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(wie sie das übrigens im Schlaf sowieso bei jedem macht, dann ist es uns nur nicht bewußt).
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@joan: Was macht unsere Seele dann wenn wir schlafen? Bleibt sie bei uns oder "geht" sie weg.
Ich beneide Dich um Dein Wissen
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hallo
ich bin erst 13 jahre alt und habe änliche symtome wie marcus.
ich kann manchmal auch garnicht mehr einschlafen , weil der gedanke vom hellen leeren raum nicht enden will.
ich habe schon einmal überlegt mich in psychische behandlung zu gehen, aber da ich personnen kenne die damit gut klarkommen will ich es auch ersteinmal aleine versuchen. bisher will ich versuchen möglist gesund zu leben und das leben voll auszuschöpfen (dann hat man am meinsten davon).
und an alle die das selbe problem quält: immer daran denken das man froh sein kann überhaupt auf der welt zu sein, denn niemand würde euch vermissen wenn ihr nicht da wärt. ihr dürft nicht zu oft an den gedanken denken sonst wird das leben nurnoch negativ!
vieleicht kann man ja mal was mit seinen freunden oder kollegen unternehemen und spaß haben um seine probleme für einen augeblick zu vergessen.
denkt einfach mal daran was euer sinn für das leben auf der erde ist, vieleicht werde ich mal großer schlagzeuger oder handball oder berühmt, aber eines weiß ich später werde ich meinen kinder und enkel die ängst nehemen(werde es wenigstens versuchen).
jeder von euch sollte sich einen sinn fürs leben suchen damit es wieder lebenswert wird.
ich hoffe wir werde alle lange leben
grüße an alle die das selbe problem quählt (wir sind brüder im glauben)
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Hallo Hummelbiene,
> Wir kommen und wir müssen gehen kein Mensch
> weiss genau wohin dieser weg führt
Ich vermute, er führt letztendlich zu dem zurück, was üblicherweise Gott genannt wird. Wir sind Teile davon und letztendlich wollen wir alle wieder zurück.
> Frage mich oft nach dem Sinn des Lebens immer
> warum wie so und wie usw.
Der Sinn des Lebens ist zu Leben.
Wir sind meiner Meinung nach aus mehreren Gründen hier: Zum einen, um Erfahrungen zu sammeln, zum anderen um zu lernen, Liebe in allem auszudrücken, was wir tun und denken.
> hilft das keine Ahnung ich bin nur ein ganz
> kleiner Krümmel auf dieser welt
Ja, aber zusammen mit den vielen anderen Krümeln hier auf der Welt gibst du einen tollen Kuchen ab.
Ich will damit sagen, daß du nicht allein bist, sondern ein Teil eines größeren Ganzen, zu dem wir alle gehören.
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Hallo Kiki,
ich habe deinen Beitrag gelesen und mich darin 100 % wiedererkannt. Ich denke auch schon seit längerem über eine Therapie nach, kann mich aber nicht so wirlklich dazu durchringen. In meinem Umfeld ist niemand, der mich wirklich versteht. Ich fühle mich verrückt! Ich habe erst vor zwei Wochen versucht mit meinen Eltern darüber zu reden und bin in Weinkrämpfen ausgebrochen. Sie verstehen aber auch nicht wirklich worum es dabei geht. Dieses Gefühl ist einfach schrecklich. Ich wache nachts auf und weiß, dass ich irgendwann sterben werde. Es ist die Angst vor dem nicht mehr da sein. Als ich 12 Jahre alt war hatte es zum ersten Mal angefangen. Es war teilweise so schlimm, dass ich damals schon tagsüber vorm Fernsehen in tränen ausgebrochen bin, weil dort eine Beerdigung vonstatten ging. Nachdem ich es ein paar Jahre lang unterdrückt habe, kam es aber irgendwann wieder. Dann halt nur Nachts. Damit konnte ich bisher auch ganz gut leben, weil es mich tagsüber nicht betroffen hat. Ich konnte das Gefühl am Tag einfach nicht mehr nachempfinden. Seit einem Monat ist es allerdings wieder soweit, dass ich es mit in den Alltag nehme. Ich sitze auf der Arbeit und denke: "Irgendwann werde ich nicht mehr hier sein." Und mich überkommt dieser schauer, diese Panik davor. Ich habe das Gefühl ich drehe durch. Ich möchte nur nicht mehr dieses Gefühl haben. Ich möchte, dass ich wieder nicht mehr nachempfinden kann, dass ich manchmal die Attacken habe.
Mich würde interessieren, ob dir die Therapie hilft bzw. schon geholfen hat?
Gruß
Sandy
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Hallo Sandy,
> Dieses Gefühl ist einfach schrecklich. Ich wache nachts auf
> und weiß, dass ich irgendwann sterben werde.
Die Angst vor dem Sterben ist etwas ganz natürliches. Sie entsteht aber nur, weil wir nicht wissen, wie es nach dem Sterben weitergeht. Wenn du das herausfindest, verschwindet auch die Angst.
> Es ist die Angst vor dem nicht mehr da sein.
Du wirst aber nach wie vor da sein. Nicht hier in der physischen Realität, aber in der nichtphysischen. Wir sehen das Leben hier immer als den Normalzustand an und das was danach kommt, als etwas schlimmes oder besonderes. Tatsächlich ist es umgekehrt - unsere eigentliche 'Heimat' ist in der nichtphysischen Realität. Hier sind wir nur, weil es uns etwas bietet, das es auf der anderen Seite so nicht gibt: Erfahrungen, Emotionen und die Möglichkeit sehr schnell zu lernen. Unser phyisches Leben ist wie ein Kinobesuch - man geht hinein, versinkt im Film, leidet mit, lacht mit, regt sich auf, freut sich und vergißt die Realität draußen. Irgendwann ist der Film aber fertig und man geht wieder hinaus in die echte Realität. Die Erfahrungen nimmt man mit, nichts geht verloren.
> Ich sitze auf der Arbeit und denke: "Irgendwann werde ich nicht
> mehr hier sein."
Je nach Arbeit kann das ja durchaus positiv sein.
> Ich möchte nur nicht mehr dieses Gefühl haben.
Da gibt es einen einfach Weg: Beschäftige dich mit dem Leben nach dem Tod. Je mehr du erfährst, umso weniger Angst wirst du davor haben. Ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen. Ich hatte früher auch mal solche Phasen, aber heute habe ich keine Angst mehr vor dem Tod, weil ich relativ gut weiß, wie es danach weiter geht.
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