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Anders: der Tod ist uns immer gegenwärtig - jetzt und allemal - aber wir sterben nicht - nicht das, was uns ausmacht.
Aber es wird dir jemand fehlen, wenn er sich verabschiedet - weil er die Tür in die andere Welt aufgemacht hat.
Jeder Mensch geht ein Stück des Lebens mit dir - Jedem, der dir begegnet - sollst du dankbar sein, daß es ihn gibt, weil du mit jedem Menschen andere Erfahrungen machst.
Nur Gott allein weiß, warum.
Wir sind zu klein, um das in all der Größe zu erfassen.
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Ja, liebe Gabriele,
das Leben hat mich schon arg gebeutelt. Trotzdem bin ich jetzt ein glücklicher Mensch.
Ich glaube manchmal, wenn das Leben will, dass man sich schleunigst entwickelt, dann beutelt es einen. Denn wir sind doch alle viel zu faul, um von alleine vorwärts zu gehen.
Victor Frankl sagt, dass man dem Leiden einen Sinn geben muss, wenn man es bewältigen will. Deshalb vielleicht den fatalen Hang zur Esoterik. Solange es hilft ....
Dir solls auch helfen - bei allen wichtigen Entscheidungen Deines Lebens!
Inanna
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so fatal finde ich das gar nicht , denn es heißt ja: egal, wo es her kommt, die Hauptsache ist: es hilft.
Gibt ja überall Schwarze Schafe - in jeder Richtung - oder nicht ?
Wenn der Tag vorüber ist, kommt halt die Nacht - und auch die kann schön sein - und wie schön und ruhig - nur in Vielem versuchen , den Sinn dahinter zu entdecken.
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Schön, Dich ein bißchen zu kennen, Gabriele!
Inanna
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Hallo zusammen,
ich bin tief bewegt und beeindruckt, hier so viele Menschen von ihrer Angst vor dem Tod berichten zu sehen. Wieviel Leid bringt diese Angst mit sich!
Als Kind hatte ich selbst entsetzliche Angst vor dem Tod, vor der mir schon damals sehr deutlich bewußten Tatsache, dass dieses Leben irgendwann endet. Heute hat es sich genau umgekehrt. Der Tod erscheint mir wie ein liebevoller Freund, an den ich gern und völlig ruhig denke. Wann immer meine Gedanken zu ihm gehen, kommt aus meiner Brust ein tiefes, warmes Gefühl der Freude. Ich bin so zufrieden, dass es ihn gibt, diesen Freund !
Deshalb bin ich allerdings nicht todessehnsüchtig. Im Gegenteil, ich lebe gern und sehr aktiv in dieser Welt und hoffe, dass Gott mir noch viel Zeit und Gelegenheit gibt, hier an Seinem Plan mitzuwirken und meine Kräfte zu entfalten, bis sich meine Seele in die nächste Welt aufschwingt. Seltsam, schon bei dieser Vorstellung des mich Aufschwingens könnte ich jubeln - und dann noch die Freude, die Freunde und Verwandten, die schon drüben sind, wiederzusehen!
Ich wünsche jedem von Herzen, diese Freude und diese Zuversicht teilen zu können.
Liebe Grüße ,
Herzlich
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