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Hallo Hans-Jörg!
Ist aber das was Du da vorschlägst nicht genau kontraproduktiv?
Je mehr das Alter und der Tod bekämpft werden, desto größer wird die Ablehnung und die Angst davor. Wenn wir heute mit großem medizinischem Aufwand alle 500 Jahre alt würden - wäre dann die Angst vor dem Tod kleiner und der selbst weniger bitter
Schau' Dir die Geschichte der Struldbrugs in 'Gullivers Reisen' an...
Und, da offenbar dieser Aufwand nicht für alle betrieben werden könnte - gäbe es dann nicht die heftigsten Kämpfe darum, wer zu diesen 'Wohltaten' Zugang hat?
Der Tod gehört nun mal zum Leben, und ihn mit aller Kraft hinauszuschieben und die Augen davor zu verschließen ist für mich eigentlich kein primäres Lebensziel - im Gegenteil, es verhindert letztlich das eigentliche Leben...
Lebensfrohe Grüße
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Hallo Hans Jörg!
Wenn man sich ausschließlich mit seinem Körper identifiziert ist der körperliche Tod natürlich eine Katasptrophe. Aber stell Dir mal die einfache Frage: Wer bist Du? Kannst Du Deine Existenz wirklich auf Deinen Körper reduzieren? Oder dient der Körper nicht vielleicht als Werkzeug für Dich?
Vergleiche mal folgende Fragen:
"Ich habe einen Körper"
"Ich bin der Körper."
Und jetzt ersetze mal das Wort Körper durch Esel.
Lustig, was?
Du wirst mir doch zustimmen, daß Du als 6 jähriges Kind das gleiche ICH-Bewußtsein hattest als heute. Aber war das auch der selbe Körper? Fazit: Der Körper verändert sich und vergeht schließlich. Dein wahres ICH (Seele,Geist) besteht weiter.
Paramahansa Yogananda hat eine wunderbare Schrift über das Leben nach dem Tod verfasst.
| Zitat: |
Das Leben nach der Wandlung - Jenseits
Nach dem Tode sind wir noch im Astral- und Kausalkörper eingeschlossen!
Wenn ihr sterbt, zerfällt der physische Körper aus 16 Elementen, doch die 19 Elemente eures Astralkörpers bleiben bestehen. Wo sind dann aber all die Seelen, die diese Erde verlassen haben? Sie schweben irgendwo im Äther. «Das ist unmöglich», meint ihr. Wir wollen daher ein Beispiel anführen: Wenn ich einem primitiven Höhlenbewohner erzählte, daß man Musik aus dem Äther hören kann, würde er mich auslachen oder sich vielleicht auch fürchten. Wenn ich ihm dann aber ein Radio brächte und einen Sender mit Musik einstellte, wurde er die Wahrheit meiner Behauptung nicht länger bestreiten können. Ebenso könnte ich euch jetzt zeigen, daß astrale Wesen im Äther umherschweben, und niemand würde es in Abrede stellen können. Die Astralwelt ist unmittelbar hier, hinter der grobstofflichen Schwingung des physischen Kosmos... |
weiterlesen
Liebe Grüße
Mukunda
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Hallo Wu,
es mag schon sein, dass das Leben um so kostbarer wird, je länger es dauern kann. Mal abgesehen von der möglicherweise tatsächlich zunehmenden Angst, fände ich das gar nicht so schlecht.
Ich meine, was kann schon wertvoller sein, als das Leben selber (jedes Einzelnen)?
Es geht ja auch nicht nur um die Angst, ich möchte nicht, dass es einst zu Ende geht, vielleicht dann niemals wieder irgendetwas sein wird.
Auch am alt sein bzw. am gealtert sein, ist nun wahrlich nichts Schönes zu finden, so wie eine HIV-Infektion ebenfalls für gar nichts gut ist.
Beide „Krankheiten“ haben übrigens erstaunlich viele Gemeinsamkeiten. Sie schwächen z.B. das Immunsystem so lange, bis dadurch an einer anderen Krankheit erkrankt und gestorben wird.
Um die Angst und den Schmerz beim Verlust des Lebens klein zu halten, den Tod wieder noch häufiger (alltäglicher) zu machen – wie vor hunderten von Jahren – kann wohl niemandem Ernst sein!
Nur auf ein Danach zu hoffen, ist mir zuwenig.
So wie es sicher nicht verkehrt sein dürfte, den Welthunger, Kriege, Seuchen etc. zu bekämpfen, sollte auch dem Altern systematisch zu Leibe gerückt werden.
Der Einteilung in gute und schlechte Krankheiten bzw. natürliche und unnatürliche Todesursachen kann ich nichts abgewinnen. Das Resultat ist stets dasselbe.
So wie ein Arzt die Pflicht hat, einem verletzten Menschen zu helfen, wenn er kann, sollte auch der Staat die Pflicht haben, das Sterben so lange es geht herauszuzögern. Und eben nicht in dem Sinne das Siechtum an Schläuchen angeschlossen 6 Monate zu verlängern, sondern die Jugend und die Gesundheit um nahezu jeden Preis zu erhalten.
Prinzipiell könnte eine solche Möglichkeit wohl irgendwann allen Menschen zugänglich gemacht werden ...... hier die Forschung zu blockieren, z.B. ein Medikament gegen AIDS lieber nicht zu entwickeln, weil es zunächst für die meisten Menschen zu teuer werden könnte, dürfte kaum einem sinnvollen Solidaritätsempfinden entspringen.
Einem Verhungernden zu erklären, es komme doch eher auf die Qualität seiner letzten Nahrung an, als auf die Quantität ......
Hallo Mukunda,
nun ja, ich halte mich wohl für einen Teil des Esels.
Ich hoffe durchaus, mehr zu sein, doch als Pessimist gehe ich einfach von der schlechtesten Möglichkeit aus.
Auch egal was wir nun tatsächlich sind, sollte man nicht in diesem „Spiel“ alle gegebenen Chancen nutzen ......?
Wenn wir hier Möglichkeiten verschenken, was werden wir auf dem nächsten Level wieder alles ungenutzt vergeuden.
Was wenn Du doch nur (D)ein Gehirn bist und das Bewusstsein legendlich eine Illusion?
Solange man lebt, stört das kaum ...... doch den Tod zu akzeptieren, ihn gleichgültig hinzunehmen, nicht einmal zu versuchen, ihn aufzuhalten, wenn es doch vielleicht machbar wäre ......?
Mein Statement ist klar!
LG Hans-Jörg
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Hallo liebe Freunde,
vor zwei Jahren ungefähr wies mich mein Arzt darauf hin mich unter Beobachtung zu nehmen, da er sich lt. einer Laboruntersuchung eines Abstrichs sorgte das Krebs bei mir zum Ausbruch käme. Mein Herz sackte erstmal in die Hose und ein dicker fetter Kloß machte sich daraufhin im Hals breit. In meiner Familie ist der Tod durch Krebs keineswegs unüblich. Meine Mutter, meine Tante, meine Oma, mein Opa - mit diesem Hintergrund war diese Nachricht vom Arzt natürlich etwas hart zu nehmen. Wochenlang fiel ich gedanklich immer wieder auf diese Todesfälle zurück; täglich holten sie mich ein. Bis sich herraus kristallisierte, das meine Angst lediglich der Tatsache galt mein Leben zu verlieren - nicht die Angst vor dem Tod selbst - dauerte es schon eine Weile. Ich sah zu dem Zeitpunkt eindeutig, das ich nicht willig bin unerledigte Dinge einfach so durch die Angst bei Seite zu schieben. Ich bin der festen Überzeugung gewesen, je weiter ich mich in diese Angst reinversteife, desto eher die Chance mich selbst aufzugeben. Das konnte und wollte ich nicht zulassen. Ziemlich schnell war die Angst Dinge nicht mehr tun zu können weggewischt. Sich noch weiter in den Kreis der Angst hinein zu ziehen, sich selbst verrückt zu machen, ist der Genesung m.E. nicht gerade dienlich.
Halbjährlich galten meine Arztbesuche der Beobachtung der Diagnose. Im Dezember vergangenen Jahres diagnostizierte mein Arzt mir dann vollste Gesundheit.
Ich lebe - heute bewusster denn vor zwei Jahren
Für mich ist es schon ein Unterschied Angst vor dem Tod zu haben oder Angst davor zu haben nichts mehr machen zu können zu Lebzeiten.
Das eine kann ich nicht ändern - den Tod.
Was ich aber ändern kann, nämlich mein Leben, das ändere ich!
Lieben Gruss
Gaby
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Hallo Gaby,
Du hast Recht, man sollte soviel wie möglich zu Lebzeiten tun, solange man es kann.
DAs Problem ist nur, daß der Gedanke an den Tod mich in allem paralisiert...Wie kann ich es ändern? Habe schon viel probiert....
Vielleicht kannst Du mir helfen, Du hast es glaube ich geschafft....
Danke Dir.
Gruß
Markus
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