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Aus den Gebeten der Mevlevi












Zitat:
Im Namen Gottes, des Barmherzigen, des Erbarmers.

Oh unser Gott, Du bist Frieden und von Dir kommt aller Frieden, und zu Dir, oh Frieden, kehren wir schliesslich zurück.

Oh unser Herr, Du erquickst uns mit Deinem Frieden. Lass uns Deinen Garten betreten, Deinen Palast des Friedens.


Quelle: http://www.mevlana.ch/de/texte/evradiserif.htm
(Edit Deas, siehe http://www.geistigenahrung.org/ftopic3044.html )
Hallo Zahra,

Mevlevi ist derselbe, den man auch Maulana Rumi nennt oder ist das wer anderer?

Danke für die schönen Zeilen.

Liebe Grüße,
Deas
okay, meine Unwissenheit hat sich wieder einmal offenbart, aber ich hatte wenigstens den richtigen Riecher hier ist was ich gefunden habe:

Die Mevlevi-Tariqa (Mevlevi-Derwisch-Orden) ist eine der bekanntesten Tariqas, ihre Entstehung geht zurück auf den islamischen Mystiker Jalal ad-Din Rumi (1207-1273) aus Konya (Türkei).

Die Anhänger des Mevlevi-Ordens werden auch die tanzenden Derwische genannt, weil ihr Dhikr (Sama; türkisch Sema) oberflächlich gesehen darin besteht, durch kreisende Bewegungen in Ekstase zu geraten. Für einen außenstehenden Betrachter erscheint diese Zeremonie wie eine schöne Aufführung, die einem Ballett sehr ähnlich ist. Für die Mevlevis handelt es sich aber dabei, wie bei jedem Dhikr, um eine Form des Gebets, in der man die Möglichkeit hat, sich der Welt komplett zu verschließen und Gott näher zu kommen.

Jalal ad-Din Rumi hat selbst nie das Interesse daran, eine große Anzahl an Derwischen zu leiten oder einen Orden zu organisieren. Erst unter seinen unmittelbaren Nachfolgern wächst die Mevlevi-Tariqa enorm, als da sind: Dschelebi Husam (1273 – 1284), Sultan Walad (1284 – 1312) und Ulu Arif Dschelebi (1312 – 1320). Zu der Zeit von Shamsuddin Amir Alim († 1395), dem Sohn und Nachfolger von Ulu Arif Dschelebi, hat sich die Mevlevi-Tariqa schon über die Grenzen Anatoliens hinaus verbreitet.

Als im Jahr 1925 Atatürk, der Gründer der Türkischen Republik, sämtliche religiösen Aktivitäten verbietet, sind davon auch die Rituale der Mevlevi-Derwische betroffen. Seit 1954 darf der Sama anlässlich des Jahrestages von Jalal ad-Din Rumis Tod am 17. Dezember wieder vollzogen werden, allerdings nicht im Zentralheiligtum des Ordens, sondern in einer Turnhalle.

In der westlichen Welt gewann die Mevlevi-Tariqa an hohem Bekanntheitsgrad, weil seit einigen Jahren die Mevlevi-Derwische im Rahmen von traditionellen Festivals auch außerhalb der Türkei auftreten dürfen.
Liebe Zahra,

das Lichtgebet hatte ich vor ein par Jahren von einem lieben Freund bekommen. Es ist ganz genauso wie du es aufgeschrieben hast, nur der Satz "Licht in mein Grab" fehlt.

Der Freund sagte mir, daß das Gebet Muhammad selbst zugeschrieben wird. Weißt du näheres?

Alles Liebe von Yojo
Yojo hat folgendes geschrieben:
Liebe Zahra,

das Lichtgebet hatte ich vor ein par Jahren von einem lieben Freund bekommen. Es ist ganz genauso wie du es aufgeschrieben hast, nur der Satz "Licht in mein Grab" fehlt.

Der Freund sagte mir, daß das Gebet Muhammad selbst zugeschrieben wird. Weißt du näheres?
Alles Liebe von Yojo


Selam Yojo,

ja, es wird in einer Hadith überliefert, dass der Prophet (sav) während seiner Nachtwachen das Lichtgebet sagte, während er sich
niederwarf.
Ja, das mag sein, dass in deiner Übersetzung noch "Licht in mein Grab" dazu kommt.
Wenn du z.B. eine Aya mit verschiedenen Qur`anübersetzungen vergleichen wirst, wirst du auch kleine Unterschiede bemerken, es sind eben nur Übersetzungen

Liebe Grüsse
Forum -> Gebet und Meditation


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