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Liebe DaNa,
das kenne ich von früher auch: das Aufwachen nachts und dann der Gedanke - sterben muß ich auch noch.
Heute ist das vorbei. Ich habe - jetzt - keine Angst vor dem Tod. Ich habe mich allerdings sehr viel damit beschäftigt und dabei entsteht dann ein sicheres Wissen, das man vielleicht nicht naturwissenschaftlich beweisen kann, das aber für mich dennoch sicher ist.
Lies mal die Baha'i-Schriften zum Tod, die Deas hier im Forum vorgestellt hat. Ich bin keine Baha'i, aber das, was dort steht, kann ich unterschreiben.
Lieber Herzlich,
danke für den Link zu den Baha'i Treffen im Ammersee-Gebiet. In der Nähe wohne auch ich, ich werde bestimmt mal auftauchen.
Inanna
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Liebe Inanna ,
herzlichen Dank für Deine Antwort & Du bist herzlich eingeladen .
Wenn Du magst, kannst Du mir per PN Deine Mailadresse zukommen lassen, so dass ich Dir unsere aktuellen Termine mitteilen kann.
Liebe Grüße,
Herzlich
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ich habe mit Interesse die Email gelesen, dass unser Dasein auf der Welt nur die physische Phase von etwas Groesserem ist. Aber wenn es so waere, was war denn dann bevor die Menschen auf der Welt existierten?
Jane.
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Hallo Jane,
Die physische Welt ist im Grunde wie ein Freizeitpark. Eigentlich leben wir außerhalb, aber für einige Zeit tauchen wir ein in eine andere Realität, um dort Erfahrungen zu sammeln. So gesehen wäre die Frage identisch mit "Was war, bevor der Freizeitpark gebaut wurde?". Nunja, wir waren in anderen Parks oder sammelten anderswo unsere Erfahrungen...
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Liebe Jane,
ja, das ist eine der großen Fragen dieser Welt.
Für mich gilt folgende Geschichte:
Gott, der die absolute Vollkommenheit ist (was Entwicklung ausschließt) wollte sich dennoch entwickeln, verändern.
Lichtwellen (Gott) durchströmten das All und schufen die Formen, alle Formen, alle Energien, alle "Materie".
Abgetrennt von Gott wurden seine Lichtfünkchen in Körper versenkt, sie waren die Seele der Menschen (und vielleicht auch aller Lebewesen). Sie waren abgetrennt von Gott und doch waren sie auch die Verbindung mit Gott.
Und die Lebewesen, die Menschen, machten unendlich viele Erfahrungen, und die Seelen machten diese Erfahrungen mit in unendlichen Formen und Gestalten.
Und Gott, denn letztendlich ist für mich alles Gott, nahm teil an den unendlichen Erfahrungen des Lichtes in der Materie. Und veränderte sich. Gott entwickelte sich. Gott braucht zu seiner Entwicklung uns Menschen, mich. Und wir haben das Ziel, irgendwann am Ende des Tanzes der Formen wieder zu münden in Gott.
So wie das Bächlein zum Fluß wird, an schroffen Berghängen, an lieblichen Weiden, an großartigen Städten vorbei fließt, vielleicht auch an stinkenden gedüngten Feldern, an Fleischfabriken, an Chemiefabriken mit scheußlichen Abwässern und ins Meer mündet, sich dort auflöst in etwas Größerem.
Das ist mein Glaubensbekenntnis. Und falls es stimmt, dann war und ist immer nur Gott. Du bist Gott, ich bin Gott, das Glas, aus dem ich trinke ist Gott, meine Katze ist Gott. Es gibt nichts anderes. Nur den Tanz der Erscheinungen, mit dem wir mitanzen können, oder von dem wir gebeutelt werden ...
Schwer zu verstehen? Ich hab ja auch jahrzehntelang daran herumgebastelt.
Inanna
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