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Hallo,
ich weiss nicht warum, aber ich habe eigentlich keine Angst vor dem Tod. Manchmal freue ich mich sogar darauf.
Naja, fragt mich nochmal wenn ich alt + klapprig bin...
Und bis dahin tröstet Euch mit den Worten des libanesischen Dichters Khalil Gibran:
„Dann sprach al-Mitra und sagte: Jetzt möchten wir vom Tod erfahren.
Und er sagte:
Ihr fragt nach dem Geheimnis des Todes. Aber wie könntet Ihr jemals begreifen, außer Ihr sucht es im Herzen des Lebens?
Die nächtliche Eule kann mit Ihren tagblinden Augen das Mysterium des Lichts nicht ergründen.
Wollt Ihr wirklich den Geist des Todes erkennen, öffnet Euer Herz weit für den Körper des Lebens. Denn eins sind Leben und Tod, so wie der Fluss und das Meer eins sind.
Auf dem Grund Eurer Hoffnungen und Wünsche ruht euer wortloses Wissen vom Jenseits.
Und wie Samen, die unter der Schneedecke träumen, träumen Eure Herzen vom Frühling.
Vertraut diesen Träumen, denn in ihnen verbirgt sich das Tor der Unendlichkeit.
Eure Furcht vor dem Tod ist nichts als das Zittern des Hirten, der vor dem König steht und dessen ehrende Berührung erwartet.
Ist der Hirte hinter seinem Zittern nicht glücklich darüber, dass er das Zeichen des Königs empfangen soll?
Und ist er sich nicht dennoch weit mehr seines Zitterns bewusst?
Denn was bedeutet sterben schon anderes, als nackt im Wind zu stehen und in die Sonne zu schmelzen?
Und was bedeutet es, nicht mehr zu atmen, wenn nicht Atem von seinen rastlosen Ebben und Fluten zu lösen, damit er emporsteigen, sich ausdehnen und unbehindert zu Gott streben kann?
Erst wenn ihr aus dem Fluss des Schweigens getrunken habt, werdet ihr wirklich singen.
Und wenn ihr den Gipfel des Berges erreicht habt, dann wird euer Aufstieg beginnen.
Und wenn euer Körper der Erde anheim fällt, dann werdet ihr wahrhaftig tanzen.
(entnommen aus: "der prophet", k.gibran, 1923)
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Nun ja, ich gehöre auch zu den Menschen, die sich nicht vor den Tod fürchten.
Manchmal mach ich mir zwar Gedanken, wie es sein könnte... aber ich empfinde keine Furcht oder Angst davor.
Der Tod ist für mich nur eine Pforte in ein anderes Leben.
Kein Ende, sondern ein "Weiter".
Ich gehöre zu den Menschen, die an die Wiedergeburt glauben, zwar nicht in dem Sinne, wie im Buddhismus und Hinduismus, aber für mich persönlich ist die Reinkarnation stimmig.
Die Seele ist erschaffen worden, weil sie eine Aufgabe hat, die nicht nur darin besteht, Kinder groß zu ziehen, sondern auch selbst zu lernen.
Und eine Bestimmung zu erfüllen, die jede Seele erst einmal finden und dann erfüllen sollte.
Die Wiedergeburt ist eine Chance für die Seele, zum einen, wenn sie in einem Leben es nicht geschafft hat, es in einem anderen Leben zu finden, zum anderen, um sich selbst (durch das stetige lernen) weiter zu entwickeln.
Auch die Furcht vor dem Tod kann eine Aufgabe der Seele sein, die sie sich zum lernen ausgesucht hat.
Liebe Grüße
Feuerblitz
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Hm, mit Wiedergeburt kann ich persönlich nichts anfangen. Ist mir zu spekulativ - da kümmer ich mich lieber um mein Leben im Hier&Jetzt.
Aber ich halte es für total sinnvoll, an irgendeine Art von "Leben nach dem Tod" zu glauben.
Weil entweder
- man lebt nach dem Sterben wirklich in irgendeiner Form weiter. Dann hätte man sich während seiner irdischen Existenz ja ganz umsonst geängstigt.
oder
- nach dem Tod kommt nichts, ausser vielleicht Würmer . Dann ist dieser Glaube zwar nur eine Illusion, aber doch eine sehr beruhigende , die das Leben ungemein angenehmer macht.
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*schmunzel*
Nun ja, wie gesagt, es ist auch mein Glauben.
Und ob er spekulativ ist...
Nun, ist nicht jede Art von Glauben auf die eine oder andere Art Spekulation?!
Und selbst, wenn nach dem Tod "nur" die Würmer warten... das ist für mich persönlich auch ok.
Dann ist mein Körper nach dem Tod noch zu etwas nütze
Liebe Grüße
Feuerblitz
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hmm...hab mir eben mal eure Beiträge durchgelesen....es ist komisch aber ich denke genauso wie die meisten Leute von hier.
Schon als Kind hatte ich Angst vor dem Tod. Meine Mutter meinte das ich mir als Kind doch nicht solche Gedanken machen sollte. Woher weiß ich das überhaupt. Meinte sie. Ich hatte keine Erfahrungen durch Verwandte gemacht. Kam nie damit in Kontakt. Seit einiger Zeit hab ich ein ganz komisches Gefühl wenn ich mir einige Filme anschaue die in irgendeiner Weise mit dem Tod zu tun haben. Dann wird mir ganz plötzlich bewusst das es ihn gibt, den Tod. Dieser Gedanke kommt meist ganz plötzlich und ich falle und falle und mir wird schlecht. Nämlich wenn es einem ganz tief im Bewusstsein klar wird..ist der Gedanke daran umso schlimmer ..als wenn nur oberflächlich dran gedacht wird. Ich glaube nicht das es allen Menschen gelingt sich dieses wirklich bewusst zu machen. Der Mensch ist ein Verdränger, faul und ist nur sich selbst am nähsten..
mensch was schreib ich hier nur zusammen =).....
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