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Mangel an Liebe












Liebe shoshana

Du scheinst es also für ausgeschlossen zu halten, dass die Stufe von Jesus tatsächlich in einer neuen Gottesoffenbarung den Menschen zuteil werden kann. Sollten wir nicht sagen „Dein Wille geschehe und Dein Reich komme“ Diese Vision ist ja nicht durch Beratung in Bahaikreisen entstanden sondern durch die Offenbarung Gottes, was Baha’u’llah auch immer wieder bestätigt. Daher wundert es mich auch nicht, dass Deine Beschreibungen des „wirklichen Reiches Gottes“ zum verwechseln jener Vision Baha’u’llahs nahe kommt.

Liebe Grüße
Liebe shoshana,

auch mir fällt auf, das Deine Interpretation des kommenden Königreiches Gottes auf Erden eine verblüffende Gemeinsamkeit mit den Verheissungen über den "Grössten Frieden" Baha`u`llah`s hat.

Ich stimme Dir zu, das ein rein auf menschlichen Vorstellungen basierendes Weltregierungsmodell bei allem ehrlichen Bemühen zum Scheitern verurteilt ist. Am Völkerbund haben wir das schon gesehen, bei der UN, der UNO, bei Vereinigungen wie Weltbank, selbst beim gerade neue errichteten Internationalen Gerichtshof sehen wir, das ehrliches Bemühen ohne göttliche Führung eben nur Bemühen ist, keine Lösung für die anstehenden Probleme der Menschheit.

Wir Baha`i sehen in Baha`u`llah DEN Offenbarer für DIESES Zeitalter. Er ist für uns gleichberechtigt und gleichwertig zu Bab, Muhammad, Jesus, Moses, Abraham, Noah, Adam, Buddha, Zarathustra, Krshna. Dabei hat jeder Offenbarer etwas Einzigartiges; Baha`u`llah sagt selbst, dass das Geheimnis des Opfertodes von Jesus am Kreuz noch lange nicht verstanden wurde.

Die Einzigartigkeit der Manifestationen Gottes, der "Spiegel Seiner Herrlichkeit" liegt zum einen in der menschlichen Person - der Zimmermann aus Nazareth war ein anderer Mensch als der Kaufmann aus Mekka oder der Hirte aus Ur -, zum anderen in der Botschaft Gottes, die die Offenbarer den Menschen nahe brachten. Adam, Buddha, Jesus - sie wussten das gleiche Schöpferwissen, das auch Bab und Baha`u`llah wussten. Aber zum Zeitpunkt des Wirkens von Adam oder Buddha hätten die Menschen nur wenig mit der Botschaft von Jesus oder Baha`u`llah anfangen können.

Jede Veränderung des geistigen Zustandes von Menschen ist durch Gott verursacht und durch seine Boten vorgetragen worden. Im Unterschied zu Bemühungen wie Völkerbund und UNO basiert die Weltordnung von uns Baha`i auf der Offenbarung Baha`u`llahs, der die geistigen Grundlagen "vom Angesicht Gottes her" übermittelt hat.

Mit dem Lesen von Büchern hänge ich auch weit zurück.... Falls Du jedoch doch noch ein wenig Zeit finden solltest, empfehle ich Dir das Buch "Dieb in der Nacht" von William Sears (Baha`i-Verlag, Eppsteiner Str. 89, 65719 Hofheim-Langenhain, ich kann`s Dir aber auch mal ausdrucken und zuschicken). William Sears sollte für seinen Verlag mal recherchieren, wie man einen Artikel "Der Messias ist erschienen/Jesus ist wiedergekommen" aufbauen könnte. Tja, und im Gegensatz zu anderen Journalisten hat sich William Sears das Alte und Neue Testament zu Rate gezogen und recherchiert..... Für jemanden, der sich mit Bibelstellen so gut auskennt wie Du, ist das Buch eine Offenbarung...
Lieber Thomas, lieber robinson,

Der Mann, dessen Bücher ich lese (Joh. E. Keller), hat m. E. den Aufschluss, den wir heute brauchen, den diejenigen brauchen, die 'im Himmel zubereitet werden' sollen, die 'im Geiste' zubereitet werden. Dieser Aufschluss für die jetzige Zeit ist die 'Offene Tür' (in diesen Himmel) die er durch Bewahren des Wortes Gottes vor sich bekam (Off. 3), und ist uns in seinen Büchern und Schriften gegeben, so dass der Vorsatz und Heilsbeschluss Gottes in vollem Umfang erkannt werden kann.

Das will ich hier zur Verfügung stellen, weil es für mich der 'Inbegriff' geistiger Nahrung ist. Niemand muss sich jedoch dafür interessieren, ich will niemanden dazu 'überreden' und werde auch nicht viel länger hier im Forum bleiben, da ich hier m. E. genug geschrieben habe. Wenn bis jetzt niemand Interesse an 'mehr' hat, dann würde auch weiterer Einsatz von mir kaum mehr bewirken, denke ich. Ich habe mir alle Mühe gegeben, - es muss jedoch immer auch dem Willen Gottes entsprechen, - er bestimmt, was daraus wird, was ich tue, ich allein bin ganz unnütz. Mein Wunsch, mein Bitten zu ihm und hoffen für Euch ist klar, dass es nicht unnütz war, doch ist er allein der Bestimmende.

Kellers Erdenwandel war zwischen 1879 und 1953. Er hatte von sich selber nie behauptet, der Wiedergekommene Jesus Christus oder Messias zu sein, sondern er ist ein Bereiter des Weges, auf welchem Jesus wiederkommt! Jesus kommt nicht in EINER Person wieder, darum ist er auch noch nicht gekommen, und kommt nicht bevor nicht ALLE LEBENDIGEN BAUSTEINE, die diesen Tempel, diese Hütte Gottes bei den Menschen, von Gott zubereitet und geschmückt und vollendet, als DIE HERRLICHKEIT GOTTES IN IHRER UNSTERBLICHKEIT offenbar werden. Der Weg für sein Kommen muss IN UNS bereitet werden.
Zitat:
Wie es dazu kam

Wie es dazu kam oder wie ich zu den Predigten und Büchern Joh. E. Kellers gekommen bin.

Bereits meine Grossmutter lernte Joh. E. Keller kennen.


Johannes E. Keller 1879 – 1953, war Prediger, Verleger (Verlag „Weg zur Wahrheit“, Berlin), Herausgeber einer Monatsschrift, Autor zahlreicher Bücher und Schriften, eine Zeit lang Religionslehrer für Taubstumme in Amerika, Gründer unzähliger Bibellesekreise in Amerika, Deutschland (Ost und West, weil ja damals auch nicht getrennt), Österreich und der Schweiz.

Er wirkte wegbereitend durch Bücher und Schriften sowie predigte in unzähligen von ihm gegründeten Bibellesekreisen zwischen 1906 und 1953.

Meine Grossmutter Albertine, die ich nicht persönlich kannte, hatte ein offenes Haus für Wanderprediger, da es in dem Ort ausser einer methodistischen Gemeinde, die sie auch hin und wieder besuchten, keine christliche Gemeinde gab. Wenn so ein Prediger kam, versammelten sich die daran interessierten Menschen aus der Gegend in ihrem Hause, um sich die Predigt anzuhören.

Zur Familie meiner Grossmutter, damals wohnhaft in Rikon (Schweiz), brachte Ernst Curty, ein gebürtiger Belgier, ca. 1938 ein Büchlein: „Die ganze Erlösung, Gottes Werk in Christo Jesu“ von Joh. E. Keller.
Mein Grossvater war Schlosser und arbeitete in der gleichen Firma wie Curty, welcher Joh. E. Keller durch seine Frau (Paula, aus Stuttgart) kennen gelernt hatte, deren Familie Keller kannte.

Das Büchlein wurde auf eine Kommode gelegt, und dort lag es, mit zwei drei weiteren Büchern, - wurde regelmässig abgestaubt... bis ...

...etwa acht Jahre später ein Mann namens Joseph Grob kam, und das Büchlein „Die ganze Erlösung, Gottes Werk in Christo Jesu“ meiner Grossmutter brachte. Albertine ruft aus: „Das habe ich ja!“ Obwohl seit 8 Jahren auf der Kommode liegend, war es bis dahin noch nicht gelesen worden.
Joseph Grob (früher Fabrikant in Goldach St. Gallen/Stickereifabrik, bis die Maschinenstickerei aufkam) lernte Joh. E. Keller in der Eisenbahn kennen.Eine Frau Vollenweider aus Turbenthal (Schweiz) hatte Grob zu Hartmanns (meinen Grosseltern) geschickt, welche sie von Besuchen bei den Methodisten kannte (da dies wie gesagt die einzige christliche Gemeinde in der Region war).

Liebe Shoshana!
Zitat:
Niemand muss sich jedoch dafür interessieren, ich will niemanden dazu 'überreden' und werde auch nicht viel länger hier im Forum bleiben, da ich hier m. E. genug geschrieben habe. Wenn bis jetzt niemand Interesse an 'mehr' hat, dann würde auch weiterer Einsatz von mir kaum mehr bewirken, denke ich.

ich denke da liegt ein grundsätzliches Missverständnis - soviel ich sehe ist dieses Forum
nicht primär gedacht für Menschen, die keinen Weg haben und einen solchen suchen,
sondern für den Austausch unter den Religionen, also tendenziell zwischen Menschen,
die ihren Weg schon gefunden haben. Hier den einzig wahren Glauben - wie immer der
aussehen mag - verkünden zu wollen, wird wohl notwendig zu Frustration führen...
Lieber Wu,

Zitat:
ich denke da liegt ein grundsätzliches Missverständnis - soviel ich sehe ist dieses Forum
nicht primär gedacht für Menschen, die keinen Weg haben und einen solchen suchen,
sondern für den Austausch unter den Religionen, also tendenziell zwischen Menschen,
die ihren Weg schon gefunden haben. Hier den einzig wahren Glauben - wie immer der
aussehen mag - verkünden zu wollen, wird wohl notwendig zu Frustration führen...


Zitat:
Frus|tra|ti|on, die; -, -en [lat. frustratio = Täuschung einer Erwartung] (Psych.): [Erlebnis einer] Enttäuschung u. [vermeintlichen] Zurücksetzung durch erzwungenen Verzicht od. versagte Befriedigung: F. am Arbeitsplatz.

© Duden - Deutsches Universalwörterbuch, 5. Aufl. Mannheim 2003 [CD-ROM].


Der Name dieses Forums hat mich glauben lassen, dass es hier darum gehe, ‚Geistige Nahrung’ anzubieten und zu bekommen. Also habe ich das so verstanden, dass hier etwas zum ‚Essen’ angeboten wird und werden kann, und nicht nur ‚Rezepte’ ausgetauscht werden oder über ’Ernährung’ geredet. Das wird ja auch hier alles so gepflegt, wie ich es verstanden habe, mehr oder weniger ‚störungsfrei’ .

Ich denke, Deine Aussage entspringt dem leider ach noch so tief verwurzelten ‚Konkurrenzdenken’ welches noch nie wirklich die Basis für fruchtbaren Austausch gewesen ist. Glücklicherweise sind viele Bestrebungen im Gange, diese fehlgesteuerte Form der ‚Erziehung’ möglichst wieder in eine andere Richtung zu lenken. Wir sind nicht im Wettkampf gegeneinander, dass wer am Schluss Recht behält, hat gewonnen, weil er seine Sache am besten durchgeboxt hat. Wir wollen alle gemeinsam die Wahrheit, DEN WEG finden, der uns tatsächlich an das angestrebte Ziel der Einheit und des Friedens auf diesem Planeten bringt. Da muss nichts und niemand gewinnen, als wir alle. Verlieren wollen wir nur unser EGO, damit wir den Sinn für die EINHEIT gewinnen.

Was wäre das denn, wenn hier jemand etwas verkündigt, von dem er weiss, dass es nicht wahr ist? Das wäre ja dann ein Lügner, oder?

Ich gehe davon aus, dass jeder, der hier seine Überzeugungen äussert, zumindest bis zu dem Zeitpunkt seiner hier veröffentlichten Aussage, davon überzeugt ist, dass das was er schreibt auch wahr sei, zumindest das Beste, was er bis jetzt zu der Sache weiss, es sei denn, er bekunde darüber auch seine Zweifel.

Wie soll es nun ‚notwendig zu Frustration führen’, wenn jemand das weitergibt, wovon er überzeugt ist, dass es wahr oder gut oder das beste ist?

Erkennt jemand, dass es wahr sein muss, kann es ja kein Frust sein, sondern ein Gewinn!

Wird es nicht als Wahrheit erkannt und anerkannt, nun denn, wo bleibt dann der Frust, dann hat ja niemand von dem was er hatte etwas verloren, oder? Er hat immernoch einen weiteren Gesichtspunkt gewonnen und seine Perspektive erweitert!

Und wenn es die einzige wirkliche Wahrheit nicht gäbe, - wie wollten denn die Menschen je einmal in eine Einheit kommen, wie es von Anfang an von Gott beschlossen ist und auch dazu kommen wird?

Dann wäre es wahrhaftig aussichtslos, dass je ein Frieden für immer in diese Welt kommen könnte, dafür gäbe es nicht die geringste Hoffnung, wir wäre verloren! Darum müssen wir ja auch noch so nahe an bzw. in dieses ‚Verlorensein’ geführt werden, weil wir auch das sonst nicht glauben würden.

Nun ist aber noch viel grösseres als dieser Friede auf Erden verheissen, - das ewige Leben, - nicht nach dem Tod, sondern hier, in der Schöpfung, hier soll der Tod abgeschafft werden, und er wird abgeschafft sein!

Für welche andere Wahrheit lohnt es sich da sonst noch, sich einzusetzen?

Zitat:
SCH Philippians 3:1 Im übrigen, meine Brüder, freuet euch in dem Herrn! Euch dasselbe zu schreiben, ist mir nicht lästig; euch aber macht es gewiß. 2 Habt acht auf die Hunde, habt acht auf die bösen Arbeiter, habt acht auf die Zerschneidung! 3 Denn wir sind die Beschneidung, die wir Gott im Geiste dienen und uns in Christus Jesus rühmen und nicht auf Fleisch vertrauen, 4 wiewohl auch ich mein Vertrauen auf Fleisch setzen könnte. Wenn ein anderer meint, er könne auf Fleisch vertrauen, ich viel mehr; 5 der ich am achten Tag beschnitten bin, aus dem Geschlecht Israel, vom Stamme Benjamin, ein Hebräer von Hebräern, nach dem Gesetz ein Pharisäer, 6 nach dem Eifer ein Verfolger der Gemeinde, nach der Gerechtigkeit im Gesetze untadelig gewesen.

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