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Bevor ich meinen Traum erzaehle moechte ich einige Informationen beitragen, was euch vieleicht die Traumdeutung erleichtert.
ich befinde mich in Marokko und arbeite an einer schweren Aufgabe, die sehr viel Verantwortung auf sich nimt.
Ausserdem habe ich mich gegenueber anderen, armen Menschen gut benomen, indem ich gerne geholfen habe.
Ich traeumte folgendes:
Ich war in einer abgeholzt Gegend .
Ich stand ganz weit oben(30 Meter) ,fast an der Baumkrone eines Baumes (Tanne).
Genaugesagt stand ich auf einem Holstueck, welches wie von einem Foerster ziemlich oben am Baum befestigt wurde.
alle Aeste des unteren Teil der Tanne wurden abgeschnitten, sodass der Abstieg unmoeglich, zu gefaehrlich waere.
Ausserdem standen Paralell zu dieser Tanne identische Tannen, deren Abstand zueinander ca. 4 Meter betrug.
Es waren die einzigen Tannen weit und breit.
Ich konnte weder absteigen ohne abzustuerzen, noch auf das andere Holzstueck des anderen Baumes springen ohne abzustuerzen.
Die nebeneinander stehenden Tannen schienen mir wie eine Aufgabe, wie ein weg den ich gehen muss.
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Hallo Mohamed,
die Bäume des Herzens wachsen in den Himmel; das Land in deinem Traum ist abgeholzt, trostlos, karg. Du befindest dich auf einer der letzten Tannen, die weit und breit zu sehen sind, und in einer auswegslosen Situation. Es geht nicht weiter. Du kannst nicht herunter, du kannst nicht zur nächsten Tanne.
Der Förster hat oben an der Tanne ein Holz befestigt, da stehst du drauf. So sieht es deine Seele, langes Mühen, und am Ende, die Auswegslosigkeit...
Und an dieser Stelle wird es mystisch. Die ganz Situation erinnert stark an Jesus am Kreuz. Er hatte sein ganzes Leben damit verbracht, gutes zu tun, und am Ende war er in dieser so aussichtslosen Lagen, wie es schien.... Und er "stürzte ab", er "starb", und was geschah? Kaiser und Könige ohne Zahl beugten im Laufe der Zeit vor Ihm ihr Knie.
Für die Augen der Menschen auswegslos, und hier ist dein ganzer Mut gefragt. Bahá'u'lláh drückt es so aus:
| Zitat: |
O Sohn des Menschen!
Schreibe, was Wir dir offenbarten, mit der Tinte des Lichts auf die Tafel deines Geistes.
Wenn du dies nicht vermagst, so mache das Wesen deines Herzens zu deiner Tinte.
Bist du auch dazu außerstande, dann schreibe mit der roten Tinte,
die auf Meinem Pfade vergossen ward, auf daß ihr Licht ewig leuchte.
Wahrlich, schöner ist sie Mir als alles andere.
(Baha'u'llah, Die Verborgenen Worte) |
Nicht du bist es der abzustürzen droht, sondern eine Aufgabe, etwas was dir sehr am Herzen liegt. Aber denke nun an die Landschaft, an die einzelnen Tannen. Darin liegt ein Zeichen vom Himmel. Sei voller Vertrauen. Mit der roten Tinte sind solche Dinge gemeint; wenn es nicht mehr weiter geht, wenn außer dem Vertrauen in Gott nichts mehr bleibt. Dann opfern wir unsere Vorstellungen in Liebe zu Ihm.
Du bist nicht alleine, Gott hat dich lieb!
Die Trostlosigkeit der agbeholzten Gegend, die Aussichtslosigkeit oben in der schier letzten Tanne, es klingt alles so ähnlich wie der Überschwemmungstraum deines Vaters. Es gibt da noch mehr Tannen. Dein Vater auch? Euch bedrückt dasselbe, ihr habt ein gemeinsames Problem, nicht wahr? Und dein Vater bekam auch gesagt: "Keine Angst!"
Du schaffst es, Mohammed. Manche Dinge brauchen lange, und "die Wege des Herrn sind unergründlich". Vertraue auf Ihn, Er leitet die Rechtschaffenen.
Alles Liebe von Yojo.
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vielen dank yojo.
Was du ueber meinen Traum schreibst, ist dem aehnlich was ich gedacht habe.
ich bete zu Gott, dass mein vorhaben aufgeht.
Vieleicht ist der Traum ja eine Aufforderung mehr zu machen, mir mehr muehe zu geben, andere Wege zu finden um die Aufgabe zu loesen???
Die Aufgabe oder Pruefung an der ich arbeite mache ich meinen Eltern zu liebe, da ich weiss, dass die Aufgabe fuer sie zu schwer ist.
Ich vertraue auf die Gebete meiner Eltern und hoffe nur, dass ich mich von schlechten Verfuehrungen vernhalte.
nochmals vielen dank an das ganze team
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