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Hallo Meli,
> Und so wird es mit mir auch mal sein, man ist einfach nicht mehr
> da und das Leben geht für die anderen doch weiter!
Man ist schon noch da, man läßt nur den Körper zurück, der notwendig war, um die physiche Realität überhaupt erfahrbar zu machen.
> Habe keine Angst vorm Tod sondern vorm Verlust meines
> Lebens und meiner Lieben!
Du verlierst sie ja nicht, du geht nur früher aus dem Film. Wir können uns nicht verlieren, wir sind alle Teile eines größeren Ganzen und treffen uns später alle wieder. Unsere Individualität, die wir hier in der physischen Existenz erfahren, ist letztendlich nur eine Illusion - ein Weg, für den wir uns entschieden haben, um mit eben dieser Individualität Erfahrungen zu machen.
> Habe auch Angst davor, was ich vielleicht noch alles für schlimme
> Schicksalsschläge erleiden muss, denn man weiss ja nicht, was das
> Schicksal mit einem vor hat!
Eigentlich wissen wir das größtenteils schon, aber wir haben hier in der phyischen Realität keinen Zugriff mehr auf dieses Wissen. Schicksalsschläge sind aber immer Wendepunkte - Gelegenheiten, sich neu zu orientieren und deshalb manchmal notwendig. Es hängt immer davon ab, welche Ziele wir uns für das jeweilige Leben vorgenommen hatten.
> Wie gesagt, mich macht die Tatsache fertig, dass wir alle
> irgendwann sterben müssen und nicht gefragt werden, ob wir wollen!
Doch, wir wurden gefragt. Der Eintritt in die physische Existenz war bzw. ist unsere freie Entscheidung. Und genauso wie man weiß, daß man das Kino nach dem Film wieder verlassen muß, genauso wußten wir, daß wir auch die physiche Realität wieder verlassen müssen. Nur kommt uns das hier wesentlich dramatischer vor, als von außen betrachtet.
> Ich bin 32 und habe Angst davor, jung sterben zu müssen!
> Noch schlimmer ist für mich der Gedanke, meinen Kindern würde
> was passieren!
Es macht keinen Sinn, sich darüber Sorgen zu machen, weil wir es nicht ändern können. Wir haben eine ganze Reihe von Helfern auf der anderen Seite, die dafür sorgen, daß wir unsere geplanten Lebensziele erreichen. Und die machen ihren Job so gut, daß wir uns eigentlich gar keine Sorgen machen müssen...
Es ist eigentlich auch gut, daß wir hier nicht mehr wissen, was wir geplant haben, sonst würde es unser gesamtes Leben bestimmen. Leider hat das Nicht-Wissen aber auch den Nachteil, daß sich manche dann ständig davor fürchten - wie du. Wenn du dich mit dem Thema Leben nach dem Tod näher beschäftigst, wird sich deine Einstellung zum Tod automatisch ändern. Vor dem, was wir kennen, müssen wir keine Angst haben.
> Jetzt wäre ich froh, wenn ich mal einen Tag verbringen könnte,
> ohne daran denken zu müssen, dass es der letzte sein könnte!
> Denn das zieht einen so nach unten und raubt richtig Lebensqualität!
Es ist die Angst, die dir Lebensqualität raubt. Aber Angst kann nur dort existieren, wo Unwissenheit herrscht. Deshalb macht es keinen Sinn, das Thema zu verdrängen und davon wegzulaufen. Besser ist es, das Thema aufzunehmen und das Unwissen in Wissen zu verwandeln, dann verschwindet auch die Angst.
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Hallo, ich habe hier heute mal reingeschaut, weil ich seit letzter Zeit auch solche Probleme mit dem Tod habe. Ich bin erst 17 Jahre alt, aber dennoch muss ich oft weinen bei dem Gedanken an den Tod. Dabei geht es nicht nur um meinen eigenen Tod, sondern auch aller Freunde und Verwandten. Ich habe so Angst, dass ich mich eines Tages von ihnen verabschieden muss und ich sie dann nicht wieder sehe. Es fällt mir einfach so schwer zu akzeptieren, dass das Leben irgentwann zu ende geht. Ich bin zwar christlich, aber ich habe eine so große Angst, dass alles mit dem Tod endet. Ich weiss nicht was ich machen soll. Dieser Gedanke macht mich oft so unglücklich, auch wenn es mir gerade noch gut ging. ICh wünschte ich könnte irgentetwas dagegen tuen
Viele Grüsse
Christian
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Hallo Christian,
> Hallo, ich habe hier heute mal reingeschaut, weil ich seit letzter
> Zeit auch solche Probleme mit dem Tod habe.
Das ist in deinem Alter völlig normal. Lies dir doch mal bitte diese Diskussion durch, da geht es um das gleiche Thema: http://www.geistigenahrung.org/ftopic18700.html
> Ich bin erst 17 Jahre alt, aber dennoch muss ich oft weinen
> bei dem Gedanken an den Tod. Dabei geht es nicht nur um
> meinen eigenen Tod, sondern auch aller Freunde und Verwandten.
Das sind ganz normale Verlustängste, die jeder einmal durchmacht. Das ging mir in deinem Alter ganz genauso. Mein erster Weg damit umzugehen, war Verdrängung, aber das klappte nur eine Zeit lang...
> Ich habe so Angst, dass ich mich eines Tages von ihnen
> verabschieden muss und ich sie dann nicht wieder sehe.
Du wirst sie in jedem Fall wiedersehen, keine Sorge. Der Tod ist kein Abschied, sondern nur ein Übergang und drüben sehen wir uns alle wieder.
> Ich bin zwar christlich,
Ja, das war ich auch mal. Heute weiß ich, daß das ein geistiges Gefängnis war, das mich von selbstständigem Denken abhielt. Solange man an solch gefährlichen Unsinn wie Sünden und Höllenqualen glaubt, kann man nicht wirklich frei über das Leben nach dem Tod nachdenken..
> aber ich habe eine so große Angst, dass alles mit dem Tod endet.
Es wird dir wenig nützen, wenn ich dir erzähle, daß damit keinesfalls etwas endet. Im Gegenteil, danach geht's erst richtig los...
> Ich weiss nicht was ich machen soll. Dieser Gedanke macht mich
> oft so unglücklich, auch wenn es mir gerade noch gut ging.
> ICh wünschte ich könnte irgentetwas dagegen tuen
Das kannst du und du hast bereits damit angefangen. Beschäftige dich mit dem Leben nach dem Tod, versuche herauszufinden, woher du kommst, was du hier machst und wohin du gehst. Je mehr du erfährst, umso mehr weicht die Angst erzeugende Ungewißheit dem Wissen, daß der Tod kein größeres Problem ist, als nach der Vorstellung das Kino zu verlassen...
Du kannst ja mal meine Beiträge hier im Forum lesen, ich habe darüber einiges geschrieben. Allerdings bleibt es deine Aufgabe, das Geschreibsel zu bewerten - blind glauben solltest du nie.
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hallo Kiki
Ich habe in etwa die gleichen Gedanken wie du. Bin schon 44 und je älter ich werde um so grauenhafter und mich beherrschender wird die Angst. habe mir schon überlegt mein Leben vor dem 50igsten zu beenden, damit die Angst getötet ist. Menschen mit denen ich darüber rede, versuchen meine Angst herunterzureden- funktioniert aber nicht. Ich kann auch nicht begreifen, wie Mensch mit der Gewissheit leben können, einmal zu sterben und mit zunehmendem Alter wird diese Tatsache immer mehr zum Gefängnis. Hatte keine lebensbejahenden Startbedingungen, und habe sie auch heute teilweise noch nicht.
Oft, wenn ich im Bett liege und ich ein wenig froh bin, kommen Gedanken an das Altwerden und der damit verbundene Tod. Ich muss dann schrecklilch weinen und mir wird übel
Würde an einem Kontakt mit dir freuen Lisi
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Hallo kiki
Habe die gleichen Gedankengänge wie du. Jeden Tag überkommt mich die Angst vor Tod und je älter ich werde um so tiefer und schmerzhafter ist dieser Zustand. Ich möcht die Jahre aufhalten um dem Tod zu entgehen- geht natürlich nicht. Ich bin 44 habe kein leichtes Leben hinter mir und vor mir steht auch kein so angenehmes. Habe mit Kollegen (habe fast keine) darüber geredet- bekomme aber nur leere oder für mich nicht greifbare Antworten. Menschen die keine Angst vor dem Tod haben sind mir sonderlich. Würde milch freuen von dir zu hören.
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