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Beweise für ein Leben nach dem Tod






In diesem Thread würde ich gerne mit Euch "Beweise" oder "Indizien" für ein Leben nach dem Tod sammeln. Postet Eure Gedanken und Erfahrungen dazu hierher. Ich habe in den Baha'i Schriften Folgendes gefunden:

Ein Auszug aus dem Buch "Beantwortete Fragen", Abdu'l Baha, erschienen im Baha'i Verlag.

Die unsterbliche Seele

Die ganze physische Schöpfung ist vergänglich. Diese materiellen Körper sind aus Atomen zusammengesetzt. Wenn ihre Atome anfangen, sich zu trennen, beginnt die Zersetzung. Dann ereignet sich das, was wir als Tod bezeichnen. Diese Zusammensetzung von Atomen, die den Körper, den sterblichen Teil eines jeden erschaffenen Wesens ausmacht, ist nur zeitlich. Wenn die Anziehungskraft, die diese Atome zusammenhält, zurückgezogen wird, so hört der Körper als solcher auf zu bestehen.

Mit der Seele ist es anders. Die Seele ist keine Verbindung von Elementen. Sie it nicht aus vielen Atomen zusammengesetzt. Sie besteht aus etwas Unteilbarem und ist daher ewig. Sie steht gänzlich außerhalb des Ordnungsbereiches der physischen Schöpfung. Sie ist unsterblich.

Die naturwissenschaftliche Philosophie hat dargetan, daß ein einfaches Element („einfach“ in der Bedeutung von „nicht zusammengesetzt“) unzerstörbar, ewig ist. Die Seele, die Zusammensetzung von Elementen ist, hat den Charakter eines einfachen Elementes und kann daher nicht aufhören zu bestehen.

Da die Seele aus jener einen unteilbaren Substanz besteht, läßt sie sich weder auflösen noch zerstören. Es gibt daher keinen Grund für ihr Ende. Alles Lebende gibt Zeichen eines Daseins. Dementsprechend könnten diese Zeichen nicht aus sich selbst bestehen, wenn das, was sie ausdrücken oder bezeugen, ohne Dasein wäre. Ein Ding, das nicht vorhanden ist, kann in der Tat kein Zeichen seines Daseins geben. Die mannigfachen Zeichen für das vorhandensein des Geistes sind uns stets vor Augen.

Die Spuren des Geistes Jesu Christi, der Einfluß Seiner göttlichen Lehre, sind heute unter uns gegenwärtig und ewig. Etwas Nichtbestehendes kann nach unserer übereinstimmenden Meinung nicht durch Anzeichen erkannt werden. Um zu schreiben, muß ein Mensch vorhanden sein. Jemand, der nicht vorhanden ist, kann auch nicht schreiben. Das Schreiben an sich ist ein Zeichen für die Seele und die Intelligenz des Schreibers. Die Heiligen Schriften (mit der immer gleichbleibenden Lehre) beweisen die Fortdauer des Geistes.

Betrachtet den Zweck der Schöpfung: wäre es möglich, daß alles nur erschaffen wurde, um sich durch zahllose Zeitalter hindurch mit einem so kleinen Ziel von ein paar Jahren menschlichen Erdenlebens zu entwickeln und zu entfalten? Ist es nicht undenkbar, daß dies der letzte Zweck des Daseins wäre?

Das Mineral entwickelt sich, bis es im Leben der Pflanze aufgeht. Die Pflanze wächst, bis sich ihr Leben im Tier verliert. Das Tier, das einen Bestandteil der menschlichen Nahrung bildet, geht wiederum im Leben des Menschen auf. So zeigt sich, daß der Mensch die Summe der ganzen Schöpfung ist, das höchste aller erschaffenen Wesen, das Ziel, dem zahllose Daseinszeitalter entgegendrängten. Der Mensch verbringt günstigenfalls viermal zwanzig und zehn Jahre in dieser Welt - fürwahr eine kurze Spanne!

Hört der Mensch zu bestehen auf, wenn er aus dem Körper scheidet? Wenn sein Leben ein Ende hat, ist alle vorangegangene Entwicklung nutzlos, alles umsonst gewesen. Können wir uns vorstellen, daß die Schöpfung kein höheres Ziel als dieses hat?

Die Seele ist ewig, unvergänglich.

Die Materialisten sagen: „Wo ist die Seele? Was ist sie? Wir können sie nicht sehen und nicht fühlen.“

Wir müssen ihnen folgendermaßen erwidern: Wie große Fortschritte das Mineral auch machen mag, es kann die Pflanzenwelt nicht verstehen. Aber dieser Mangel an Verständnis beweist nicht etwa, daß die Pflanze nicht besteht. Zu einem wie hohen Grade sich die Pflanze auch entfaltet haben mag, sie bleibt doch unfähig, die Tierwelt zu begreifen. Dieses Nichtwissen ist kein Beweis dafür, daß es kein Tier gibt. Wie hoch sich das Tier auch entwickelt haben mag, es kann sich weder den Verstand des Menschen vorstellen, noch die Natur seiner Seele erfassen. Doch beweist das wiederum nicht, daß der Mensch keinen Verstand oder keine Seele hätte. Es beweist nur, daß jede Daseinsform außerstande ist, eine höhere Form als die eigene zu begreifen. Diese Blume mag sich eines Wesens von der Art des Menschen nicht bewußt werden, aber die Tatsache ihrer Unwissenheit ist kein Hemmnis für das vorhandensein der Menschheit.

Wenn nun in gleicher Weise die Materialisten nicht an ein Vorhandensein der Seele glauben, so beweist ihr Unglaube dennoch nicht, daß es kein Reich wie die Welt des Geistes gibt. Der Umstand, daß der Mensch Verstand besitzt, beweist seine Unsterblichkeit. Auch die Dunkelheit beweist die Anwesenheit des Lichte, denn ohne Licht würde kein Schatten sein. Armut beweist das Vorhandensein von Reichtum; wie vermöchten wir sonst die Armut zu ermessen? Unwissenheit beweist, daß Wissen vorhanden ist; denn wie könnte es Unwissenheit ohne Wissen geben?

Der Gedanke der Sterblichkeit setzt daher voraus, daß es eine Unsterblichkeit gibt; denn, wenn es kein ewiges Leben gäbe, würde es auch keine Möglichkeit geben, das Leben dieser Welt zu ermessen.

Wenn der Geist nicht unsterblich wäre, wie könnten dann wohl die Manifestationen Gottes so furchtbare Prüfungen erdulden?

Warum hat Christus Jesus den furchtbaren Kreuzestod erlitten?

Warum hat Muhammad die Verfolgung ertragen?

Warum hat der Bab das höchste Opfer dargebracht, und warum verbrachte Baha'u'llah die Jahre Seines Lebens im Gefängnis?

Warum sollte sich all dies Leiden zugetragen haben, wenn nicht, um das ewige Leben des Geistes zu beweisen?

Christus litt. Er nahm alle Seine Prüfungen um der Unsterblichkeit Seines Geistes willen hin. Ein Mensch, der nachdenkt, wird die geistige Bedeutung des Gesetzes der Fortentwicklung verstehen, wie alles sich von der niederen Stufe zur höheren bewegt.

Nur ein Mensch, der kein Verständnis hat, kann bei Betrachtung dieser Dinge meinen, der große Schöpfungsplan könnte sich plötzlich nicht weiter entfalten, die Entwicklung zu einem so unangemessenen Ende kommen.

Materialisten, die so urteilen und bestreiten, daß wir fähig sind, die Welt des Geistes zu sehen oder die Segnungen Gottes wahrzunehmen, sind sicher wie Tiere, die keinen Verstand besitzen. Sie haben Augen und sehen nicht. Sie haben Ohren und hören nicht. Und dieser Mangel an Sehen und Hören ist für nichts sonst ein Beweis als für ihre eigene Minderwertigkeit, von der wir im Koran lesen: „Sie sind Menschen, die blind und taub für den Geist sind.“ Sie bedienen sich nicht der großen Gabe Gottes, der Kraft des Verstandes, durch die sie mit den Augen des Geistes sehen, mit geistigen Ohren hören und mit göttlich erleuchteten Herzen verstehen könnten.

Die Unfähigkeit des materialistischen Geistes, den Gedanken des ewigen Lebens zu erfassen, ist kein Beweis für das Nichtvorhandensein jenes Lebens.

Das Begreifen jenes anderen Lebens hängt von unserer geistigen Geburt ab.

Es ist mein Gebet für euch, daß eure geistigen Fähigkeiten und euer geistiges Trachten täglich zunehmen mögen und daß ihr den materiellen Sinnen nie erlaubt, die Herrlichkeit der himmlischen Erleuchtung vor euren Augen zu verhüllen.
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"Alle Religionen lehren, daß wir einander lieben und unsere eigenen Fehler herausfinden sollten, bevor wir uns erkühnen, die Fehler anderer zu verdammen, und daß wir uns nicht über unseren Nächsten erheben dürfen." -- Abdul-Baha
Zitat:
Beweis für Leben nach dem Tod gefunden?

Nahtod- oder Grenzerfahrungen, davon hat jeder von uns schon einmal gehört. Der Vorgang des Sterbens verläuft dabei fast immer nach demselben Muster. Zuerst eine Loslösung vom Ich, dann der Gang durch ein wunderbar gleißendes Licht. In den meisten Fällen kommt es anschließend zu einer Begegnung mit bereits verstorbenen Verwandten oder sogar mit "Gott" selbst. ...

Autor: Klaus Hofbauer
Quelle und Beitrag weiterlesen auf: http://www.expeditionzone.com
Zitat:
Nancy Bush von der Association for Near-Death Studies, sagt jedenfalls sehr treffend: "Es gibt keine menschliche Erfahrung - sich zu verlieben, traurig zu sein, ein Baby zu bekommen oder aber auch eine transzendente Erfahrung wie den Nahtod zu haben - die auf einen rein biologischen Vorgang reduziert werden kann."


gefällt mir sehr gut!
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"Alle Religionen lehren, daß wir einander lieben und unsere eigenen Fehler herausfinden sollten, bevor wir uns erkühnen, die Fehler anderer zu verdammen, und daß wir uns nicht über unseren Nächsten erheben dürfen." -- Abdul-Baha
bezieht sich dein thread ausschließlich auf eventuelle eigene NDE oder auch Erfahrungen anderer Art? Ich meine das auf Antworten zu deinem Thema bezogen.

Irgendwie kann ich das jetzt nicht anders formulieren
Liebe Suchende,

Ich glaube alles "zählt" in diesem Thread. Bitte erzähle uns über Deine Gedanken!

Deas
Forum -> Leben nach dem Tod


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