entwicklung durch kiffen?


da geb ich dir zu recht, es ist wirklich sehr sehr schwierig (zumindes für mich und die menschen in meinem umfeld) die alltäglichen kleinen wunder zu realisieren und zu verinnerlichen. das bsp. mit dem grashalm und der geteerten straße kenn ich und finde es (auch) sehr bewundernswert wie der grashalm zu solchen kräften kommt.
glaub mir, ich bemühe mich sehr die großen und kleinen wunder wahrzunehmen aber es ist halt nicht einfach.

ich weiß nicht ob du mit marijuana bereits erfahrung gesammelt hast aber es gibt dinge im bekifften zustand die sind einfach besser/anders. zb. nimmt man musik ganz anders und intensiver wahr, nahrung schmeckt viel besser und anders und sex fühlt sich meistens (nicht immer!!!) viel besser an. auf dauer seh ich genau hier das hauptproblem. es ist auch jetzt schon so, dass ich mir zu oft denke im bekifften zustand würde es schöner/intensiver sein und wenn ich so weiter mache wird es sicherlich nicht besser.

abgesehen davon denk ich mir, wird mich das kiffen nur davor hindern das "eigentlich" bzw. das "wahre" für mich zu begreifen. trotz allen muss ich sagen hat es mir geholfen einiges zu erkennen auch wenn ich mir z.t. nicht sicher bin ob eben die natürliche entwicklung oder das kiffen dafür verantworlich ist.

cu pain
es ist schwierig sich das selbst einzugestehen aber das kiffen ist für mich sicher z.t. eine flucht aus der realität und dem alltag. wenn ich z.b. pc games spiele, fantasy bücher oder filme sehe kann ich für stunden abschalten und somit in eine andere "welt" tauchen. in einem kleinen ausmaß (so ca. 2 mal im monat) würde ich es nicht schlimm finden aber wenn das halbe wochenende oder manchmal sogar das ganze wochende beansprucht ist das einfach zu viel!

vereinsamen tue ich allerdings nicht. will das nur klarstellen weil es oft personen gibt die durch ständiges pc spielen sich total von der außenwelt abtrennen.

sorry für den 2ten post
cu pain
Pain hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Meinst Du wirklich Du kannst das im Griff behalten ? Wenn es Dir "nüchtern" auch gut geht, dann brauchst Du das doch gar nicht....würde ich jetzt mal so sagen.

im griff hab ich mich nicht wirklich da ich meiner vorstellung zufolge zuviel kiffe. das es mehr wird kann ich mir allerdings nicht vorstellen.
brauchen würde ich vielleicht nicht sagen aber ich sehne mich sehr danach. es ist halt einmal so das du im bekifften zustand eine viel stärkere gefühlswahrnehmung hast und das du sehr gut im moment leben kannst.

cu pain


Stärkere Gefühlswahrnehmungen bekommst Du auch im nüchternen Zustand, Du mußt Dich nur darauf einlassen.

Fehlt Dir etwas...? Ich vermute mal, dass Dir etwas ganz wichtiges fehlt...Bei mir war es damals die Neugierde, der Gruppenzwang und das Gefühl einsam zu sein.... nun kann ich aus meinen bereits längst zurückliegenden Erfahrungen das nicht mehr so 100% sagen oder beschreiben, aber ein sehr guter Freund von mir, der selbst über Jahre geraucht hat, sagte mir das auch....er ist seit einigen Jahren davon weg und lebt sein Leben heute sehr bewusst...er hat erhebliche Gesundheitliche Probleme, allerdings war es bei ihm nicht nur das "Rauchen".

Und ich finde es lobenswert, dass Du darüber schreibst und vor allem, das Du weißt wie es aussieht, Du scheinst Dich selbst bereits gut einschätzen zu können, nutze das und höre damit auf !...Du bist auf dem besten Weg, Deinen Horizont zu erweitern...ohne bekifft zu sein...

alles liebe
Luna
pain, verherrlichst du auf irgendeine art nicht auch die droge? UND REGST dadurch vielleicht auch jemanden an?
HÄNDE WEG kann ich nur jedem sagen, der neugierig geworden ist.

katharina
Liebe Freunde

Da kann ich Katharina nur voll und ganz zustimmen.
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"Die Erde ist nur ein Land und alle Menschen sind seine Bürger"
Bahà'u'llàh
Pain hat folgendes geschrieben:

ich weiß nicht ob du mit marijuana bereits erfahrung gesammelt hast aber es gibt dinge im bekifften zustand die sind einfach besser/anders. zb. nimmt man musik ganz anders und intensiver wahr, nahrung schmeckt viel besser und anders und sex fühlt sich meistens (nicht immer!!!) viel besser an. auf dauer seh ich genau hier das hauptproblem. es ist auch jetzt schon so, dass ich mir zu oft denke im bekifften zustand würde es schöner/intensiver sein und wenn ich so weiter mache wird es sicherlich nicht besser.


Genau das hast du auch wenn du dein Bewsusstsein stärker trainierst und deine Sinne ebenso. Ich nehme z.B. Musik auch ganz anderst wahr weil ich mich damit auch beschäftige (Instrument spiele und Produziere). Im Kifferzustand hat man diese Fähigkeiten halt einfach ohne im nüchteren Zustand zu trainieren, aber ich sage dir wenn du das alles nüchtern kannst dann ist das geistlich wie auch körperlich gesunder (du wirst halt auf ein oder 3 farbige Männchen, die vor dir rumtanzen, verzichten müssen) [/b]
Zitat:
pain, verherrlichst du auf irgendeine art nicht auch die droge? UND REGST dadurch vielleicht auch jemanden an?


es gibt zwar auch positive aspekte in meinen augen aber verherrlichen würde ich nicht sagen. ich will natürlich niemanden dazu verleiten drogen zu konsumieren und rate auch jeden sehr VORSICHTIG zu sein.

cu pain

ps: wenn ich marijuana verherrlichen sollte, verabscheue ich es mindestens ebenso
Liebe Leute,

den einzigsten "positiven" Aspekt, den ich an Haschisch/Gras erkennen kann, ist die momentane Tatsache, das durch den Genuss dieser Droge bei einigen Krebserkrankungen die Schmerzen besser ertragen werden können, als mit handelsüblichen Medikamenten. Un wenn sich die medizinische Forschung mehr auf die medizinische Wirkung von THC konzentriert, wird`s vielleicht auch mal ein Medikament geben, das Krebspatienten hilft ohne das diese zur Schmerzbewältigung in die Illegalität abdriften müssen.

Ansonsten: Jede Art von Droge ist sicherlich ein Gefährt, um über eigene Minderwertigkeiten, eigene Probleme hinwegzukommen. Manche Drogen sind dabei ein Gefährt, um über den eigenen Horizont hinweg zu sehen - aber, diese Drogen machen süchtig, bauen das eigene Realitätsgefühl ab, verändern die Psyche, sind somit gefährlich. Besser ist es, mit wachem Bewusstsein sich selbst und seine Umwelt zu erforschen, mit den geistigen Techniken von Meditation und Gebet sein Bewusstsein zu erheben - garantiert ohne Nebenwirkungen.
Hallo Pain,
zu deiner Frage: nein, ich habe keine Erfahrung mit Marihuana. Habe allerdings auch nie das Gefühl gehabt, dass ich das unbedingt brauche. Natürlich auch immer die Angst sich abhängig zu machen. Ich finde es ist schon so wie Krabby sagt, dass man dieses Bewusstsein auch trainieren kann. Ich war früher auch mal eine Zeit lang beim Yoga. Da war zum Schluss immer Tiefenentspannung mit leiser Hintergrundmusik. Da habe ich manchmal so abschalten können, dass ich das Gefühl hatte, dass ich schwebe. Auch wenn ich mich jetzt total entspannen will, lege ich mich hin und entspanne mich bei Musik (meistens Enya) und kann mich da total wegträumen. Kann mir nicht vorstellen, dass es mit Drogen noch besser gehen soll, denn bei Drogen hat man dann ja auch immer das Erwachen in den Alltag, ohne das sich bei dir was geändert hat. Wenn du das schöne Gefühl ohne Drogen schaffst, hast du ja meist etwas an dir oder deiner Lebenseinstellung geändert. Das bringt dir natürlich auf Dauer mehr. Ganz abgesehen davon , dass es gesünder ist als Drogen und dich auch finanziell nicht belastet. Probier es mal ohne. Man kann es wirklich trainieren. Du wirst dann auch merken, dass sich dein Leben positiv verändert. Natürlich geht das nicht von heut auf morgen. Aber kleine Schritte führen ja bekanntlich auch zum Ziel!

Liebe Grüße
Kiki
Zitat:
Ich finde es ist schon so wie Krabby sagt, dass man dieses Bewusstsein auch trainieren kann.

davon bin ich vollkommen überzeugt aber es ist halt sehr schwierig (zumindest für mich).
bis jetzt habe ich mich noch nicht intesiv genug damit beschäftigt geschweige denn yoga oder dergleichen praktiziert.
werde mich aber in nächster zeit sicherlich viel stärker mit diesen thema auseinandersetzen.

cu pain
der letzte gast post war natürlich ich^^