angst vor dem tod


Biene78 hat folgendes geschrieben:
Ich Persönlich denke je mehr man darüber Nachdenkt um so mehr bekommt man Angst davor

Aber nur dann, wenn man nicht weiß, wie es nach dem Tode weitergeht. Der Wissende hat keine Angst davor.
Na, wenn aber jemand davon ausgeht oder ausgehen muss, dass nach dem Tod die Hölle oder eine ungünstige Wiedergeburt auf ihn wartet, dann wird er sich nicht richtig doll auf den Tod freuen. Und wer hofft, dass es nach dem Tod erst so richtig rund geht, läuft Gefahr, das jetzige Leben nicht ordentlich auszukosten.
Templer hat folgendes geschrieben:
Na, wenn aber jemand davon ausgeht oder ausgehen muss, dass nach dem Tod die Hölle oder eine ungünstige Wiedergeburt auf ihn wartet, dann wird er sich nicht richtig doll auf den Tod freuen. Und wer hofft, dass es nach dem Tod erst so richtig rund geht, läuft Gefahr, das jetzige Leben nicht ordentlich auszukosten.


Bei Ersterem kann man in jeder Sekunde des diesseitigen Lebens bereuen und alles zum Guten wenden.
Beim Zweiten wäre die Frage, was man unter 'ordentlich auskosten' versteht.
Gottes Wille ist es ja, dass wir uns am Leben freuen, aber auch, dass wir gemäß den göttlichen Geboten leben, was sich aber nicht widersprechen muss.
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Wer nur auf den Tod hin lebt, verfehlt das Leben. Gelingendes Leben heißt, sich auf die Entdeckungsreise zu machen, wer man ist, seine Anlagen, Talente, Fähigkeiten aller Art zu finden und zu entwickeln. Dazu gehört auch die Fähigkeit zur Gottverbindung.
Angst vor dem Tod heißt auch, Angst davor zu haben, am Ende seines Lebens feststellen zu müssen, das Leben verfehlt zu haben.
Minou hat folgendes geschrieben:
Templer hat folgendes geschrieben:
Na, wenn aber jemand davon ausgeht oder ausgehen muss, dass nach dem Tod die Hölle oder eine ungünstige Wiedergeburt auf ihn wartet, dann wird er sich nicht richtig doll auf den Tod freuen. Und wer hofft, dass es nach dem Tod erst so richtig rund geht, läuft Gefahr, das jetzige Leben nicht ordentlich auszukosten.


Bei Ersterem kann man in jeder Sekunde des diesseitigen Lebens bereuen und alles zum Guten wenden.


Jede Sekunde? Möglicherweise verstehe ich die obige Aussage falsch, aber das klingt für mich ähnlich wie der große Irrtum der Christen, welche wähnen, dass sie ihre Fehler jederzeit auf Christus abwälzen können und nicht selbst sühnen müssen.

Ein schönes jenseitiges Leben muss jeder sich selbst verdienen, und das geht nicht in einer Sekunde, wenn der Betreffende bis dahin viel Schuld auf sich geladen hat. Die göttliche Gerechtigkeit, bekannt auch als das karmische Prinzip, registriert haarscharf jeden Gedanken, jede Seelenregung und jede sichtbare Tat. Erlassen kann einem nichts werden, und jede Rechnung muss vom Verursacher selbst beglichen werden. Kein anderer kann dafür einspringen!

Wohl kann man in jeder Sekunde bereuen und einen anderen Weg einschlagen als bisher. Doch gehen muss man ihn selbst. Vom Anfang bis zum Ende. Wie weit oder kurz, wie schwer oder leicht dieser Weg dann sein wird, hängt nur vom Betreffenden selbst ab, von dessen Vorgeschichte sowie der Stärke des persönlichen Wollens zu dem Guten.

Das muss einmal gesagt werden, um Missverständnissen vorzubeugen.
Templer hat folgendes geschrieben:
Wer nur auf den Tod hin lebt, verfehlt das Leben. Gelingendes Leben heißt, sich auf die Entdeckungsreise zu machen, wer man ist, seine Anlagen, Talente, Fähigkeiten aller Art zu finden und zu entwickeln. Dazu gehört auch die Fähigkeit zur Gottverbindung.


Das sehe ich genau so.
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Philipp2 hat folgendes geschrieben:
Jede Sekunde? Möglicherweise verstehe ich die obige Aussage falsch, aber das klingt für mich ähnlich wie der große Irrtum der Christen, welche wähnen, dass sie ihre Fehler jederzeit auf Christus abwälzen können und nicht selbst sühnen müssen.


Ich meine damit, dass man in jeder Sekunde des Lebens umkehren und bereuen kann. Von Fehler abwälzen habe ich nichts geschrieben.
Mir persönlich ist in meinem Leben bisher alles dies selbst geschehen, was ich bei anderen Menschen - auch nur in Gedanken - negativ bewertet habe.

Zitat:
Ein schönes jenseitiges Leben muss jeder sich selbst verdienen, und das geht nicht in einer Sekunde, wenn der Betreffende bis dahin viel Schuld auf sich geladen hat. Die göttliche Gerechtigkeit, bekannt auch als das karmische Prinzip, registriert haarscharf jeden Gedanken, jede Seelenregung und jede sichtbare Tat. Erlassen kann einem nichts werden, und jede Rechnung muss vom Verursacher selbst beglichen werden. Kein anderer kann dafür einspringen!


Sehe ich auch so mit der Einschränkung, dass ich nicht an Reinkarnation und diesbezügliches Karma glaube. Ich glaube jedoch neben Gottes Gerechtigkeit auch seine Gnade zu erkennen, sodass bei aufrichtiger Reue das zu büßende Schicksal etwas abgemildert werden kann. Aber selbstverständlich ist man selbst für seine Fehler verantwortlich und muss diese begleichen in welcher Form immer.

Zitat:
Wohl kann man in jeder Sekunde bereuen und einen anderen Weg einschlagen als bisher. Doch gehen muss man ihn selbst. Vom Anfang bis zum Ende. Wie weit oder kurz, wie schwer oder leicht dieser Weg dann sein wird, hängt nur vom Betreffenden selbst ab, von dessen Vorgeschichte sowie der Stärke des persönlichen Wollens zu dem Guten.


Volle Zustimmung von mir.
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Philipp2 hat folgendes geschrieben:

Jede Sekunde? Möglicherweise verstehe ich die obige Aussage falsch, aber das klingt für mich ähnlich wie der große Irrtum der Christen, welche wähnen, dass sie ihre Fehler jederzeit auf Christus abwälzen können und nicht selbst sühnen müssen.

Ich zum Beispiel meine, dass nicht alle Christen so plump denken, Jesus wäre nichts als ein universeller "Sündenbock". Allerdings wird teils der christliche Glaube so erklärt, dass man das im Allgemeinen leicht so verstehen oder missverstehen könnte, als würden Christen aufgrund ihres "guten Glaubens" keine Verantwortung für ihre Untaten tragen müssen. Da gebe ich diesbezüglich Philipp durchaus recht.
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Jedes Schicksal ist angemessen, individuell zugeschnitten, denn nichts, was Gott tut, ist sinnlos!
Gelebte jesuanische Lehre reduziert die Anzahl und/oder die Schwere der Verfehlungen. Was dann noch an "Sünden" übrigbleibt (und es ist im menschlichen Leben unvermeidlich, dass "gesündigt" wird) fällt der göttlichen Vergebung anheim.
Jeder hatte wohl schon einmal dieses beklemmende Gefühl in der Brust, wenn aus Angst richtige Panik wird. Als Kind hatte ich immer Angst davor meine Eltern zu verlieren, doch diese Angst ist wohl in jeder Kinderseele verwurzelt. Als dann mein Vater wirklich verstarb, dachte ich ebenfalls sterben zu müssen und die Angst davor auch noch meine Mutter zu verlieren, ließ mich fast wahnsinnig werden. Mit der Zeit habe ich gelernt mit dieser Angst umzugehen und sie hat auch etwas von ihrem Schrecken verloren. Heute, fast zehn Jahre später, habe ich eine andere Beziehung zum Tod. Vielleicht klingt es jetzt etwas verrückt, aber die Vorstellung irgendwann zu sterben ist nun nicht mehr so grausam, da ich das Gefühl habe, auf der anderen Seite wartet ja jemand auf mich. Und ich freue mich schon ihn zu gegebener Zeit wiederzusehen.
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“Don't cry because it's over, smile because it happened.”