Foren-Übersicht
Login | Registrieren | Forum | Impressum | Suche

Mangel an Liebe












Lieber Shoshana,
Zitat:
Diese Liebe muss gelebt werden, - den Weg dazu finden wir in der Bibel, wenn sie uns aufgeschlossen wird.

Das glaube ich nicht - diese Liebe finden wir in allen heiligen Schriften, und nicht nur
in ihnen, sondern im Herzen aller Menschen - wenn sie das denn wollen...
Lieber Wu,

Wenn doch Gott Liebe ist und Jesus sagt: keiner kommt zum Vater denn durch mich und auch tatsächlich alle Menschen durch den Sündenzustand ohne Erlöser von Gott getrennt sind, weil Gott sich nicht mit dem Sünder verbinden kann anders als in Christo, in welchem die Sünde aufgehoben ist, weil er des Gesetzes Erfüllung und Ende ist, dann kann nicht in allen Schriften der Weg zur gleichen Liebe gezeigt sein.

Das Gesetz hat NICHTS zur Vollkommenheit gebracht!

Und doch hebt Jesus das Gesetz nicht auf, es ist heilig, gerecht und gut.
Wer es tut, wird dadurch leben!
Es muss nur erkannt werden, dass ausser HENOCH, als Vorbild auf Jesus hin und Jesus selbst, niemand dieses Gesetz erfüllen konnte oder erfüllen kann.
Wer also nur in einem fehlt, ist zum Tode verurteilt, - und darum stirbt man! Nur wird das nicht mehr gesehen, - es ist zur Selbstverständlichkeit geworden.

Welchen Gesetzes Ende ist Jesus?

Des Gesetzes: Der Sünde Sold ist der Tod!

Wenn wir uns nur RECHT BEWUSST WERDEN, dass DAS STERBEN das GERICHTGottes über das sich im Abfall befindende Geschöpf ist, dann sieht es anders aus. Die Schöpfung muss das Gericht über die gefallenen Engel darstellen.

Wenn einer von einem Weltgericht zum, Tode verurteilt wird, da kann es schon noch ein Schaudern geben. Dass wir alle von Gott um unseres Sündenzustandes zum Tode verurteilt sind, darüber denkt man nicht einmal mehr nach, das ist so zur Gewohnheit geworden, ja, man hat es sogar so weit verkehrt, dass man im Tode die 'Erlösung' sieht.

Dass es einmal den Tod gar nicht mehr gibt, übersteigt dann das Fassungs- und Glaubensvermögen, weil man sowas noch nie gesehen hat.

Selig die nicht sehen und doch glauben, sagte Jesus dem Thomas! Ja, denn diese sind die Erstlinge und diese werden von Gott dazu zubereitet, diese Erstlinge zu sein.

Erst wenn diese in ihrer Vollendung als Wohnstätte Gottes und als unsterblich offenbar sind, erst dann können die übrigen Menschen, dadurch, dass sie das SEHEN, es auch glauben.

Die Herrlichkeit Gottes ist DIE UNSTERBLICHKEIT!

Welche anderen Schriften zeigen das?

Geht es nicht in allen anderen Schriften um Vorschriften und Regeln für das bessere Zusammenleben, um die Reinigung 'des Äusseren des Gefässes'? 'Das Gefäss' muss jedoch zuerst von INNEN gereinigt werden, dann ergibt sich alles Äussere ganz von selbst.

Dass es mit Vorschriften und Satzungen, mit Gesetzen nicht gelingt, dass die Menschen, auch nur zwei Menschen, in dauerhaftem Frieden miteinander leben könnten, ist längst bewiesen, dafür war genug Übungs- und Erfahrungszeit die letzten 6000 Jahre, - aber bitte, - jedem das Seine, wie es beliebt, bzw. wie er sehen kann, gemäss seiner fünf, oder eben mehr 'Sinne'.

Doch, hast Du nicht selber mal hier im Forum jemandem gesagt, dass nicht sowohl 'dieses als auch jenes', das diesem nicht entspricht, beides zugleich die Wahrheit sein kann oder so ähnlich? Ich glaub es war in einer Antwort an JCIV, und ich denke, es ist schon so. Obwohl dem einen und dem anderen dieses und jenes von Nutzen sein kann, ein Stück des Weges, jedoch um beim Ziel anzukommen, muss weitergegangen werden, bis das Ziel wirklich erreicht ist.

Ich bin auch nicht der Meinung, dass jemandem etwas aufgezwungen werden soll! DAs würde nichts nützen! Jeder sei seiner Meinung gewiss, - alles andere wird sich zeigen, wenn es offenbar wird!

Jetzt geht es ja in erster Linie nur um die Zubereitung der Erstlinge!
Wer sich als solcher erkennt und von Gott als solcher bestimmt erkannt ist, wird den Weg auch finden und gehen.
Lieber Shoshana,

mir sind die Offenbarungen aus Johannes bezüglich Endzeit und Neuem Jerusalem (aus der Lutherübersetzung) wohl bekannt. Und die Johannesoffenbarung hat auch ein Stück weit dazu beigetragen, das ich mich Baha`i nenne.

Vieles, was in den Heiligen Schriften der Religionen zu lesen ist, ist gewisermassen "zweideutig". Die Propheten, die Schreibkundigen und die Offenbarer kleiden ihre Lehren und Gleichnisse in die Worte, die die Menschen ihrer Zeit verstehen können - doch die Bedeutung von Prophezeiung und Vision, die in einfache Worte gekleidet ist, ist tiefsinniger und vielfältiger.

Das "neue Jerusalem" könnte im Wortsinn sowohl ein Neuaufbau einer Stadt im Heiligen Land sein - als auch im geistigen Sinne ein Neuaufbau der Seelen der Menschen, die sich von den Fehlern (Sünden) der Vergangenheit abwenden. Beides kann für sich alleine stehen; es widerspricht sich nicht. Beides kann aber auch zusammen gesehen werden, als Synthese zwischen Wort und Tat, zwischen Materie und Geist.

Also lass`uns mal in der Welt suchen, wo bzw. in welcher "Stadt Gottes" sowohl ein materieller wie auch ein gesitiger Neuaufbau stattgefunden hat, stattfindet oder noch stattfinden kann....:

Sowohl in Form eines neuen materiellen Aufbaues, als auch in Form einer Wandlung der Seelen hin existiert m.E. das "neue Jerusalem" bereits: Haifa, Israel, am Berg Carmel, Begräbnisort von Bab und Baha`u`llah, Sitz des Universalen Hauses der Gerechtigkeit der Baha`i-Religion, Besuchermagnet für Angehörige aller Religionen, Wallfahrtsort für Baha`i.
Ein Ort an dem trotz der seit Jahrzehnten schwelenden Spannungen im Heiligen Land noch nie ein Terroranschlag, egal von welcher Gruppierung, ausgeübt wurde - obwohl sich aufgrund der Fülle von Besuchern der Sitz des Universalen Hauses für einen al-khaida-Anschlag "eignen" würde.

Die Besucher der Terrassen des Berges Carmel kommen aus den unterschiedlichsten Kulturen, Religionen, Nationen, und sie geben uns schon einen Vorgeschmack auf eine neue Welt. Denn trotz der Vielfältigkeit von An- und Einsichten, trotz der Vielfältigkeit von Überzeugungen und Erscheinungsbildern, verkehren die Besucher der Schreine, der Terrassen, der Forschungszentren miteinander in grösster Harmonie und Eintracht. Kommt dies nicht der biblischen Beschreibung des "Neuen Jerusalems" sehr, sehr nahe?

Wir Baha`i haben zwar zum Aufbau des Sitzes des Universalen Hauses beigetragen; der wichtigere Anteil aber zur Verwirklichung dieses neuen Jerusalems war die Botschaft Baha`u`llah`s, sowie die Erziehung der Seele(n) durch Gottes Wort. Und Gottes Wort, hier: das Hervorlegen der edelsten und besten Eigenschaften des Menschen nach ihrer selbst gewählten Religion, hat mehr zum Gelingen dieses neuen Jerusalems beigetragen, als die paar armseeligen Pfennige und die paar Arbeitsstunden, die wir in den Berg Carmel investiert haben.
...ich wurde gerade kurz unterbrochen um in meinem Arbeitsbereich Computer mal wieder ein paar Brötchen zu verdienen.... Da mein Beitrag eigentlich noch nicht fertig ist, geht`s hier weiter...:

Ich habe eingangs erwähnt, dass gerade die Passagen der Johannesoffenbarung ein Mitgrund für meinen Eintritt in die Baha`i-Religion waren, und im Hinblick auf das "Neue Jerusalem" und das "Königreich Gottes auf Erden" möchte ich dies gerne noch en wenig weiter ausführen.

Nahezu allen Menschen der Erde ist eine Beschreibung vom "Paradies" zuteil geworden; entweder durch ihre heiligen Schriften, durch die Lehren ihres Offenbarers, oder aber durch die Mythen und Legenden der eigenen Kultur. Kulturell bedingt sind die Vortsellungen von Paradies verschieden - dem Muslim eröffnet sich das Paradies - wie Wu das in dem Jokethread schön erzählt hat - als "eine Menge weissbärtiger Menschen in einem Garten, die von leicht bekleideten Mädchen verwöhnt werden....", für den Christen ist das Paradies vergleichbar mit einer Kreuzung aus Schlaraffenland, Weihnachtsmesse und Osterverkündigung. Für den Juden ist das Paradies der Garten Gottes im Tempel des Salomo, für den Buddhisten ist es die Befreiung des Geistes von allen materiellen Bindungen. In allen diesen Vorstellungen liegt ein Kern an Wahrheit verborgen, der zusammengenommen den grossen Kern der Wahrheit einer "Neuen Erde" schafft.

Gott schuf die Erde mit Regeln und Gesetzen. Und obwohl Er frei ist, zutun was immer Ihm gefällt, hält Gott sich an die von Ihm selbst verfassten Regeln. Zu diesen Regeln gehören auch die physikalischen Gesetze, von denen wir armselige Menschen bisher nur einen Bruchteil kennen. Für Gott ist es sicherlich möglich, die uns bekannte Schöpfung "verschwinden" zu lassen und an dieser Stelle eine neue Schöpfung zu setzen - aber Er wird es sicherlich nicht tun. Denn er hat dem Menschen den freien Willen gegeben, damit dieser sich für Seinen Weg entscheidet. Und insoweit wird Er auch nicht einfach den alten, geplagten Planeten verschwinden lassen, um einen neuen Planeten an dessen Stelle zu setzen.

Die "Neue Welt" der Johannesoffenbarung wird also auf der bekannten, vorhandenen Welt aufbauen; die neue Heilige Stadt auf der gewesenen Heiligen Stadt aufbaut. Ohne die vergangene Blütezeit des Reiches Israel mit Jerusalem, mit dem Sinai und dem Berg Carmel, gäbe es heute auch keinen neuen Staat Israel, der Sinai wäre bedeutungslos und es gäbe kein Haifa am Berg Carmel.

Wenden wir das Beispiel Haifa als "neues Jerusalem" auf die Welt wie wir sie kennen an, so können wir zu dem Schluss kommen, dass die Botschaft Baha`u`llah`s der "Stoff" ist, der die von Gott durch seine Propheten vorhergesagte Wandlung der Welt in eine neue Welt bewirkt.

[quote]"Die Erde ist nur ein Land, und die Menschen sind seine Bürger"

Es hätte nicht der Botschaft Gottes durch Baha`u`llah bedurft, hätten die Menschen sich an die von Gott offenbarten Regeln gehalten. Doch für Gott war es seit Anbeginn des Universums Realität, dass des Menschen wankelmütiger Geist im Laufe der Zeiten Seine Worte verwirfft und die Menschheit ihren eigenen eitlen Vorstellungen Raum einräumt. Christen anerkennen Juden, verwerfen aber mehrheitlich die Botschaft Muhammad`s. Muslime anerkennen die Botschaft Jesu, Mose, Abraham und Adam, verwerfen aber mehrheitlich die Botschaft von Bab und Baha`u`llah. Und eines Tages wohl werden Baha`i auch mehrheitlich die Botschaft Dessen verwerfen, der Baha`u`llah nachfolgen wird.

Baha`u`llah hat nicht anderes gemacht, als die Offenbarungen seiner Vorgänger neu uns nahe zu bringen. In den Baha`i-Schriften spiegelt sich die Bergpredigt ebenso wieder, wie das Gebot Gott zu verehren, seinen Mitmenschen nur das zutun, was man selbst angetan haben will, sich von den eitlen Einflüsterungen seiner tierischen Natur zu befreien und seinen Geist und seine Geistesgaben zum Wohle aller Menschen zu entfalten. Dies lehrten uns auch Muhammad, Jesus, Moses, Abraham, Noah, Zarathustra, Adam, Buddha, Krshna. Die Besonderheit der Botschaft Baha`u`llah`s liegt darin, das Baha`u`llah die alten Lehren in ein "neues Gewand" packte, das es erstmals der Menschheit ermöglicht, die ganze Welt in einen Ort des Friedens und der Harmonie zu wandeln. Es liegt an uns, die geoffenbarten Worte des Einzigen Gottes umzusetzen - und wir erhalten als Belohnung die "Neue Erde", die uns in den Heiligen Schriften bereits vorhergesagt wurde.
Lieber Thomas,

Dass das Reich Gottes, die neue Erde und auch der neue Himmel Zustände sind, die hier, unter uns, den jetzigen Zustand ablösen werden, das ist so. Wenn also die Erde ins Wanken gerät und schaukeln wird wie eine Hängmatte etc. so sind das die Grundsätze der Erdbewohner, die keine Bestand mehr haben können und wenn der alte Himmel vergeht, und ein neuer Himmel kommt, so sind es die Glaubenslehren und das, was 'man' für wahr gehalten und geglaubt, woran man sich als an den 'Himmel' geklammert hatte, das alles verschwindet, - es veraltet, wird wie ein Buch zusammengerollt, wird zu 'Schnee von gestern', gilt dann nicht mehr.

Wenn also Sterne vom Himmel fallen, so sind das geistige Führer, Lehrer, die zwar Licht hatten, es aber verloren haben.

Alles was in der sichtbaren Naturordnung, also physisch oder meinetwegen physikalisch geschieht, ist nur die 'Schattenordnung' von vorangehenden geistigen Vorgängen!

Das 'Seelische' ist nun der Bereich dazwischen.

Der Mensch ist 'eine lebendige Seele'.

Obwohl im Menschen alle drei Bereiche in 'Eins' zusammengefasst sind, ist es wichtig, diese drei 'Wirkungsgebiete' klar zu unterscheiden. Es heisst, dass der Seelische Mensch nichts annimmt, was vom Geiste Gottes stammt! Weil für ihn nur das zählt, was er gefühlsmässig fassen kann.
Es ist daher eine täuschung, zu glauben, der Mensch sei in seinem 'Willen' frei. Der Wille ist auf der Ebene des Geistes! Was den Menschen jedoch weitgehendst bestimmt ist das Gefühl, durch die Triebe, also vom 'Fleisch' her bestimmt! Das ist aber der Wirkungsboden 'Satans'!

Zitat:
SCH Hebrews 4:1 So laßt uns nun fürchten, daß nicht etwa, während doch eine Verheißung zum Eingang in seine Ruhe hinterlassen ist, jemand von euch als zu spät gekommen erscheine! 2 Denn auch uns ist die gute Botschaft verkündigt worden, gleichwie jenen; aber das Wort der Predigt half jenen nicht, weil es durch die Hörer nicht mit dem Glauben verbunden wurde. 3 Denn wir, die wir gläubig geworden sind, gehen in die Ruhe ein, wie er gesagt hat: «Daß ich schwur in meinem Zorn, sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen».

4 Und doch waren die Werke seit Grundlegung der Welt beendigt; denn er hat irgendwo von dem siebenten Tag also gesprochen: «Und Gott ruhte am siebenten Tag von allen seinen Werken»,

5 und in dieser Stelle wiederum: «Sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen!» 6 Da nun noch vorbehalten bleibt, daß etliche in sie eingehen sollen, und die, welchen zuerst die gute Botschaft verkündigt worden ist, wegen ihres Ungehorsams nicht eingegangen sind, 7 so bestimmt er wiederum einen Tag, ein «Heute», indem er nach so langer Zeit durch David sagt, wie schon angeführt: «Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstocket eure Herzen nicht!» 8 Denn hätte Josua sie zur Ruhe gebracht, so würde nicht hernach von einem anderen Tage gesprochen.

9 Also bleibt dem Volke Gottes noch eine Sabbatruhe vorbehalten;

10 denn wer in seine Ruhe eingegangen ist, der ruht auch selbst von seinen Werken, gleichwie Gott von den seinigen. 11 So wollen wir uns denn befleißigen, in jene Ruhe einzugehen, damit nicht jemand als gleiches Beispiel des Unglaubens zu Fall komme.

12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert,

und es dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens;

13 und keine Kreatur ist vor ihm unsichtbar, es ist aber alles bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, welchem wir Rechenschaft zu geben haben.

14 Da wir nun einen großen Hohenpriester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes, so lasset uns festhalten an dem Bekenntnis! 15 Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der kein Mitleid haben könnte mit unsren Schwachheiten, sondern der in allem gleich wie wir versucht worden ist, doch ohne Sünde. 16 So lasset uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe!


Warum muss also Fleisch - Seele und Geist klar unterschieden werden?

Weil Gott das was ER wirkt, ausschliesslich auf dem Boden des Geistes wirkt. Obwohl es dann, im Endeffekt auch seine Auswirkung auf die Seele und den Leib hat! Durch den Wandel im Geist.

Das was vom Geschöpf gewirkt und angestrebt wird in eigenen Werken, ist alles Fleischesboden.

Was auf dem Fleischesboden gewirkt wird kann nicht vollkommen sein, ist menschlich und nicht göttlich und wirkt darum Tod und nicht Leben.

Solange sich der Mensch mit der Verbesserung des Fleisches, mit seinen und seines Nächsten Sünden befasst, wandelt er im Fleisch und nicht im Geist. ER 'isst' vom 'Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen' und hat noch nicht die 'Nahrung' vom 'Baum des Lebens' geschmeckt, da der Baum des Lebens ja bis heute auch gar nicht mehr zugänglich war, seit dem 'Verlust der ersten Liebe' in der ersten Gemeinde (Off. 2)!
Was also die Speise vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen alles wirken kann, kann in den Links ganz unten nachgelesen werden. Dass Menschen, inklusive Luther etc., z. T. tatsächlich glaubten, Gott einen Dienst zu erweisen, indem sie andere Menschen töteten!

Ähnliches Gedankengut findet sich auch im Islam, oder täusche ich mich da?

Es ist das, was der Boden des 'Gesetzes' bewirkt, welcher die Nahrung vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen ist, was zu Anklagen, Verklagen, Urteilen, Richten und Verurteilen, Rechthaberei, Krieg, Hassen und Rächen, zu Mord und Totschlag führt!

Nur was aus der Quelle und dem Ursprung des Lebens, vom Geist Gottes gewirkt ist, kann Leben, BLEIBENDES LEBEN, wirken.

Im Menschen Jesus Christus hat nun Gott seinen Beschluss, dass sein Wille im Himmel UND auf der Erde geschehe, gefasst und verwirklicht und es wird vollendet, nachdem auf der Erde, im Geschöpf bis dahin der Wille des gefallenen Geschöpfes die todbringende Herrschaft als Anschauungsunterricht und Gericht über diesen Abfall anschaulich ausüben musste.

Das hatte auch alles zuvor seinen Ursprung auf der geistigen Ebene. Im Abfall des Engelfürsten, als dem ursprünglichen 'Lichtträger', dem 'Träger und Vermittler der Lebensbotschaft Gottes', der abgefallen ist und aus sich die Lüge zeugte. (Gezeigt am Bild des Tyruskönigs, Ezechiel 26 - 29)

Das Seelische ist das Erste, darnach das Geistige.

Das was in erster Linie die menschlichen Gefühlsregungen bestimmte war das, was durch die fünf Sinne, als Tore der Seele, über den Körper auf den Menschen gefühlsbestimmende Wirkung ausübte.

Wenn nun der Mensch angehalten ist, seinen Geist nach der 'Frohen Botschaft', dem 'Werk Gottes In Christo vollbracht', auszurichten, und dadurch seine Seele den bestimmenden Einfluss von Seiten des Geistes aufnehmen kann, er es erfasst, sich darin übt und darin bleibt, so wandelt er nicht mehr nach dem Fleisch sondern nach dem Geist und lässt sich vom Geist der Wahrheit leiten.
Das heisst nun nicht, dass er einen 'fehlerfreien Wandel' führen kann oder muss, es heisst jedoch, dass das, was auf dem Boden des Fleisches ist, ihn in seinem Geiste nicht mehr bestimmt. Er lässt sich darum durch nichts mehr von Gott, dem Leben trennen, auch nicht durch allfälliges von Satan in seinem Gewissen verklagt werden.

Das ist ja der Unterschied, zwischen Kain und Abel, oder zwischen den beiden Schächern am Kreuz.

Wie Kain, der glaubte vor Gott gerecht zu sein, der Gott von seinem durch Mühe und Schweiss erarbeiteten Ertrag etwas 'opfern' wollte, mit Gott seinen Ertrag teilen wollte, seine Selbstgerechtigkeit offenbarte,

und Abel im 'Opfern' des Lammes an seines eignen Todes Statt, an Gott die Bitte richtet, dass er seiner Seele gnädig sei, - dass Gott trotz seiner Verfehlungen ihn nicht nach dem Gesetz 'der Sünde Sold ist der Tod' richten möge und ihn am Leben lasse, als Eingeständnis, Einsicht und Bekenntnis seiner Schuld, dass er des Todes ist und schuldig vor Gott, dass sein Leben vor Gott verwirkt sei, das Lamm in den Tod gibt, in Voraussicht, Glauben und Hoffnung auf den Erlöser, der die Menschen aus dem 'Sündenzustand' erlösen soll, gemäss dem verheissenen Schlangentreter, - Abel offenbart die 'Gottesgerechtigkeit', in Christo Jesu zustandegekommen.

Und wie der 'Selbstgerechte' damals, unter den ersten Menschen den durch Gottes Gnade 'Gerechten' erschlug, so ist es bis heute noch!

Der eine nimmt im Geiste seine Rechtfertigung an und der andere glaubt, dass er selber diese Gerechtigkeit darstellen müsste, vor Gott, und weil er die Gottesgerechtigkeit der Gnade nicht annehmen will und kann, kann und will er nicht glauben, dass er gerettet ist und schlägt den 'in Christo Gerechten' aus Neid und Hass tot.

'Wer seinen Bruder hasst, ist ein Totschläger!'

Wenn die Gottesgerechtigkeit angenommen wird, dann hört das Morden auf! Dann ist fertig mit Hass, Rache, Verurteilen, Blutvergiessen und Kriegen.

Wenn jedem Geschöpf zugestanden wird, dass es 'recht und fertig' vor Gott dargestellt ist in Jesus Christus, und die Pflicht, jedes Geschöpf gleichermassen zu lieben geübt wird, dann besteht erst durch diese Liebe die Möglichkeit, dass ein irregeführtes Geschöpf zum wahren Guten finden kann. Alles andere hat ja erwiesenermassen auch bis heute nichts gebracht! Das Gesetz hat NICHTS zur Vollkommenheit gebracht, sagt die Schrift! Kinder Gottes werden nicht durch Zwang geschaffen, sondern durchs Wort gezeugt, und dann aus Gott und Geist geboren, das ist die 'Wiedergeburt'.

Es ist einfach verkehrt gelehrt, wenn man meint, zuerst müsse in den Taten und Werken eine 'Reinigung' vor sich gehen. Damit zäumt man das Pferd vom Schwanz her auf.
Wenn nicht die Reinigung des Herzens, als des Geistes und dadurch die Reinigung der Seele an erster Stelle gesehen und erfahren werden, dann ist auch niemals eine echte Reinigung des Äusseren, des Wandels, des Fleisches möglich und alles mündet in Tun als ob, Selbsttäuschung, Vorspiegelei, Heuchlertum, Masken tragen, Versteckspiel, 'Schizophrenie', Wahn, Urteilen, Richten, Verurteilen, letztere drei auch, um von seinen eigenen Fehlern abzulenken.

Betreffs dieses Geistlichen, den ihr verehrt, kann ich nur sagen, es geht nicht einfach darum, einen Menschen zu verehren, wenn es auch recht ist, sich gegenseitig mit aller Ehrerbietung zu übertreffen, sondern den einzigen und allmächtigen Gott und unseren Vater in Christo, welchem die Ehre gebührt. So sollen wir auch nicht das Geschöpf verehren (wie gesagt, ehren und achten schon) sondern den Schöpfer! Jesus selbst hat diese Ehre immer dem Vater gegeben und wenn auch der Vater ihm alles unter seine Füsse getan hat, und ihn, Jesus zum, Haupte über alles gesetzt hat, so wird er, der Sohn, dieses alles wieder dem Vater geben.

Es ist leicht nachzuvollziehen und verständlich, dass ein Mensch, ein Geschöpf, wenn er ob aufrichtigem Suchen und Forschen nach der Wahrheit, Aufschluss bekommt, Einblick in die Herrlichkeit Gottes und seine Kraft, und wenn er gar selber solche Kraftwirkungen erlebt hat, dass sich der Mensch darob leicht überheben könnte,und glauben, nur er sei von der Herrlichkeit Gottes erfüllt, er sei vor allen anderen etwas Vorzügliches, obwohl es noch nicht die GANZE FÜLLE ist.

Deshalb musste der Apostel Paulus von sich selbst bezeugen, dass Gott ihm einen Pfahl für's Fleisch gegeben habe, damit er sich nicht überhebe (2. Kor. 12)! Das kann ein leibliches Leiden, - etwas gewesen sein, das dem Apostel trotz seiner grossen Kraftausrüstung, - Tote zu erwecken, Kranke zu heilen oder die Menschen anzuleiten und zu lehren, das Evangelium zu den Heiden zu tragen etc., - ihm immer vor Augen hielt, dass er doch 'nur' ein Mensch sei, und nicht Gott, sondern in völliger Abhängigkeit von Gott dem Vater im Sohn bleiben musste.

Gott kann nur in zu aller DEMUT gewillten, sanftmütigen Menschen in Christo sich so offenbaren, dass er seine Kraft und Macht im Menschen offenbart. Was würde sonst für ein Missbrauch mit dieser göttlichen Kraftausrüstung getrieben? Wenn ein Mensch sich selber ob seiner Macht, Schönheit und Grösse für Gott hält, ist er der Sünde Satans, der Überhebung verfallen.

Gott wohnt ja im Reich Gottes nicht in EINEM Menschen und offenbart sich nicht mehr in EINEM EINZELNEN, wie Jesus der Erstling aus den Toten ist, sondern in der GESAMTHEIT der von ihm bestimmten 144'000 Erstlinge als 'SEINER WOHNUNG'.

Somit kann ein Einzelmensch nach Jesu auch niemals allein Gott in sich verkörpert darstellen und als solcher 'Verehrung' und 'Anbetung' heischen. Wer das tut, 'personifiziert' den Willen Satans, und genau das ist gezeigt, dass es komme, bevor das Reich Gottes kommt.

Das Gebet, das Jesus die Jünger lehrte zeigt ja die geforderte Stellung:
...DEIN ist das REICH UND die KRAFT und die Herrlichkeit, in Ewigkeit!

DEIN, NICHT MEIN, auch wenn Gott durch mich wirkt, so ist es SEIN Wirken! Ich kann gar nichts!

Also, auch wenn an uns die Herrlichkeit Gottes offenbar werden wird und er uns seine Kraft und Macht gibt, so ist und bleibt ER der Vater und ALLES ist SEIN, auch das Reich. Ihm allein gebührt Ehre, Lobpreisung, Reichtum, Macht, Stärke, Weisheit, Ruhm und Dank.

Was ich hier erkläre, ist nicht auf euren geistlichen Anführer bezogen, sondern allgemeine Feststellung, da ich über den von euch Verehrten nicht weiss, wie er sich in diesen Punkten selber sah. Auch wenn er von sich sagte, dass er die Herrlichkeit Gottes in seinem Angesicht spiegele oder so ähnlich, was ich irgendwo gelesen habe, so muss das nicht überheblich gemeint gewesen sein. Ich habe es weiter nicht studiert. Es kann ja sein, dass er erkannte, dass Gott seine Herrlichkeit IN UNS offenbaren will und wenn er es recht erkannt hat, was ich zu beurteilen jetzt nicht imstande bin, dann würde sein Tod, wenn er als Märtyrer starb, ihn nicht daran hindern, im Reiche Gottes ein Priesterkönig zu sein, denn die wahren Märtyrer erstehen zu Beginn des Reiches Gottes auf.
Gott weiss es. Ich müsste seine Schriften zuerst studieren, um es vielleicht sehen zu können. Ich habe jedoch noch so viele Schriften, die ich unbedingt studieren will, dass ich das jetzt nicht machen will.

Mir ist jedoch klar, dass unter den 'christlichen Obrigkeiten' auch andere, auch die Völker des Islam, sowie die 'wahren Christen', Jahrhunderte lang viel zu leiden hatten, wie eingefügte, von mir heute entdeckte Links es wohl nicht vollständig, jedoch ausführlich und erschreckend genug zeigen.
Diese Schreckensbilder sind natürlich auch wieder dazu angetan, die irrenden Seelen in Angst und Schrecken wiederum in den Rachen des Drachen zu holen, denn der Mensch lässt sich aus Angst vor dem Tod versklaven, wenn er es am Ende nicht doch noch vorzieht, als Märtyrer zu sterben oder dass er durch Glauben auch die Gnade erfahren darf, zu Leben und übrigzubleiben, bis dass 'ER' kommt, in den 144'000 Erstlingen an welchen DIE UNSTERBLICHKEIT ALS DIE HERRLICHKEIT GOTTES offenbar wird.

An diesem Heil NICHT ANTEIL ZU HABEN, ist zu dem Zeitpunkt wiederum ein Strafgericht für den Unglauben.

Dass ein Wahrheitssucher unter Verfolgungen die biblischen Berichte auf Verhältnisse und Geschehnisse seines Landes und der ihn umgebenden Länder und Situationen deutet, nicht anders deuten kann, ist selbstverständlich und m. E. kaum als 'Irrlehre' anzukreiden. Sowieso, da kein Mensch das Recht hat, über den anderen zu richten oder zu urteilen, sowieso nicht, wie Gott die Menschen, jeden einzelnen doch unterschiedlich führt.

Eine 'Organisation' mit 'universalem Anspruch' erscheint mir jedoch eher ein Risiko darzustellen als dass es das Heil sein wird. Denn einer solchen von Menschen oganisierten 'Oligarchie' mit alleiniger Verfügungs- und Entscheidungsgewalt, wem, wieviel, wann, warum zugeteilt werden solle, an Mitteln und Möglichkeiten auf diesem Planeten, möchte ich die Menschheit lieber nicht auf 'Gedeih und Verderben' ausgeliefert sehen, obwohl es noch soweit kommen kann. Das Bestreben ist ja seit Hieronimus, bzw. mit den offiziellen Kirchen doch schon alles in erschreckenstem Ausmass da, wurde aufs grausamste erlebt und es könnte gar den Verdacht aufkommen, diese selben Institutionen bemühten sich nach wie vor darum, unter anderen 'Mäntelchen' von anderer 'Himmelsrichtung' her, ihren jahrhundertealten 'Traum' der 'universalen Kirche' bzw. der 'Weltmacht' und 'Gottgleichheit' in einem, was ja von je her angestrebt wurde, jetzt erst recht und endlich noch völlig zu verwirklichen.
Dass dabei Satan seine ganze Verführungsmacht mit einbringt und ALLE verführt werden, die AUF ERDEN WOHNEN, ist vorhergesagt.

Es heisst also, bei aller Sehnsucht und ach so grosser Notwendigkeit für 'effektive Veränderungen', möchten wir doch nicht vom Regen in die Traufe fallen! Der Satan., seine 'Tiefen', seine Verführungskünste und Verkleidungen als 'Engel des Lichtes' werden von den 'Erdenbewohnern' nicht erkannt (Offenb. 2, 24), sondern nur von jenen, die 'im Himmel wohnen, was wieder den Wandel im Geist dem Wandel im Fleisch gegenüberstellt.

Das zeigt auch das Gleichnis der zehn Jungfrauen und die am Ende in die zwei Gemeindezustände Philadelphia und Laodizea ausmündende Gesinnung unter den Kindern Gottes, bzw. den Christen. (Matth. 25 / Off. 3)

Es kommt zuerst die 'Fälschung', die 'Kopie des Wahren', erst danach wird das wahre Reich Gottes offenbar! Das alles wird aber nicht mehr allzulange Zeit beanspruchen!

http://www.das-weisse-pferd.com/de/main/dwp/98_ex01/ander.htm

http://www.das-weisse-pferd.com/de/main/dwp/98_12/sarchiv.htm

http://www.das-weisse-pferd.com/de/.....wp/00_21/0021mammon6.html
Forum -> Meditative Texte Archiv

Zurück  
1, 2, 3, 4, 5, 6  Weiter
Ähnliche Themen
Was ist Liebe? Gedanken über Partnerschaft.
Liebe auf den zweiten Blick
Meister Eckhart: Die Liebe Gottes
Was ist ... Liebe ?
Innige Liebe dem Schöpfer gewidmet!
Hat diese Liebe überhaupt einen Sinn?
Hoffnungslose Liebe! Was bringt das?
Liebe ich ihn noch?
Kampf oder Aufgabe um vielleicht die Liebe meines Lebens
Ich liebe ihn ,aber er ist Alevite