angst vor dem tod


Hallo!
Ich bin durch Zufall auf euer wunderbares Forum gestoßen, habe mir viele Beiträge durchgelesen und muss sagen, dass ich mich schon etwas besser fühle.
Wie viele hier, habe ich auch Angst vor dem Tod. Das Sterben selbst macht mir weniger Angst als das "danach".
Diese Phasen kommen und gehen - zumeist wenn ich irgendwelche Dinge lese, die auf unserer Welt vorfallen und/oder sie bedrohen (Vogelgrippe) Dazu kommt oft noch die angst, dass die ganze Welt an so etwas "stirbt"... langsam glaube ich, dass eine gewisse Angst vorm Tod "normal" ist... dass eine Angst im Grunde nicht nur negatives mitbringt...

Was meint ihr?
Viele Grüße!
Hallo ViViD,

ja, es passieren schon tägl. Dinge auf dieser Erde die ganz klar beängstigend sind, zumindest für meine Begriffe. Ob die erwähnte Vogelgrippe, ob die jüngsten Entwicklungen im Iran u.v.m. alle diese Geschehnisse haben etwas gemiensam.
Wir wissen nicht was letztlich wirklich passiert bzw. wo dass alles hindriftet u. welches u. wieviel Leid es mit sich bringt. Und genauso sehe ich es auch mit dem Tod u. dem Sterben.
Wir wissen (Gott sei Dank) nicht wie u. wann er kommt u. mit welcher Härte u. Qual od. auch nicht. Dass ist das woraus wir wohl alle diese Ängste entwickeln. Für mich war aber Angst noch nie etwas negatives. Für mich bedeutet Angst u. dass mag jeder für sich anders deuten, auch nachdenklich werden u. sein, vorsichtig werden, auf andere schauen u. achten. Auf andere Menschen eingehen aber auch über mich selber Gedanken machen, wie sehen die anderen mich, wie sehe ich andere. Nicht Gleichgültig sein, Rücksicht nehmen, Hilfe od. Trost geben wenn benötigt. Meine Umwelt u. mich wahrnehmen.
Wenn mir nichts u. garnichts Angst machen würde, bedingt dass nicht automatisch schon ein bißchen Gleichgültigkeit, Ignoranz?
Ich persönlich gewinne den Ängsten u. diese gibt es ja in verschiedener Ausgeprägtheit u. Formen, immer etwas positives ab. Angst erweitert das Bewusstsein. Und nun zu dem vorletzten Teil Deines letzten Satzes.

Zitat:
...langsam glaube ich, dass eine gewisse Angst vorm Tod "normal" ist...


Die Angst davor ist menschlich u. beantwortet diesen Teil von selbst.

Frohe Weihnachten u. ein gesegnetes Jahr 2006 wünsche ich euch allen!
_________________
Die Entdeckung des Wunderbaren im Alltäglichen bedarf der Fähigkeit, mit den Augen des Herzens sehen zu können.
Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer u. Dichter
Hallo!

Ich habe auch seit ca. 8 Wochen unheimliche Angst vor dem tod und was danach wohl kommen mag.
Diese Gedanken beschäftigen mich den ganzen Tag und sogar nachts.
Die sind schon echt zwanghaft!


Wie werde ich die bloss wieder los?
Bisher hatte ich diese Gedanken nie und habe mein Leben gelebt.
Jetzt kann ich nichts mehr geniessen,weil ich nur noch Angst habe.*heul*

Michaela
_________________
Ich liebe Luka und Lina über alles!
Hallo!

Ich habe auch seit ca. 8 Wochen unheimliche Angst vor dem tod und was danach wohl kommen mag.
Diese Gedanken beschäftigen mich den ganzen Tag und sogar nachts.
Die sind schon echt zwanghaft!


Wie werde ich die bloss wieder los?
Bisher hatte ich diese Gedanken nie und habe mein Leben gelebt.
Jetzt kann ich nichts mehr geniessen,weil ich nur noch Angst habe.*heul*

Michaela
_________________
Ich liebe Luka und Lina über alles!
Geistige Nahrung hat schon sehr viele Threads über den Tod -

und sehr interessante -

und mit seinen vielen Themen ist "GeistigeNahrung" auch in vieler "Munde"

siehe hier:

http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
Also ich hatte in meiner Kindheit mal so ne Phase, aber ich denke jeder beschäftigt sich mit dem Tod irgendwann einmal und es ist nunmal etwas wovor man generell Angst hat.

Man muss sich mit manchen Dingen auf dieser Welt eben irgenwann mal auseinandersetzen. Ob das jetzt krankhaft bei dir ist kann ich dir nicht sagen, damals fand ich es auch "schlecht" weil man ja Angst hat vorm Tod.
Liebe ViViD, liebe Michaela!

Ich kann das mit der Angst vor dem Tod gut verstehen und denke, das diese auch ihre Berechtigung hat.
Die Bibel spricht davon, dass wir alle einmal vor Gott stehen werden und uns vor IHM verantworten werden müssen, für das was wir getan haben. Wenn wir unser Leben anschauen, dann erkennen wir, wie oft wir gegen Gottes Gebote uns einen Willen, den ER uns in der Bibel offenbart hat, verstoßen. Jeder Mensch, der ehrlich mit sich selbst ist, muss erkennen, dass er vor einem heiligen und gerechten Gott nicht bestehen kann und ohne Rettung für ewig verloren sein würde, da GOTT, weil ER gerecht ist, Sünde nicht einfach tolerieren kann und bestrafen muss. ER ist auch zornig über unsere Schuld und hasst Sünde über alles. Doch der GOTT der Bibel hasst Sünde, liebt aber Sünder und hat Rettung gesandt: SEINEN einzigen Sohn JESUS CHRISTUS, der stellvertretend am Kreuz für unsere Schuld starb.
ER ist größer als der Tod und hat ihn überwunden und lebt heute!
ER bietet jeden Menschen Vergebung der Schuld und Rettung an.
Wenn wir zu JESUS gehören, dann darf man auch im Tod getrost sein, weil man weiß, dass das Beste noch kommt. Jeder Mensch ist eingeladen, sein Leben JESUS ganz anzuvertrauen, dann kann man getrost sagen: "Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?« (Die Bibel, 1. Korinther 15,55)
Doch für die, die nicht zu Jesus gehören, ist die Angst vor dem Tod durchaus berechtigt, denn wer kann mit seinem riesigen Pack von Schuld vor einem heiligen Gott bestehen, der diese Schuld richten und bestrafen muss?

Ich darf so dankbar sein, dass mir Jesus diesen "Schuldsack" ganz ohne irgend eine Leistung von meiner Seite her abnimmt und ich keine Angst vor dem Tod zu haben brauche.
Ich wünsche euch, dass auch ihr diese Erfahrung machen dürft! Der HERR Jesus lädt JEDEN Menschen dazu ein.
Alles Liebe, Bäbsi
Bäbsi hat folgendes geschrieben:

Die Bibel spricht davon, dass wir alle einmal vor Gott stehen werden und uns vor IHM verantworten werden müssen, für das was wir getan haben.

Darum sollen wir mit uns selbst sowie mit der Gesamtheit allen Seins möglichst ins Reine kommen.
_________________
Jedes Schicksal ist angemessen, individuell zugeschnitten, denn nichts, was Gott tut, ist sinnlos!
[quote="Peter.TrimDarum sollen wir mit uns selbst sowie mit der Gesamtheit allen Seins möglichst ins Reine kommen.[/quote]
Ich denke nicht, das es reicht, wenn wir "möglichst ins Reine" mit allem kommen. Vor dem GOTT der Bibel reicht es nicht, ein "guter Mensch" zu sein, nicht zu lügen, nicht zu stehlen, etc.
In der Bibel erfahren wir, das vor GOTT kein einziger Mensch gerecht ist:
Sie sind alle abgewichen und allesamt verdorben. Da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer. (Römer 3,12)
Kein Mensch ist vor GOTT gerecht, auch nicht der, der moralisch "tadellos" ist, jeder Mensch braucht Vergebung und ein verändertes Herz von Jesus um vor Gott bestehen zu können.
_________________
JESUS spricht zu ihm: "Ich bin der Weg die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater als nur durch mich". Die Bibel, Johannes 14,6
Bäbsi hat folgendes geschrieben:
Ich denke nicht, das es reicht, wenn wir "möglichst ins Reine" mit allem kommen. Vor dem GOTT der Bibel reicht es nicht, ein "guter Mensch" zu sein, nicht zu lügen, nicht zu stehlen, etc.
In der Bibel erfahren wir, das vor GOTT kein einziger Mensch gerecht ist:
Sie sind alle abgewichen und allesamt verdorben. Da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer. (Römer 3,12)
Kein Mensch ist vor GOTT gerecht, auch nicht der, der moralisch "tadellos" ist, jeder Mensch braucht Vergebung und ein verändertes Herz von Jesus um vor Gott bestehen zu können.


Was für eine grausame Sicht auf die Welt. Ich möchte nicht mit dir tauschen.
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Realität ist etwas für Leute, die Angst vor Einhörnern haben!