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Ich will nicht sterben doch ich muss!!!












Hallo!
Ich bin neu hier und möchte auch zu diesem interessanten Thema einige Gedanken loswerden. Obwohl ich aus bestimmten Gründen zu den Atheisten gehöre (wurde zwangsgetauft), versuche ich trotzdem, nicht immer alles abzustreiten.
Es kann noch nicht nachgewiesen werden-physikalisch jedenfalls-, ob es nach dem Tod weitergeht bzw. net geht. So wird es wohl noch ziemlich lange andauern, denn die Wissenschaft entwickelt sich nun schleppend, und ihre Techniken und Instrumente sind noch viel zu grob, um die feineren Materien zu erfassen, deren Existenz (wie auch Dimensionen) dennoch von vielen Wissenschaftlern schon jetzt vermutet oder gar anerkannt wird. Deshalb bleibt nach wie vor die These bestehen, daß es dies und jenes nicht geben kann, solange nicht das Gegenteil bewiesen wird-so ist wohl der Mensch kenzepiert. Das gibt aber wenigstens Hoffnung.
Ich glaube das ist alles eine einbildung aus angst vor dem tod!
ich weiß nicht aber ich hab einfach keine vorstellung vom dem was mich erwarten kann!
Danke für die kommentare
Liebe Jenny

Vielleicht solltest du garnicht an den Tod denken-denn der ist nun mal da oder wird kommen.
Ich denke,nein,ich weiss,das nicht der gedanke am Tod so schlimm ist,sondern immer nur der Gedanke am Sterben.
Die meisten haben vor dem Sterben Angst.Wie sterbe ich-Unfall-Krankheit-Schmerzen oder schlafe ich einfach nur sanft ein.Du musst den Tod wie einen Termin sehen,der eingehalten werden muss.Du musst viele Dinge im Leben einhalten oder tun,damit es lebenswerter wird.Beim Tod ist es nicht anders-nur du kennst nicht den Zeitpunkt und das ist das gute.
Es gibt so viele Gesichter des Sterbens und viele können wir umgehen,wenn wir mehr verantwortung zeigen.Wir haben alle nur eine Aufgabe im Leben:Wir müssen unsere Kinder selbstständig machen.alles was wir mehr erleben dürfen ist ein zubrot.Nimm dir einfach nur das Ziel,dein Kind beim erwachsen werden zu helfen."Du"lebst in ihr weiter.Das ist der schönste gedanke.Auch wenn wir meinen und es vielleicht auch so ist,das alles zuende geht-so leben wir in unseren kindern weiter und helfen ihnen im unterbewusstsein.
Keiner kann dir die angst nehmen-du musst akzeptieren das du ein teil des lebens bist-und alles leben ist vergänglich.doch bedenke eines:Du bist mit leben gesegnet-geniesse es anstatt dich mit diesen sinnlosen gedanken zu belasten.
An Andy 62...
Cool ist allein die Tatsache, dass dein logisches Szenario dem meinen fast komplett gleicht. Wer sich länger auf die Suche macht (Der Impuls der Todesangst ist eine gute bzw. DIE Initialzündung der Philosophie) wird Erkenntnisse/Gedanken haben, die fast identisch sind mit den Gedanken anderer Suchender. Das Leben ist für mich eine Schule der Seele, leider eine harte. Leider lernt man am besten durch Schmerz, man muss es dann, der Lachende entspannt sich nur...Es gibt für mich nicht nur mathematische und physikalische Gesetze sondern auch emotionale Gesetzmäßigkeiten, die festgeschrieben sind. Es untersucht sie nur niemand. Wenn du lügst oder auch positiv, liebst, hat das festgeschriebene Folgen, ganz sicher. Desweiteren wird ein Mensch nur durch selbstloses Handeln reifen, denn berechnendes helfen ist keine Reife.
Hab schon mit Nachtschwestern geredet, als Recherche für mein Buch "Sehnsucht nach Mir", die habe alle gesagt, dass die Leute kurz vor dem Tod lachend in eine bestimmte Ecke schauen, wenn man den kopf wegdreht, wendet er sich zurück...Ich bin gespannt auf das Abenteuer, welches sich auftut, wenn mein Herz den finalen Schuss Sauerstoff ins Hirn pumpt. Face your Fears live your Dreams. Heiner
Ich bin ein tiefgläubiger Mensch. Gott ist für mich nicht nur der Ursprung alles Seins, sondern er ist in der Person Jesus auch der menschgewordene Gott, mit dem ich täglich im Dialog stehe.
Angst vor dem Sterben: habe ich auch - vor dem Sterbensakt an sich, vor Schmerzen, vor einem qualvollen Tod. Seit ich eine Familie habe, ist zudem die Angst hinzugekommen, wie die Lücke geschlossen würde, wenn meine Töchter mich plötzlich nicht mehr hätten.
Aber Angst, vor dem was danach kommt? O.k. Unsicherheit, wie das genau sein wird - aber keine Angst.
Vorletzten Sommer starb meine Großmutter. Sie war ebensfalls eine sehr gläubige Frau. Ich war überwältigt, mit welcher Gelassenheit sie den Tod entgegen sah. Ein paar Tage bevor sie uns verließ, sagte sie an einem Morgen, nachdem sie enttäuscht feststellte, die Schwelle immer noch nicht überschritten zu haben: "So, ich will jetzt endlich heim." Und damit meinte sie wahrlich nicht ihr Elternhaus (sie durfte in dem Haus sterben, in dem sie fast ein Jahrhundert gelebt hat), sondern den Himmel. Ich habe noch nie eine Beerdigung erlebt, an der eine so lebensbejahende Stimmung herrschte. Nicht weil wir sie nicht gemocht hätten (sie war die Herzlichkeit in Person gepaar mit unglaublich viel Optimismus), sondern weil sie uns vorgelebt hat, dass Sterben nur ein "bis dann..." bedeutet.
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