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Und heitzutage muß man das alles rechtlich absichern - sonst können sie auch ran - und wenn du deine Ermächtigung während der Reisen vergißt, dann gibt es Länder, da machen sie sowieso mit dir, was sie für richtig halten.
Oder ?
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Liebe Gabriele,
da meine Frau mich auf jeder Reise begleitet, wird sie sicherlich alle Hebel in Bewegung setzen, dass das auch in anderen Ländern nicht geschieht. Und die eidesstattliche Erklärung ist in der Hülle meines Personalausweises, das vergesse ich nie. Und da diesen Schein neben mir selbst auch zwei Menschen als Zeugen unterschrieben haben, dürfte es nicht so leicht fallen, an meine Organe zu kommen. Aber darum ging es mir gar nicht. Mir war wichtig, zu sagen, dass das alles nur passieren kann, weil die Menschen ihre Sterblichkeit einfach nicht akzeptieren können.
Schönen Gruss
Sucher
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Es gibt so viele Dinge auf dieser Welt, die schrecklich sind:
Prostitution, sexuelle Gewalt gegenüber Kindern, Beschneidung von Mädchen (Gabriele hat dies schon angesprochen)
Folter in allen ungeheuerlich grausamen Variationen, politischer Horror (Holocaust und alle Nachahmer)
Krankheiten, grausame Todesarten, Transplantation.
Wie soll man damit umgehen?
Es gibt so viel Schönes auf dieser Welt:
Menschen, die sich für andere einsetzen, indem sie ihnen helfen (meine Nachbarn haben mir den Kompost umgesetzt - einfach so!)
Menschen, die füreinander da sind in Lebenskrisen
(auch hier im Forum, wie ich sehe!)
Menschen, die sich politisch einsetzen für Unterdrückte in allen Variationen.
Es gibt auch Menschen, die dafür sterben, dass ein anderer leben kann.
Wie soll man damit umgehen. Wir leben in der Dualität, mit beiden Ausschlägen des Pendels müssen wir leben lernen. Eine Möglichkeit wäre, an den Punkten in meinem Leben an denen ich konfrontiert werde mit Unrecht, dort etwas zu tun, wie es beispielsweise die Pfarrerin getan hat, die Verfassungsklage einreicht gegen Organtransplantation.
Terre des femmes macht weltweit viel gegen Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Usw. Usf.
Paß auf auf Dich, Gabriele. Mit zunehmender Sensibilität (die erstrebenswert ist) nimmt man aber auch negative Strömungen auf, die einen runterziehen. Handeln ist immer gut.
Inanna
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Ich weiß, liebe Inanna, ich erfahre im Leben zur Zeit sehr viel Bewegung - und sehr viel Schmerz.
Ich hatte darüber geschrieben, aber dann gedacht, so etwas kann ich nicht so stehen lassen. Also löschte ich es wieder.
Weil mir der Gedanke kam, ich kann es nicht - so stehen lassen. Ich muß das in mir verarbeiten.
Ich weiß, es gibt viel Gutes - das ist mir sehr bewußt und ich wünschte mir, es wäre noch viel mehr, was da passieren könnte an Helfern im täglichen Leben.
Weil ich Hilfe erfahre - und Zuwendung.
Und doch muß man manches selbst tragen.
Selbst erfahren und durchmachen.
Aber die Welt sähe nicht so schlimm aus, wenn das Pendel zur positiven Seite ausschlagen würde.
Habe gerade im Briefkasten "Das Forum" mit den Themen:
Strahlung - Gefahr oder Ausdruck von Leben
Wie gefährlich ist Hypnose
Was ist Hypnose - Manipulation des Astralkörpers - Karmische Verwicklungen
Die Geschichte der himmlischen Vergeltung
Erzählung aus 1001 Nacht
Der Pulsschlag der Natur - die Zahl 72
Gesetze der Natur - die Eigenschaften der Planeten - Zyklen
www.esoterische-philosophie.de
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Liebe, liebe Gabriele,
am Mittwoch habe ich während der Arbeit schnell ins Forum reingeguckt und Deinen Beitrag gelesen, ich mußte aber gleich wieder raus.
Und dann habe ich gesucht und gesucht und den Beitrag nicht mehr gefunden. Ich bin hier ja ganz neu und finde mich noch nicht so zurecht.
Irgendwann habe ich geglaubt, ich habe Deinen Beitrag woanders gelesen.
Manchmal bricht alles über einen herein. An allen Ecken brennt es, selbst ist man wie gelähmt, weiß nicht, was man tun soll, weshalb es einen so trifft.
Ich habe eine angeborene Behinderung und wurde bisher 14 x an den Hüften operiert. Schon als Kind hatte ich lange (10 Monate, 12 Monate) Krankenhausaufenthalte. Eine OP war für mich ein Trauma.
Aber ich lernte schon früh, dass so eine OP ein Einschnitt in meinem Leben war (kein Wunder bei der Länge der Krankheitszeiten!) und zwar kein schlechter. Immer danach bin ich völlig neue Wege gegangen. Besonders beruflich konnte man das gut verfolgen, es war hinterher immer besser als vorher. Einmal fing ich ein Studium an, ein andermal habe ich mich danach selbständig gemacht.
Inzwischen ist es so, wenn so eine OP ansteht, dass ich dann versuche, mich auf das, was positiv kommen wird, zu freuen. Ich gebe zu, dass das anfangs immer sehr verbiestert ist, denn eigentlich leide ich sehr. Aber es hilft.
Ich bin fest davon überzeugt, dass Leiden einen Sinn hat (bei meiner Geschichte kann man das natürlich auch als Rechtfertigungstheorie ansehen - ist mir egal, Hauptsache, es hilft!).
Ich schenke Dir jetzt ein paar meiner Leib- und Magenzitate:
"Der Schmerz ist ein heiliger Engel,
und durch ihn sind Menschen größer geworden als durch alle Freuden der Welt."
Adalbert Stifter
"Eure Zukunft ist nicht dies oder das,
ist nicht Geld oder Macht,
ist nicht Weisheit oder Gewerbeglück -
eure Zukunft und euer schwerer und gefährlicher Weg ist dieser: reif zu werden."
Hermann Hesse.
Aus meinem Leben - das nicht immer leicht war - weiß ich, dass ich mich so ziemlich ausschließlich nur durch Katastrophen aller möglicher Arten weiterentwickelt habe. Ich glaube, dazu ist das Leiden auch da.
Eine kleine Geschichte:
Viele Muscheln liegen auf dem Meeresboden. In eine kommt ein Sandkorn. Das tut schrecklich weh, die Muschel versucht, sich zu schützen und umhüllt das Sandkorn. Mit der Zeit, der Leidenszeit, wird eine Perle daraus.
Ich weiß nicht, ob Dir das jetzt helfen kann. Aber ich habe immer erlebt, wenn ich es schaffe, meinem Leiden einen Sinn zu geben, dann kann ich damit umgehen.
Und zum Schluß auch noch einen Rilke-Text:
"Nicht rechnen und zählen;
reifen wie der Baum, der seine Säfte nicht drängt
und getrost in den Stürmen des Frühlings steht
ohne Angst, dass dahinter kein Sommer kommen könnte.
Er kommt doch.
Aber er kommt nur zu den Geduldigen, die da sind, als ob die Ewigkeit vor ihnen läge, so sorglos still und weit.
Geduld ist alles."
Ich denke an Dich, ganz fest!
Inanna
(PS: ich hatte außerdem Brustkrebs!)
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