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Habe auch Angst vor dem Tod












Was wäre, wenn dir von heute auf morgen gesagt wird, du hättest unheilbaren Krebs.

Wie geht ein Mensch damit um und wie bereitet er sich vor ?

Und wenn der Mensch noch jung ist - wenn ihm noch die Tür des Lebens offen steht.

Ich bin überzeugt, daß man heute, wenn man gesund ist, nicht sagen kann, wie es sein wird, wenn Gevatter Tod vor der Tür steht.

Schätze mal, dann erweist sich, ob all das, worüber man geschrieben hat, sich auch in die Tat umsetzen läßt.

Nur mal so am Rande.
Hallo Gabriele,

Zitat:
Was wäre, wenn dir von heute auf morgen gesagt wird, du hättest unheilbaren Krebs.


Ich hab unheilbar Krebs! Ich lebe höchstens noch 60 Jahre!

Ich glaube der Unterschied zwischen 60 Tage oder 60 Jahre ist nur die Möglichkeit der Verdrängung! Eben das ist der Punkt, nicht mehr Verdrängen sondern annehmen und umgehen!

Gruß Heiko
Gabriele schrieb:

"ch bin überzeugt, daß man heute, wenn man gesund ist, nicht sagen kann, wie es sein wird, wenn Gevatter Tod vor der Tür steht. "

Liebe Gabriele,

ich möchte das ausdrücklich unterstützen. Ich habe viel über Sterben und Tod nachgedacht, schon als Kind. Und war jahrzehntelang "sicher", dass Sterben und Tod für mich "keine Probleme" sind, weil es doch "normal" sei etcetera pp.

Als ich dann 1995 zwei Herzinfarkte innert 5 Monaten erlitten habe, sah das alles GANZ anders aus. Seitdem habe ich Angst vor Sterben und Tod (obwohl diese Angst im Laufe der Zeit weniger geworden ist, aber weg ist sie nicht).

Viele Grüsse

Sucher
Sicherlich deshalb, weil man sich nicht vorstellen kann, daß diese Welt ohne uns sein könnte.
Die Angst, in unbekannte Räume zu kommen, von denen man noch so wenig weiß und wenn.....

es doch ein Nichts danach gibt ?

Niemand weiß es - alle hoffen - und beten und wissen doch am Ende nicht, wie es sein wird, wie wir uns als Seele fühlen, weil wir noch so sehr am Materiellen stehen.

Erst, wenn man Kontakt mit der anderen Welt hat, wenn man in innere Zustände kommt, wo man fühlt, was man wissen sollte, erst dann wird man vielleicht ruhiger.

Kann mich aber auch täuschen.
Kam so ein bißchen aus mir raus - aber ich weiß es einfach nicht - ich hoffe, es stimmt, was geschrieben steht - aaaber : es steht ja soviel geschrieben.

Richtig, wir wissen es nicht. Weder die, die glauben, danach geht es weiter, noch die, die glauben (!), danach sei das Nichts.

Eine liebe uralte Dame, die ich in den 80er Jahren oft besucht habe (sie war damals über 90 und Buddhistin), sagte mir oft, sie freue sich auf wenig so sehr wie auf den Tod, denn dann wisse sie endlich, ob sie das richtige geglaubt habe.

Als ich sie fragte: "Und was ist, wenn da NICHTS ist?", sagte sie lachend: "Dann merke ich es doch nicht mehr..."


Liebe Grüsse

Sucher
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