angst vor dem tod


impressum hat folgendes geschrieben:

bei den dingen welche da in dieser bibel stehen sollen z.b.
Zitat:
"Das Himmelreich wird mit Gewalt erobert, und die Gewalttätigen erlangen es." (Matth. 11, 12) Der Herr Jesus Christus

fragt man sich wie man sicher sein möchte wie und welche art diese Botschaft gemeint sein soll.

Bevor ich über etwas nachdenke, was angeblich in der Bibel steht, lese ich erst mal selbst nach und bei mir steht in zwei verschiedenen Übersetzungen:
Mtth. 11, 12.

"Aber von den Tagen Johannes des Täufers an bis jetzt wird dem Reich der Himmel Gewalt angetan, und Gewalttuende reissen es an sich." -
"Aber von den Tagen Johannes des Täufers an bis jetzt leidet das Himmelreich Gewalt, und die, welche Gewalt anwenden, reißen es an sich.


So wie ich das im Zusammenhang verstehe, spricht Jesus hier von einem Gewaltmissbrauch mit dem "Reich der Himmel" und sagt, dass Johannes der Täufer als Wegbereiter für ihn gekommen sei und der Missbrauch von nun an beendet werden soll.

Zitat:
Also ich bin -wegen den dingen welche Jesus angeblich gesagt haben soll- als Kind wunderbar 2 jahre ging das (Schule)verpügelt worden- so sieht das aus


Es tut mir sehr leid, dass du so schlechte Erfahrungen mit sogenannten Christen machen musstest und ich hoffe, du bist nicht so traumatisiert und abgeschreckt worden, dass du nicht mehr zu diesem Jesus und seiner tatsächlichen Botschaft durchdringen willst.

Lieber Gruß
Mara
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OM LOKAH SAMASTHA SUKHINO BHAVANTHU
Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.
Burkl hat folgendes geschrieben:
Long Road hat folgendes geschrieben:
Du schreibst hier von "Liebe" als wäre das ein klar definierter Begriff. Das ist "Liebe" aber nicht.


Jesus gibt ja die Definition. Er ist es selbst.

"Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe. Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird. Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe."
Joh 15, 9-12


Diese Definition ist ja nur interessant wenn man an Jesus glaubt. Da drehen wir uns im Kreis. Weil wenn du sagst, dass nur die christliche Definition von Liebe die höchste Liebe ist, dann ist ja klar, dass alle die das Christentum ablehnen nicht die "Liebe" als Grundlage haben können.

Ein Nichtchrist wird dir wohl nicht zustimmen, dass die Lehre Jesu die wahre oder höchste Form von Liebe ist, weil wenn er dir zustimmt ist es sehr fragwürdig warum er dann kein Christ ist. Wenn man sagt, dass die höchste Liebe nur in der Lehre Jesu zu finden ist und gleichzeitig diese Lehre verwirft ist ja wirklich "der Wurm" drin.

Für andere ist dann eben Mohammed, Buddha, Bahaullah oder Abdul Baha, etc. die höchste Form von Liebe. Wieder andere verlassen vorgezeichnete Wege und folgen ihrer eigenen Definition von höchster Liebe. Dementsprechend können auch Nichtchristen die höchste Form von Liebe als Lebensgrundlage haben, nur halt ihre eigene Definiton davon.
Lieber LongRoad!

Brauchen wir überhaupt eine Definition für Liebe? Ich sage; "Nein." Es reicht vollkommen aus, wenn wir die goldene Regel beachten. Das heisst in meinen Augen, dass wir alle wie wahre Freunde miteinander umgehen sollten, ganz egal um wen es sich dabei handelt.

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
Long Road hat folgendes geschrieben:
Für andere ist dann eben Mohammed, Buddha, Bahaullah oder Abdul Baha, etc. die höchste Form von Liebe. Wieder andere verlassen vorgezeichnete Wege und folgen ihrer eigenen Definition von höchster Liebe. Dementsprechend können auch Nichtchristen die höchste Form von Liebe als Lebensgrundlage haben, nur halt ihre eigene Definiton davon.


So gesehen hast du Recht. Und ich glaube wir sind da jetzt auch ziemlich beim Kern angelangt: Was Liebe ist, ist letztlich für uns nicht abstrakt definierbar, sondern nur durch eine konkrete menschliche Person zu zeigen. Liebe ist ein Seinszustand. Wenn uns Gott, der die Liebe ist, offenbaren will wie dieser sein Seinszustand dem Wesen nach ist und uns alle daran Anteil haben lassen will, dann ist so gesehen die Menschwerdung Gottes "logische" Folge. Wie, wenn nicht durch das menschliche Beispiel soll man die Liebe erkennen?

"Ich habe euch ein Beispiel gegeben, dem ihr folgen sollt. Handelt ebenso!" (Joh 13,15)
leuthner hat folgendes geschrieben:
Lieber LongRoad!

Brauchen wir überhaupt eine Definition für Liebe? Ich sage; "Nein." Es reicht vollkommen aus, wenn wir die goldene Regel beachten. Das heisst in meinen Augen, dass wir alle wie wahre Freunde miteinander umgehen sollten, ganz egal um wen es sich dabei handelt.

Alles Liebe

Erich


Womit du die Goldene Regel letztlich als Minimalstandard für Liebe festlegst und somit doch definierst.
Burkl hat folgendes geschrieben:
Long Road hat folgendes geschrieben:
Für andere ist dann eben Mohammed, Buddha, Bahaullah oder Abdul Baha, etc. die höchste Form von Liebe. Wieder andere verlassen vorgezeichnete Wege und folgen ihrer eigenen Definition von höchster Liebe. Dementsprechend können auch Nichtchristen die höchste Form von Liebe als Lebensgrundlage haben, nur halt ihre eigene Definiton davon.


So gesehen hast du Recht. Und ich glaube wir sind da jetzt auch ziemlich beim Kern angelangt: Was Liebe ist, ist letztlich für uns nicht abstrakt definierbar, sondern nur durch eine konkrete menschliche Person zu zeigen. Liebe ist ein Seinszustand. Wenn uns Gott, der die Liebe ist, offenbaren will wie dieser sein Seinszustand dem Wesen nach ist und uns alle daran Anteil haben lassen will, dann ist so gesehen die Menschwerdung Gottes "logische" Folge. Wie, wenn nicht durch das menschliche Beispiel soll man die Liebe erkennen?

"Ich habe euch ein Beispiel gegeben, dem ihr folgen sollt. Handelt ebenso!" (Joh 13,15)


Natürlich kann man "Liebe" wunderbar abstrakt definieren. Es ist eine Zuneigung die über den utilitaristischen Nutzen und die soziale Erwartung hinaus geht.
Tobias hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:
Long Road hat folgendes geschrieben:
Für andere ist dann eben Mohammed, Buddha, Bahaullah oder Abdul Baha, etc. die höchste Form von Liebe. Wieder andere verlassen vorgezeichnete Wege und folgen ihrer eigenen Definition von höchster Liebe. Dementsprechend können auch Nichtchristen die höchste Form von Liebe als Lebensgrundlage haben, nur halt ihre eigene Definiton davon.


So gesehen hast du Recht. Und ich glaube wir sind da jetzt auch ziemlich beim Kern angelangt: Was Liebe ist, ist letztlich für uns nicht abstrakt definierbar, sondern nur durch eine konkrete menschliche Person zu zeigen. Liebe ist ein Seinszustand. Wenn uns Gott, der die Liebe ist, offenbaren will wie dieser sein Seinszustand dem Wesen nach ist und uns alle daran Anteil haben lassen will, dann ist so gesehen die Menschwerdung Gottes "logische" Folge. Wie, wenn nicht durch das menschliche Beispiel soll man die Liebe erkennen?

"Ich habe euch ein Beispiel gegeben, dem ihr folgen sollt. Handelt ebenso!" (Joh 13,15)


Natürlich kann man "Liebe" wunderbar abstrakt definieren. Es ist eine Zuneigung die über den utilitaristischen Nutzen und die soziale Erwartung hinaus geht.


Und dieser Satz fasst deiner Meinung nach die Liebe?

Eigentlich beantwortet er nichts und wirft unzählige Fragen auf.
Gott, im Christentum, ist in der Ewigkeit schon, vor Schaffung der Erde und der Menschen, die Liebe und zwar die uneigennützige. Denn auch vor der Erschaffung der Erde, war Gott Vater nicht allein, sondern liebte den Sohn und den Heiligen Geist. Und der Sohn liebte den Vater und den Heiligen Geist. Der Heilige Geist liebte den Vater und den Sohn.

Welch anderer Glaube kann das von sich behaupten, die die Heilige Dreiheit verwerfen? Denn wen liebte ihr Gott, wenn er alleine in der Ewigkeit war? Wie kann denn Gott dann Liebe sein, wenn Er keinen zu lieben hatte, und sich erst etwas in der Zeit erschaffen muss um zu lieben, und Sich so unvollkommen und abhängig von Seinem Geschöpf macht?
leuthner hat folgendes geschrieben:
Lieber LongRoad!

Brauchen wir überhaupt eine Definition für Liebe? Ich sage; "Nein." Es reicht vollkommen aus, wenn wir die goldene Regel beachten. Das heisst in meinen Augen, dass wir alle wie wahre Freunde miteinander umgehen sollten, ganz egal um wen es sich dabei handelt.

Alles Liebe

Erich


Ich persönlich brauche auch keine Definition. Oder sagen wie ich bräuchte mehr als eine Definition, weil die Liebe zu einem Lebenspartner, die Liebe zur Natur oder die Liebe zur Musik für mich alles "Liebe" wäre, aber das nicht alles die gleiche "Liebe" ist.
Burkl hat folgendes geschrieben:

So gesehen hast du Recht. Und ich glaube wir sind da jetzt auch ziemlich beim Kern angelangt: Was Liebe ist, ist letztlich für uns nicht abstrakt definierbar, sondern nur durch eine konkrete menschliche Person zu zeigen. Liebe ist ein Seinszustand. Wenn uns Gott, der die Liebe ist, offenbaren will wie dieser sein Seinszustand dem Wesen nach ist und uns alle daran Anteil haben lassen will, dann ist so gesehen die Menschwerdung Gottes "logische" Folge. Wie, wenn nicht durch das menschliche Beispiel soll man die Liebe erkennen?


So gesehen müsste Gott sich in tausendfacher Weise offenbaren um uns die Liebe zur Natur, zur Musik, zur Literatur, zum Film zum Sport etc. etc. zu offenbaren und uns daran Anteil haben zu lassen. Aber all diese "Liebe" hat sich auch ohne Menschwerdung Gottes entwickelt. Oder Gott offenbart sich wirklich laufend wieder um uns für all das ein Beispiel zu sein.

Beide Varianten sind aber nicht mit dem Christentum kompatibel nehme ich an.
Long Road hat folgendes geschrieben:
So gesehen müsste Gott sich in tausendfacher Weise offenbaren um uns die Liebe zur Natur, zur Musik, zur Literatur, zum Film zum Sport etc. etc. zu offenbaren und uns daran Anteil haben zu lassen. Aber all diese "Liebe" hat sich auch ohne Menschwerdung Gottes entwickelt. Oder Gott offenbart sich wirklich laufend wieder um uns für all das ein Beispiel zu sein.

Beide Varianten sind aber nicht mit dem Christentum kompatibel nehme ich an.


"Definieren", da steckt ja "finis", lat. Begrenzung, drinnen. Liebe ist grenzenlos - also sind all diese Beispiele letzlich nicht ausreichend, nichts ist ausreichend um sie zu beschreiben.

Insofern geht es letztlich darum in das Wesen der Liebe immer tiefer einzudringen - das ist unsere Bestimmung, unser tiefster Lebenssinn. Und dazu bedarf es der entsprechenden Mittel. Natürlich können all die menschlichen Mittel, die du aufgezählt hast, dazu einen Beitrag leisten - aber sie sind eben nicht Alles.

Im Christentum ist geht es grundlegend darum, dass dieser Vorgang - Eindringen und Wachsen in der Liebe - durch das Einswerden mit Jesus Christus in übernatürlichem Maße ermöglicht wird.
All diese "Lieben", die du aufgezählt hast, sind Ausdrucksformen der einen Liebe, münden letztlich in das eine große und unendliche Meer der Liebe, das Gott ist.

Hanna Barbara Gerl-Falkovitz hat einmal so schön formuliert:
"Denn die Liebe, die aus der Natur, von unten stammt und von sich aus irregehen kann, wird durch die Liebe von oben gehalten, geleitet, geheiligt: im Sakrament."