Ich will nicht sterben doch ich muss!!!


Hi,
ich hasse den gedanken zu sterben und ich will es nicht denn ich liebe das leben und alles was dazu gehört!Ich habe angst wenn ich daran denke das ich irgendwann starr und bleich in einem sarg liegen werde und meine tochter sowie das ganze leben weitergeht ohne mich!Und mir vorstellen nicht denken zu können oder nicht mehr mein leben führen zu können ist einfach schrecklich!
Jeden tag sieht man im Fernsehen oder sonstwo das leute sterben und jedesmal denke ich daran das ich es auch mu´ss und mir tuhen diese leute so leid!Ich kann es mir einfach nicht vorstellen und will es nicht aber es geht garnicht anders wenn man fast täglich damit konfrontiert wird!
Ich weiß ich kann es nicht ändern ist das gestz der natur zu sterben aber ich will mich nicht davor fürchten und nicht dran denken!
Kann mir nicht jemand die angst davor nehmen zu sterben und von der welt ausgeschlossen und vergessen zu werden???

Mit freundlichen Grüßen
Liebe Jenny,
ich denke der Gedanke ans Sterben macht uns allen irgendwie Angst. Aber ich galube , dass es doch danach auch irgendwie weitergeht, denn ich kann mir nicht vorstellen, das unsere Seele, also alles was uns ausmacht, unsere Gedanken einfach verloren gehen.
Was hätte das Leben dann für einen Sinn?
Mit dem Vergessen ist das auch so eine Sache: Ich denke jeder Mensch hinterlässt ja auch Spuren (positive oder negative) und ist daher nicht wirklich vergessen.Hoffe ich konnte dir ein wenig helfen, Kiki60
hey!
mir gehts genauso wie dir. und eigentlich kann ich dir nicht wirklich helfen, weil ich meine angst selbst noch nicht ganz besiegt habe. aber ich glaub ich bin auf einem guten weg...
mir hilft es immer sehr, mit leuten die mir nahe stehen zu sprechen... außerdem habe ich grad ein buch von elisabeth kübler ross gelesen, das hat mir auch ein wenig geholfen.
mein problem ist, dass ich dem leben nach dem tod zu kritisch gegenüberstehe und es mir sehr schwer fällt dran zu glauben, dass es weiter geht. man soll kritisch sein, natürlich, aber nicht überkritisch. deswegen denke ich mir im moment immer: der mensch ist viel zu überzeugt von sich selbst. er denkt alles wissenschaftlich erklären zu können, und was er nicht beweisen kann existiert nicht. aber der mensch kann nichtmal sicher erklären, wie unsere welt und das leben entstanden sind. also, wenn er nichtmal das leben erklären kann, wie soll er dann den tod erklären?
halte dir das immer vor augen. sei kritisch, aber nicht überkritisch. hab hoffnung.
mein freund hat mir neulich gesagt: wenn es zu ende geht ist es egal, woran du geglaubt hast, denn dann bist du etwas höheres. das einzige was ein positiver glaube ändert ist, dass du ein schönes und erfülltes leben führen kannst und keins voller trauer und leid.

mfg und ich drück mir und dir die daumen, dass wir bald wieder glücklich sein können!
Ja hi ich danke euch beiden wirklich sehr!
Das sind alles zwar etwas beruhigende sachen die ihr mir sagt doch leider hilft mir nix davon den tod zu überlisten
Am liebsten würde ich ewig leben und das leben dürfte nie zu ende gehen und selbst wenn meine seele nicht ganz stirbt doch mein körper wird es und alles was ich dann noch vor hatte oder machen wollen würde geht einfach nicht und das leben ist einfach zu kurz um alles sehen zu können!
Wenn man den Tod blos verzögern könnte
Ich hoffe nur das wenn ich wirklich gehen muss ich einen guten eindruck hinterlasse und nicht qualvoll sterben werde und das wünsche ich vielen doch leider ist das nicht der regalfall!
Ich möchte nicht vergessen werden und als vergangenes abgehagt werden das füchtet mich dieser blick darauf wer wird bei meiner beerdigung dabei sein und werden sie mich nach 1 monat schon aus ihren jetztigen leben verbannt haben!Naja ich glaube diese ängste haben viele doch helfen wird das nix denn der tag wird kommen und dann waren alle gedanken umsonst für 1 min sterben ein halbes leben mit denken über den tod verbracht!Doch ich kann nicht lassen denn der gedanke ist da denn wir müssen sterben!

ich wünsch euch sowie mir viel glück das wir nicht so oft dran denken und die zeit kommen lassen!
Hi Jenny,
also , ich weiß dass es schwer ist, aber versuche nicht immer an den Tod zu denken. Der Tod begleitet uns jeden Tag und wir wissen - Gott sei Dank- nicht, wann er kommt. Aber wenn jetzt schon immer so viel Angst hast, dann lebst du schon gar nicht mehr, sondern bist schon wie tod. Also, was ich sagen will: genieße jede Stunde in deinem Leben und lebe so, dass du, wenn es soweit ist, nichts bereuen musst. Ich denke sowieso, dass unsere Zeit auf Erden schon fest steht.
Ich habe schon mit sterbenden Menschen zu tun gehabt, auch im Freundes-und Verwandtenkreis. Ich kann dir sagen, dass das Sterben gar nicht so schrecklich ist. Mein Vater sah z.B. ganz entspannt und friedlich aus, so wie wenn er etwas Schönes gesehen hätte. Und für viele, vor allem ältere, Menschen ist der Tod auch eine Erlösung und sie haben keinerlei Angst davor, sondern ersehnen ihn regelrecht herbei. Ich habe auch mal gelesen: "Nicht der hat am meisten gelebt, der am längsten lebt, sondern der sein Leben am intensivsteb gelebt hat." Also, gib deinem Leben mehr Leben!!
Phil Bosman schreibt in seinem Buch "Sonnenstrahlen ins Leben":
<An den Tod denken wirkt befreiend, wenn man glauben kann an ein ewiges Leben. Es öffnen sich ungeahnte Ausblicke. Das Leben endet nicht in einem dunklen Loch. Es gibt Zukunft für das wunderbare Wesen Mensch>

Ich wünsche dir viele gute Gedanken, genieße das Heute und denke nicht an morgen.
Kiki60
Ja hi
ich danke dir für diese worte!
Ja zum Glück wissen wir nicht wann es soweit ist!

Jenny
Ich bin ganz neu hier und habe mich schon oft mit diesem und ähnlichen Themen beschäftigt, obwohl, oder gerade weil ich eigentlich Atheist bin. Leider kann ich kaum mit jemandem in meiner Umgebung über meine konfuse Weltanschauung sprechen.
Zum Thema Tod und die Angst davor wollte ich etwas sagen.
Ich habe eigentlich keine Angst vor dem Tod, sondern bin extrem neugierig auf das was dann kommt. (es bleibt allerdings die Angst vor dem sterben, was ja selten komplikationslos verläuft)
Ich denke, das der Wunsch unsterblich zu sein nur dem menschlichen Naturell entspricht, so wie er bei jeder angenehmen Situation kein Ende finden will, obwohl möglicherweise ein paar Tage später eine noch viel schönere Zeit auf einen wartet. Wo würden wir stehen, wenn eine tolle Feier ewig dauern würde? Wo wären all die Erlebnisse die darauf folgten? Vom logischen her betrachtet, kann die Existenz mit dem sterben der Hülle nicht zu Ende sein. Somit geschieht etwas wovon niemand eine Ahnung hat, wenn das kein Abenteuer ist. Machen nicht die großen und kleinen Abenteuer unsere Existenz aus? Erfahrungen, Gefühle, Ängste, Liebe, Sehnsucht... das macht den Menschen aus. Wir dürfen nur nicht ausser Acht lassen, das vermutlich der Kontakt zu allen Menschen die uns lieb sind, unterbrochen ist so lange diese noch hier auf der Erde feststecken. Deshalb ist es so wichtig Begegnungen zu suchen, so lange es möglich ist. Wenn ein Mensch stirbt, ist das Widersehen für den Überlebenden erst in weiter zeitlicher Ferne möglich.
Ich bin davon überzeugt, das die Zeit nach dem Tod keine Rolle mehr spielt.
Vielleicht spinne ich ja total, aber für mich ist diese Überzeugung hilfreich und vor allem absolut logisch.

Wenn ich jemandem helfen konnte, würde es mich freuen.

Ich wünsche noch ein frohes Fest und ein gesundes neues Jahr!
naja helfen vllt nicht wiklich aber ic höre mir gerne neue Vorstellung und Gedanken an!Ich weiß nicht was nach dem Tod kommt und wahrscheinlich ist es auch besser so!
Und ich wünsche uach allen hier schöne Weihnachten und ein guten rutsch ins neue Jahr
Hallo jenny444,
hier habe ich was gefunden, vielleicht hilft es dir.

Tod ist in Wahrheit eine Illusion des Verstandes - nur der Körper kann sterben, Bewußtsein selbst ist unsterblich, es erfährt den Tod nur als Dimensions- Übergang in eine andere Dimension.


Stell Dir vor - ein junger Mann hat 40 Jahre lang den Körper seiner Mutter für die Mutter gehalten - er hat die Illusion nicht durchschaut. Er hat seine Mutter verehrt, geliebt und mit ihr Freude und Leid geteilt. Eines morgens liegt sie tot im Bett und er ruft wehklagend - Mutter, warum bist Du von mir gegangen? Warum beklagt er den Weggang der Mutter - da liegt doch der Körper der Mutter, den er für die Mutter hält. Er tut es deshalb, weil er tief in seinem Inneren doch die Wahrheit kennt, daß da wirklich etwas Unsichtbares gegangen ist. Was da gegangen ist, ist nicht der Körper der Mutter, es ist der Geist, das Bewußtsein der Mutter - denn Mutter ist in Wahrheit ein unsichtbares, formloses, ewiges Prinzip des Bewußtseins, das sich nur in eine Form gekleidet hat, damit der Sohn das Prinzip Mutter verstehen konnte.
weiter lesen kannst du Hier: http://www.paranormal.de/paramirr/seinp.html

Klicke auf, Nachlese-Erläuterungen zur Parabel des Bewusstseins
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Bei Seinem Tode triumphierten alle Seine Feinde, bei Seiner Auferstehung aber hatte das Leben den Sieg über allen Tod errungen. Darum werden alle, die an Ihn glauben, leben, obgleich sie sterben“.
Hallo Jenny4444,

man stirbt nicht wirklich. 1. Der Körper hört nur auf zu funktionieren, denn er dient der Seele nur als Hülle. 2. Denken deine Mitmenschen an dich nach deinem Tode und bist deswegen nicht vergessen. Selbst deine Nachkommen und deren Nachkommen werden ein Gendenken für dich errichten. Es gibt ja heute die möglichkeit der Fotografie. Natürlich hat man Angst davor zu sterben, denn man weiß nicht, was auf einen danach erwartet. Sogar ich habe irgendwo Angst zu sterben. Dass ich sterben muss eines Tages hat mir niemand gesagt, ich wusste es einfach so. Ich weiß aber nicht warum.

Bis denne das_verlorene_schaaf.
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Herr ich bin dein Schaf. Herr ich bin dein Hirte. Herr du führest mich. Herr ich führe dich.