der Auflösung ihrer stofflichen Gestalt hin zur Welt Gottes, und jene Welt ist inmitten dieser Weit. Nur sind sich die Menschen dieser Welt nicht bewußt. Sie sind wie das Mineral und die Pflanze, die über die Tierwelt und die Menschenwelt nichts wissen.
Abdu'l Baha, Briefe und Botschaften
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Das scheint plausibel, dass wir die jenseitige Welt nicht wahrnehmen können. Ebenso können die Tiere nicht den menschlichen Verstand begreifen und die Pflanzen nicht den der Tiere, usw.
Aber was ist mit der anderen Richtung? Das ist doch die wirklich interessante Frage!
Wir greifen dramatisch in die Tierwelt ein und verstehen auch genau was wir da tun. Zum grossen Teil geschieht das auf eine sehr skrupellose und barbarische Art und Weise, was sogar schon zur Ausrottung einiger Tierarten geführt hat.
Die Tiere wären ohne den Menschen sehr viel besser dran…man könnte sogar sagen, dass die Welt der Tiere eine Art Paradies wäre ohne den Menschen…
Wenn man die Tierwelt jetzt mit der Menschenwelt vergleicht, muss man dann nicht auch davon ausgehen, dass die Welt die über der menschlichen existiert, für das Leid der Menschen verantwortlich ist? Denn diese Welt hätte sicher eine grosse Macht über die menschliche und würde demzufolge für alles verantwortlich sein, was hier auf Erden passiert!
Vielleicht wären auch wir viel besser dran ohne sie, so wie die Tiere besser dran wären ohne uns...
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Sicher gibt`s diese Eingriffe... In der Bibel und im Qur`an ist von Engeln die Rede, Baha`u`llah und Abdul`Baha sprechen von den himmlischen Heerscharen, Jesus redete vom Heiligen Geist - diese Eingriffe von der jenseitigen Welt in die diesseitige Welt gibt es bestimmt.
Der Unterschied der diesseitigen Welt zur jenseitigen Welt besteht im Grad der Vollkommenheit. Die Eingriffe, die der Mensch in der Tierwelt und das Tier in der Pflanzenwelt macht, sind Eingriffe auf einer materiell beschränkten Ebene und eben nicht immer zum Besten gestellt; die materielle Welt ist im Vergleich zur geistigen Welt unvollkommen. Da es meine Überzeugung ist, dass das Mass der Vollkommenheit in der/den geistigen Welten wesentlich höher ist, machen mir Eingriffe aus der/den geistigen Welten in das materielle Gefüge absolut keine Angst.
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Ich sehe nicht, dass die Eingriffe aus der jenseitigen Welt eine bessere Auswirkung haben, als die, die der Mensch an den Ebenen unter sich vorgenommen hat.
Gerade wenn die jenseitige Welt so vollkommen und gut sein soll, wie kann sie dann so elend versagen und keine Welt hinbekommen, die auch nur einigermaßen gerecht und gut ist? Bei den Menschen kann man ja noch sagen, dass sie einfach nur ziemlich dumm und blind sind, und darum so viel Unheil angerichtet haben. Aber bei Gott und Engeln kann man so etwas wohl kaum vermuten.
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Im Islam sagen wir zu dieser Welt "Kahinat"(oder eher im türkischen ).
Das heisst, das dies das Diesseits ist und die nächste Welt "keinen" Ort hat.
Das heisst, wenn man sich dies vorstellen will:
Man muss über die Grenzen gehen, weil es für Gott keine Grenzen gibt. Das heisst wiederum, keine Zeit, keinen Ort, keine Grenzen halt.
Also ich glaube nicht, dass die nächste Welt diese ist, klingt ja wie Buddhismus.
Versucht nicht immer menschlich zu denken, versucht Mal ein bisschen ausserhalb der Grenzen zu denken.
Ein simples Beispiel:
1 Eingrenzung des "Menschen":
Er "läuft", wie das Wort es schon sagt. Er bewegt dabei seine Füsse um fortzuschreiten. Wer sagt aber das dies die einzige Art des "Fortbewegens" ist? Ich denke jetzt nicht ans fliegen und schwimmen etc.
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