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Im Nachtprogramm von Phoenix gab es in der letzten Woche einen Beitrag: Ein englischer Forscher hat anhand der Aussagen der Genesis versucht, den genauen Ort des Garten Eden zu bestimmen - und hat damit Erfolg gehabt: DER GARTEN EDEN LAG IM IRAN - genauer gesagt, dort, wo sich heute die Stadt Täbris befindet.
Die vier in der Genesis genannten Flüsse befinden sich um die Ortsbestimmung herum - Euphrat und Tigris sind bekannt, der Fluss Kish und der Fluss Giron lassen sich durch noch vorhandene Orts- und Bergnamen identifizieren.
Die Bedeutung der Genesis ist übrigends durch den Forscher neu gefasst worden: Das Paradies war danach der Zustand vor der Sesshaftigkeit des Menschen. Mit Beginn des Ackerbaus endete die "paradiesische Zeit"; insoweit verständlich, weil der Beginn von Ackerbau und Viehzucht als Beginn der Entwicklung bis hin zur heutigen Zivilisation angesehen werden kann. Und unbestritten: Die von Menschen erdachte und erwirkte Zivilisation ist das Gegenteil eines Paradieses... Wir wissen, das die Welt Milliarden Jahre alt ist. Setzen wir den Beginn von Ackerbau und Viehzucht als Zeitmarke für die Vertreibung aus dem Paradies fest, haben Bibel und Genesis trotzdem recht: Die Menschheitsgeschichte ist doch nur etwas mehr als 6.000 Jahre alt....
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Lieber Thomas!
| Zitat: |
| Die Bedeutung der Genesis ist übrigends durch den Forscher neu gefasst worden: Das Paradies war danach der Zustand vor der Sesshaftigkeit des Menschen. Mit Beginn des Ackerbaus endete die "paradiesische Zeit"; insoweit verständlich, weil der Beginn von Ackerbau und Viehzucht als Beginn der Entwicklung bis hin zur heutigen Zivilisation angesehen werden kann. Und unbestritten: Die von Menschen erdachte und erwirkte Zivilisation ist das Gegenteil eines Paradieses... |
Ganz so neu ist diese Deutung nicht - sie ist schon vor über 40 Jahren von vielen
fortschrittlicheren Theologen vertreten worden - das Problem dabei ist allerdings,
dass die Zeit der 'Jäger- und Sammlerkultur' auch nur in der rückwärtsgewandten
romantischen Phantasie so 'paradiesisch' erscheint. Die Menschen wussten sehr gut,
warum sie die Sicherheit des eigenen Ackers den Unwägbarkeiten des Nomadenlebens
vorzogen. Die nordamerikanischen Indianer z.B. haben trotz ihrer meist wandernden
Lebensweise in der warmen Jahreszeit jeden verfügbaren Flecken Boden zum Anbau
von Nutzpflanzen genutzt...
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Hallo ihr zwei,
diese Deutung passt m.E. sehr wohl gut mit in den Sündenfall. Ich sehe allerdings nicht den Ackerbau selbst als Auslöser des sterbenden Paradies', vielmehr den Drang nach "mehr" - die Gier aus der auch Neid entstehen kann. Somit sehe ich den 'Handel' als die eigentliche verbotene Frucht.
Was auch wieder sehr gut zu dem Beispiel mit den Münzwechslern passt. "Für mich" reiht sich so eines zum anderen; macht mir auch die Bibel verständlich und klärt meinen Wunsch nach einem Leben ohne schnöden Mammon.
Lieben Gruss
Gaby
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Hallo Leute,
Dazu passt auch das "böse" Geld.
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Liebe Freunde!
Könnt ihr mir bitte erklären was in der Zeit vor dem Ackerbau - also vor ca 6000 Jahren so paradiesisch war? Die Wissenschaft ist sich wohl einig, daß die Menschheit zu dieser Zeit noch ein sehr primitives Bewußtsein hatte. Das widerspricht sich doch mit der klassischen Vorstellung vom Paradies, wo nach meinem Verständnis das kollektive Bewußtsein der Menschheit und das universelle (göttliche) Bewußtsein (noch) nicht getrennt waren.
Würde mich wirklich interressieren diese Theorie!!!
Liebe Grüße
Mukunda
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